Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Für und gegen autonom fahrende Autos

Hadmut
21.5.2017 12:50

Mensch oder Computer – das ist hier die Frage.

Die Menschheit ist einfach zu dämlich (geworden), ein Auto zu steuern. Einem Computer kann man beibringen, Rettungsgassen zu bilden und bei Unfällen nicht stehen zu bleiben. Menschen nicht, vor allem im Zeitalter der intellektuellen und charakterlichen Verblödung.

Immer haben alle Angst vor der computergesteuerten Zukunft. Kommt es nur zu einem einzigen Unfall, schreien alle auf. Ein kritischer Vergleich mit der menschengesteuerten Gegenwart bleibt aber aus – und die Frage, ob selbst fehlerbehaftete Computer immer noch besser fahren würden als Menschen.

Allerdings muss man sich dann auch mal eine andere Frage stellen, die computergesteuerte Autos zum Horrorszenario werden lassen:

Stellt Euch vor, Heiko Maas oder die Grünen würden Verkehrsminister.

Und wer machte sowas wie sein Netzdurchsetzungsgesetz zum Verkehrsdurchsetzungsgesetz:

  • Nur Frauen, Linke und Minderheiten dürften noch auf die Überholspur.
  • Geschwindigkeitsbeschränkungen und Zwangsumwege für weiße Männer.
  • Autobahnauf- und abfahrten mit Frauenstatut: Höchstens jeder zweite darf männlich sein, Männer dürfen nur auf- und abfahren, wenn vor ihnen eine Frau gefahren ist.
  • Frauen haben immer Vorfahrt, Männer müssen Platz machen.
  • Geschwindigkeiten über 90 km/h nur für Frauen, Minderheiten und Migranten.
  • Wichtige Orte und Hauptverkehrsstraßen werden in den Navigationssystemen von weißen Männern nicht mehr angezeigt.
  • An Wahltagen machen die Autos von Leuten auf politischen schwarzen Listen einen spontanen Ausflug ins Grüne und bekommen dort Motorausfall.
  • Vollautomatisierte Frauenparkplätze: Die Autos von Männern können da nicht mehr parken. Männer werden automatisch da geparkt, wo sie besonders weit laufen müssen.
  • Geschlechtsbezogene Benzinpreise: Um den „Gender Pay Gap“ auszugleichen müssen Männer 22% mehr für das Benzin zahlen.
  • Oder noch besser: Männer und Frauen können nur abwechseln an die Zapfsäule fahren und Männer müssen dann immer die Rechnung der Frau vor ihnen mitbezahlen.
  • Das Auto fährt jede Woche für eine Stunde automatisch in ein Autokino zur politischen Erziehung.
  • Frauen müssen nur das Kennzeichen eines anderen Autos melden, dann wird das Auto für Monate oder auf Dauer stillgelegt.
  • Wohnungsbesichtigungen, Bewerbungsgespräche usw. werden nur von Frauenautos pünktlich angefahren, Männerautos kommen immer zu spät.
  • Autos müssen 15% ihrer Fahrten zu Kindergärten und Grundschulen absolvieren.
  • Es werden Verbotszonen um Orte unerwünschter Meinungen errichtet, die mit dem Auto nicht mehr anfahrbar sind.
  • Automatisches Räumen von politisch unerwünschten Gegenden: Autos können blockieren, von selbst wegfahren oder die Insassen ohne Möglichkeit des Anhaltens „wegbringen“.
  • Automatisches Einkesseln: Der Staat könnte automatisiert alle geparkten Autos im Umkreis von 20 km dazu bringen, Orte, Straßen, Stadtteile abzuriegeln und einzukesseln, indem sie alle dorthin fahren und die Zu- und Abfahrtswege blockieren.
  • Politisch andersdenkende könnten um ihre Fahrzeuge gebracht werden, indem die Fahrzeuge sich einfach mal selbst klauen udn mal eben „weg“ sind, oder suizidal gegen Brückenpfeiler fahren. Optional mit Insasse.

Wenn man sich mal überlegt, was alles möglich wäre, wenn man Steuerungssoftware mal so richtig durchgendert und auf rot-grün bügelt… Hat eigentlich schon jemand das Bügeleisen erfunden, das sich abschaltet, wenn es nicht zu mindestens 50% der Zeit von einer männlichen Person benutzt wird? Geht auch mit Herd.

Wäre das nicht was für den Wahlkampf der SPD?