Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

#Aufschrei für Grimme-Preis nominiert

Hadmut
3.5.2013 0:23

Als das RTL Dschungelcamp für den Grimme-Preis nominiert war, dachte man ja, eigentlich können sie sich nicht noch mehr blamieren. (Nicht mal, um über das Dschungelcamp selbst zu urteilen, sondern schon aufgrund der Tatsache, dass es einfach nur ein ohne jede Eigenphantasie auf dem Weltmarkt eingekauftes Standardformat ist, wie vor Jahren Tutti Frutti, wo alle Fernsehsender im selben italienischen Studio gedreht haben.) Doch, können sie. Jetzt ist der #Aufschrei für den Grimme-Preis (hier der Online Award) nominiert worden (Heise Newsticker, Grimme Online Award (Kategorie Spezial).

Wer ist dieses Grimme-Institut, das den Grimme-Preis vergibt? Aus deren Selbst-Darstellung:

Das Grimme-Institut zählt zum kleinen Kreis renommierter Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen in Europa, die sich mit Fragen der Medienkultur befassen. Das Grimme-Institut versteht sich als Forum für die kommunikationspolitische Debatte in Deutschland und leistet medientheoretische und medienpraktische Bildungsarbeit.

Die Aufgaben des Grimme-Instituts liegen in der Beobachtung, Analyse und Bewertung von Medienangeboten und -entwicklungen – vom Fernsehen über den Hörfunk bis zu Multimedia – sowie im Kompetenz- und Wissenstransfer zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. In der Öffentlichkeit sind besonders die beiden Qualitätswettbewerbe des Instituts bekannt: der Grimme-Preis für vorbildliches Fernsehen und der Grimme Online Award für hervorragende Qualitätsangebote im Netz. Darüber hinaus steht das Institut für qualifizierte Bildungsangebote für Medien-Praktiker und breite Kreise der Gesellschaft. […]

Gesellschafter des Grimme-Instituts – Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH – sind der Deutsche Volkshochschul-Verband, der Westdeutsche Rundfunk, das Zweite Deutsche Fernsehen, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die Film- und Medienstiftung NRW, die Stadt Marl und das Land Nordrhein-Westfalen.

Und zur Kategorie Spezial:

Der Grimme Online Award Spezial prämiert innovative und qualitativ herausragende Konzepte und Beispiele für publizistisch relevante Angebote sowie publizistische Einzelleistungen von besonderer Qualität, die den ersten drei Kategorien nicht zuzuordnen sind.

Der #Aufschrei-Rotz als Bildungsarbeit? „Hervorragendes Qualitätsangebot?” Ein „Konzept”? Eine „Einzelleistung von besonderer Qualität”? „Innovativ?”

Da passen die Begriffe doch nicht einmal auf den Vorgang als solchen. #Aufschrei war kein Konzept, kein Angebot und keine Einzelleistung. (Denn angeblich waren es ja gerade die vielen Leute, die angeblich mitgeschrieben haben.) Mit Qualität hatte #Aufschrei gar nichts zu tun, das war einfach nur Geseier.

Aber was erwartet man von einer solchen „Medienkompetenz”? Schaut Euch die Talkshows im Fernsehen an, das ist an Oberflächlichkeit oft kaum noch zu überbieten. Es ist zwar völlig lächerlich, passt aber in diese Seichtigkeit und vor allem in die politische Einflussnahme beim Fernsehen. Wenn man sieht, wie beim Thema Frauenquote immer wieder erpresst und intrigiert wurde, selbst im Bundestag, dann wird einem völlig klar, wie sowas auf eine Nominierungsliste kommt. Schaut Euch einfach mal an, wie in Talkshows zum Thema Feminismus oder Frauenquote die Teilnehmer besetzt sind und wie oft eine Ursula von der Leyen im ZDF auftritt, bei Wetten Dass!? und in anderen Sendungen. Dann wisst Ihr auch, wer das Grimme-Institut fernsteuert und die Öffentlichkeit beeinflusst. Ich habe das mal selbst miterlebt, mit welchen Mitteln die da arbeiten, um ihre Interessen zu erzwingen, und die sitzen da ja in den Aufsichtsräten gut mit drin.

Was wäre nun zu wünschen? Dass sie nicht ausgewählt werden?

Nein. Das Gegenteil. Man müsste wünschen, dass sie den Preis bekommen, und dann der #Aufschrei-Schwindel in der Breite aufgedeckt wird, dass sich das Grimme-Institut mal so richtig bis auf die Knochen blamiert und als medieninkompetent und korrupt entlarvt.

Und für eine Blamage bestehen da beste Voraussetzungen:

  • #Aufschrei war nie nachvollziehbar. Wenige Tage, nachdem das anfing, und als das gerade so in die Presse kam, wollte ich über die Suchfunktion und die API von Twitter #Aufschrei herunterladen, da war aber schon nur noch ein winziger Teil von #Aufschrei-Tweets abrufbar, nur wenige Stunden. Und selbst da so wenige, dass das hochgerechnet nie auf die angebliche Zahl von Tweets kam.

    Man kann #Aufschrei überhaupt nicht nachlesen, man weiß gar nicht, wofür da ein Preis vergeben werden sollte. Ich habe bis heute keine Möglichkeit gefunden, #Aufschrei mal nachzulesen. Man soll das einfach blind glauben, dass es da zigtausend Berichte von Betroffenen gegeben habe. Und die paar, die ich gesehen habe, waren von lächerlichster Machart mit extrem verstärktem Rauschen, so in der Art „Im Bus hat mich mal ein Mann komisch angesehen”.

  • Ich frage mich, was für „Qualitätsmaßstäbe” die da überhaupt haben wollen. Irgendwelche Betroffenheits-, Missbrauchs- und Vergewaltigungsphantasien, von Pseudonymen in 140 Zeichen beschrieben, soll ein „Qualitätsangebot” sein? Als ob in 140 Zeichen irgendwas drinstehen könnte, woran man die Story nachvollziehen oder auf Plausiblität prüfen könnte. Kein ernsthafter Journalist würde sowas anerkennen, wo nicht die Story, sondern nur die Bewertung drinstehen könnte. Wenn da steht „Mir hat einer an den Hintern gegriffen”, woher will man dann wissen, was da wirklich passierte? Versehentliche Berührung in der U-Bahn? Leidenschaftlicher, einvernehmlicher Sex, der nach Feministinnen-Art im Nachhinein rückwirkend zur Vergewaltigung umdefiniert wurde? Das feministisch-lesbische Credo, dass jeder heterosexuelle Sex immer Vergewaltigung sein muss, weil Frauen zum Sex mit einem Mann gar kein wirksames Einverständnis haben könnten? Eine Verwechslung? Rache einer Enttäuschten? Frei erfunden wie so manche Vergewaltigungsklage?
  • Wenn überhaupt, könnte man nur die Presseberichte über #Aufschrei nachlesen. In der Presse findet man aber nur noch Propaganda-Schrott, denn da haben sich riesige Netzwerke von Gefälligkeitsschreiberinnen gebildet. Alice Schwarzer hat mal irgendwo zugegeben, dass sie daran jahrelang gearbeitet hat (weshalb sie ja auch ständig in Talkshows sitzt, obwohl sie eigentlich nichts zu sagen weiß). Und man muss nur mal bei Pro Quote nachschauen um zu sehen, wie stark die Medien von diesen Netzwerken unterwandert sind. Und die #Aufschrei-Artikel, die ich gesehen habe, waren alle nur tumbe Propaganda. Ich habe bis heute keinen einzigen Artikel gesehen, der das Ganze mal irgendwie überprüft oder auf Plausibilität untersucht hätte.
  • Es ist ja längst bekannt, dass die Social Media von Medienagenturen und ihren Bots und Ghostwritern ganz massiv manipuliert werden. Die Frage, wieviele der Artikel Fakes waren, hat meines Wissens noch kein Journalist überdacht. Und das, obwohl bei solchen Aktionen verdächtig viele Medienberaterinnen und ähnliche unterwegs sind, die sich auf sowas spezialisiert haben.

    Man kann sich heute auf dem Schwarzmarkt jede Menge Facebook-Freunde, Twitter-Follower und so weiter einkaufen. Sogar über 100.000, mit großem Rabatt. Es gibt ganze Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, in Blogs und Foren Fake-Kommentare gegen Bezahlung abzugeben. Beispielsweise hat Samsung sich gerade vor ein paar Tagen dafür entschuldigen müssen, dass sie Studenten dafür bezahlt hatten, Schmähkommentare gegen HTC in Internetforen zu schreiben. Ich weiß aus früherer beruflicher Tätigkeit und der damit zusammenhängenden Aufklärung von Betrugsversuchen, dass die Betreiber von halbseidenen Call-Centern, die oft auch Telefonsex und ähnliches in ihrem Portfolio führen, ihre Betriebe nicht mehr auslasten können und für die Damen nach den absurdesten Fülltätigkeiten für die Zeiten ohne Telefonate suchen. Die versuchen da alles, beispielsweise auch Werbeanrufe, bei denen sie alles erdenkliche, Staubsauger und Videorekorder, zu verkaufen versuchen. Das wird nur immer schwieriger, seit die Bundesnetzagentur gegen solche Telefonwerbung vorgeht. Und ein gewisser Teil der Branche ist längst kriminell (es gibt beispielsweise sehr massive Gewaltdrohungen gegen Mitbewerber um Aufträge, die haben da wenig Hemmungen). Die kann man für alles buchen, was sie »zwischendrin« erledigen können, auch das Füllen von Blogs, Foren und Twitter. Die sitzen ohnehin da am PC und warten drauf, dass einer anruft. Und es gibt sogar spezielle Software, die sie beim Führen mehrerer Identitäten unterstützt und hilft, Aussagen, Charaktere usw. nicht zu verwechseln. Jemand, der darin trainiert ist, kann problemlos mehrere hundert virtuelle Personen vortäuschen. Und damals in der zu Guttenberg-Affäre gab es ja auch massive, von Agenturen geführte manipulative Einträge in Blogs und Foren. Auch bei mir stapelten sich ja diese Einheits-Pro-Guttenberg-Texte. Wer heute noch solchen Massenerscheinungen in Social Media oder Web 2.0 so arglos glaubt, der ist als Journalist schlichtweg untauglich.

  • Wie sich beispielsweise auch an #PiratinnenKon zeigte, wird Twitter massiv von Spammern vollgepumpt, die abwarten, welche Hash-Tags besonders beliebt sind und dann volles Rohr Spam raushauen. Wieviele dieser angeblich so vielen #Aufschreie nur Spam waren, hat meines Wissens auch kein Journalist gefragt.
  • Wieviele der #Aufschrei-Tweets ablehnend oder Kritik waren, wurde auch nicht gefragt. Es wird einfach unterstellt, dass das alles wahr und im Sinne von #Aufschrei gewesen sein soll. Wie sie darauf kommen, ist nicht nachvollziehbar.
  • #Aufschrei wurde massiv durch Manipulation geshaped. Es gab einige kritische Twitterer, die völlig sachlich und in ganz normalem Ton Zweifel geäußert hatten und deren Twitter-Accounts sofort sabotiert wurden. Man kann bei Twitter über Spam- und Hass-Beschwerden oder einfach, in dem genügend viele Leute auf die Ausblend-Funktion drücken (was übrigens bei Feministinnen häufig auch konzertiert organisiert wird), Accounts automatisch sperren lassen. Eine ganze Menge gender-kritischer Leute haben auf diese Weise ihre Twitter-Accounts verloren. Eine Medienkampagne, bei der Kritiker durch Sabotage zum Schweigen gebracht werden – das ist in der deutschen Medienlandschaft sicherlich die Spitze der Qualität und auszeichnungswürdig. Passt ja.
  • Selbst an den Tweets, die von echten Personen kamen und #Aufschrei-konformen Inhalt hatten, muss man schwerste Zweifel haben. Denn es ist bekannt, dass unter Feministinnen ein ganz extremer sozialer Druck mit massiver Ausgrenzung und Beschimpfung herrscht, ein „Glaubensbekenntnis” abzulegen, indem man von irgendeinem Vergewaltigungs- und Unterdrückungserlebnis zu erzählen und seine Betroffenheit zu bestätigen hat. Selbst noch die geringsten Lächerlichkeiten oder Erfahrungen mit dem eigenen Freund oder beim Sex werden zum Bekenntnis hochverstärkt und in perfiden Gehirnwäsche-Spielen (ähnlich wie bei Scientology) überprüft und abgefragt.

    Ein typisches Beispiel dafür fand kürzlich auf dieser #PiratinnenKon statt. Ich habe damals dazu geschrieben, dass ich nicht teilgenommen habe – um es besser beobachten zu können. Da mussten sich die Teilnehmer (vor allem eben die Frauen) mit willkürlich ausgesuchten Fremden in Dreiergruppen einfinden, und ein Unterdrückungs- oder Vergewaltigungserlebnis erzählen. Die Möglichkeit zu sagen, dass sie sich nicht unterdrückt fühlen, oder dass sie als Frau vielleicht dreimal benachteiligt aber hundertmal bevorzugt wurden, gab es erst gar nicht. Die fanden sich plötzlich in einer Art Verhörsituation vor zwei (potentiell, wer da halt saß) Fremden, bei denen sie Glaubenskonformität demonstrieren mussten und »Ungläubige« sofort detektiert und ausgesondert würden. Es herrscht im Feminismus ein extrem hoher Gruppendruck, sich solche Erlebnisse auszudenken und ein solches Bekenntis vor anderen abzulegen, um sich dann sagen zu lassen „Siehst Du, auch Du bist betroffen!” Und diese Bekenntnisse werden systematisch und in gegenseitigem Misstrauen repetiert und überprüft.

    Und damit sind sämtliche Frauen, die das irgendwo studieren, die Gender-Beauftragte oder sowas sind, die in solchen Gruppen sind oder sonstwie sozialen Anschluss suchen, massiv gezwungen, solche Bekenntnisse abzuliefern, und sie wissen auch, dass sie dabei von den anderen überwacht werden.

    Es ist bekannt, dass im Feminismus solche falschen Betroffenheitsbekenntnisse erpresst werden. In den USA hat man mal nach so einer „Wir sind alle von Vergewaltigung betroffen!”-Kampagne nachgeprüft, wieviel da dran ist, und festgestellt, dass knapp die Hälfte der angeblich Vergewaltigten ihren angeblichen Vergewaltiger auch nach der angeblichen Vergewaltigung noch regelmäßig weiter dateten. Muss ihnen wohl ziemlich gefallen haben, wenn sie mit ihren Vergewaltigern weiter regelmäßig ins Bett gingen. Es war halt einfach feministische Rhetorik, einvernehmlichen Sex oder irgendwelche Belanglosigkeiten zur Vergewaltigung hochzustilisieren. Was dazu führte, dass die Damen sich für gewaltsam vergewaltigt und unterdrückt erklärten, gleichzeitig aber mehr davon haben wollten. Und auch bei der anderen Hälfte gab es massive Zweifel.

  • Und selbst wenn: Wenn da eine behauptet „Gestern hat mir im Bus so ein Typ an den Hintern gegrapscht” – wie will man das nachprüfen? Ist das wahr oder erfunden? Was ist davor passiert? Welche Maßstäbe legt sie an? Wie sah es aus der Sicht des Mannes aus? Wollte der vielleicht einfach nur raus und hat Leute weggeschoben, die im Weg standen? Und wäre ein Grapschen an den Hintern mit einer Vergewaltigung gleichzusetzen?
  • Und ist das überhaupt repräsentativ? Schon die Auswahl, die Frage und das Medium Twitter sind ein sehr selektives Publikum. Bei einer so selektiven und vormanipulierten Auswahl kommt kein brauchbares Ergebnis heraus.
  • Wo war bei #Aufschrei eigentlich die journalistische Leistung? Irgendein Zufallstweet, der halt abging, aber keinerlei Leistung im journalistischen Sinne.

    Welche Leistung und vor allem wessen Leistung will man auszeichnen? Sie trauen sich ja nicht mal, sie als Autorinnen zu bezeichnen, sondern nennen sie „Initiative”. So weit sind wir schon gesunken, dass ein inhaltsleerer 140-Zeichen-Furz, den man nicht mal mehr nachlesen kann, mit dem „Grimme-Preis” auszeichnen. Es gab mal eine Zeit, in der man von Journalisten noch erwartete, wenigstens Texte aus ganzen, vollständigen Sätzen mit Nebensätzen und normaler Sprache schreiben zu können.

    Ich persönlich könnte mich jetzt beim besten Willen nicht erinnern, von den benannten „Initiatorinnen” Jasna Strick, Nicole von Horst und Anne Wizorek jemals schon einen erwähnenswerten oder überhaupt irgendeinen zusammenhängenden Text gelesen zu haben. Dass die Frauenquote dazu geführt hat, dass Frauen ohne Ahnung von Informatik Professorin für Informatik werden können, ist bekannt. Können sie jetzt kraft Frauenquote auch Journalistenpreise bekommen ohne was zu schreiben? Oder überhaupt schreiben zu können?

    Sind wir schon so weit, dass wir Frauen für so dämlich halten, dass wir bei denen 140-Zeichen-Tweets als herausragende Qualitätsleistungen ansehen? Guck mal, eine Frau, die eine Tastatur bedienen kann und 140 Zeichen am Stück eingeben kann! Herausragend! Sofort auszeichen! Weiblicher Spitzenjournalismus!

    Haben die Feministen aber ein Glück, dass ich ein Mann bin. Als Frau würde ich denen für diese Geringschätzung aber ganz schön was erzählen.

    Wollen wir festhalten, dass man sich an männliche Journalisten halten muss, wenn man längere Texte als 140 Zeichen haben will?

  • Mir ist ohnehin nicht klar, nach welchen Kriterien die bei Grimme vorgehen. Ich habe – einschließlich #Aufschrei – nur von drei der für den Online Award Nominierten überhaupt je gehört, obwohl ich mich viel im Netz herumtreibe und aufgrund meines Blogs sehr viele Zuschriften mit Links bekomme. Und selbst diese drei halte ich keinesfalls für herausragend, und nur eins davon für halbwegs informativ. Mir erscheint die Auswahl insgesamt dubios.
  • Es gab kürzlich eine sehr interessante Webseite, in der jemand eine dicke Liste massiver (vor allem statistischer Zweifel) an #Aufschrei gesammelt hatte, die ist aber nicht mehr im Netz. Keine Ahnung, warum.
  • Sagt #Aufschrei denn überhaupt etwas aus oder fand #Aufschrei nur in der Inkompetenz und Krawallschreiberei deutscher Medien statt? Wenn man sich anschaut, welche Journalisten über #Aufschrei schrieben, dann waren die verblüffend oft Gender-affin und fast nicht in anderen Themen unterwegs. Fand #Aufschrei in der Presse vielleicht nur deswegen statt, weil man über die Frauenquote soviele Journalisten in die Redaktionen gedrückt hat, die gar nichts anderes schreiben konnten, aber irgendwas schreiben müssen?

    Schaut Euch die Organisation Pro Quote an und wer darin vertreten ist. Die müssen ja schon im Eigeninteresse und aufgrund ihrer Ausrichtung Pro Quote schreiben, egal ob da tatsächlich irgendwas passiert ist oder nicht. Die Medien haben sich über diesen Blödsinn selbst so kompromittiert, dass in der Presse gar nichts anderes mehr herauskommen kann, als dass Frauen massiv vergewaltigt und unterdrückt werden. Einfach aufgrund der Zusammensetzung heutiger Redaktionen. Das hat sich so verselbständigt, dass die gar keinen Vorfall mehr brauchen, um einen Vorfall zu beklagen.

    Angeblich gab es bei #Aufschrei 40.000 Tweets. Behaupten kann man viel, nachprüfen kann man da gar nichts. Zumal es ja Spam, Diskussion, Schwindel, Trolle usw. gibt. Nehmen wir mal an, dass jeder hundertste Tweet tatsächlich die Behauptung irgendeiner Vergewaltigung oder Unterdrückung beinhaltete. Das wären 400.

    In Deutschland leben über 80 Millionen Menschen, und ich schätze mal kühn, dass die Hälfte davon weiblich ist. Das wären 40 Millionen Frauen. Damit lägen unter #Aufschrei 400 Aussagen von 40 Millionen Frauen oder 0,0001% vor. Wisst Ihr, was das ist? Das ist gar nichts.

    Hätte man nicht auch mit der gleichen Intensität gegenfragen müssen, wieviele Frauen sich nicht benachteiligt und unterdrückt fühlen? Wollen wir wetten, dass das mehr als 400, mehr als 4.000, auch mehr als 4 Millionen sind?

    Ist das eine massive Verzerrung, wenn man von vornherein so fragt, dass sich nur ein paar echte oder Möchte-gern-Betroffene melden und man das hochpumpt? Würde eine repräsentative Umfrage dann nicht ergeben, dass #Aufschrei sogar falsch ist?

    Was haben diese Journalisten überhaupt gelernt? Stochastik kann’s jedenfalls nicht gewesen sein.

    Und wieviel Ahnung haben die Leute aus der Nominierungskommission von Stochastik, von Feministischer Rabulistik und Unterwanderung, und von den Manipulationspraktiken bei Social Media?

  • Hat von all den Journalisten, die über #Aufschrei schrieben oder nun #Aufschrei nominierten, eigentlich irgendwer mal für 20 Pfennig nachgedacht oder recherchiert, worüber sie da eigentlich schreibt?

    Grundlage von #Aufschrei ist die Gender-Ideologie. #Aufschrei hat aber nachhaltig belegt, dass Männer und Frauen sich grundlegend unterscheiden, dass Gender als nicht wahr sein kann.

    #Aufschrei hat die #Aufschrei-Behauptung nicht bewiesen, sondern widerlegt. Aber darüber nachgedacht hat niemand. Die schreiben alle nur tumb und hirnlos dem Mainstream hinterher und voneinander ab.

Es wäre zu wünschen, dass die tatsächlich #Aufschrei auszeichnen und das dann mal so richtig als Manipulation und Schwachsinn aufgedeckt wird, dass die mal so richtig schmerzhaft gegen die Wand fahren und sich bis auf die Knochen blamieren. Damit sie mal anfangen zu denken.

Ich glaube nicht nur, dass wir von unseren Medien und Berufsjournalisten systematisch verarscht werden. Ich glaube, dass die Verarsche so weit fortgeschritten ist, dass sie schon Auszeichnungen für die größten Verarschungen vergeben.

Was man in Deutschland eben so unter „renommiertes Forschungsinstitut” versteht.

30 Kommentare (RSS-Feed)

7
3.5.2013 0:37
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Du hast einen Imitator auf Twitter: https://twitter.com/HadmutDanisch


Hadmut
3.5.2013 0:41
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Ich weiß.

Hab mich auch schon bei Twitter beschwert, aber die machen nichts, weil sie sagen, dass man selbst dann keinen Anspruch auf seinen Namen hat, wenn man eindeutig ist. Solange der nichts schreibt, was über den Namen hinaus eindeutig auf meine Person bezogen ist, machen die dagegen nichts.

Ist aber ebenfalls ein schönes Beispiel dafür, dass man Twitter nichts glauben kann. Die von Grimme scheinen aber zu glauben, dass alles stimmt, was auf Twitter geblubbert wird.


Herbert
3.5.2013 0:54
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und dass er deine website als “seine” angibt ist denen auch egal?
btw repräsentieren mit ä 😉

Grammar-Nazi out!


Hadmut
3.5.2013 1:50
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@Herbert:

> und dass er deine website als “seine” angibt ist denen auch egal?

Ja, stört die auch nicht.

Aber sag ein Wort gegen Feminismus, und sie sperren Deinen Account.


Herbert
3.5.2013 0:54
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Und Grammar-Nazi erschießt sich gleich selbst, weil er oben ein Komma vergessen hat! Fuck!


Leif
3.5.2013 1:07
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Unter dem Link http://www.online-software-development.de/de/blog/post/aufschrei-anspruch-und-die-verzerrte-wirklichkeit gab es mal die Analyse einer Stichprobe von 100 bis 200 Tweets.

Soweit ich mich erinnere, war das Verhältnis von “Pro” und “Contra” ziemlich ausgeglichen. Ca, 25 % der Tweets waren wirklich Spam oder nicht ordnungsfähig.

Fast die Hälfte in dieser Twitter-Blase (abzüglich der 25 %) war keineswegs der Meinung, dass es ein derartiges Sexismusproblem gibt. Über die “Journalisten” und deren Leistung braucht man sich nicht mehr wundern, da es nur noch Auflage und Klicks geht. Stern dürfte ganz gut verdient haben…

In den Talkshows, auch wenn ich nur wenige gesehen habe, fand ich die bewußte Unscharfhaltung des Begriffs Sexismus bemerkenswert. Was man allgemein unter Sexismus versteht, nämlich Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, wurde absichtlich mit sexuellen (nicht: sexistischen) Übergriffigkeiten bis hin zur Vergewaltigung vermengt. Das war nicht nur Inkompetenz, sondern wurde von Vorsatz getragen, um die Sache aufzubauschen und Diskurs-unfähig zu machen – natürlich so, dass die Initiatorinnen davon profitieren können. Der Grimme-Preis wird wohl eine der Früchte dieser Arbeit werden.

Interessant zu erfahren wäre, wer da im Juroren-Gremium sitzt. Mich würde nicht wundern, wenn sich da schon solche ideologischen Sprachverdreher, wie dieser Stefanowitsch eingerichtet hätten. Was auch einen weitergehenden Gedanken in dieser Richtung wert ist, ist die Frage, wie solche Leute überhaupt ihr Brot verdienen können. Also ob manche überhaupt irgendwo einen Fuß in die Tür kriegen, wenn sie sich nicht irgendeiner “Fraktion” ideologisch anschließen und andienen…


wolle pelz
3.5.2013 2:23
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“Opferabo” wird Unwort des Jahres 2012 – ist ja auch Kritik am “Frausein” und #Aufschrei soll einen Preis bekommen – richtet sich ja gegen angebliches Verhalten von Männern.

Die Schwachsinnigkeit diese Preies für einen Hashtag hast Du ja gut auseinandergenommen. Man fragt sich, was die Leute, die Hashtags nominieren so im Kopf haben und welchen Wert dies dem Preis gibt…


Celos
3.5.2013 3:48
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Also Moment mal, Tutti Frutti war eine exzellente dadaistische Installation, und nackte Tatsachen gabs auch noch! Kunst in Reinform und jedes mal wieder witzig.

#Aufschrei auf der anderen Seite ist einfach nur stock-dumm, und hat als solcher keinerlei Entertainment-Wert. Der #Aufschrei-Abschaum hat keinerlei positive Qualitaeten.

Wir sollten hier wirklich nicht erfrischendes Obst und eine matschige, zertretene Banane vergleichen…


Heinz
3.5.2013 5:13
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> Mir erscheint die Auswahl insgesamt dubios.

Das dachte ich auch sofort.
Des weiteren kann man bei vielen Nominierten eine eindeutige politische Richtung erkennen – politische Seiten aus anderen Richtung wurden nicht nominiert.

Also ist der Postillon (ein Satiremagazin) wohl der seriöseste und informativste Kandidat. xD

Zudem frage ich mich, weshalb über den angeblich so renommierten Grimme Preis bei TV-Spielfilm abgestimmt wird…


Ha, gute Morgenlektüre zum Aufwachen. Guten MooooooooorgÄÄÄHHNN!

Bei den Privatsendern spielen sie doch schon lange “Wer bringt den größten Idioten auf die Bühne?”.

140 Zeichen als Medium zu bezeichnen — straff. Da könnte man deren Denkrosine ja auch als Hirn bezeichnen.

Carsten

Erst ignorieren sie Dich, dann machen sie Dich nach, dann gewinnst Du


Niko
3.5.2013 7:28
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*seufz* Es ist halt wie bei Kachelmann’s Ex oder dem Lehrer aus NRW, der seinen Job (und durch den Knast-Streß inzwischen auch sein Leben) verlor weil eine Frau behauptet hat von ihm vergewaltigt worden zu sein: Den ECHTEN Vergewaltigungsopfern erweisen solche Lügenbaronessen einen Bärendienst, denn denen glaubt man dann irgendwann halt auch nicht mehr.

0.02 EUR
Niko

P.S.: Die Letztgenannte kommt übrigens anscheinend verhältnismäßig glimpflich davon, was man so liest; seelische/psychische Probleme und deswegen lügt sie halt und so; und entschädigen bzw. wieder einstellen wollte man den zu Unrecht beschuldigten (und zu Unrecht verurteilten!) Lehrer auch nicht mehr, Zitat “Er muss sich wieder auf dem regulären Weg bewerben”…


Niko
3.5.2013 7:32
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Sebastian
3.5.2013 7:33
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Ihr wundert euch noch über “Hashtag-Preise” ? Spätestens bei unserem Friedensnobelpreisträger Herrn Obama hätten bei euch die Alarmglocken schrillen müssen. In diesem System werden Preise nach dem Motto vergeben: Ehre wem Ehre gebührt…


Gast
3.5.2013 10:18
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Ja, und “Opfer-Abo” hatte auch genau eine Nominierung. Warum es sich trotzdem gegen die anderen Unworte durchsetzte – hab da ne Theorie …


ReVolte
3.5.2013 11:07
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Übrigens wurde bei pro-quote vor ca. 2 Wochen die Kommentarfunktion deaktiviert. Auch können bisher abgegebene Kommentare nicht mehr nachgelesen werden. Und da waren einige lesenswerte darunter. Aktuell ist nur (noch) auf facebook ein kommentieren möglich.
Der traffic dort sagt im übrigen viel über das eigentliche Echo dieser Kampagne.

Grundsätzlich ist nach allem, was in den letzten Jahren ja Jahrzehnten an sachlicher Kritik gegenüber feministischer Einflussnahme und Rhetorik vorgebracht wurde, überdeutlich geworden, dass wir es in der Hauptsache mit Demagogie im ureigensten Interesse zu tun haben. Aufklärung dringt kaum mehr durch, denn die Administration hat bei den meisten Medien auf feministische Propaganda gleichgeschaltet. Der ÖRR ist nurmehr ein frauenfokussiertes, von Auslassungen und Halbwahrheiten strotzendes Diskursreservat.
Es geht hierbei schon lange nicht mehr um Gerechtigkeit, sondern um totalitäre Strukturen im Interesse von Frauen: Safe und Comfort Spaces jenseits des geschlechtsunabhängigen Menschenrechts – und das dauerhaft. Und dafür ist nach aller Erfahrung jedes Mittel recht und demokratische Rahmenbedingungen nur hinderlich. Darum massenhafte Account-Sperrung und Kommentarfilter. Darum Untergrabung des Rechtsstaates. Darum Verbot von jeglicher Kritik am Feminismus, wie kürzlich in einem internationalen Strategiepapier gefordert.

Es zeigt sich insofern, dass bereits totalitäre Strukturen ihre unerträgliche Wirkung entfalten. Die Frage, die sich angesichts dieser Bedingungen stellt ist: wie kann dieser Entwicklung WIRKUNGSVOLL begegnet werden?


Klaus
3.5.2013 11:10
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Nach der Nummer mit dem Dschungelcamp kann ich den Grimme-Preis sowieso nicht mehr ernst nehmen. Steckt da mittlerweile die Partei Die Partei dahinter? Oder irgendwer mit versteckter Kamera?


Andreas
3.5.2013 11:22
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Endlich mal ein Erfolg für die Feminst_*_Innen:
http://de.nachrichten.yahoo.com/erstmals-frau-us-terrorfahndungsliste-075125822.html

Wir gratulieren herzlichst, obwohl die 40%-Quote noch nicht erfüllt ist.


ReVolte
3.5.2013 14:48
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‘Die „Generation G“ unterhöhlt die Innere Pressefreiheit’ titelt der Cicero.

“Jede Volontärin (und es sind überwiegend weibliche Berufsanfängerinnen mit gesellschaftskritischem Studium) muss ihre Kompetenz erst einmal dadurch beweisen, dass sie einen Winkel ausfindig macht, in dem Frauen „noch immer furchtbar benachteiligt werden“. So bestätigt sich die stark feminisierte Branche in ihrer Elendswahrnehmung selbst.”

http://www.cicero.de/berliner-republik/einseitiger-journalismus-pressefreiheit-in-gefahr/54351


Joe
3.5.2013 15:08
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Ich fand das schon zum Fremdschämen, wie sich der “Fernsehkritiker” über seinen “Grimme Online Award” gefreut hat.

Würde ich bspw. einen YouTube-Channel betreiben und bekäme diesen “Preis”, würde ich damit ohne zu überlegen wie Marcel Reich-Ranicki verfahren. Natürlich nicht aus der gleichen Motivation heraus, denn Herr RR wollte ja nicht den Circlejerk selbst kritisieren.


Dieter
3.5.2013 15:13
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“Es wäre zu wünschen, dass die tatsächlich #Aufschrei auszeichnen und das dann mal so richtig als Manipulation und Schwachsinn aufgedeckt wird, dass die mal so richtig schmerzhaft gegen die Wand fahren und sich bis auf die Knochen blamieren. Damit sie mal anfangen zu denken.”

Ich glaube nicht das da viel passiert – selbst wenn die #Aufschrei auszeichnen. Die ganze Medienbranche lebt doch inzwischen so dermaßen in ihren selbst erzeugten Paralleluniversum die kriegen doch gar nichts mehr mit.

Selbst wenn jemand vor laufender Kamera den Preis in einer Geste von Entrüstung ablehnt – Erinnert sich noch jemand an Reich-Ranicki? Am Ende war das dann einfach nur so’n “bekloppter Opi” der schlecht gelaunt war und TriTraTrullala ging es dann weiter im Programm. Komisch nur das die dem gleichen Herrn jahrelang eine vergleichsweise populäre Literatursendung auf einen nicht ganz so schlechten Sendeplatz überlassen haben.
Selbstreflektion / Selbstkritik? oder überhaupt mal hinterfragt warum man einen Literatur-kritiker zu solch einer Kasperleveranstaltung einlädt – Fehlanzeige. Ein harmloser Plausch im Vorabendprogramm mit Gottschalk das war’s dann aber auch – TriTraTrullala weiter im Programm! Am Teflonpanzer der Medienverantwortlichen prallt doch jede Kritik ab.

Deswegen – auch bei allen Ärger und aller berechtigten Kritik an sciencesfiles – halte ich deren Vorgehensweise nicht für völlig abwegig mit gezielten Falschmeldungen und leichten Überzeichnungen die leichte Manipulierbarkeit und Steuerung sowie das inzwischen grottenschlechte Niveau des medialen Mainstreams immer wieder zu entlarven.

Die Krönung wäre es doch wenn jemand mit einem plausiblen Gender-Hoax in die wöchentlichen Talkshows schafft (von Jauch bis Illgner) und am Ende der Woche die Bombe platzen lässt – Ätsch alles nur gelogen! Und ihr tollen Redakteure, Journalisten etc. seid alle drauf reingefallen! Quasi wie ein Kujau nur eben mit Genderquatsch statt Hitler-Tagebücher oder der Buntstiftschmecker von der Titanic bei wetten dass.

Mit sachlich fundierten Argumenten, Ehrlichkeit, Aufklärung, Information und Kritik ist da doch nicht mehr viel zu machen. Dafür sind Feministen und Quotenbefürworter inzwischen viel zu gut vernetzt in den Medien und allen möglichen (politischen) Entscheidungsgremien bis hin zur EU.


Thomas M.
3.5.2013 15:30
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So zufällig war das alles gar nicht, als Zufall wird es nur in der Legende verkauft. Man beachte das Timing im Vorfeld zum sogenannten vday / onebillionrising, einer feministischen Propaganda-Veranstaltung. Dann beachte man die Rolle von Anne Wizorek als Kampagnen-Managerin und von Nicole von Horst, die vielleicht schon Tage und Wochen vor dem Twitter-Zirkus die Stories vorproduziert haben könnte als Möchtegern-Autorin.

Bei #Aufschrei gab es einen Account, hinter dem angeblich Hans-Dieter Berretz steckt, siehe https://twitter.com/hdberretz. Dieser hat kritische Stimmen gerne in Troll-Manier provoziert und war wohl laut eigener Ausage auch wiederholt am Melden und Sperren selbiger beteiligt. Berretz ist wohl bei Avaaz aktiv, einem zweifelhaften Kampagnen-Netzwerk aus den USA, das auch zum vday um Unterzeichnungen und Spenden gebettelt hat.

Nicht zuletzt hat Twitter selbst von dem Geschrei profitiert, zuvor drohte diese Toilette für 140 Zeichen-Schmalspurdenker mit Hirnrosinen ja zwischen Facebook und Google+ unterzugehen.

Unter dem Strich ist #Aufschrei für den Grimme genauso gehaltvoll wie das Dschungelcamp, aber noch wesentlich ekelhafter und geschmackloser. Passt total zu Verbrecherclan-Freund Bushido mit dem Integrationsbambi…


O.
3.5.2013 17:27
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@Hadmut:

“Sind wir schon so weit, dass wir Frauen für so dämlich halten, dass wir bei denen 140-Zeichen-Tweets als herausragende Qualitätsleistungen ansehen? Guck mal, eine Frau, die eine Tastatur bedienen kann und 140 Zeichen am Stück eingeben kann! Herausragend! Sofort auszeichen! Weiblicher Spitzenjournalismus!”

Genau DAS bringt den Unsinn der Gleichstellerei-Propaganda auf den Punkt.
Eigentlich ist mit dem geschlechtsspezifischen Anpassen von Niveau in Prüfungen usw. die eigene Dummheit bereits von den Propagandistinnen implizit anerkannt.
Nur sind die so strunz-dämlich, daß sie nicht erkennen, daß ihre Forderungen eine implizite Bestätigung der eigenen Unfähigkeit und geistigen Beschränkungen sind.

Dummheit lobt sich ihrer eigenen Überlegenheit um so mehr, je stärker sie ausgeprägt ist.

Die Medienfuzzis beweihräuchern sich doch ohnehin permanent.
Man schaue sich mal andere Preisverleihungen bei Filmfestivals, Goldener Kamera usw. an. Krankhaft egozentrisch-narzistisch.


DerdieBuchstabenzählt
3.5.2013 17:58
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Hadmut
3.5.2013 18:21
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@DerdieBuchstabenzählt: JA!


syranez
3.5.2013 18:46
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> Man kann #Aufschrei überhaupt nicht nachlesen, man weiß gar nicht,
> wofür da ein Preis vergeben werden sollte. Ich habe bis heute keine
> Möglichkeit gefunden, #Aufschrei mal nachzulesen. Man soll das
> einfach blind glauben, dass es da zigtausend Berichte von Betroffenen
> gegeben habe. Und die paar, die ich gesehen habe, waren von
> lächerlichster Machart mit extrem verstärktem Rauschen, so in der Art
> „Im Bus hat mich mal ein Mann komisch angesehen”.
Da kann Ich helfen:

http://alltagssexismus.de/


Ich habe #Aufschrei immer ganz anders interpretiert.

Nämlich als letzten Versuch, feministische Propaganda zu verbreiten. Sozusagen als letzter Peitschenhieb auf den störrischen Gaul, der sich gar nicht der feministischen Denke beugen will.

Denn: Der Feminismus stirbt gerade. Das merkt man noch nicht ganz, weil noch die 68er auf Posten sitzen und sich die Medien in der Hand von verlinksgrünten Journalie-Trullas befinden. Aber die Bevölkerung ist meilenweit davon entfernt, in einer Femibubble zu leben.

Im Gegenteil: Das Bewusstsein für feministischen Totalitarismus und das Misstrauen gegenüber Frauen wächst. Wenn man sich dir Kommentare durchliest bei Twitter und in Onlinezeitungen, so sind fast alle durchweg maskulistisch. Und das sind bereits nur die harmlosesten Kommentare, denn die härteren löscht man ja:
http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/482/zensur-und-meinungsfreiheit-in-onlinemedien/

Und es ist kaum anzunehmen, dass Männer, die von der Sexismusdebatte mitgekriegt haben, sich jetzt in Grund und Boden dafür schämen, Sexist zu sein. Wahrscheinlicher ist eher die Einstellung “Finger weg von den Weibern. Keine Komplimente. Keine Hilfe.”

#Aufschrei war einer der letzten Versuche ein paar Tropfen aus dem fast trockenen Ideologie-Handtuch herauszuwringen.

Auch schön: Andreas Kemper und #aufschrei:
http://www.heise.de/tp/foren/S-aufschrei/forum-248514/msg-23095091/read/


Heinz
3.5.2013 23:51
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@Hadmut
> Hab mich auch schon bei Twitter beschwert, aber die machen nichts, weil sie sagen, dass man selbst dann keinen Anspruch auf seinen Namen hat, wenn man eindeutig ist.

naja das könntest du doch juristisch lösen – dann wird Twitter seine Ansicht schon ändern – besonders wegen des Verweises auf deinen Blog dürftest du gute Chancen haben.


@syranez (((“Da kann Ich helfen: alltagssexismus.de”)))

Geholfen hast du aber nicht.

Auf der Website wird nämlich fast niemals Sexismus (= “Entrechtung aufgrund des Geschlechts”) thematisiert, sondern nur das, was Fraudchen für Sexismus halten, also vor allem Sexuelles und Antifeministisches.

Alltagssexismus Beispiel #1

Männer jenseits der 50 die geglotzt haben und mich irgendwie bewertend/abwertend angeguckt haben

Alltagssexismus Beispiel #2

Zitat meines Sowi-Lehrers: “Wenn das mit der Emanzipation der Frau so weitergeht, müssen bald wir Männer für Gleichberechtigung kämpfen!”

Alltagssexismus Beispiel #3

Quote in 2020: Habe gestern meine Tochter getröstet, dass es dann wenigstens einen ersten Ansatz zur Gleichberechtigung geben wird, wenn sie 18 wird.
Bitter!

Alles von der aktuellen Hauptseite. Frauen leben in einer konsequenzlosen Privilegienbubble, wie Goldfische im Wasser.
Es wird Zeit, den Teich trockenzulegen.


Claus
4.5.2013 11:05
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Wenn der Grimme-Preis nicht an den #Aufschrei verliehen wird, wird der Grimme-Preis für den #Aufschrei nominiert.


WarJaKlar
21.6.2013 23:36
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#aufschrei “gewinnt” Grimme-Preis:

http://www1.wdr.de/themen/digital/grimmeonlineaward142.html

Erinnert mich stark an die Preisvergabe in meiner ehemaligen Graduate School: Jedes Jahr wurden die drei besten Vorträge zu den Arbeiten des vergangenen Jahres prämiert und es war völlig klar, dass von den paar Frauen, welche überhaupt vorgetragen haben, mindestens eine den 1. oder 2. Preis bekommt. Wenn ein Mann den 1. Preis bekam, waren Preis 2 und 3 für Frauen gesetzt. Das musste die studentische Vertreterin (immer eine Frau!) in der Jury im Nachhinein sogar hinter vorgehaltener Hand zugeben …