Hadmut Danisch

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Buchkritik: “Pionierarbeit” von Ulla Bock

Hadmut
2.3.2016 0:39

Ein Buch zum Thema „Die ersten Professorinnen für Frauen- und Geschlechterforschung an deutschsprachigen Hochschulen 1984-2014”. Campus-Verlag

Anmerkung: Ich fand das Thema zwar nicht generell, aber im Rahmen meiner Durchleuchtung des Korruptionssumpfes interessant, aber den Preis von 29 Euro zu hoch. Ich habe daher beim Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Sowas führt unweigerlich zu einem positiven „Bias” zugunsten des Verlages und des Buches, das der Leser von meiner Rezension einfach wieder abziehen möge.

Der Grund meines Interesses war ja, wie ich im Blog schon öfters angesprochen habe, den Zeitraum vor der Ernennung Susanne Baers zur Professorin auf Korruption zu durchleuchten. Deshalb hatte jener Untertitel mein Interesse erweckt. Denn wenn man an den Universitäten nachfragt, mauern sie immer und geben keinerlei Informationen heraus. Gender Studies werden oft wie eine Geheimloge geführt. Das ist Mafia, und sie benehmen sich wie Mafia.

Ich habe in den letzten Jahren mehr feministische Bücher gelesen als die meisten Feministinnen. Mehrere Regalböden voll, und noch etliche digitale dazu. Und ich muss generell sagen, dass ich diesen Feminismus- und Genderschwachsinn nicht mehr ertrage. Die produzieren Unmengen an nutzlosem Material, irgendwo zwischen strohdumm und völlig inhaltslos. Da steckt keinerlei Denk- oder Wissenschaftsvorgang dahinter, die schwafeln einfach endlos drauflos, und produzieren eigentlich nur eins: Bedrucktes Papier. Es findet wirklich nur auf dieser Ebene statt, es geht nicht um Geist, Inhalt, Argumente, Wissenschaft. Es geht darum, das beobachtete (aber nicht verstandene) Wissenschaftlergehabe zu imitieren. Der Begriff der Cargo-Cult-Wissenschaft beschreibt das exakt.

Auch dieses Buch unterscheidet sich nicht nennenswert davon. Man muss es nicht lesen, und wenn man es tut, hat man nichts (oder jedenfalls nicht viel) davon. Es sei denn, man geht mit meinem Blickwinkel heran und sucht nach Dummheit und Korruption. Da findet man was. Bemerkenswerterweise aber finden sich darin auch Anmerkungen, die diesen meinen Eindruck vorgetäuschten wissenschaftlichen Gehabes nicht nur bestätigen, sondern auch motivieren. Denn es wird erwähnt, dass Gender-Studies-Professorinnen bis vor ein paar Jahren, namentlich so lange es die C-Professuren gab, einfach unbeobachtet tun und lassen konnten, was sie wollten. Die hatten einfach das große Los gezogen: Unkündbar auf Steuerzahlerkosten bis zum Lebensende durchfinanziert, keine Aufgaben, keine Pflichten, beliebig um deren Privatangelegenheiten kümmern.

Irgendwann hat sich das geändert und Professoren mussten formale Leistungen abliefern und mindestens 100.000 Euro pro Jahr einwerben. Und die Mittelvergabe läuft eben oft darüber, wer wo wieviel publiziert hat. Also publizieren sie jetzt. Einfach irgendwas. Das hat nicht mehr Geist, als wenn sie einem Papier und Farbe getrennt liefern würden. Kostet aber mehr.

Deshalb hat auch dieses Buch meinen Eindruck wieder bestätigt und verstärkt, dass Gender Studies, Frauenforschung und der ganze Hokus Pokus nichts anderes sind, es um nichts anderes geht, als sich am Futtertrog der Hochschulen sattzufressen ohne jemals irgendwas gelernt oder gearbeitet zu haben. Und das dann (vgl. Fall Susanne Baer) gelegentlich auch zur illegalen Parteienfinanzierung zu missbrauchen. Der ganze Hochschulbereich (vgl. was ich unter Forschungsmafia.de über die DFG geschrieben habe) ist zu einem wesentlichen Teil nichts anderes als die große kriminelle Geldwaschanlage korrupter Politik: Oben schmeißt man Steuergelder rein, und unten wird damit bezahlt, was aus Steuergeldern nicht bezahlt werden darf.

Ein zentraler, der meines erachtens größte Kritikpunkt an diesem Buch ist, was nicht darin steht. Keine einzige wissenschaftliche Leistung. Das Buch dreht sich über 250 dröge, monotone, strukturarme, hirnerweichend langweilige und deshalb nur mühsam zu lesende Seiten darum, wer wann wie und mit welchem Glück Professorin geworden und vom wem gefördert wurde oder auch nicht. Man lernt, dass viele der Gender-Professorinnen eigentlich nichts wissen, nichts können, nicht für die Uni taugen, aber einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und der politische Frauenförderdruck die Anforderungen einfach auf Null gefahren hat.

Deshalb haben wir über 200 Gender-Professuren, die im Ergebnis einfach gar nichts produzieren. Nutzloser, zweckloser Balast, von der Politik erzwungen. Schlimmer noch: Wenn sie wenigstens die Klappe und sich fern halten würden, ginge das ja noch, aber sie sind ein nie versiegender Quell von Streit, Zwietracht, Korruption. Leute, die rundherum eine negative Bilanz haben.

Wobei ich mir durchaus überlegt habe, ob man da nicht den Fehler begeht, dem Boten die Nachricht anzulasten. Wenn jemand über Feminismus schreibt und darin kein Nutzen, keine Leistung vorkommt, liegt es dann am Schreiber oder am Beschriebenen? Ich kam zu dem Ergebnis, dass beides nichts taugt.

Ich habe dem Buch nicht mal entnehmen können, was die da eigentlich vorhatte. Das ganze Buch dreht sich nur darum, irgendwelche älteren, aus der Anfangszeit stammenden Gender-Studies-Professorinnen zu interviewen, wie’s denn so war. Und das dann aufzuschreiben. Man plaudert, schreibt einfach mit, und das ist dann deren „Forschung”.

Ich habe mich früher immer gewundert, warum Feministinnen fast kein anderes Begründungs- und Argumentationsmittel haben als zu verweisen, dass irgendwer anderes etwas gesagt oder geschrieben hat. In hunderten von Büchern wird die Annahme, dass die Frau nicht biologisch, sondern sozial erzeugt ist, allein damit begründet, dass Simone de Beauvoir das gesagt habe. Irgendein X hat das gesagt, also ist es wahr.

Anfangs dachte ich, die wollen einen verarschen. Oder sind zu faul. Oder hörig. Nein. Die haben einfach nicht mehr in der Birne. Die glauben ja alle (Poststrukturalismus), dass es eine Realität oder Empirie eigentlich nicht gibt, und der Sprechakt die Realität schafft, man also Realität durch Sprachverbote und Sprachänderungen verändern könnte. Deshalb glauben sie, wenn „definitionsmächtige” Autoritäten wie de Beauvoir oder Butler das gesagt haben, dann ist das so, und würde immer mehr so, wenn sie den Sprechakt wiederholen, es nachplappern.

Bevor ich mich intensiv mit Feminismus und Gender Studies befasst habe, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass sich Männer und Frauen intellektuell wesentlich unterscheiden würden, nur in Interessen. Je mehr ich von diesem feministischen Zeug lese, desto mehr steigt in mir der Verdacht hoch, dass es da doch bei manchen erhebliche Unterschiede im Gehirn geben muss. Das wirkt auf mich oft, als sei denen der Teil des Gehirns, in dem Wissenschaft stattfindet, einfach nie gewachsen. Die reden von Wissenschaft wie der Blinde von der Farbe. Ich habe bei deren Beschimpfungsorgien bezüglich der männerzentrischen Wissenschaft den Eindruck, dass die gar nicht erst kapieren, worum es da eigentlich geht, und sich das dann – Prinzip Aberglaube – also irgendein Hexenwerk oder Verschwörerkram erklären. Deshalb auch dieses praktisch immer sinnlose Nachäffen des Wissenschaftsbetriebs. Cargo Cult. Die glauben, das ist alles nur so ein Sozialumfeld, in das man jeden durch Gewöhnung integrieren kann. Vermutlich ist darauf auch dieses ständige Pöbelei und dieses Beschimpfen zurückzuführen. Die verstehen einfach nicht, warum man manches als Wissenschaft, anderes als Unfug ansieht. Die erkennen den Unterschied nicht.

Und deshalb belassen sie es dabei, sich gegenseitig zu interviewen. Ich hab ja vor Jahre mal den Rappel bekommen, als ich gesehen habe, dass Feministinnen in Informatik promovieren können, indem sie einfach zu einem alten Informatiker der Gründer-Generation fahren, bisschen mit dem plaudern, den ein bisschen erzählen lassen, das mitschreibe und als Dissertation einreichen. Cargo Cult. Einfach irgendwas aufschreiben und abgeben. Funktioniert. Frauenquotendruck hat die Anforderungen auf Dumm Zero reduziert.

Das Schema habe ich an diesem Buch wiedererkannt. Man fährt rum, interviewt die Leute, schreibt mit – fertig ist das Buch.

Und weil das natürlich dann in alle Bibliotheken gestellt wird, brummt das Geschäft. Lesen muss das niemand.

Seite 18: Was sind Genderprofessuren?

Professorinnen und Professoren verfügen über Definitions- und Entscheidungsmacht. Ihre Position ermöglicht es ihnen, Inhalte in Forschung und Lehre mitzubestimmen und die Hochschule entscheidend mitzugestalten. In diesem Sinne schreibt die Soziologin Sigrid Metz-Göckel:

Professorin zu sein heißt für mich, Macht als Ermöglichung zu begreifen, Leitungserfahrungen zu reflektieren, vor allem aber Macht zu haben, die Hochschule mitzugestalten.

Genau das beobachte ich immer: Die halten die Professur für Macht und Freiheit, und sonst nichts. Die glauben, das wäre eine Ermächtigung, forthin einfach zu tun und zu lassen, was man will, und Wissenschaft bedeute, dass Professoren irgendwas definieren, wie sie gerade Lust haben.

Nicht nur Gender Studies, viele Geistes- und Sozialwissenschaften funktionieren so. Das ist nichts als Machtmissbrauch, Korruption, Willkür, unkündbar und lebenslang durchbezahlt.

Seite 20: So ist es keineswegs garantiert, dass die Inhaber/innen einer expliziten Genderprofessur schwerpunktmäßig auch tatsächlich Frauen- und Geschlechterforschung betreiben. […] Es kommt auch vor, dass eine Genderprofessur lediglich als Sprungbrett für eine prestigeträchtigere Professur genutzt wird.

Könnte man auch Anstellungsbetrug nennen. Denn Genderprofessuren werden – rechtswidrig, aber tatsächlich – praktisch nur an Frauen vergeben. Wenn diese als Umweg zu normalen Professuren genutzt werden, ist das natürlich eine Umgehung der normalen Ausschreibung und damit eine Reservierung von Professuren für Frauen.

Anscheinend auch sind Genderprofessuren an den Universitäten sowas sie Aussätzige.

Seite 21: Des Weitere geht es um die Einbettung der Genderprofessuren in den Einzelwissenschaften und es wird gegen Prozesse der Marginalisierung und Ghettoisierung der Professur im Fach und in der Fachgemeinschaft Position bezogen. Die Gefahr, dass Genderprofessuren an den Rand der Fachdisziplinen gedrängt werden, wird auch von denjenigen Genderprofessorinnen gesehen, die diesen Begriff selbstbewusst auf ihre Professur beziehen.

Sie machen und können nichts, aber beschweren sich über Marginalisierung.

Sie schotten sich ab und beschränken ihre Tätigkeit darauf, alle zu beschimpfen, und beschweren sich über Ghettoisierung.

Seite 22: Der darin erhaltene Vorwurf des Partikularen, Unwissenschaftlichen und Politischen, der der Frauen- und Geschlechterforschung heute noch zuweilen gemacht wird und damit auch die Professoren für dieses Wissenschaftsfeld diskreditiert, hat »bei ganz vielen Kolleginnen zu Konversion, zu Absetzbewegungen geführt, weil sie das nicht ertragen haben«, schreibt Gudrun Axeli-Knapp.

Wäre es nicht naheliegend, dem Vorwurf einfach durch Wissenschaftlichkeit zu begegnen? Wenn man welche hätte?

Heißt auf deutsch: Gender Studies sind unerträglicher Blödsinn. Wird aber von vielen Frauen genutzt, weil man auf diesem Weg schnell und einfach in die Professur kommt und von dort dann leichter weiter. Ein riesiges Umgehungsprogramm für die Ausschreibungen nach Art. 33 II GG.

Vor ein paar Tagen beschwerte sich ein Soziologe bei mir darüber, dass ich Feminismus so oft der Soziologie zuordne. Dazu Seite 33:

Die Sozialwissenschaften werde immer wieder als die Referenzdisziplin der Frauen und Geschlechterforschung genannt (Hark). Insbesondere die Soziologie kann im Zusammenhang mit der Etablierung und Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung in den Hochschulen zu Recht vorrangig genannt werden, weil in diesem Fach bis heute die meisten Professuren mit einer Denomination für Frauen- und Geschlechterforschung eingerichtet wurden.

Nicht nur das. Die Soziologie ist zu einem Misthaufen geworden, in dem jegliche Qualitätsanforderungen weggefallen sind, die völlige Politisierung als normal angesehen, wissenschaftliche Grundregeln über Bord geworfen und beliebiges Geschwätz zum Standard gemacht wurden. Wenn Feminismus der Schimmelpilz ist, dann ist die Soziologie der Nährboden dafür.

Seite 38: In den Zeiten des Aufbruchs und des Umbruchs in den 1960er und 1970er Jahren entwickelten sich die Hochschulen zu Orten der Politisierung. »Geschlecht« wurde zu einem Politikum.

Stimmt. Und deshalb hat es an der Universität nichts zu suchen. Denn da geht’s eigentlich um Wisssenschaft, und nicht um Politik. Nur hat sich da eben ein Politsumpf festgesaugt, der nichts kennt außer politischem Geschwätz. Insbesondere keine Wissenschaft.

Sie beschreibt auch, dass es ursprünglich um Frauenforschung ging, der Begriff aber bald verbrannt und schlecht angesehen, außerdem als unwissenschaftlich eingestuft wurde, und man das aus rein taktischen Gründen in „Gender” umbenannt hat, inhaltlich aber natürlich weiter „Frauenforschung” betrieben hat.

Seite 126: Einige Kolleginnen sind davon überzeugt, dass sie nur über die Frauenforschungsprofessuren, die es seit den 1980er-Jahren gibt, den Weg in eine Hochschule gefunden haben.

Davon bin ich auch überzeugt. Da sind viele unterwegs, die auf normalem Wege niemals an Abschlüsse und eine Professur gekommen wären. Aber in Gender Studies kann jeder Depp Professor werden – hauptsache weiblich. Manchmal merken sie es sogar selbst:

Seite 159: Die Rechtswissenschaftlerin Konstanze Plett ist der Ansicht, dass sie aufgrund der mangelnden Stringenz ihrer akademischen Laufbahn keine Chance gehabt hätte, auf eine »klassische« Professur in den Rechtswissenschaft berufen zu werden.

Es geht nicht um die Benachteiligung von Frauen. Es geht um die Hintertür zu den Futtertrögen für die, die die Vordertür nicht schaffen.

Und manchmal wundert man sich, wie blauäugig die schwere Korruption beschreiben, ohne es richtig zu merken. So wurde beschrieben, dass man in der Frühzeit Rita Süßmuth viel zu verdanken hatte. Dazu auf Seite 123:

Wie Ilona Ostner hatte auch Carol Hagemann-White hintereinander zwei verschiedene Professuren an unterschiedlichen Hochschulen inne. Ihre zweite Professur für »Allgemeine Pädagogik und Frauenforschung« an der Universität Osnabrück, die sie 1988 bekam, war ursprünglich für die Erziehungswissenschaftlerin Rita Süßmutzh geschaffen worden. Nicht nur Carol Hagemann-White empörte sich damals darüber, dass das Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren für diese Professur kein offener Prozess war. Es ging ihr darum, mitbestimmen zu können, was »Frauenforschung« in der Bundesrepublik sein kann und sollte, sie wollte Definitionsmacht gewinnen. Rita Süßmuth trat die Professur nicht an, sie wurde 1988 zur Präsidentin des Deutschen Bundestags gewählt. Damit war die Bewerbungssituation um die Professur wieder offen.

Bei der zweiten war es eine Frage der Definitionsmacht in der Bundesrepublik. Da war die Stelle für Rita Süßmuth geschaffen worden. Es stand auch in der Ausschreibung. Wir haben uns quer durch die Bundesrepublik empört, dass da stand: »Es wird darauf hingewiesen, dass eine geeignete Bewerberin schon vorhanden ist«.

Empörung? Nur Empörung? Warum war da nicht die Staatsanwaltschaft da? Das ist Ämterpatronage, strafbare Untreue. Korruption in Reinkultur.

Wie Süßmuth da wohl Bundestagspräsidentin wurde?

Seite 151: Für Karin Flaake und Helga Grubitzsch war die Unabhängigkeit bei der inhaltlichen Gestaltung der Lehrangebote besonders wichtig.

Ja, auf jeden Fall, klar. Gestaltungs- und Definitionsmacht […] hatten wir bei der Ausgestaltung der Lehre, bei Prüfungen. […} Ich hatte immer das Gefühl, ich kann viel bewegen, alleine dadurch, dass ich den Studentinnen ermöglichen kann, über ihre geschlechtsbezogenen Themen zu arbeiten, das in den Prüfungen zum Thema zu machen.

Unglaublich. Korrupt und extrem inkompetent. Machen, was sie gerade wollen. Die haben sich nie auch nur ansatzweise damit beschäftigt, was sie da eigentlich tun und was ihre Pflichten sind. Prüfungsrechtlich sind solche Prüfungen nichtig, müssten von Amts wegen wieder kassiert werden. Denn die Freiheit von Forschung und Lehre betrifft – wie der Name schon sagt – Forschung und Lehre. Nicht Prüfung. Prüfungen sind hoheitliche Akte und Grundrechtseingriffe, und als solche nur auf gesetzliche Grundlage möglich. Die Prüfungsanforderungen hat der Gesetzgeber festzulegen, nicht der Professor. (Rechtsprechung Bundesverfassungs- und Bundesverwaltungsgericht) Womit wir übrigens wieder bei der Verfassungsrichterin Baer und meiner Verfassungsbeschwerde rauskommen, denn Baer hat das auch nicht kapiert (oder will es nicht kapieren, weil es ihrer feministischen Titelmühle in die Quere käme). Baer ist die dafür zuständige Verfassungsrichterin.

Professorinnen haben die Möglichkeit, sich in eine Leitungsposition innerhalb der Hochschule wählen zu lassen und aus dieser Position heraus die institutionelle Verankerung von Frauen- und Geschlechterforschung in den Hochschulen voranzutreiben.

Gröblichst verfassungwidrig. Denn nur der Gesetzgeber kann die Anforderungen an Leistungsnachweise festlegen, und die sind wegen der Berufsfreiheit an das gebunden, was zum Schutz der Öffentlichkeit erforderlich ist.

Dass da einzelne Professorinnen ihre Macht missbrauchen, um da eine politische Agenda in die Hochschulen zu drücken, ist nicht nur grob verfassungswidrig, es ist eine Art Putsch von unten zugunsten einer totalitären Sekte.

Seite 155: Ich glaube, es wurde wertgeschätzt, dass ich viel geschrieben und viel herausgegeben habe. Ich war eine aktive Wissenschaftlerin, das wurde geschätzt. (Gudrun Axeli Knapp)

Geht nicht drum, was man schreibt. Inhalt egal. Hauptsache viel. So sieht’s dann auch aus.

Glaubt Ihr nicht?

Seite 156: Ebenso deutlich formuliert die Soziologin Dagmar Schultz die vorherrschende Gleichgültigkeit gegenüber den Arbeiten von Kolleginnen und Kollegen. In der Alice Salomon Hochschule Berlin, wo sie tätig war, fühlte sie sich weitgehend angenommen, fügt aber hinzu:

[…]möglicherweise aus Mangel an Interesse. Es hat niemand groß wissen wollen, was ich da mache. (Dagmar Schultz)

Hatten wir das nicht neulich schon vor dem Verwaltungsgericht Berlin? Als ich frage, was die Gender-Professorin Susanne Baer da eigentlich 10 Jahre lang gemacht haben will, weil man nichts davon findet, und die Humboldt-Universität einräumte, sie wisse das auch nicht, sie hätten nie hingeguckt?

In der Gesamtschau bestätigt dieses Buch in vielen einzelnen Fragmenten mein Bild von den Gender Studies und ihren Professorinnen:

Inkompetente und wissenschaftsunbefähigte Leute, die niemals auf normalem Wege die regulären Anforderungen an eine Professor erfüllen könnten (und dafür schlichtweg zu doof oder zu ideologisch sind), kommen über das Konstrukt der Gender Studies, der Frauenquoten, der reservierten Stellen und der völligen Anforderungslosigkeit in die Professuren.

Dann teilen sie sich in zwei Gruppen auf.

Den einen ist das dumme Geschwätz zu peinlich. Sie streiten den Gender-Quatsch aus ihrer Professur und freuen sich, dass sie über den Umweg an einen Professur gekommen sind, die der regulären Ausschreibung entzogen wurde (und damit illegal ist).

Die anderen bleiben in den Gender Studies, können nichts, machen nichts, täuschen Publikationen nur quantitativ vor, kommen damit aber durch, weil eh niemand hinguckt und niemand wissen will, was die da treiben.

Und weil sie so wirklich gar kein Ahnung von Recht und Verfassung haben (nicht mal dann, wenn sie Verfassungsrichterin sind), setzen sie sich auch darüber hinweg, machen was sie wollen, drücken Politik rein und verstoßen damit auch gleich gegen die Freiheit von Forschung und Lehre.

So sehen Korruption, Wissenschafts- und Staatsversagen aus.