Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

RRG + Knall = DDR 2.0

Hadmut
25.3.2017 22:48

Es deutet alles darauf hin, dass sich Deutschland gerade in einem gewaltigen politischen Umsturz befindet und sich dieses oder nächstes Jahr ein Veränderung abspielen wird, die alles auf den Kopf stellt und vieles vernichtet.

Dass hier im Hintergrund im Prinzip nichts anderes abläuft, als dass die kleine DDR die BRD gefressen hat und mit 30 Jahren Anlauf eine große DDR 2.0 baut. Es deutet sehr viel darauf hin, dass man die Bundestagswahl als den „Jetzt-oder-nie-Punkt“ ansieht, weil Merkel schwächelt und Rückhalt verloren hat, und die politische Lage ohnehin sehr instabil und auf eine links-rechts-Konfrontation aus ist. Man hat es geschafft, dass alles nach rechts schaut um zu sehen, was da abgeht, aber niemand nach links schaut.

Seit Jahren hat man Politik, Universitäten, Medien radikal auf linksextrem getrimmt, immer mehr Recht zer- und aufgeweicht, hat immer mehr Geldmittel angezapft, immer mehr Leute untergebracht, überall Polit-Offiziere und -agitateure installiert. Der Staatsputsch wird jetzt passieren, denn noch vier Jahre werden sie damit nicht warten, den politischen Druck nicht halten können und auch nicht wissen, ob ihnen nochmal so ein Glück entgegenkommt, dass der politische Gegner praktisch sediert ist. Und ob Angela Merkel überhaupt ein Gegner gegen einen linken Umsturz wäre, wäre auch die Frage.

FOCUS schreibt gerade, was uns alles blüht, wenn Rot-Rot-Grün an die Macht käme. Im Prinzip wird der Staat auf Planwirtschaft umgebügelt. Und es ist verblüffend, wieviele Ex-DDR-SED-Leute hier plötzlich das Sagen haben. Die sitzen plötzlich an ganz vielen Schaltstellen.

Sie schreiben, dass Rot-Rot-Grün vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen wäre.

Vielleicht ist das ein Denkfehler. An den Piraten haben wir gesehen, wie schon relativ wenige Leute eine Partei übernehmen können, indem sie nur kooperieren und sich immer gegenseitig wählen. Ich habe das ja live miterlebt: Eine kleine aggressive Minderheit übernimmt den ganzen Laden, weil sie damit immer noch die stärkste kooperierende Gruppe sind, in ihren Absichten nicht erkennbar und weil sie mit dem Ziel der Unterwanderung ganz anderes vorgehen als mit dem üblichen Demokratiegeschwafel und Konkurrenzstreit.

Ähnlich lief das mit der Presse. Die hat man auch systematisch und generalstabsmäßig umgebügelt, bis die alle schreiben, was sie sollen.

Steigende Sozialbeiträge – auch zu Lasten vieler „hart arbeitender Menschen“ (O-Ton Schulz) – sind teilweise sogar erklärtes Programm. So kündigt SPD-Gesundheitsexpertin Hilde Mattheis „die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze bei gleichzeitigem Leistungsausbau“ an. Im Klartext heißt das: Für alle, die mehr als 4350 Euro brutto im Monat verdienen, wird es deutlich teurer. Grüne und Linke haben bereits formuliert, dass sie privat Versicherte in eine „Bürgerversicherung für alle“ zwingen wollen.

Es wird also mit alle Gewalt auf eine Lohnvereinheitlichung hingearbeitet. Und natürlich sagt man das vorher nicht so.

Die Grünen fordern in ihrem Programmentwurf „ein großzügiges Aufnahmeprogramm“ für Flüchtlinge, die Linken streben eine „solidarische Einwanderungsgesellschaft“ an.

Das ist die große Enteignung.

Wir haben ja schon mehrfach gesehen, dass Flüchtlinge durch gezielte Falschinformationen nach Deutschland und sogar in Lebensgefahr getrieben wurden, und dort immer linke Akteure unterwegs waren. Braucht man da Knet- und Verfügungsmasse zum Aufbau eines sozialistischen Mega-Staates? Geht es darum, Gegenstimmen zu verdünnen und sich genügend viele formbare (weil ungebildete) Leute zu holen?

Will man die Wiederholung der Situation der DDR mit „Wir sind das Volk“ vermeiden, indem man dafür sorgt, dass sich niemand mehr für das Volk hält und so meinungseinheitliche Menge nicht mehr zustandekommt?

Könnte auch das ein Grund für den Zeitpunkt sein, dass man sich das im größeren Maßstab mit Europa vorgestellt hatte, das jetzt nicht mehr funktioniert, und man es deshalb auf deutscher Ebene machen will?

Ist die Energiewende und der Drang zur völligen Umstellung auf Elektroautos am Ende nur das Ziel einer Deindustrialisierung? Dem einzelnen Bürger steht dann kein Auto, viel weniger Strom, keine Mobilität mehr zu?

Wie rot-rot-grüne Gängelung ganz praktisch funktioniert, macht die Referenztruppe der Hauptstadt gerade im Berliner Bausektor vor. Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher, ehemalige Mitarbeiterin der Bauakademie der DDR, betreibt Wohnungspolitik als Mischung aus sozialistischer Planwirtschaft und Umverteilungsträumen der Westlinken.

So verschärfte sie das sogenannte „Berliner Modell“, nach dem bisher jeder Investor 25 Prozent der Wohneinheiten mit Mietpreisbindung um 6,50 Euro pro Quadratmeter versehen musste. Nun müssen 30 Prozent der Fläche eines Neubauprojekts für Sozialwohnungen reserviert werden. Weil die Billigwohnungen im Schnitt kleiner sind als die ungebundenen, betrifft das Mietpreisdiktat jetzt eher 40 Prozent der Wohnungen.

Im Prinzip nichts anderes als der Einstieg in die Wohnungsplanwirtschaft der DDR.

Über die Stadtpolitik bestimmt jetzt ein Trio mit einer radikalen Agenda: Neben Lompscher führt die linke Stadtentwicklungspolitikerin Katalin Gennburg das Wort, ehemalige Sprecherin des Jugendverbands Solid, der noch weit links von der Mutterpartei steht. Der wegen seiner verschwiegenen Stasi-Vergangenheit geschasste Kurzzeit-Staatssekretär Andrej Holm kehrte durch die Hintertür als Berater der Linksfraktion zurück. Mit besonderer Feindschaft reagieren die Politiker auf Hochhaus-Investoren. Sie sollen die oberste Etage stets öffentlich zugänglich halten, so der Plan. […] „Politisch festgelegte Mieten nach Einkommenshöhe, das ist linke Politik, das haben wir durchgesetzt“, freut sich Gennburg. Die Abgeordnete spricht auch nicht von Wohnungspolitik, sondern von „Wohnraumversorgung“.

Ich habe dabei gerade gesehen, dass es angeblich noch schnell große Verfassungsänderungen geben soll. Leider hinter Paywall, aber das sollte man näher betrachten. Gehört hat man sonst davon nämlich nichts.

Ich vertrete ja schon länger die Auffassung, dass Gender Studies, das Fach Feminismus-Genderismus nichts anderes als eine Tarneinrichtung für politische Agitation ist, sowas wie Marxismus-Leninismus, mit ideologischem Angriff auf alle Fächer. Die NZZ schreibt gerade über den Wahnsinn. Sozialismus hat einen großen Bedarf an dummen, willigen Mitläufern, und Gender Studies sind eine Methode, sie zu rekrutieren.

Dass sie es mit der DDR-isierung gar nicht mehr abwarten können, zeigt sich auch an den immer intensiveren Unterfangen, Redefreiheit und Internet einzuschränken und zu kontrollieren. Maas hatte einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem man praktisch alles löschen lassen kann, doch nun kommt von anderer Seite die Forderung, das noch vor der Wahl umzusetzen.

Lesenswerter Kommentar dazu.

Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass die Katastrophe eigentlich nicht mehr abzuwehren ist, weil diese linke Front zwar ideologisch verbohrt und damit dumm ist, aber da eine Menge Leute im Hintergrund steuern und die Fäden ziehen, die Strategien im Sinn haben. Ex-DDR-Leute und Neo-Cons aus den USA.

Es kommt gerade eine selbstbeschleunigende Lawine ins Rutschen, sie verstärken sich immer mehr darin, Recht und Gesetze zu übertreten und mit demokratiewidrigen Mitteln zu arbeiten.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Rot-Rot-Grün an die Macht kommt (bzw. faktisch schon ist und nur noch die formelle Bestätigung haben will), aber auch, dass das nicht funktionieren kann.

Wir werden einen Horror zwischen 4 und 10 Jahren erleben, und dann ist eigentlich irreparabel alles kaputt. Um Zinsen, Inflation, Staatsschulden wird man sich nie wieder kümmern müssen, weil es darauf dann gar nicht mehr ankommt.

Es wird aber auch kein Frieden mehr einkehren. Es wird eine sozialistische Regierung einerseits und eine große, unkontrollierbare, kriminelle Flüchtlingsmasse als Gegenpol geben und dann zu Verwerfungen kommen, wie es sie in Frankreich und Großbritannien schon gibt.

Vermutlich ist jetzt die letzte Gelegenheit, die Flucht zu ergreifen.

Es wird sich einfach nicht mehr lohnen, keinen Sinn mehr ergeben, zu arbeiten. Und was mit einem Staat passiert, in dem keiner mehr richtig arbeitet, hat man an der DDR 1.0 gesehen.

Jeder, der etwas kann und noch in dem Alter ist, in dem man noch wirtschaftlich vernünftig auswandern kann, sollte das dringend tun. Hier ist alle Arbeit und alles seriöse Studieren wertlos, verloren, wie Perlen vor die Säue geworfen.

Ein Kollege von mir hat letzte Woche hingeschmissen, gekündigt, seinen Krempel verkauft.

Er wandert aus.

Für immer. Er will nicht wieder kommen.