Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Save Food – Der Skandal um weggeworfene Lebensmittel

Hadmut
16.5.2011 20:02

Kam gerade im ZDF. in den Nachrichten wurde gesagt, daß es ein Skandal wäre, daß bei uns ein Drittel der Lebensmittel auf dem Müll landet und sich deshalb eine Kampagne Save Food gebildet habe. (Vermutlich die da.)

Abgesehen davon, daß mir da der leise Verdacht kommt, daß das eine geschickte Marketingstrategie der Verpackungsindustrie sein könnte, wenn ich mir die Webseite und die im Fernsehen eingeblendete Hintergrundwand ansehe, habe ich doch große Zweifel an der Kampagne. Und mir schwant da übles, wenn ich sehe, daß da schon wieder die Politiker (insbesondere Radiergummi-Aigner) aufspringt.

Es stimmt. Lebensmittel werden weggeworfen. Auch ich schmeiße hin und wieder Lebensmittel weg. Nicht alles, wenn es über das Haltbarkeitsdatum raus ist (kommt drauf an, was. Rohes Fleisch viel eher als Joghurt), aber spätestens, wenn es nicht mehr schmeckt oder sonst zweifelhaft aussieht. Oder wenn es schimmelt oder vertrocknet ist.

Was sind aber die Gründe dafür?

  • Packungsgrößen. Ich bin Single und habe einen Singlehaushalt. Bei vielem habe ich dann angebrochene Lebensmittel, die sich – einmal geöffnet – höchstens ein oder zwei Tage im Kühlschrank halten.

    Andere Packungen (z. B. Toastbrot) kann ich nicht aufbrauchen, bevor sie vertrocknet sind oder Schimmel ansetzen. Eine kleine Packung eines teureren Anbieters kostet aber mehr als die große Packung eines günstigen Anbieters. Also fliegt viel in den Müll.

    Was aber ist die Alternative? Kleinere Packungen? Bedeutet vielleicht auch mehr Verpackungsmüll, mehr Logistik. (Könnte vielleicht die Strategie der Verpackungsindustrie sein.) Und mehr Müll im Supermarkt, weil die ihr Zeug nicht mehr effektiv loswerden.

    Da stellt sich für mich die Frage, ob kleine Packungen wirklich ein Vorteil für die Umwelt wäre. Immerhin verhält sich Toastbrot im Müll umweltfreundlicher als Plastikfolie, weil man nun mal mehr Folie braucht, um zwei kleine Packungen einzupacken, als für eine doppelt so große Packung. Andererseits würde ich auch weniger Folie wegwerfen, wenn ich für mich nur eine kleine Packung preisgünstig kaufen könnte. Also nicht so einfach zu entscheiden.

  • Es ist aber auch sicherlich so, daß die Anbieter und Supermärkte ein großes Interesse daran haben, daß ich mehr Toastbrot usw. kaufe als ich brauche, und deshalb nur große Packungen anbieten (bzw. halb große Packungen nur von den Edelmarken, die dann trotzdem teurer als eine große sind).

  • Man attackiert vor allem die häusliche Vorratshaltung. Man solle weniger einkaufen.

    Wirklich?

    Ich kaufe meistens so ein, daß ich damit eine Woche lang auskomme. Würde ich weniger kaufen, müßte ich zweimal pro Woche einkaufen. Jetzt wollen die doch aber alle, daß ich weniger Auto fahre und damit weniger CO2 rausblase.

    Was ist denn nun für die Umwelt günstiger? Wenn ich mehr einkaufe und öfter wegwerfe, aber nur einmal pro Woche einkaufen fahre, oder wenn ich weniger wegwerfe, aber zweimal fahre?

  • Lohnt sich das für mich betriebswirtschaftlich? Wieviel Geld kann ich überhaupt durch kleinere Packungen und weniger Einkaufen sparen? Oder zahle ich sogar mehr bei kleinen Packungen, weil ich auf Edelhersteller zugreifen und in teurere Supermärkte gehen muß (vgl. Toastbrot)? Lohnt das den Mehraufwand für zweimal pro Woche einkaufen?
  • Es ist übrigens tatsächlich so, daß ich in Berlin weniger Lebensmittel wegwerfen würde als hier in Unterföhring.

    Weil ich hier eine größere Bevorratung brauche. Wenn ich hier mal abends Hunger bekomme und der Kühlschrank ist leer, dann habe ich verloren. Da ist nichts mehr aufzutreiben. In Berlin gibt es viel mehr Möglichkeiten, auch mal abends oder am Sonntag einzukaufen. Viele Supermärkte haben bis 22.00 Uhr offen, manche sogar rund um die Uhr. Die Bayern gehen partout nicht von der Ladenschlußzeit 20.00 Uhr weg. Reicht mir oft nicht mehr. Deshalb muß immer was zu essen im Haus vorrätig sein, für eine Woche.

    Wer von mir will, daß ich weniger auf Vorrat kaufe, der muß die Läden aufmachen, damit ich kaufen kann, wenn ich mal nichts mehr habe.

  • Wenn mal irgendwo Glatteis ist oder der Strom ausfällt oder der öffentliche Verkehr streikt, und die Leute sagen, daß sie einkaufen müssen, ist die Politik schnell dabei zu sagen , daß man auch mal ein paar Tage ohne Fließbandzivilisation auskommen müsse. Früher hätten die Leute viel mehr in der Vorratskammer aufbewahrt.

    Ja, was denn nun?

Ich glaube auch nicht, daß die da irgendwas erreichen. Wieder mal ein Thema für die Politik zur Eigendarstellung.

11 Kommentare (RSS-Feed)

sebingel
16.5.2011 20:55
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lächerlicher zdf beitrag…
wenn man mal bedenkt, dass bauern in der eu milch wegkippen und korn verbrennen nur um die preise stabil zu halten…


Hadmut
16.5.2011 21:02
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Naja, das ZDF hat damit wohl nicht viel zu tun.

Aber sonst ist das schon lächerlich.

Auch wenn man bedenkt, wieviel Ackerfläche hier von Lebensmittelproduktion auf Raps für Biokraftstoffe umgestellt wird. Als ob das kein Wegwerfen von Lebensmitteln wäre.


Karl Maria Aufrath
16.5.2011 22:36
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Es gab irgendwo auch mal eine Sendung, die sich thematisch auch um Nahrungsmittelverschwendung drehte. Da ging es aber weniger um Verpackungen und Privathaushalte als vielmehr auch darum, dass schon ein Großteil der Lebensmittel aus dem Supermarktregal verschwinden, bevor sie ein Kunde gesehen hat. Weil es nicht der Norm entspricht oder eben nur noch einen Tag haltbar ist oder so und es somit kein Kunde kaufen würde. Da gibt es diesen Irrwitz, dass Kohlrabi in die Tonne kommt weil der Kunde diesen der gelben oder hängenden Blätter wegen nicht mehr kaufen würde. Aber zu Hause schneidet er die Blätter eh ab. Es gibt Leute, die können sich prima von diesen noch guten aber normfernen Lebensmitteln ernähren. Die kamen in der Sendung auch mal zur Sprache. Habe leider vergessen, wo die kam und wo man die noch sehen kann.
Aber Du hast recht, diese save-food-Geschichte kommt mir auch verdächtig vor. Ich hab schon deswegen gar keine Lust mir diese Sendung anzusehen :).


Ursula
16.5.2011 22:51
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Ein bisschen Schwund ist immer, okay. Aber Vieles lässt sich wirklich vermeiden. Man sollte allerdings ein bisschen kochen können und, sagen wir mal, hausfraulich geschult sein ;-).

Ich bin auch Single, kaufe ziemlich strikt ein Mal pro Woche ein und achte auf die Ausgaben. Allerdings kaufe ich seit einigen Jahren bio.

Bei mir kommt nicht viel Müll zusammen. Ich werfe grundsätzlich nichts weg, nur weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Ausnahme: Konserven, bei denen der Verderb schlecht zu erkennen ist, denen ich aber wegen anderer Anhaltspunkte nicht mehr traue.

Ob Milchprodukte nichts mehr sind, riecht oder schmeckt man. Kein Risiko. Mit Fleisch- und Wurstwaren ist es ähnlich: wenn man der Sache nicht mehr traut, das Zeug aber nur einen leichten “Stich” hat, ab in die Pfanne damit. Wenn sich der Geruch verschärft, wegwerfen, wenn nicht, ist die Chance sehr groß, dass es gebraten lecker schmeckt und auch nicht schadet. Verschimmelten Käse kann man leicht erkennen, Brot muss man u.U. etwas genauer beobachten. Angeschimmeltes Obst und Gemüse sollte man wegwerfen, insbesondere bei wässrigen Sorten. Leider können manche Obstsorten hinterhältig schnell faulen, das hängt aber zum Teil von der Lieferung ab. Was für eine man aber vor sich hat, da steckt man beim Kauf nicht drin. Deshalb kaufe ich z.B. Pfirsiche bzw. Nektarinen nur noch in kleinen Mengen.

Richtig aufbewahrt lassen sich viele Reste sinnvoll nutzen. Aus trockenem Brot z.B. kann man leckere Brotaufläufe, arme Ritter oder einfach nur Semmelbrösel machen. Dafür muss es natürlich raus aus der Plastikhülle – angenehmer Nebeneffekt: es schimmelt nicht. Seit ich bio einkaufe, habe ich übrigens weniger trockene Brotreste als mir lieb ist. Vollkornbrot vom Biobäcker (jedenfalls die Sorten, die ich mag) sind nach ein paar Tagen zwar trockener, aber nicht zäh, und dabei immer noch ein Genuss.

Reste von gekochtem Essen kann man einfrieren. Dann freut man sich, wenn man auch dann noch etwas da hat, wenn keine Zeit zum Kochen ist. Übrigens lässt sich auch manches andere einfrieren: z.B. Toast (eine große Packung als Vorratsbrot für alle Fälle) oder hausgemachte Convenience-Produkte (Haschee, Tortenböden etc.).

Ich kaufe stets so ein, dass schneller Verderbliches für die ersten paar Tage und haltbare Sachen für die zweite Wochenhälfte (oder darüber hinaus) im Korb sind. Ein Kohlrabi z.B. kann sich im Kühlschrank zwei, drei Wochen halten: ein perfektes Vorratsgemüse. Beim Obst habe ich Äpfel immer reichlich da. Aus Äpfeln kann man schnell und einfach wunderbare Dinge machen: gebratene Apfelscheiben, Apfelkompott, Apfel-Crumble, Apfelkuchen, um nur einige zu nennen.

Wenn man dann noch darauf achtet, einige Basiszutaten immer vorrätig zu haben, kann die Fließbandzivilisation auch mal ein paar Tage ausfallen (Strom sollte natürlich schon sein!): Eier, Butter, Joghurt, Sahne, Dauervorräte wie Mehl, Reis, Zucker, Öl etc., Kartoffeln, Speck – die Zusammenstellung richtet sich natürlich nach den eigenen Vorlieben und Eßgewohnheiten.

Wer gerne kocht, ist in diesem Falle klar im Vorteil …

Gruß
Ursula


Hadmut
16.5.2011 22:59
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Ich kann nicht kochen, koche auch nicht gerne. Koche nur so, daß es zum Überleben reicht.

Ich habe aber noch einen anderen Kniff, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Regelmäßig, vor allem, wenn mir doch mal was angeschimmelt ist, reinige ich die Arbeitsplatten und wo ich die Lebensmittel aufbewahre (auch ab und zu das Kühlschrankinnere) mit Haushalts- oder Essigreiniger. Danach schimmeln die Lebensmittel nicht wieder so schnell, weil offenbar die Zahl der Sporen merklich reduziert wird.


Svenska
17.5.2011 1:57
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Man nennt es “containern”, wenn Leute über die Zäune in die Supermarkthinterhöfe klettern, um dort den noch genießbaren “Müll” für sich selbst zu nutzen.


yasar
17.5.2011 7:37
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Anderer Tip: Jemandem zu Teilen suchen. In der Summe halbiert sich dann das weggeworfene. 🙂


mkind
17.5.2011 9:04
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schliesse mich ursula an. kochen stellt hier einen vorteil dar. ich hab einen kleinen bioladen um die ecke und kauf dort fast jeden tag frisch ein. daheim hab ich hauptsaechlich, was sich haelt (nudeln, kartoffeln, reis, bla).
es sind weniger die endverbraucher als vielmehr die industrie problemenatisch: bestens beispiel an der stelle immer suppengemuese und ganzen haehnchen. ist in jedem supermarkt zu haben, wird aber 90 % weggeschmissen, weil der supermarkt sie nicht loswird. das sind nur “kleine” beispiele.
warum wird es trotzdem produziert? weil es die produktionskosten senkt. um das suppenhuhn guenstig zu halten, wird es gedopt und massentierhaltung ausgesetzt. die industrie ist nicht daran interessiert, dass es “nachhaltig” ist, weil sie davon keinen direkten profit spueren. wie mit der it-sicherheit 😉

das ist aber ein ernstzunehmendes problem. die ueberfluessigen suppenhuehner wandern zum beispiel nach afrika. problem: sie sind dort immernoch billiger als vorort gehalten/produzierte tiere, was dafuer sorgt, dass die einheimische landwirtschaft floeten geht.
haesslicher randeffekt: kuehlkette wird unterbrochen und das ganze wird unhygenisch und krankheitserregend.


Ursula
18.5.2011 1:17
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@mkind
Ich habe auch immer gedacht, dass der Einzelhandel und die Industrie die eigentlichen Verschwender sind. Ich bin mir da aber nicht mehr so sicher.

Erstens liest man immer wieder ausdrücklich, dass “in deutschen Haushalten” (wahlweise amerikanischen) ein Drittel weggeworfen wird, also nicht etwa, dass allgemein so viel in den Müll wandert.

Zweitens sind mir in den letzten Jahren Verhaltensweisen begegnet, die ich nie für möglich gehalten hätte: junge Frauen schütteln sich z.B. angewidert ob eines Joghurts, dessen Haltbarkeitsdatums um 1 Tag (in Worten: einen Tag) überschritten ist, und werfen ihn unbesehen weg! Ich denke, die eigentlich sinnvolle Pflicht, ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben, hat dazu geführt, dass die junge Generation verlernt hat, auf ihre Sinne zu vertrauen. Ist auch schwierig, wenn man nicht mehr gelernt hat, was problematisch ist und warum, und was eben nicht. Die Lebensmittelindustrie mit all ihren Verarbeitungstricks hat über die Jahre offenbar ganze Arbeit geleistet.

Noch so eine Unsitte, die es bei der sprichwörtlichen “schwäbischen Hausfrau” einfach nicht gibt, von der ich aber neuerdings immer wieder mal lese: Reste von Mahlzeiten (jetzt nicht die, die schon auf dem Teller waren), werden weggeschmissen, weil man das doch nicht noch einmal essen will. Im Restaurant mag das angehen (obwohl es gerade da auf zu große Portionen und somit betriebswirtschaftliches Optimierungspotenzial hin deutet), aber nicht im Haushalt.


dasuxullebt
18.5.2011 15:46
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Keine Ahnung was diese Leute die dieser Psychologe befragt hat geraucht hat, aber ich habe im Kühlschrank nichts was mich “gesellig” macht (es nimmt eher den anderen Leuten die den Kühlschrank benutzen den Platz weg). Meistens habe ich einige Eier im Kühlschrank, aber selten länger als zwei Tage, und ein paar Tiefkühlpizzen im Gefrierschrank. Toast mag ich nicht so gerne, was ich dafür gerne esse sind diese selbst aufbackbaren baguettes, die man ja sogar außerhalb des Kühlschranks aufbewahren kann.

Das einzige was ich mehrfach wegschmeißen musste ist Obst oder Gemüse, drum kaufe ich das in der Regel on-demand – es hält sich einfach in keiner empfohlenen Aufbewahrungsform, weshalb ich es inzwischen einfach immer offen rumliegen lasse, da merke ich dann wenigstens sofort, wenn irgendwas beginnt, süßlich zu riechen, und schmeiße es dann weg, bevor die Fäule auf andere Gemüseentitäten übergreifen kann.

Ich habe deswegen in keiner Weise ein schlechtes Gewissen, und ich halte auch den Anbau von Raps zur Treibstoffmittelgewinnung als Übergangslösung, bis sich endlich eine ander Technik durchgesetzt hat, für sinnvoll. Es ist ja nicht so, dass ich irgendwelchen hungernden Leuten mit diesem Verhalten etwas wegnähme, da gibt es viel schlimmere Dinge, ich lese bisweilen von Schwermetallen die durch Bürgerkriege billiger werden, etc, also lieber mal da ansetzen.

Das meiste Essen wird wohl tatsächlich durch Dekadenz verschwendet, aber Dekadenz in der Form, dass es eine Resolution braucht damit krumme Gurken verkauft werden dürfen. Aber es ist ja nicht so dass das Essen einen intrinsischen Wert hätte. Nur weil ein Bauer Gurken in die Erde ackert weil er sie nicht verkaufen kann (ich nehme mal an das werden die Leute üblicherweise tun) sind selbige ja keineswegs verschwendet. Allgemein, was kompostierbar ist ist, sofern man es nicht zusammen mit Giftmüll verbrennt, Energieträger und wird irgendwas anderes ernähren, was dann letztendlich wieder irgendwas Nützliches draus macht. Überhaupt, die subventionierte Landwirtschaft ist augenscheinlich sowieso so extrem Ineffizient, dass ich nicht glaube, dass der Teil daran wirklich etwas ändern könnte.

Vielleicht eine dumme Idee: die vielen hungernden Länder haben doch oft zu trockene Erde – womöglich freuen sie sich darüber, wenn wir ihnen einen Pool bauen und unseren Essens-Müll dort hinein werfen, immerhin kann man bei dem meisten Zeug innerhalb von fünf Jahren neues Gemüse darauf anbauen. Ob das genug ist, und inwieweit das realistisch ist, weiß ich nicht, aber selbst wenn es ginge hätten sicherlich viele Leute damit ein moralisches Problem – es ist ja schließlich “Essen”, und das darf man nicht wegwerfen.


energist
24.5.2011 11:01
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@ Ursula: Ich gebe Dir zwar vollumfänglich recht, störe mich aber etwas an dem Satz „Die Lebensmittelindustrie mit all ihren Verarbeitungstricks hat über die Jahre offenbar ganze Arbeit geleistet.“

Hast Du nicht gerade selbst ausgeführt, daß der Fehler eher in der Bequemlichkeit der „jungen Frauen“ (bei Männern schaut’s ja auch nicht anders aus) zu suchen ist? Der Aufdruck von MHD scheint einfach bei vielen Leuten den Kopf ausgeschaltet zu haben, das der „Industrie“ anzulasten ist aber ungefähr so, als würde man den Autoherstellern anlasten, daß die Leute so schnell fahren, weil diese Airbags verbauen.