Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Das kriminelle Schneeball-System Universität platzt

Hadmut
10.9.2018 23:31

Das akademische Betrugssystem, kriminalistischer Fachbegriff „Progressive Kundenwerbung”, ist am Ende angekommen.

Man könnte Gender Studies und die Gleichstellungsbeauftragten, die sie hervorbringen, auch so beschreiben:

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

§ 16 Strafbare Werbung

(1) Wer in der Absicht, den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen, in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mitteilungen, die für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, durch unwahre Angaben irreführend wirbt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich habe früher schon immer wieder beschrieben, dass die Universitäten, und vor allem die Geisteswissenschaft, besonders die Gender Studies ein hochkriminelles Schneeballsystem sind. Schon vor weit über 10 Jahren, denn das hatte ich schon in Adele und die Fledermaus beschrieben. Und inzwischen nun auch, dass es jetzt platzt, zuerst in den USA. Siehe etwa hier und hier und hier.

Ein Leser schrieb mir neulich, dass er darüber mal nachgedacht hat und das bestätigt:

allo Herr Danisch,

Gestern im Bett habe ich irgendwie die Verbindung zwischen Gender Studies und dem illegalen Pyramidensystem geschlagen und ich muss sagen, für mich ergibt es einigermaßen viel Sinn.

Geht man davon aus, dass am Anfang nur ein Professor pro Universität für diese Fakultät zuständig war und jeder Professor sagen wir einfachheitshalber 100 Studenten braucht um für die Uni rentabel zu sein, dann lässt sich damit doch schon weiterrechnen. Da bekanntlich immer mehr Jugendliche Gender Studies anfangen zu studieren und man mit einem Abschluss dort nichts anderes anfangen kann, werden die Studierenden von gestern die Professoren von morgen. Werden 2 von 100 Studierenden also Professor, braucht es in diesem Modell dann 300 Studenten um weiter rentabel zu sein. Man wirbt danach weiter die Werbetrommel, es kommen mehr neue Studenten, neue Professuren werden gebraucht und Professoren eingestellt. Es ist nicht ganz ein Pyramidensystem, aber ich finde es kommt dem schon sehr nahe, vor allem mit der exponentiellen Entwicklung.

Kein Wunder also, dass das System früher oder später in sich zusammenbricht. Wenn es nicht mehr genügend Neustudenten an die Unis bekommt, wird das ganze eben auf einmal zu einem Verlustgeschäft, insbesondere wenn man dann doch noch ein paar Professoren zu viel eingestellt hat.

Bei uns merkt man das nicht so, weil unsere Universitäten nicht so „betriebswirtschaftlich” geführt werden, wir haben nur Beamten-Universitäten und keine bzw. keine wesentlichen Studiengebühren.

In den USA sieht das anders aus.

Dort gibt es Privatuniversitäten und staatliche Universitäten, und der Unterschied ist so ähnlich wie zwischen Privat- und Kassenpatient.

Die machen da Geld, und deren Hauptprodukt sind die Studiengänge und Abschlüsse, die sie verkaufen wollen. Mit ordentlichen Studiengängen der Ingenieurswissenschaften war kein Wachstum mehr zu kriegen, weil es einfach nicht mehr Leute gibt, die das studieren können, selbst mit asiatischen Gaststudenten.

Also hat man Schwindelstudiengänge für teures Geld verkauft. Und damit es nicht so auffällt, hat man den ersten Generationen Pseudogewinne ausgezahlt, wie das in jedem Schneeballsystem am Anfang so läuft. Teils hat man ihnen durch Frauenquoten und politischen Druck Spitzenjobs verschafft, obwohl sie eigentlich nichts können und ihr Studium wertlos ist, teils hat man sie an den Universitäten selbst eingestellt. Es gibt dort Gleichstellungsbeauftragte, die eigentlich nichts können und nichts machen, aber mehr verdienen als die Rektoren und im gehobenen sechsstelligen Bereich bezahlt werden. Sie und die Universitäten darf man getrost als die Drahtzieher des Betrugssystems ansehen.

Um die zu bezahlen, braucht man mehr Kunden. Immer mehr.

Also hat man die Zugangsschwellen immer weiter abgesenkt und immer dümmere Leute an die Universitäten geholt, in dem man ihnen sagte, Nein, Ihr seid nicht dumm, das fühlte sich nur so an, weil Ihr diskriminiert wurdet. In Wirklichkeit seid Ihr Genies. Wir stellen Euch den Genies gleich. Und so hat man Frauen, Transen, Paradiesvögel, Schwarze, Hispanics an die Universitäten geholt. Um immer mehr Studiengänge zu verkaufen und diese immer teurer zu machen. Und damit der Schwindel nicht so auffällt, hat man Quoten für Abschlüsse eingeführt. Und weil man sie danach irgendwo unterbringen musste, hat man in jede Fakultät, jedes Institut ein, zwei, drei Gleichstellungsbeauftragte installiert.

Man hat immer mehr Dummen teuere nutzlose Studienabschlüsse angedreht, um korrupten Drahtziehern immer mehr Geld zuzuschanzen, musste aber gleichzeitig auch immer mehr Absolventen unterbringen, damit der Schwindel nicht auffällt.

Das muss man sich klarmachen: Viele Geisteswissenschaften, besonders Gender Studies sind nichts anderes als ein hochkriminelles Betrugssystem.

In den USA stärker, bei uns wegen der anderen Zahlungswege nicht so ausgeprägt. Aber auch hier haben wir den Effekt, nur etwas indirekter, dass man immer mehr Dumme in die Universitäten pumpt und damit immer mehr Pseudoprofessorinnen aufbaut, die nichts können und nichts machen, aber auf Lebenszeit vom Steuerzahler gefüttert werden.

Das platzt nun, und in den USA gibt es die ersten großen Firmen, die einfach darauf pfeifen, ob ein Bewerber studiert hat oder nicht – es ist einfach kein Befähigungsnachweis mehr.

Investors.com hat gerade einen Artikel über genau dieses Thema: The Higher Education Bubble Is Bursting — And That’s A Good Thing

Die Symptome sind genau die eines Schneeballsystems, das am Ende angekommen ist.

Die bringen allerdings noch einen neue Aspekt ins Spiel: Dass nämlich die Firmen eine Mitschuld haben.

Bisher hatte man einen Arbeitgebermarkt, also einen, bei dem es einen Überschuss an Arbeitskräften gibt, und sich die Arbeitgeber die besten raussuchen konnten, also Abschlüsse und so weiter fordern. Man konnte ein Studium quasi als Schikane fordern. Inzwischen hat sich das geändert, und sie müssen nehmen, was sie kriegen können, und da würden Forderungen nach nutzlosen Studien nur noch stören. Also fordert man sie nicht mehr.

Ich glaube nicht, dass das ursprünglich signifikant kausal war, aber dass es jetzt den Einsturz rapide beschleunigt, glaube ich schon.

When jobs were scarce and unemployed workers plentiful, requiring a college degree might have made some sense, if only to easily weed out most applicants. When workers are scarce, companies can’t be so picky.

But in any economy, there’s a downside to college requirements. Limiting the worker pool to graduates feeds into the notion that everyone has to go to college, when many kids shouldn’t. It also eliminates opportunities for the two-thirds of people without a degree, many of whom would probably be better workers than pampered graduates holding a degree in sociology and lugging a mountain of debt.

Further fueling this college bubble has been an upward spiral of federal grants, aid, subsidized loans and tax credits. College Board data show that federal college aid shot up 93% between 2001 to last year, after adjusting for inflation.

Not surprisingly, colleges and universities have been happy to take advantage of this artificial demand by raising tuition with impunity. Over those same years, public college tuitions climbed 72%.

Bemerkenswert, dass sie gerade Soziologie als Beispiel für Nutzlosigkeit nennen.

Bemerkenswert, dass auch der Staat wesentliche Schuld daran hat.

Und bemerkenswert, dass das in die Amtszeit zweier Präsidenten fällt, nämlich George W. Bush und Barack Obama, von entgegengesetzten Parteien.

Und wo ist das Geld geblieben?

Fueling Paper Pushers

Where did all that money go? As economist Mark Perry notes, mostly to overhead. College administrator jobs have climbed much faster than student enrollment.

In the rush to enroll as many students as possible, colleges clearly have been lowering their standards. Walter Williams points out that only 37% of today’s high school graduates are proficient in reading and 25% in math. Yet colleges will enroll more than half of them. “It’s inconceivable that college administrators are unaware that they are admitting students who are ill-prepared and cannot perform at the college level,” he says.

Der behördliche Wasserkopf der Universitäten hat das Geld gefressen. Jede Menge nutzloser Leute wie Gleichstellungsbeauftragter, die enorm viel Geld bekommen und nichts können und nichts machen, außer Schaden anzurichten. Ein Schneeballsystem.

Finanziert durch Heerscharen unfähiger Leute, denen man eingeredet hat, sie könnten jetzt studieren.

Nebenfolge hier wie dort: Handwerkermangel.

Meanwhile, good-paying jobs that require real skills, like electricians, carpenters, and so on, are going begging. The Associated General Contractors of America says that 70% of construction companies are having trouble finding qualified workers. The Department of Education forecasts that the next five years will see 68% more infrastructure job openings than workers with the skills to fill them.

Und genau passend dazu schreibt die Epochtimes: Die Universität als Institution ist gescheitert – in den USA entstehen bereits Alternativen Beruhend auf diesem Blogartikel.

Man hält die Universitäten für irreparabel kaputt und sucht nun nach Alternativen:

Spätestens seit 1968 sind die tradierten Institutionen der höheren Bildung zunehmend zu geschützten Werkstätten für marxistische Ideologen und deren verquere Ideen geworden. Immer weniger Beobachter halten die Universitäten noch für reformierbar. In den USA denkt man nun über neue Bildungsformen nach.

Kein Wunder. Bisher ist noch alles kaputt gegangen, was Linke oder Feministen in die Finger bekamen. Da überlebt nichts.

In einem Essay für das US-amerikanische Blogportal „PJ Media“ hat David Solway die Universität als Institution und herkömmliche Vorstellungen von höherer Bildung für gescheitert erklärt. Er begründet diese Einschätzung vor allem damit, dass die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, um komplexe Aufgaben bewältigen zu können, im Hochschulwesen immer weniger Bedeutung hat.

An die Stelle klassischer Lehrtätigkeit sei eine Echokammer extremistischer Ideologen getreten, deren einzige Aufgaben die Reproduktion der eigenen Dogmen und die Indoktrination von Personen seien, die meinen, auf formale Abschlüsse der jeweiligen Einrichtungen angewiesen zu sein.

Vom primären und sekundären Bildungsbereich bis in die höchsten Grade universitärer Bildung sei linksextreme Indoktrination das gravierendste Dilemma, das die Bildung in Nordamerika belaste, meint Solway, und dies mache sie zum „vielleicht mächtigsten Instrument antiwestlicher Voreingenommenheit und sozialistischer Propaganda in der modernen Zeit“. Es ist schwer zu bestreiten, dass sich die Lage an staatlichen Hochschulen Europas durchaus ähnlich darstellt.

Wie passt das nun zusammen? Links oder Schneeballsystem?

Es passt wunderbar zusammen.

So, wie sich Terroristen mit Drogenhandel und ähnlichem oder der IS durch Ölhandel finanzieren, haben sich linke Kriminelle in den Universitäten mit diesem Schneeballsystem finanziert und gleichzeitig Massen von Dummen für die Indoktrination beschafft. Linke ist die Antwort auf die Frage, wer die Kriminellen sind. Schneeballsystem ist die Antwort auf die Frage, wie sie sich finanziert haben.

Und es passt genau auf das, was ich in den letzten sechseinhalb Jahren seit der Zustellung des Ablehnungsbescheids des Bundesverfassungsgerichts herausgefunden habe.

Dieselben Mechanismen, nur etwas anders finanziert, finden auch in Deutschland statt. Derselbe Hochschulbetrug. Gender-Studies-Professorinnen, die nichts können, nichts machen, nichts vorzulegen haben. Ich schreibe es ja seit Jahren, dass die Gender Studies an der HU ein kriminelles Geldwäschesystem waren, mit dem man Geld aus den Forschungshaushalten über den Umweg von Pseudoprofessuren und noch dazu an der Steuer vorbei in die Parteihaushalte pumpte, um mit Pseudoprofessuren ideologische Indoktrination von Ministerien und Behörden zu betreiben.

Zentralorgane des Betrugs sind dabei das Bundesfamilienministerium und das Bundesverfassungsgericht, vor allem eben in Form der Gender-Professorin und Verfassungsrichterin Susanne Baer.

Und damit habe ich dann nun auch rund und abschließend die Ursache und den Hintergrund der rechtswidrigen Abweisung meiner Verfassungsbeschwerde. Meine Beschwerde lief nämlich darauf hinaus, dass der Gesetzgeber für alle Prüflinge gleiche Anforderungen und Maßstäbe normieren muss. Und damit schriftlich festgelegt und für alle gleich.

Das aber verträgt sich natürlich nicht mit solchen betrügerischen Schneeballsystem, denn der Witz daran ist ja, dass es eben keine Leistung gibt,kein Studium, keine Inhalte, keine Befähigungen. Deshalb konnten die auch nichts sagen, als ich die auf Auskunft verklagt habe. Oder wie es der Justiziar damals vor Gericht sagte: Die Universität war auf Geld angewiesen und hat nicht hingeschaut. So konnte sich das dreckige Spiel dort etablieren.

Man muss das verstanden haben, dass sowohl in den USA, als auch hier bei uns die Regierung dahintersteckte, und zwei – scheinbar – gegenläufige Parteien. Dort waren es Bush und Obama, bei uns Schröder und Merkel.

Und man muss verstanden haben, dass die in den USA indoktrinierte Gender-Professoren Susanne Baer eine zentrale Figur in diesem Betrugssystem ist und spätestens mit ihrer Ernennung zur Verfassungsrichterin und ihrer Entscheidung das Bundesverfassungsgericht eine Kernrolle in diesem Betrugssystem übernommen hat. Dass das Bundesverfassungsgericht inzwischen über fingierte Verfassungsbeschwerden mit gecasteten Beschwerdeführerdarstellern nach Bestellung entscheidet, um politische Putschoide als Entscheidungen tarnen und ausgeben zu können, passt exakt ins Bild.

Wollte man nochmal das dumme Geisteswissenschaftlerschwätz bemühen, könnte man sagen, dass die postuniversitäre oder postakademische Ära angebrochen ist.

Und deren zentrales Merkmal ist, Universitäten als Zeit- und Geldverschwendung anzusehen und wieder Leistung zum Gegenstand zu machen – also genau das, was vor Feminismus und 68er-Verdreckung der Universitäten deren Leistung war, und was eben vor allem Figuren wie Baer systematisch sabotiert haben. Qualität sei nur ein Mythos, dozierte sie. Von fiesen Männern erfunden, um Frauen auszugrenzen.

Die feministische Universität wollte die Leistung abschaffen.

Nun schafft die Leistung die feministischen Universitäten ab.

Ist das nicht wunderbar, dass sich solche natürlichen Konstanten wieder durchsetzen und Geisteswissenschaftler mit ihrem marxistischen Geschwätz einfach immer scheitern?