Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

The High Conflict Personality Disorder category known as Axis II in DSMV

18.3.2017 0:45

Die Frage ist ja immer, was macht man gegen Genderisten und Social Justice Warriors. Argumentieren? Verspotten? Schickt man ihnen Islamisten? Ein neuer Ansatz wäre, da mal ein Bataillon Psychiater in Schutzanzügen reinzuschicken, damit die da mal aufräumen, feucht durchwischen und entseuchen.

Gut, Psychiatrie gehört nicht zu meinen Kompetenzbereichen, obwohl ich Hitchcocks Psycho mindestens ein halbes Dutzend Mal gesehen habe. Das muss (naja, will..) ich jetzt einfach mal glauben, was Ewan Morrison hier schreibt: „Social Justice Syndrome: ‘Rising Tide of Personality Disorders Among Millennials’“

Er erklärt recht plausibel (zumindest für mich als Laien, der das nicht beurteilen kann), dass das, was wir da als Genderismus, Social Justice und den ganzen Feminismus-Kram, eigentlich nichts anderes als die Symptome einer schweren psychischen Erkrankung (wie übersetzt man mental disorder richtig? Im Wörterbuch steht Geistesstörung. ) handele.

If you were to come across someone who cried in the streets, who saw the world in terms of black and white and made death threats against strangers, who cowered in a special room and made public displays of naked self-harm and blood letting, you might conclude that they were suffering from a personality disorder.

All these symptoms can be found in the High Conflict Personality Disorder category known as Axis II in DSMV, including Anti-Social PD, Histrionic PD, Paranoid PD, Narcissistic PD, and Borderline PD.

Alternatively, you might reason that these are the everyday behaviors of the modern Social Justice Warrior (SJW).

Of course, not every SJW has a personality condition, but sufferers from High Conflict disorders are often drawn to extreme beliefs and behaviors under the illusion that they are acting politically.

Interessanter Gedanke. Bisher war ich ja immer darauf konzentriert, denen die Wissenschaftlichkeit abzusprechen, habe das für dumm und politisch gehalten, weil dumm und politisch für mich ja kein Widerspruch ist, das passt oft gut zusammen. Auf den Haken, dass die sich auch das Politische nur einbilden, weil sie nicht nur sprichwörtlich, sondern auch im pathologischen Sinne nicht alle Latten am Zaun haben, dass man also noch bekloppter als nur politisch sein kann, bin ich so direkt-explizit noch nicht gekommen. Der Gedanke, dass die eigentlich das Politische auf der der Vernunft gegenüberliegenden Seite wieder verlassen haben, kam mir schon, aber das in medizinische Kategorien zu packen war mir mangels diesbezüglicher Sachkunde bisher nicht möglich.

A 2016 UK survey found that, since 1990, rates of depression and anxiety among the young have increased by 70%, while the American Counseling Association has reported a “rising tide of personality disorders among millennials.”

Nun, dass es unter Feministinnen besonders viele Depressive, Angstgestörte, und Suizide gibt, ist nicht neu. Aber dass da eine richtige Struktur und nicht nur Häufung dahintersteckt, war mir so nicht klar.

Was mir aufgefallen war, ist, wie oft, wie geradezu zwanghaft die Leute bei allen politischen „Gegnern“ ständig „Ängste“ sehen wollen, kam mir schon verdächtig vor. Denn gerade dann, wenn Leute so notorisch gerne anderen irgendwelche Probleme unterstellen, besonders psychischer Natur, ist es nicht selten, dass die Leute selbst in psychiatrischer Behandlung sind, deshalb auch mit dem Vokabular und der Symptomatik vertraut sind, und das dann gerne auf andere projizieren, sich selbst als vom Patienten zum Arzt erheben.

Und er meint, der Dachschaden käme nicht von ungefähr, sondern sei der heutigen Millenial-Generation geradezu anerzogen worden. Nun ist der Begriff nicht so greifbar definiert, aber generell bezeichnet man damit Leute, die in den 80ern und 90ern geboren worden sind. Die man also wohl zu einem gewissen Grad noch den 68ern als Elterngeneration, sicherlich aber dem typischen Grünen-Wähler anlasten kann.

That such disorders appear to be an acute problem with this generation may be an unintended outcome of the unprecedented experiment conducted in the 1990s and 2000s by progressive parents.

In 2014, a survey of 100,000 college students at 53 U.S. campuses by the American College Health Association found that 84% of U.S. students feel unable to cope, while more than half experience overwhelming anxiety.

to cope kannte ich bisher nur als to cope with. Einfach so ohne Objekt war mir das noch nicht untergekommen, es heißt einfach so klarzukommen. Die brauchen schon gar nichts mehr, womit sie nicht klarkommen, die kommen einfach so generell nicht klar, ohne dass der Satz noch eines grammatikalischen Objektes bedürfte. Ohne Objekt. Die kommen schon für sich alleine als Subjekt nicht klar, da braucht’s nichts weiter. Scheitern als Lebensmodell.

A byproduct of such fear has been the growth of the “safe space,” a safe-haven for minority groups and distressed students from what they perceive as threats within campus life. Safe spaces contain comforting objects that evoke childhood — bean bags, soothing music, Play-Doh, coloring books. The spaces often forbid entry to straight white men or political opponents.

The idea of “running to the safe space” is a form of psychological regression. The safe space presents a fantasy barrier against imagined exterior evils, and so encourages persecution paranoia and hyper-fragility. These are all symptoms of histrionic, borderline, and paranoid personality disorders that emerge from problems with the early child-parent bond.

Ich habe mich ja schon so oft gefragt, wie man eigentlich drauf sein muss, um sich als Mensch mit Erwachsenheitsanspruch (immerhin halten sie sich ja für die Elite) in diese Safe Spaces zu flüchten, Kätzchen- und Welpenbilder anzuschauen, mit Knete zu spielen und Malbücher auszumalen, als wären die Leute auf das Niveau von Vierjährigen zurückgefallen. Zu meiner Zeit gab’s das gar nicht, wir haben uns pausenlos ins Getümmel gestürzt und hatten Spaß dabei, wir wären im Leben nicht auf so einen grotesken Schwachsinn gekommen, uns in Zimmer mit Kätzchenbildern zu setzen und Malbücher auszumalen.

Noch komischer als dieses Ritual Bekloppter ist, dass sich Lehrer fanden, die ihnen eine Hochschulreife attestierten, und Professoren, die ihnen dafür Bachelor, Master und Doktor gaben, und das als die künftige Führungselite hinstellten.

Was genau ist aber die Ursache? Das, was er da als Ursache beschreibt, ließt sich für mich, als wäre das ein Produkt der ersten großen Feministinnenwelle:

The majority of millennial children (now aged 18-34) had two working parents; this was partly an ideological project of feminism and partly economic necessity. The downside was the damage done by daycare, services for which grew by 250% between the 1970s and ;90s (see Laura Perrins’ work on psychological trauma caused by daycare). According to Bowlby’s Maternal Deprivation Thesis, babies require two years of intimate attention to enable them to form the caregiver-child bond essential for secure ego formation. Any disturbance of this process will “predispose the children to respond in an anti-social way to later stresses.”

The National Institute of Child Health and Human Development has found:

Children in full-time day care were close to three times more likely to show behavior problems than those cared for by their mothers at home.

The more time in child care of any kind or quality, the more aggressive the child.

The result is young people who, a decade and a half after daycare, scream at the parent/State for not protecting them sufficiently. It is no coincidence that “safe spaces” resemble daycare centers.

Unfortunately, “safe spaces” enforce the distressed person’s fear of the world, trapping them in their original trauma within a psychological frame of permanent and inescapable victimhood.

Dass Feminismus die Ideologie ist, die Bekloppte macht, war mir klar, aber dass es ein so konkreter Zusammenhang ist und es vor allem die Kinder trifft, war mir so nicht klar. Wobei ich allerdings dann doch die Frage stellen würde (wem, hört ja keiner zu…), wie dann die DDR funktioniert hat, denn da waren die Mütter ja auch berufstätig und die Kinder im Aufbewahrung. Aber vielleicht habe ich die Frage falsch gestellt. Vielleicht hat es ja nicht funktioniert und die auffällige Dichte von Ost-Leuten im Genderismus eine Folge dessen.

“Trigger Warnings” and “Helicopter Parents”

For the SJW, everyday speech contains a multitude of “microaggressions,” or subconscious power dynamics which conceal colonial or patriarchal oppression. Failing to use the words prescribed by SJW activists — most particularly in the case of “trans-people” — is seen as an act of violence equivalent to physical assault. See, for example, a statement made by a protester at UC Berkeley in January 2017 at a protest event that turned into a violent riot:

Your free speech is raping and killing us.

People with High Conflict Personality disorders experience similarly paranoid emotions about hidden messages, omnipotent threats, and imminent violence. They are hyper-alert and live with higher than normal levels of cortisol and adrenalin, which in turn causes lasting neurological damage, affecting their ability to reason and to regulate emotion. They panic easily and regress to infantile distress.

Ist das Gender-Sprech so eine Art gealterte Version von Kindersprache? So wie Vierjährige mit Mutti sprechen?

Es ist ja bekannt, dass man Kindern schlimme Dinge nicht erzählt, der Hund macht einen Ausflug und Papa guckt jetzt vom Himmel auf Dich herunter und so. Sind die Leute im Kindesalter stecken geblieben und haben ihre Pubertät nur körperlich, nicht geistig durchgemacht? (Ich hatte ja schon die Beobachtung beschrieben, dass viele der Genderistinnen mit ihrer Entwicklung bei der Pubertät stehen geblieben sind und dann nichts mehr kam.)

Er benennt dann auch diese „positive Erziehungsmethode“, die von Sozial-Progressiven ersonnen wurde, damit die Kinder von Anfang an ein hohes Selbstbewusstsein hätten, dass dann durch zu positive Schulen noch gesteigert wurde. Dazu hat man ihnen noch ständig erzählt, dass sie besser wären als alle vor ihnen zuvor. Die bestünden dann nur noch aus Narzissmus und können keine Abweichung von der Selbsterhöhung ertragen.

Dazu käme, dass es nach dieser Erziehungsmethode keinen Unterschied zwischen Eltern und Kindern gäbe, sie stets auf einer Stufe stünden. Damit seien die Kinder von vornherein mit einer elterlichen Sicht aufgewachsen, und die einzige Grenze, die sie je kennen gelernt hätten, sei die ihres eigenen Körpers. Deshalb so viele, die sich selbst verletzten, und vielleicht auch Femen, die sich nicht mehr anders artikulieren können, als ihren Körper zu zeigen.

SJW protests are awash with contradictions. SJWs claim to fight for freedom, but are opposed to freedom of speech, support banning videos and books, and support the violent disruption of public talks, as was seen with the riots at UC Berkeley, Middlebury College, and elsewhere.

SJWs believe in a world with “no boundaries” where “everyone is equal” — free immigration, open access to healthcare and education, etc. — but at the same time are obsessed with creating segregated spaces.

While they protest against the “fascist patriarchal state” they are, at the same time, fundamentally Statist, demanding that the government police language for them and punish their enemies. While SJWs claim to fight for human rights, they parade the symbol of the largest genocides in history — the Communist flag. They are pro-feminist, and at the same time defend Sharia law.

Living-in-contradiction is similar to the “Love me — I hate you” dynamic in Borderline pathology called “Splitting.” In splitting, everything is “all or nothing,” and the thing that was passionately idealized suddenly becomes an object of hatred.

Das ist mir oft aufgefallen. Ich schreibe schon seit längerer Zeit immer auf, wenn mir da Widersprüche auffallen, und die Liste ist längst lang. Es gibt sogar Feministinnen, die behaupten, dass die Forderung, sich nicht selbst zu widersprechen, eine Methode männlicher Frauenunterdrückung sei, und das es das Recht, eine Selbstverständlichkeit jeder Feministin ist, sich selbst zu widersprechen, um sich männlich-partriarchalischen Maßstäben zu entziehen.

Und das konnte nur schief gehen:

Trapped among infant neglect, artificially elevated self-esteem, and identity dysphoria, the millennials were set up for a fall. When they were pushed out of their parental homes in the 2010s, they discovered they did not have the tools to construct stable selves. They couldn’t blame their parents or teachers. Instead they searched for a vast, abstract, all-encompassing enemy. In identity politics they found a temporary unity, through hatred of Patriarchy, of Capitalism, of White Men.

Das habe ich ja schon oft beobachtet und beschrieben: Sie machen alle auf erwachsen und emanzipiert, in Wirklichkeit aber sind sie ständig auf der Suche nach einem Ersatz-Vormund (Mami/Papi), der für sie Verantwortung übernimmt. Und dass das eben immer der nächstbeste Mann ist. Feministinnen treffen keine selbstverantwortlichen Entscheidungen, sondern machen immer einen Mann dafür verantwortlich. Der Mann muss immer auf sie aufpassen. Gehen sie mit einem ins Bett, ist er dann am nächsten Tag Vergewaltiger, weil sie zu ihrer eigenen Entscheidung nicht stehen können und wollen (aber in Unternehmensvorstände wollen).

Was mich jetzt zu der Frage bringt, ob der Männerhass und dieses ständige Auslagern jeglicher Eigenverantwortung an den nächstbesten Mann in der Umgebung so eine Art nachverlagerte Tochter-Vater-Beziehung darstellen soll. Kann das vielleicht sein, dass für die jeder Mann immer so eine Vater-Projektion ist? Papi sorgt für einen, Papi geht Töchterchen natürlich nicht an die Wäsche, Papi macht für Töchterchen alles, Töchterchen ist Papis Prinzessin.

Sind die vielleicht lebenslang auf der Suche nach der verpassten Vaterfigur? Bei dem sie dann das verhätschelte Prinzesschen sein können?

In the stages before psychosis, sufferers from High Conflict Personality disorders fixate on one object of hate. Subconsciously, they need this super-enemy so they can feel whole. This is the tragic truth of the identity politics of the SJW. Without a totalizing object of blame, the personality of the warrior for social justice falls apart.

While the SJWs idealize themselves as victims of omnipresent evil, they are in fact the victims of well-meaning liberal parents and progressive teachers who subjected them to an experiment in social engineering. They were the guinea pigs of the progressive project. Older generations of radicals then exploited their volatility and rage for political ends.

Was bin ich froh, dass die von selbst aussterben.

Zeigt aber auch, warum Universitäten wie die Humboldt-Universität nicht nur im sprichwörtlich-metaphernhaften Sinn eine Klapsmühle sind. Die sind das wirklich.

Und genau dazu hatte ich ja neulich zur Besetzung schon beobachtet, dass die eigentlich nicht erwachsen-lebensfähig sind, dass die noch auf Mutti angewiesen sind.

Passt genau zusammen.