Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die westliche Form der weiblichen Beschneidung

Hadmut
14.11.2017 22:03

Der kommunistisch-feministische Krieg gegen die sexuelle Marktwirtschaft. [Nachtrag]

Ich habe heute einiges Feedback zu meinem gestrigen Sexroboter-Artikel bekommen.

Ein Psychologe unter den Lesern schreibt mir, dass er davon ausgeht, dass ich richtig liege, und weiter:

Eine dauerhafte Sexualität gibt es bei Tierarten, bei denen die Paare langfristig zusammenbleiben. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass in solchen Fällen (lange Partnerschaften) die Aufzucht der Jungen aufwendig/langdauernd ist. Bei allen anderen Tieren ist die Sexualität nur saisonal vorhanden.

Allgemein anerkannte Schlusssfolgerung:

Die dauerhafte Sexualität ist der eigentliche Klebstoff der Paarbeziehung. Der männliche Part hätte bei den Tieren keinen Grund, nach der erfolgreichen Befruchtung beim weiblichen Part zu bleiben.

Aus diesem Grund haben sich sogar noch weitere Merkmale entwickelt, die den männlichen Part binden sollen, etwa (nur als Beispiel) bei den Menschen der weibliche Orgasmus, der (das mag seltsam klingen) streng genommen nicht für die Befruchtung erforderlich ist, der sie aber selbst am ehesten motiviert, Geschlechtsverkehr zu haben, um den Mann wiederum binden zu können.

Gibt es aber für den Mann Möglichkeiten, seinen sexuellen Druck „billig” abzubauen, sei es über Prostitution oder auch tatsächlich befriedigende Sexroboter, dann gerät nicht nur die Paarbeziehung aus dem Gleichgewicht, sondern durchaus auch bestimmte Sozialgefüge, denn Männer erbringen an Frauen auch Leistungen gegen Hoffnung, Versprechen oder auch nur kurzlebige Ersatzphantasien.

Sex ist für Frauen ein überaus starkes Werkzeug. Es verwundert daher wenig, dass Feministen zum Teil erbittert gegen Prostitution oder Sexroboter kämpfen.

Das Problem ist wohl, dass die sexuelle Befreiung der Frau damit auch die sexuelle Befreiung des Mannes mit sich brachte, und aus der Plan- eine Marktwirtschaft wurde, uns das Überangebot zur Inflation führte. Die Währung „Sex” reichte nicht mehr, um sich einen ordentlichen Mann auf dem Markt zu kaufen, insbesondere wenn die Konkurrenz mehr bieten kann.

Ein Ausweg ist, den eigenen Sex-Wert zu erhöhen, sich aufzubrezeln, Schönheitsoperationen, vielleicht Sport, das liegt aber nicht allen. Die andere Methode ist, die Konkurrenz auszuschalten oder zu verhindern.

Ein anderer Leser schrieb mir, dass ihn das an das Thema der weiblichen Beschneidung erinnere – eine brutale Art, sich weibliche Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen, weil Sex nur noch durch heiraten und mit-dem-Messer-aufschneiden zu haben ist.

Das ging mir heute mal so durch den Kopf.

Das passt zusammen.

  • Es ist bekannt, dass in den Ländern, in denen die weibliche Beschneidung (unterschiedliche Versionen, bis hin zu Entfernung der Schamlippen und der Klitoris mit alten rostigen Rasierklingen oder Glasscherben und „verschließen” mit Pflanzendornen) praktiziert wird, zwar die Männer sie für normal halten, sie aber von Frauen betrieben wird.

    Befragt man die Leute, warum sie das machen, läuft das immer in Richtung Sittsamkeit und Werterhaltung der Frau, damit sichergestellt wird, dass die Frau einen Gatten findet. Man kann darin durchaus sehen, eine Konkurrenzsituation durch sexuell freizügige zu verhindern, nämlich indem es sie nicht mehr geben kann.

  • Ich habe es schon erzählt: In Namibia laufen viele naturverbundene Stämme kaum angezogen herum, die Himba-Frauen auch in der Stadt grundsätzlich oben ohne und im Lendenschurz. Nur die Herero-Frauen haben eine überaus kunstvolle und sehenswerte, aufwendige, bunte, und den ganzen Körper bedeckende Tracht, die unverkennbar auf deutscher Mode des 19. Jahrhunderts beruht. Der Grund: Die Frauen deutscher Kolonialisten rasten vor Eifersucht, weil dort damals jede Menge überaus attraktiver Frauen splitternackt herumliefen. Sie bekämpften das mit einer List: Sie schenkten ihnen Stoffe und Nähmaschinen, und brachten ihnen das Nähen bei. So kamen die Herero-Frauen zu ihrer kuriosen Tracht und die Männer bekamen nichts mehr zu sehen.
  • Auch die Verschleierung im Islam geht in diese Richtung. Es soll keine Konkurrenzsituation entstehen. Die Ehe wird angebahnt, und erst nach der Hochzeit bekommt der Bräutigam zu sehen, worauf er sich eingelassen hat – kann es aber auch nicht bewerten, denn ihm fehlt jeder Vergleich.
  • Inzwischen wird bei uns alles beschimpft und zu verbieten versucht, was noch irgendwie nach sexuellem Wertmaßstab riechen könnte, alles was irgendwie schöner oder erotischer als eine verbissene alte Feministin aussehen könnte. Werbung mit Frau? Darf es nicht mehr geben. Schlanke, sportliche, gesunde (=attraktive) Frauen? Dürfen nicht mehr gezeigt werden.

Letztlich sind solche Sexismus-Verbote auch nichts anderes als eine Art moderne Burka. Die ganzen #Aufschrei- und #MeToo-Kampagnen nichts anderes, als der Frontalangriff gegen die sexuelle Marktwirtschaft. War nicht die „sexuelle Verfügbarkeit der Frau” ein zentrales Angriffsziel der Feministen?

Über den unsäglichen Anne-Will-Trash hatte ich ja geschrieben. Da gab es hinterher einen Shitstorm und eine Entschuldigung der ARD, weil die Kamera Verona Pooth in Großaufnahme von unten bis oben abgefahren hat, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die nicht mit genau sowas arbeitet. Und inzwischen reagierte sie auf die Sache auch mit der verständnislosen Frage, warum der Kameramann das denn nicht hätte tun sollen.

Pooth hatte also nichts dagegen, warum auch, es erhöht ja ihren Marktwert. Sauer sind die, die dagegen gemessen werden. Botschaft an die ARD: Lasst Euch ja nie wieder einfallen, eine attraktive Frau in Großaufnahmen zu zeigen!

Im Prinzip eine virtuelle Burka. Nur dass nicht die Frau, sondern die Männer sie über den Augen oder vor der Kamera tragen sollen.

Letztlich sind die keifenden Weiber, die da auf die ARD losgegangen sind, von derselben Sorte Weiber, die in Afrika anderen die Schamlippen abschneiden: Gewaltsames Verhindern eines Marktes, eines Wettbewerbs, auf dem sie nichts zu bieten haben. Einem Wettbewerb um Männer.

Zynischerweise geht es vielen dabei gar nicht mehr eignetlich um Männer, weil die Rolle des Mannes längst der Steuerzahler übernommen hat. Aber es ist eben doch biologisch so tief drinnen, dass die da nicht rauskommen. Man ist und bleibt auf der Hatz nach einem lebenslangen Versorger.

Der Feminismus, der gegen „Sexismus” kämpft, ist im Prinzip nichts anderes, als der Öffentlichkeit eine virtuelle Burka überzustülpen und Frauen virtuell zu beschneiden, quasi eine kommunistische Gleichheit auf dem Sex- und Heiratsmarkt herzustellen, um Konkurrenz zu verhindern.

Verona Pooth hat man gerade die Beine abgeschnitten. Sie soll keinen Vorteil gegenüber elefantenbeinigen Gendermonstren haben.

Nachtrag: Ein Leser schreibt mir dazu:

Oder konziser:

Feminismus = Sexualkommunismus zugunsten hässlicher Frauen
Ziel: Maximierung des Preises für Sex, damit auch hässliche Frauen ihren Körper teuer verkaufen können

Schön die logische Parallele zum Kommunismus:
Dieser begünstigt am meisten die Faulen und Inkompetenten.
Ziel: Maximierung ökonomischer Gleichheit, damit auch Faule und Inkompetente hohen Sozialstatus genießen können.

Kommunismus ist die Strategie der dummen und faulen.
Sexualkommunismus ist die Strategie der hässlichen, sexuell aussichtslosen und im Sexualwettbewerb faulen.