Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Kritiker durch schlechte False-Flag-Fälschungen desavouieren

Hadmut
24.3.2015 0:23

Ich hatte ein Déjà-vu.

Mir geht da eine gewisse Ähnlichkeit (nicht völlige Gleichheit) zweier Vorgänge durch den Kopf.

  • Der erste Vorgang waren neulich die im Netz verbreiteten Fälschungen von Berichten, laut denen die Antifa von der Regierung bezahlt würde. Ich hatte die damals nicht gleich als Fälschungen erkannt, einen Artikel geschrieben, glücklicherweise aber eine exzellente und aufmerksame Leserschaft, die mich warnte, den Artikel zurückgezogen und einen anderen Artikel geschrieben.

    Ich hatte aber schon gesagt, dass ich den Artikel nicht dauerhaft zurückziehe, sondern nur, bis mir da was neues unterkommt, denn die Spuren der Fälschung ließen sich ins linke Lager zurückzuführen. Offenbar hat man versucht, Kritikern Fälschungen unterzujubeln, damit die sich darauf stützen, um sie dann als Fälschungen auffliegen zu lassen und alle Kritiker lächerlich zu machen. Mein Argwohn war, dass das der Prophylaxe dient, weil echte Aufdeckungen bevorstehen könnten. Hat man erst einmal so eine Nummer abgezogen, wird niemand mehr der Kritik glauben, sondern jeder den Schlaumeier geben wollen und markieren, Fälschungen leicht zu erkennen. Und die Hemmung, solche Informationen zu veröffentlichen, wird größer werden.

  • Dann gab’s die Stinkefinger-Affäre um den griechischen Finanzminister, bei der es zwar in einem Detail anders lief (man gab nicht eine Fälschung als wahr aus, sondern etwas Wahres als Fälschung).

Auch wenn die Fälle nicht ganz gleich liegen, haben sie zwei Aspekte gemeinsamt:

  1. Sie machen jede künftige – echte – Kritik unglaubwürdig und sind eine wirksame Vorbeugung gegen künftige, echte Kritik. Egal, ob man nun über weiteres schlechtes Benehmen griechischer Politiker oder Finanzierung der Antifa berichtet, die Glaubwürdigkeit wird dadurch massiv reduziert.
  2. Es profitieren linke (rot-grüne) Standpunkte davon.

Ich war mir da ziemlich sicher, dass in beiden Fällen noch mehr kommt, sonst hätte man den Zinnober nicht veranstaltet. Vor einigen Tagen gab es ja schon massive, Bürgerkriegsähnliche Randale in Frankfurt durch die „Blockupy”-Bewegung mit größeren Verwüstungen, brennenden Polizeiautos, und massiven, lebensgefährlichen Angriffen sogar auf die Feuerwehr und Rettungskräfte. Bemerkenswert ist, dass es enge Verbindungen zwischen Blockupy und Antifa zu geben scheint, denn immerhin gibt es eine Webseite unter der Domain http://antifa.blockupy.org/ , und auch umgekehrt berichtet die Antifa über die Blockupy-Aktionen in einer Weise, die Personalunion vermuten lässt, noch dazu – seltsame Verbindung zur Stinkefinger-Affäre – mit Bezug auf Griechenland und deren Finanzen. Zitat:

Deswegen sagen wir –gegen alle Hetze in den deutschen Medien, gegen alle Drohgebärden deutscher Politiker und der Europäischen Zentralbank, die Merkel und Co. den spätestens am 11.2. den Rücken gestärkt hat – Jetzt erst Recht! Am 18. März 2015 greifen wir das Signal aus Griechenland auf und machen die Straßen von Frankfurt zu unserem Ort des europäischen Referendums, mit dem wir die Troika und die deutsche Krisenpolitik abwählen. Mit massenhaften Aktionen gegen die Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen EZB Gebäudes am ganzen Tag, von morgens früh mit Blockaden bis zum Abschluss mit einer gemeinsamen Demo – uns ist egal wie viele Köpfe da sind, wir werden mit tausenden Menschen aus ganz Europa dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen. Ihr findet einen aktualisierten Aufruf unter http://blockupy.org, oder geht zu euren Verteilstellen vor Ort.

Es besteht also ein wie auch immer gearteter Zusammenhang zwischen der Antifa und den Angriffen auf Polizei und Feuerwehr von einer Intensität, die man durchaus als Mordversuch einstufen kann. Und es geht gegen Merkel.

Heute nun wies mich jemand auf dieses Video eines Vortrags von Vera Lengsfeld hin, in dem sie auf die Finanzierung der Antifa durch Manuela Schwesig und das Bundesfamilienministerium eingeht. Zwar jetzt nicht wirklich neue, jedes Detail hat man schon mal gehört, aber um es einfach mal so in dieser Zusammenstellung zu bringen:

Es gab also nicht nur die Fälschungen bezüglich der Finanzierung der Antifa durch Regierung(en) und Parteien, sondern auch echte Hinweise, und es drängt sich sehr stark der Verdacht auf, dass man die Fälschungen in Umlauf brachte, um die echten Hinweise als unglaubwürdig hinzustellen.

Was würde es heißen, wenn es so wäre?

Es hieße, dass die SPD – und Schwesig im Besonderen – gegen Merkel , ja, wie soll man das nennen, putscht, stänkert, sabotiert? Zahlungen des Bundesfamilienministeriums stehen in Zusammenhang mit staatsfeindlichen Straßenschlachten.

Wobei bekannt ist, dass viele (oder alle) dieser Zahlungen unter Kristina Schröder eingestellt wurden, aber unter ihrer Vorgängerin Ursula von der Leyen saftig flossen.

Ist das Familienministerium – wie ich schon lange vermute – eine Tarnstelle für politische Manipulation? Ist ausgerechnet eine Ministerin, die damals staatsfeindliche Randale mitfinanzierte, heute Verteidigungsministerin und Kanzlerkandidatin? Sollte man näher untersuchen.

Im damaligen Artikel bin ich auch erst mal auf die Fälschung(en) hereingefallen. Ich habe aber versprochen, den Artikel nicht dauerhaft zurückzuziehen, weil einige Leser ihn doch wegen der fortführenden Gedanken lesen wollten. Deshalb hänge ich den alten Artikel (samt Leserkommentaren) mal unten dran. Wie gesagt, ich halte das nicht für Satire, sondern für eine Desinformations-Operation, und da tauchte ja irgendwo auch der Dateipfad irgendeines SPD-Heinis drin auf.


Alter Artikel, den ich damals zurückgezogen habe:


Antifa – Prügelifa – Korruptifa

Nun kommen auch noch verschiedene Hinweise von Lesern darauf, wie der Staat mit Geld die politische Meinung steuert.

Ein Hinweis geht auf diesen Artikel in der TAZ. Zitat:

25 Euro Stundenlohn für die Teilnahme an einem antifaschistischen Protest: Was sich anhört wie eine wilde, rechte Verschwörungstheorie, ist anscheinend bitterer Ernst. Dies geht aus einem internen Organisationsschreiben eines Vereins namens „Antifa e.V.“ hervor. Darin wird über die Organisation von nicht weniger als 48 Bussen informiert, die zu den Protesten gegen Pegida und Legida am 9. Februar 2015 fahren – samt Vergütung für alle Mitfahrer. Auch Freibier wird versprochen und Vermummungsmaterial („Hassis“) zum Kauf oder Verleih angeboten.

Das öffentlich gewordene Dokument, entdeckt auf einem mutmaßlich verloren gegangenen USB-Stick, könnte eine Frage beantworten, die sich die meisten Medien normalerweise nicht stellen. Wenn wieder einmal ein Pegida-Aufmarsch blockiert, eine AfD-Veranstaltung gestört oder massenhaft Autonome aufmarschiert sind, wird darüber – oft mit unterschwelliger Sympathie – berichtet, aber nicht hinterfragt, wieso die Antifa eigentlich so gut organisiert ist.

Die Antwort ist überraschend: Hinter den scheinbar so losen Organisationszusammenhängen der Antifaschisten versteckt sich demnach eine gut vernetzte Struktur. „Um eine zügige Auszahlung des Demonstrationsentgeltes zu gewährleisten, ist es unbedingt notwendig, beim Ein- und Aussteigen den Mitgliedsausweis an den dafür vorgesehenen Scanner im Bus zu halten“, heißt es in dem Schreiben, das vom „Vorstand“ der Antifa unterzeichnet ist.

Dies ist offensichtlich kein Einzelfall. Schon Ende Januar hat die österreichische FPÖ darauf aufmerksam gemacht, dass die Antifa mit Bussen zu den Protesten gegen den Akademikerball anreisen und auch hier die Teilnehmer dafür bezahlt werden. […]

Eine Lohnabrechnung eines so genannten Antifaschisten über 498,05 Euro, inklusive Auslands- und Nachtzuschlag, wurde im Nachhinein ebenfalls öffentlich.

Nun sollte man natürlich aus Sorgfaltsgründen erst einmal vorsichtig sein. Verlorener USB-Stick. Ah ja. Kann sein. Kann auch gefälscht sein. False Flag Operation und so. USB-Sticks werden sowohl gerne verloren, als auch gerne »gestreut«.

Die Frage wäre natürlich, woher das Geld kommt. Es wäre ein massiver und extrem verfassungsfeindlicher Hammer, wenn der Staat hier Leute dafür bezahlen würde, Demonstrationen zu stören (und das ist ja nun mehrfach passiert). Wenn das echt wäre und es darum ginge, „den Spuk zu beenden”, müsste man hier ernstlich von einer paramilitärischen staatlichen Schlägertruppe reden, die nach Stasi-Muster organisiert ist. Das hätte dann tatsächlich enorme Ähnlichkeit mit der Stasi oder der SA.

Woher kommt also das Geld? Da gibt es eine seltsame Antwort:

Doch woher kommt das Geld, das die Antifa-Struktur mit vollen Händen verteilt, um andere in ihrer freien Meinungsäußerung zu unterdrücken? Der von deutschen Medien als Propagandasender diffamierte russische TV-Kanal RT hat die Hintergründe recherchiert.

In einem Organigramm werden die Verbindungen zwischen Verein, Antifa GmbH und Antifa Gewerkschaft auf der einen, sowie Bundesregierung, Parteien und Verbände auf der anderen Seite aufgezeigt. Demnach profitiere die Antifa von direkten finanziellen Zuwendungen durch die Regierung, aber auch dem Parteienkartell aus SPD, CDU und Grünen.

Und nun ist sogar doppelte Vorsicht angesagt. Ausgerechnet der russische RT. Das kann man in zwei Richtungen interpretieren. Man könnte es so interpretieren, dass die eins der wenigen Medien sind, die nicht von unserer Politik mainstream-gesteuert sind, und damit unabhängig davon berichten können. Man könnte es aber auch so interpretieren, dass das alles, samt USB-Stick, ein Fake ist, und Putin schon die Kriegspropaganda hochschraubt, um unsere Regierung zu destabilisieren. Ich habe aber neulich schon Zweifel daran geäußert, dass die Antifa solche Busreisen organisieren könnte, dafür sind die zu doof. Da müsse mehr dahinterstecken.

Man muss das also sehr sorgfältig prüfen.

Würde es sich bewahrheiten, müssen wir eigentlich vom kompletten Zusammenbruch unseres Rechtsstaates, unserer Demokratie, unseres Staatssystems reden.

Dann haben wir wirklich einen Staat, der eine Zwangsmeinung vorgibt, andere Meinungen unterdrückt und das sogar über gedungende Schlägertruppen durchsetzen lässt. Denn es kam ja immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen, und zwar nicht der Pegida, sondern der linken Gegendemonstranten, die sich in den Weg stellten, und sogar angriffen.

Dann wäre auch dieser ganze selbstherrliche Moral-Scheiß der Antifa endlich überführt. Da bräuchte man eigentlich auch nur noch eine Antwort für alles: „Wieviel Schmiergeld haben sie Dir denn diesmal dafür gezahlt?

Es gibt übrigens ein Update auf der TAZ-Seite: Der Vorstand des Antifa e.V. habe die Verantwortung für den USB-Stick-Verlust übernommen. Zumindest dieser Teil scheint also echt zu sein.

Da passt jetzt auch wunderbare eine andere Meldung, nämlich diese hier:

Die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat hat nach den Kosten der gegen Pegida gerichteten Demonstration gefragt. Die nun vorliegende Antwort der Dresdner Oberbürgermeisterin stellt klar: Der Staat Sachsen hat 105.496,68 Euro ausgegeben, um die Veranstaltung „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ am 10. Januar 2015 zu veranstalten. Die Stadt Dresden hat 30.000 Euro von diesen Kosten übernommen – aus dem Budget der Oberbürgermeisterin.

Das wäre massiv kriminell. Nämlich Untreue. Man darf nämlich keine öffentlichen Gelder für parteipolitische Ziele verwenden.

Und dass der Staat derart hohe Summen ausgibt, um Demonstrationen zu bekämpfen, ist mit dem Demonstrationsrecht und der Meinungsfreiheit schlichtweg unvereinbar.

Was hat das noch mit Meinungsfreiheit zu tun, wenn sich einem jemand in den Weg stellt, mit Steinen wirft, prügelt und so weiter?

Dann müsste man sagen:

Dieser Staat ist viel kaputter, als wir bisher glauben. Grundrechte sind völlig wertlos, nicht mehr einklagbar, können nicht mehr in Anspruch genommen werden.

Dieser Staat ist korrupt, kriminell, totalitär, zerbrochen.

Zitat dazu aus der TAZ:

Aus internen Mails, die der taz vorliegen, lässt sich eine Kooperation zwischen dem Antifa-Vorstand und der Polizei belegen. Regelmäßig komme es vor Demonstrationen zu Absprachen über eine Arbeitsteilung, um Aufmärsche nationaler Kräfte zu verhindern.

In Absprache mit der Antifa, deren Aktivisten es zu kalt war, soll die Polizei sogar die Demonstrationen von Pegida im Januar und von Legida im Februar abgesagt haben. Sobald es wieder wärmer wird, greift man auf die altbekannte Methode zurück: „Wir informieren die Polizei darüber, von wo aus wir unsere Gegner angreifen wollen, dann lässt sie uns freie Hand“, sagt einer, der es wissen muss.

Die Polizei kooperiert mit einer paramilitärischen Schlägertruppe, und lässt der freie Hand, um Leute mit von der politischen Vorgabe abweichender Meinung einzuprügeln.

Genau so hat’s damals auch angefangen. Kleines Zitat aus der allseits beliebten Wikipedia zur SA:

Die Sturmabteilung (SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten, indem sie deren Versammlungen vor Gruppen politischer Gegner mit Gewalt abschirmte oder gegnerische Veranstaltungen massiv behinderte.

Nach der Machtübernahme der NSDAP wurde die SA von Hermann Göring, dem Reichskommissar für das preußische Innenministerium und damit Dienstherr der preußischen Polizei, kurzzeitig auch als staatliche „Hilfspolizei“ eingesetzt.

Noch Fragen?

Nachtrag: Wisst Ihr, was mir jetzt noch fehlt zu meinem Glück? Eine Verbindung zwischen Antifa und Bundesverfassungsgericht.

66 Kommentare (RSS-Feed)

energist
12.2.2015 21:15
Kommentarlink

Der zurückgetretene Vorstand heißt laut taz “P. Flasterstein”. Ich nehme also an, daß das ganze eine recht mäßig gelungene Satire darstellt.


Hadmut
12.2.2015 21:23
Kommentarlink

> Der zurückgetretene Vorstand heißt laut taz “P. Flasterstein”. Ich nehme also an, daß das ganze eine recht mäßig gelungene Satire darstellt.

Weiß man nicht. Könnte auch so ein typischer Kampfname sein.

Es ist eher selten, dass sich jemand durch Satire selbst ins Knie schießt. Denn die TAZ ist ja auch notorisch links. Die würde keine Satire über die Antifa machen, sowas würde man dann über Pegida machen.

Ziemlich undurchsichtig, das Ganze. Aber die wirklichen Brocken fangen eigentlich immer so komisch und undurchsichtig an.

Muss man alles sorgfältig überprüfen.


TomTom
12.2.2015 21:23
Kommentarlink

Dir fehlt vor allem eines: ein funktionierender Satiredetektor!


Hadmut
12.2.2015 21:33
Kommentarlink

> Dir fehlt vor allem eines: ein funktionierender Satiredetektor!

Ich sehe da keine Satire. Da ist kein Witz oder so. Und die TAZ würde m. E. Satire über Pegida, aber nicht über Antifa schreiben.

Ich halte es für ziemlich gut möglich (wie ich ja schon schrieb), dass es eine Falschmeldung oder eine fingierte Intrige ist. Aber Satire ist das nicht.

Satire muss doch irgendwo einen Witz, eine Überspitzung haben. Man kann doch nicht einfach bewusst irgendetwas falsches behaupten und hinterher sagen „War Satire“.

Ich halte es – wie geschrieben – ausdrücklich für möglich, dass die Meldung falsch ist. Aber ich halte sie nicht für Satire.

Man muss auch aufpassen, dass man sich da nicht selbst in eine Filter-Bubble begibt und alles abheftet, was nicht in das Weltbild passt.

Außerdem gab es hier ja schon vielfach Hinweise von Lesern, wonach die Antifa über Gewerkschaften usw. von Parteien und der Regierung gesponsort werden. Das ist bekannt, nur nicht im Umfang und den Details. Wie könnte das dann noch Satire sein?


Leon
12.2.2015 21:24
Kommentarlink

Auch wenn es trotzdem stimmen dürfte. Das bei der taz soll Satire sein..


Wolf
12.2.2015 21:28
Kommentarlink

@ Danisch

Das ist ein Taz Satire Artikel vermute ich. Nimm den Artikel hier bitte besser runter.

Wirkt auf mich wie der Versuch eines Spins um die derzeit tatsächlich bestehenden finanziellen Verbindungen mit Parteien, Gewerkschaften und dem politischen Establishment ins lächerliche zu ziehen.

Geldzahlungen in Dresden sind belegt. Die Busse von denen die Rede ist, wurden durch die Gewerkschaft tatsächlich organisiert. Wenn man tiefer gräbt findet man auch genug andere Indizien. Wenn man den dann noch den typischen AFA sieht, kommt noch der persönliche Eindruck mangelnder Organisationsfähigkeit hinzu.

Der TAZ Artikel ist meines erachtens nach bewußt darauf angelegt, dass Thema rhetorisch ins lächerliche zu ziehen und damit zu beerdigen. Der Facebook Account mit Screenshot ist vom Profil dumm wie brot, ein AFA Profil. Ebenso die restlichen Twitter Kanäle.

Meiner Meinung nach klar Propaganda, nur direkt vom schwarzen Schaf selbst. Das hat nix mit Vlad dem Allächtigen zu tun. Auch bei RT kann man nichts finden.

Es grüßt der Wolf


theodor
12.2.2015 21:30
Kommentarlink

Antifa GmbH … Antifa Gewerkschaft ..??? Das ist doch eine Erfindung, oder? Mitgliedsausweise für die Antifa? Die dann noch im Bus gescannt werden? Ich glaube das nicht, keine Chance. Welcher Antifant würde sich einen Mitgliedsausweis zulegen und den dann vor ‘nen Scanner halten? Wenn das wirklich wahr wäre, würde ehrlich gesagt mein Weltbild über die Antifa zusammenbrechen. Für a bisserl mehr Anarchisten hatte ich die eigentlich schon gehalten.


Johnny
12.2.2015 21:31
Kommentarlink

Ich lese das auch als schlechte, ungekennzeichnete Satire.
Die taz will damit vermutlich allen Vermutungen den Wind aus den Segeln nehmen, dass die Antifa organisiert ist und aus bestimmten Parteien heraus gesteuert und finanziert wird.


Name
12.2.2015 21:32
Kommentarlink

Wie kann man ideologisch so verblendet sein, dass man auf sowas ernsthaft reinfällt? Das kommt wohl von dem umbedingten wunsch, in seinen Ansichten bestätigt zu werden. Hirn ausschalten und munter losschreiben…


nasachma
12.2.2015 21:33
Kommentarlink

Am Anfang hab ich noch ungläubig gegrinst, aber beim Durchziehen der Antifa-Mitgliedsausweise konnte ich dann befreit auflachen. Das Ganze ist Quark. Und der mutmasslich verlorengegangene USB-Stick ist sicherlich genau vor die richtigen Füsse gefallen…


Emil
24.3.2015 0:40
Kommentarlink

Die Blockupy-Demo hatte übrigens der hessische Linken-Abgeordnete und Landtags-Vizepräsident Ulrich Wilken angemeldet:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article138573812/Wie-der-Linke-Mann-Gewalt-in-Frankfurt-relativiert.html

Das hier habe ich auf die Schnelle zu ihm gefunden:

Die Antifaschistische Bildungsinitiative e.V wurde vom Verein “Zivilcourage vereint” ausgezeichnet. … Neben Sabine Leidig sprach unter anderem der hessische Landtagsabgeordnete Dr. Ulrich Wilken, der auch Mitglied der Antifa-BI ist.

http://antifabi.eu/?p=1656


Heinz
24.3.2015 6:19
Kommentarlink

> die man durchaus als Mordversuch einstufen kann

uiuiui halt mal die Hufe still, man kanns auch übertreiben

> Und nun ist sogar doppelte Vorsicht angesagt. Ausgerechnet der russische RT. Das kann man in zwei Richtungen interpretieren.

nein in drei – hättest du weiter recherchiert wüstest du, dass es RT untergeschoben wurde, also nicht von denen stammt

> [denke nicht] dass die Antifa solche Busreisen organisieren könnte, dafür sind die zu doof.

Haben die doch schon oft gemacht.


wollepelz
24.3.2015 8:11
Kommentarlink

Ich war kürzlich auf einem Vortrag von der Vera Lengsfeld.

Wo ist die politische Mitte? Treffen gegen linken Extremismus – 14. März 2015, Berlin

Ich bin ja noch hin und her gerissen, weil ich mich immer für eine linke Zecke gehalten habe. Feminismus, Antifa, Presse und derzeitige Politik lassen einen aber umdenken.

Es sieht tatsächlich so aus, als seien viele Teile der Antifa indirekt staatlich finanziert. Viele Jugendklubs usw. ziehen sich staatliche Gelder, die dann in Antifa-Aktionen fließen.

Busreisen:
Die Linke ruft jede Woche in ihrem Newsletter zu Gegendemos auf und verweisen dort gleichzeitig auf organisierte Busreisen zu den Demos.


Masi
24.3.2015 8:23
Kommentarlink

@Heinz: Hadmut hat vollkommen Recht. Wer Molotov-Cocktails auf einen voll besetzten Streifenwagen wirft, hat im Sinn die darin befindlichen Personen zu töten. Das ist bei Gelingen Mord, bei nicht gelingen ein Mordversuch. Ich verstehe auch nicht, warum sich die Polizei nicht besser gegen so etwas wehren kann. Wenn man sich die Bilder und Videos aus Frankfurt ansieht, dann sieht man hilflose Polizisten vor Steinen und Brandsätzen fliehen. Meiner Meinung nach hätte das anders aussehen müssen.


CountZero
24.3.2015 8:38
Kommentarlink

@Heinz
>> die man durchaus als Mordversuch einstufen kann
>uiuiui halt mal die Hufe still, man kanns auch übertreiben

Es gab da ein Video auf dem FAZ-Liveblog, wo ein Molli-Werfer (schöner Euphi, findest Du nicht?) versuchte, in einen vollbesetzten Polizei-Kleinbus durch das geschlossene Fenster seinen Brandsatz zu werfen. Hat (zum Glück) nicht funktioniert, der Brandsatz zündete ‘lediglich’ die hintere, untere Hälfte des Polizeifahrzeuges an. Die Beamten waren aber sichtlich in Panik, aus dem brennenden Fahrzeug herauszukommen.

Wenn Du Dir die Tatbestandsbeschreibung von ‘Mord’ anschaust, könnte man hier durchaus von ‘versuchtem Mord’ sprechen, denke ich. Warum bist Du anderer Ansicht?


CountZero
24.3.2015 8:42
Kommentarlink

@Emil:

Tja, die Antifa ist halt die ‘neue Mitte’. Gleichzeitig die Abteilung Attacke und die Männer für’s Grobe der SJWs (sich mit den Repräsentanten des verhaßten Staates Straßenschlachten liefern und den politischen Gegner von der Bühne prügeln: also so, wie die SA vor 80 Jahren. Godwin’s Law, ich weiß. Ich mein’s trotzdem ernst.) Wenn das so weitergeht, muß ich wohl doch noch ins Exil….


petpanther
24.3.2015 9:34
Kommentarlink

Nochmal das Video lange Video von Vera Lengsfeld (obiges ist ein Ausschnitt daraus.

Sie erzählt über den Werdegang der früheren SED und die Verflechtung und Reinviguration der Antifa, insbesondere die Ersetzung des alten Antitotalitären Konsenses der alten Bundesrepublik mit dem “Antifaschismus” der DDR.

Da sind auch sonst ziemliche Hämmer drin. Das sollte man aufgreifen.

So z.B. die Verflechtung der Stasi aka nun Antifa mit den DDR Neonazis aus der NVA.

Sie erzählt auch dass die milltitante Antifa so etabliert ist, dass sie regelmäßig Fördergelder erhält (z.B. die Gruppe Dresden Nazifrei, linksradikale und feministische Gruppe die die Gedenken zum Bombenterror Dresden gestört hat etc. bekommt Fördermittel von der Stadt und aus dem Familienministerium)

Schlüssel ist das Familienministerium.

Christina Schröder hat versucht die Entwicklung einzudämmen, in dem sie eine Extremistenklusel einführte, denn es kann ja nicht sein, dass gewaltbereite Fördergelder bekommen. Schwesig hat die außer Kraft gesetzt und alles mögliche was sie bekämpfen will stattdessen eingeführt, nämlich die Antifa Agenda u.a. Homophobie, Transphobie, Genderismus, etc. Das macht auch die Nähe von den Genderisten dhin deutlich. Das steht nun im Koalitionsvertrag. Was man da aber nicht findet sind Programme gegen Islamismus und Linksextremismus.

Hier gibt es auch eine Verbindung zur Amadeu Antonio Stiftung, deren Chefin eine ehemlige IM Stasi und feministische Linksextremistin ist, Anetta Kahane. Sie hatte viele Künstlerkollegen verraten (so jemand bekommt heute Preise über ihren “Kampf gegen rechts”).

etc.

Vera Lengsfeld: SED, Stasi und Die LINKE – eine Bilanz im Jahr 2015
https://www.youtube.com/watch?v=AGhj1hWyqks


Rechnungsprüfer
24.3.2015 10:14
Kommentarlink

ähhmm ich weiß garnicht mehr was ich zu so ein Müll noch sagen soll

Katja Kipping LINKE “Ich bin eine feministische Marxistin. Ich bin eine fem-ma.”

http://www.katja-kipping.de/de/article/881.ich-bin-eine-feministische-marxistin-ich-bin-eine-fem-ma.html


Joe
24.3.2015 10:20
Kommentarlink

Wichtig ist nur, daß man der Lügenpresse nichts glaubt. Auch wenn diese offen behauptet, daß sie gelogen hat, sollte man ihr auch das nicht glauben! (Wobei diese Abstraktion schon einige überfordert.)

Die TAZ halte ich im Übrigen für ein Westberliner CIA-Organ mit merkwürdiger (vermutlich geheimdienstlicher) Finanzierung. Denn daß die sich als gewöhnliche “Tageszeitung” wirtschaftlich halten können, kaufe ich denen auch nicht ab.


EinInformatiker
24.3.2015 10:42
Kommentarlink

Es ist übrigens sicherlich kein Zufall, dass die Blockupy-Krawalle in der Presse verständnisvoll kleingeredet wurden. Natürlich wird die Gewalt nicht direkt befürwortet (von staatlicher Seite geht das ohnehin in diesem Fall nicht; denn der Staat kann ja nicht gegen sich selbst auftreten und natürlich wird der Staat wenn jegliche echte Opposition ausgeschaltet ist auch Antifa und Blockupy ausschalten).
Motto von Jakob Augstein. Wer redet von der (strukturellen (*)) Gewalt des Staates? (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/blockupy-in-frankfurt-gewalt-gegen-gewalt-augstein-kolumne-a-1024351.html)
Auch sonst wurden die Gewalttäter als Demonstranten bezeichnet.

Aber wehe Pegida (also eine echte Opposition) demonstriert friedlich, da marschieren dann für das System Rechtsextreme und Schlimmeres auf)
Es sieht durchaus so aus, als ob alles gezielt ineinander greift und es ist nicht auszuschließen, dass man die Methoden immer weiter verfeinert.

(*) Vor 40 Jahren war ich auch noch mit der Idee der strukturellen Gewalt von Galtung beschäftigt. Ich weiß also wie die innere Haltung das Urteilen beeinflußt. Aber ich war ein Individuum ohne Einfluß. Heute vertritt die “Leitung der Gesellschaft” diese Gedanken.


Forenpsychologe
24.3.2015 10:55
Kommentarlink

Danisch peilt mal wieder gar nix, deutet meilenweit daneben. Satire nicht erkannt, das lässt auf einen schlichten kindlichen Geist schliessen, Kinder oder Greise sind mit Satire auch überfordert, ein klarer Marker über den Geisteszustand.

Da hilft auch eine Therapie nicht mehr…


Hadmut
24.3.2015 12:05
Kommentarlink

Ah, die Diffamierungstrupprn sind eingetroffen. Leute, lest nicht bei Danisch. Und wieder Pathologisierung statt Argumentation.


JochenH
24.3.2015 10:58
Kommentarlink

Dass mit dem TAZ-Artikel war Satire und auch mit der Antifa-Gewerkschaft. Das ging auf Twitter lustig weiter wochenlang mit einem Spaßaccount (Antifa e. v. oder so ähnlich).

Allerdings habe ich den Eindruck, dass es zu Zweckbündnissen kommt von Meinungsdiktatoren aus dem linken Lager und antifaschistischen Krawallmachern.

Ist doch nett für die Grünen, wenn Normalbürger gegen ihren Bildungsplan in BW demonstrieren und dann linke Schläger aufmarschieren, die diese Demonstranten als homophob und rassistisch brandmarken.

Da wird die Drecksarbeit von den Straßenkämpfern erledigt, passt Links-Grün gut.

Ähnlich laufen Wahlkämpfe derzeit ab. Kandidaten der AFD werden angegriffen, die Plakate der AFD massenhaft runtergerissen und es gibt keinen Protest der Parlamentsparteien.

Man stelle sich vor, eine “Wutbürger” würde einer Muslima das Kopftuch runterreissen, das würde bis hoch zur Kanzlerin eskalieren.


weisses rauschen
24.3.2015 11:24
Kommentarlink

@ Heinz: Was soll das denn sonst sein, wenn nicht versuchter Mord?

Auf der einen Seite die vielbeschworene, aber faktisch nicht vorhandene “rechte Gewalt”? Zum Beispiel der Asylant aus Dresden oder Leipzig, dessen Mord man sofort und genüsslich irgendwelchen diffusen Pegida-Anhängern anhängen wollte. Man war schon voll solidarisch unterwegs mit Plakaten und was weiss ich alles.
Als aber kurze Zeit später rauskam, das es ein Mitasylant war, hörte man plötzlich gar nix mehr.

Sagen die Linken dann auch: uiuiui halt mal die Hufe still, man kanns auch übertreiben…?

Wenn angebliche Rechtsradikale nur böse dreinblicken oder das falsche T-Shirt anhaben, steht am nächsten Tag was von Mord und Totschlag in der Zeitung.

Auf der anderen Seite verteidigt man die linken Krawallbrüder seit Jahren, redet das Ganze schön und verklärt das romantisch zu einem “Freiheitskampf” und “Rebellentum”…irgendwie abartig! Indymedia veröffentlicht regelmässig Name, Adresse, Foto und und und, von unliebsamen, weil ANGEBLICH rechten Personen und ruft zu Gewaltakten gegen diese auf. Ist das nicht verboten? Müsste das nicht die Staatsanwaltschaft VON SICH aus aktiv werden? Ich denke doch.

Auch die immer wieder zu sehenden Schilde “Bomber Harris do it again” sind ein Aufruf zum Massen- und Völkermord. Müsste ebenfalls von Staats wegen verfolgt werden und zwar nicht zu knapp!


maSu
24.3.2015 11:32
Kommentarlink

Der Stinkefinger ist aber nicht “wahr”, zumindest nicht in der Form, die bei Jauch gezeigt wurde. Das habe ich schon im Stinkefinger-Beitrag gesagt. Jauch hat die einzelne Geste gezielt aus dem Zusammenhang gerissen, zwei Halbsätze von Varoufakis zu der Geste mit weiteren Halbsätzen aus dem off Kommentiert und so eine Beleidigung inszeniert. Varoufakis hat niemals Deutschland den Stinkefinger gezeigt, er hat 2013 (!) gesagt, man hätte 2010 den deutschen Banken den Finger zeigen sollen.

Jauch fälscht das Video dahingehend, als das er daraus inhaltlich das folgende gemacht hat: Varoufakis hätte aktuell den deutschen Bürgern den Stinkefinger gezeigt.

Böhmermann verkauft damit nicht die Wahrheit als Fälschung. Er prangert die Fälschung von Jauch korrekterweise als Fälschung an, indem er gezielt Misstrauen gegen Jauchs Darstellung schürt. Dieses Misstrauen zu schüren war vollkommen gerechtfertigt, da Jauch das Video manipuliert hat um Stimmungen zu schüren.


Krischan
24.3.2015 11:38
Kommentarlink

@Masi
Ich schätze, das hat mit den Erfahrungen von Stuttgart 21 zu tun. Lieber deeskaliert man ein paar Polizisten ins Krankenhaus als daß man wieder als die Schlägertruppe dasteht, “die ja nur eskalieren wollte”.

Und solange in unserer Gesellschaft linke Gewalt immer noch als sehr viel akzeptabler gilt als rechte Gewalt (weil ist ja aus guten Motiven), kann ich jeden Polizeipräsidenten durchaus nachvollziehen, der so handelt.

Das wird sich vermutlich erst dann ändern, wenn Antifa etc. in genau dem gleichen Licht gesehen werden wie die SA.


Geheimdienstdetektor
24.3.2015 12:02
Kommentarlink

Zu Unterscheiden ist zwischen der Satire, welche die gesellschaftliche Zustände anprangert und gezielter Desinformation als ‘nachrichtendienstliches Mittel’ zur politischen Manipulation.

Früher habe ich mit eigenen Augen feststellen müssen, dass Linksradikale wie die ANTIFA werden offenbar vom ‘tiefen Staat’ finanziert werden. Die V-Leute des Verfassungsschutzes sind eben nicht nur bei den Rechtsradikalen in den Schlüsselpositionen. Die ANTIFA ist heute jedenfalls vollständig durchseucht von heute westlichen Geheimdiensten. Zu Zeiten des ersten Kalten Krieges wurden die noch von Ost-Berlin unterstützt, wie Arafats PLO. Damals trugen die ANTIFAs noch Palitücher, statt wie heute pro Israel und USA-Flaggen gegen das -ebenfalls von von Washington tiefen Staat gegen Assad unterstützem- Kalifat. Auch die RAF wurde von Geheimdiensten weitgehend gesteuert. Von Ost wie West. Heute werden die PeGiDa Hooligans ebenso wie die wenig erfolgreichen Mahnwachen von Moskau unterstützt, wie früher die Friedensbewegung als der Osten den Rüstungswettlauf ökonomisch nicht mehr mithalten konnte. Geheimdiensten haben radikale Gruppierungen überhaupt erst für ihre Zwecke gegründet. Sowohl links- wie auch rechtsextreme Gruppierungen gehören zum tiefen Staat, welcher von dem gesäten Terror profitieren will. Das nennt sich die ‘Strategie der Spannung’.


Joe
24.3.2015 12:18
Kommentarlink

Noch ein paar Gerüchte zum Thema “Blockupy”:

zu den Blockupy-Krawallen noch eine interessante Detailinformation von meinem Schwager, er hat das Ganze hautnah miterlebt und auch persönliche Kontakte zu den örtlichen Polizeibehörden. Es ist ja nicht so, dass die Polizei untätig gewesen wäre. Es wurden ja bereits im Vorfeld etliche Chaoten noch vor der Stadt rausgefischt, und auch in der Stadt wurden einige “Hardcore”-Krawallisten festgenommen und festgesetzt.
Und jetzt kommt das Ding: diese ca. 120 Festgenommenen waren fast ausschließlich europäische Ausländer gewesen. Aus Holland, Belgien, Italien, deer Schweiz etc. Kaum ein Deutscher dabei.
Das erhärtet den Verdacht auf eine von langer Hand geplante Destabilisierungsaktion. Hätte man versucht, eine derart große kritische Masse von Anarchisten nur im eigenen Land zu rekrutieren, wäre das wahrscheinlich eher aufgefallen und später nachvollziehbar gewesen.

http://www.hartgeld.com/infos-de.html


Leon I
24.3.2015 12:40
Kommentarlink

OT: Schwedisches Gericht bekundet, dass Tatsachen irrelevant seien..

Eigentlich “ein Fall für Danisch” – es geht aber um den Islam / PC und Meinungsfreiheit in Schweden (wenn es stimmt)..

Zusammengefasst: Jemand hat öffentlich behauptet, dass die hohe Vergewaltigungsrate in Schweden im Wesentlichen auf Moslems zurückzuführen sei und wurde wegen “Hetzverbrechen” angeklagt. In dem Verfahren konnte er seine Behauptung durch Statistiken etc. zwar beweisen, wurde jedoch dennoch verknackt.

“Das Gericht [Tingsrätten] merkt an, dass die Frage, ob die Behauptungen von Michael Hess wahr sind oder Michael Hess als wahr erscheinen, für diesen Fall nicht von Bedeutung sind. Michael Hess’ Äußerungen müssen nach ihrem Zeitpunkt und ihrem Zusammenhang beurteilt werden … Zum Zeitpunkt des Vergehens bezog sich Michael Hess weder auf bekannte Forschungen noch auf islamische Quellen. Erst im Zusammenhang mit seiner Anklage versuchte Michael Hess Studien und religiöse Schriften zu finden, die ihn unterstützen. Das Gericht stellt darum fest, dass Michael Hess’ Äußerungen offensichtlich nicht Teil einer sachlichen [saklig] oder verlässlichen [vederhäftig] Diskussion waren. Michael Hess’ Äußerungen müssen deshalb als ein Ausdruck der Geringschätzung gegenüber Einwanderern mit islamischem Glauben betrachtet werden.”

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2015/03/schweden-die-vergewaltigungsmetropole.html


Dirk S
24.3.2015 12:43
Kommentarlink

@ EinInformatiker

> Es ist übrigens sicherlich kein Zufall, dass die Blockupy-Krawalle in der Presse verständnisvoll kleingeredet wurden.

Ist auch klar, die Chaoten stehen vielen Journalisten in Denke und politischer Einstellung recht nahe. Man will schließlich kein “Verräter” an der gemeinsamen Sache sein.

> Natürlich wird die Gewalt nicht direkt befürwortet

Schon allein, weil denen sonst niemand mehr ihre “pazifistische” Haltung abnehmen würde.

> von staatlicher Seite geht das ohnehin in diesem Fall nicht;

Würde der Staat Kravalle offiziell gut heißen, würde der Staat seine Legitimation verlieren.

> denn der Staat kann ja nicht gegen sich selbst auftreten

Natürlich kann der das. Staaten sind dafür schizophren genug.

> und natürlich wird der Staat wenn jegliche echte Opposition ausgeschaltet ist auch Antifa und Blockupy ausschalten

Antifa und Blockupy sind für interessierte Gruppen Mittel zum Zweck. Werden sie nicht mehr benötigt, werden sie beseitigt.

> Wer redet von der (strukturellen (*)) Gewalt des Staates?

Da muss man erst einmal die Definitionsfrage stellen: Was ist staatliche Gewalt?

> Auch sonst wurden die Gewalttäter als Demonstranten bezeichnet.

So kann man das Demonstrationsrecht schleifen. Gewalt und die Kostenfrage sind der Feind der Freiheit.

> Aber wehe Pegida (also eine echte Opposition) demonstriert friedlich, da marschieren dann für das System Rechtsextreme und Schlimmeres auf

Ist vor allem von der Politik gewünscht. Dann muss man sich nicht Kritik herumärgern.

> Es sieht durchaus so aus, als ob alles gezielt ineinander greift und es ist nicht auszuschließen, dass man die Methoden immer weiter verfeinert.

Man nutzt, was den eigenen Interessen nützlich ist. Das macht jede Interessengruppe. Da steckt auch kein Masterplan hinter, jede Interessengruppe nutzt die Gunst der Stunde für sich. Und wenn es nur für Chaoten die Möglichkeit zur Randale ist. Was anderen wiederum eine Chance gibt, ihre Interessen zu verfolgen.

Nur der Verlierer steht fest: Der freie Bürger. Der wird abgeschafft.

Freiheitliche Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
24.3.2015 13:00
Kommentarlink

@ Forenpsychologe

> Danisch peilt mal wieder gar nix, deutet meilenweit daneben.

Auch Hadmut ist nur ein Mensch und kann somit Fehler machen. Immerhin ist er bereit, Fehler einzuräumen und auch Artikel zurückzuziehen. Und das macht ihn für mich ehrenhaft und glaubwürdig. Was hast du zu bieten?

> Satire nicht erkannt,

Geh’ mal auf youtube und suche nach “extra 3 der irrsinn der woche” und sieh dir die Videos an. Dann wirst du erkennen, dass Realität und Satire inzwischen sehr nah bei einanderliegen, ofmals nur durch den Hinweis “Satire” voneinander getrennt.
Wenn überhaupt etwas bedenklich ist, dann der Fakt, dass man solche Verbindungen für möglich hält. Und Hadmut ist da nicht der einzige. Das sollte zu denken geben. Und zwar den Verantwortlichen.

> das lässt auf einen schlichten kindlichen Geist schliessen,

Geh zurück an deinen Küchentisch und lese weiter deine psychologischen Ratgeber. Falls du wirklich Psychologe sein solltest, dann zahle gefälligst deine Studienkosten an die Gemeinschaft zurück. Denn das war umsonst!

> Kinder oder Greise sind mit Satire auch überfordert,

Kinder erkennen viel mehr als du glaubst, dass sollte ein Psycholge wissen. Und Greise wissen, dass Satire und Realität sich nicht von einender unterscheiden müssen. Deshalb gibt es ja auch die Realsatire.

> ein klarer Marker über den Geisteszustand.

Bei dir, ja. Jeder Psychologe weiß, dass sich Ferndiagnosen verbieten.

> Da hilft auch eine Therapie nicht mehr…

Eine Therapie hilft immer! Also schreib dich nicht ab, geh’ zu einer Therapie! Auch du kannst es schaffen!

Therapeutsche Grüße,

Euer Dirk


drehrumbum
24.3.2015 13:26
Kommentarlink

Die TAZ halte ich im Übrigen für ein Westberliner CIA-Organ mit merkwürdiger (vermutlich geheimdienstlicher) Finanzierung. Denn daß die sich als gewöhnliche “Tageszeitung” wirtschaftlich halten können, kaufe ich denen auch nicht ab.

@Joe

Wie erklärst du unter dieser Annahme dann, dass, wenn es um bürgerrechtliche Themen (also gegen Überwachungsstaat etc.) geht, die TAZ häufig (meiner Meinung nach) überraschend gute Berichterstattung liefert, was meiner Meinung nach nicht im Interesse von CIA & Co liegen dürfte?


Heinz
24.3.2015 13:42
Kommentarlink

> Wenn angebliche Rechtsradikale nur böse dreinblicken oder das falsche T-Shirt anhaben, steht am nächsten Tag was von Mord und Totschlag in der Zeitung.

Das ist genau die emotional/irrationale Bewertung, die ich kritisiere – egal von wem sie kommt.

> dessen Mord man sofort und genüsslich irgendwelchen diffusen Pegida-Anhängern anhängen wollte. Man war schon voll solidarisch unterwegs mit Plakaten und was weiss ich alles.
Als aber kurze Zeit später rauskam, das es ein Mitasylant war, hörte man plötzlich gar nix mehr.

Ja, das finde ich auch nicht in Ordnung.


Heinz
24.3.2015 13:47
Kommentarlink

> als daß man wieder als die Schlägertruppe dasteht, “die ja nur eskalieren wollte”

Wobei die (in dem Fall) vollkommen zurecht als eine Solche dastanden.

> Das wird sich vermutlich erst dann ändern, wenn Antifa etc. in genau dem gleichen Licht gesehen werden wie die SA.

Keine Sorge, das wird sie in Polizeikreisen – zurecht.


Fredi
24.3.2015 14:49
Kommentarlink

Klar, Hadmut, sind hunderte Geisterfahrer da draußen statt nur einem einzigen. Denn Antifa e.V./GmbH/Gewerkschaft, da muss man schon genau hingucken um das als Witz zu erkennen. Kann ja nur eine Verschwörung sein! Die schicken sofort die Diffamierungstruppen!!!11
Das Gute ist, dass Du damit immer mehr Infokrieger und sonstige Paranoiker als Leser und Kommentatoren anziehst, was gewaltig zum Unterhaltungsfaktor beiträgt, also will ich mich gar nicht drüber beschweren ^^


Hadmut
24.3.2015 17:55
Kommentarlink

@Fredi: Antifa kapiert gar nichts, permanent strohdoof. Warum beschimpfst Du die dann nicht als Verschwörungstheoretiker?


EinInformatiker
24.3.2015 18:15
Kommentarlink

@Dirk

“Strukturelle Gewalt” ist im weitesten Sinn dann das “worauf die Linken angeblich reagieren”. Das kann man nicht einfach so beiseite wischen. Vor 40 Jahren und auch noch 2003 zur Zeit der Krawalle in Frankreich hatte ich das auch emotional anders gesehen. Als die Krawalle in Frankreich waren las ich parallel, dass ein französischer Minister samt Familie vom Staat finanziert in einer 4000-Euro Wohnung in Paris residierte. D. h. der bezahlte seine Miete nicht selbst. Sowas hätte ich vor 40 Jahren unter strukturelle Gewalt eingeordnet )(egal wie der Galtung das nun definiert hat, der hat das sicher abstrakter angesiedelt, aber im Prinzip kommt das schon hin).

Ich mache den Blockupy-Leuten auch nicht zum Vorwurf, dass sie was gegen die EZB usw. haben. Obwohl die halt völlig sinnbefreite Vorstellungen haben und Teil des Gewaltsystems gegen Alle sind die nicht die Einheitsmeinung vertreten. Im Grunde sind die LInken ja für alles im System außer HartzIV. Und ich gehöre auch nicht zu denen, die die Gewaltfreiheitsphrase dreschen. Natürlich sind der Euro und die EU eine Vergewaltigung Europas. Und ja das jetzige System übt massivste Gewalt gegen jeden denkenden Menschen aus. Das muß ein Ende haben. Logisch kann ich mir nicht vorstellen, dass ein System, dass solche Gewalt ausübt noch gewaltfrei fallen wird. Wie und ob überhaupt noch wird sich zeigen. Aber zunächst wird die Systemgewalt mittels der Linken gegen Andersdenkende noch neue Höhepunkte erreichen. Nicht dass ich Gewalt ausüben würde, aber ich weigere mich unlogisch zu denken. Und irgendwann wird man nur noch die Entscheidung zwischen Anpassung und Konsequenzen haben.


petpanther
24.3.2015 19:06
Kommentarlink

@Hadmut

“Die Frage wäre natürlich, woher das Geld kommt. Es wäre ein massiver und extrem verfassungsfeindlicher Hammer, wenn der Staat hier Leute dafür bezahlen würde, Demonstrationen zu stören (und das ist ja nun mehrfach passiert).”

Die Verschwundenen SED-Milliarden von denen Vera Lengsfeld spricht?

24 Mrd. DM also ca. 12 Mrd. Euro.

Sie deutet ja an, dass damit auch die Antifa mitfinanziert würde.


Hadmut
24.3.2015 20:21
Kommentarlink

@petpanther: Zu meiner Studienzeit – vor dem Mauerfall – gab es schon gewaltig viele „antifaschistische” Linke an der Uni (Karlsruhe). Ich weiß nicht mehr, ob die sich schon „Antifa” nannten, aber ständig antifaschistisch.

Ich weiß aber auch, dass der Staatsschutz hinter denen her war, weil es hieß, die würden aus der damaligen DDR geführt und finanziert.


petpanther
24.3.2015 19:11
Kommentarlink

@Fredi

Nein.

Langsam sieht es nicht mehr wie “Verschwörungstheorie” aus. Dafür werden die Indizien zu dicht.


Frank
24.3.2015 19:24
Kommentarlink

@drehrumbum

Alibifunktion um die Leser bei der Stange zu halten -Hauptsache die Gesammtrichtung stimmt.
Vor ein paar Jahren war die Titelstory beim Focus die nicht vorhandene Klimaerwärmung (glaube kurz nach Klimagate) und ich Depp dachte -wow, der Focus gegen den Mainstream, “Klimaleugnung” im Wochebmagazin und kaufs.
Beim lesen wurde mir klar warum soviel Widerstand gegen das System -ein paarweise Seiten weiter wollte man , mit dem frischgeschaffenen Vertrauen, einen Superbolzen verkaufen-weiß leider nicht mehr welchen -nur das es mir wie Schuppen von den Augen fiel wozu die Aktion gedacht war.


MausL
24.3.2015 19:25
Kommentarlink

ich ahnte es bereits: es waren eigentlich gar keine antifa´s, die dort randaliert haben. das waren nazis!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/blockupy-in-frankfurt-rechtsextremisten-mischten-bei-protest-mit-a-1024681.html


The Bachelor
24.3.2015 19:50
Kommentarlink

Die linken Hohlköpfe sind eine Plage.
In Italien wurde ein Demonstrant von einem Carabinieri erschossen, weil der Demonstrant dem Polizisten einen Feuerlöscher auf den Kopf schlagen wollte.

Frankfurt, Molotov Cocktail


petpanther
24.3.2015 20:09
Kommentarlink

Wenn man z.B. den Link der Amadeu Antonio Stiftung (https://www.amadeu-antonio-stiftung.de) folgt, ist dort ein weitverzweigtes Netz von typisch linksfeministisch genderistischem Gutmensch Millieu von Stiftungen und Vereinen enthalten.

Sie alle leben davon.

Von ihrer Anti-Rassismus, Anti-Antisemitismus (sind aber meist gegen Semiten und gegen Israel), Anti-…,…, genderistischen,… etc. Haltung.

Und sie haben Feindbilder, z.B. normale traditionelle Familie, WHM etc., und tolerieren keine anderen Meinungen bzw. Kritik, propagieren aber “Meinungsfreiheit”.

Das ist das linke Soziologen Milieu in der sich auch Antifa aufhält.

Viel läuft aus diesen unzähligen Organisationen in Richtung Familienministerium und dessen politischer wie institutioneller Umgebung. Auch wegen Finanzierung per Steuergelder. Mit geringer Effektivität. Ein Postennetzwerk für feministisch Inklinierte Bessermenschen, die gern anderen vorschreiben würden wie man leben und denken soll. Seit Jahrzehnten.

Tatsächliche Effektivität ihrer vermeintlichen Gut- und Bessermensch Missionen eher gering, aber für sie selbst und politische Agitation hoch.

Könnte es sein, dass über solche Stiftungen auch Geld verschoben wird?


Hadmut
24.3.2015 20:15
Kommentarlink

> Könnte es sein, dass über solche Stiftungen auch Geld verschoben wird?

Ziemlich sicher. »Stiftung« sagt ja schon, dass es um Geld geht.


petpanther
24.3.2015 20:13
Kommentarlink

… übrigens taucht auch das Stern Magazin als Unterstützer auf.


petpanther
24.3.2015 21:01
Kommentarlink

@Hadmut

Ich fand Lengsfelds Vortrag ziemlich augenöffnend.

Ja, auch vor der Wende gab es hier Antifa. Und die war u.a. wegen RAF etc. auf dem Radar.

Da hat sich aber etwas geändert. Lengsfelds Aussage

“Ersetzung des alten Antitotalitären Konsenses der alten Bundesrepublik mit dem “verlogenen Antifaschismus” der DDR.”

find ich sehr interessant. Auch die über die Da hat sich etwas gedreht, ggf. auch die Antifa selbst. verschwundenen SED-Millarden, von denen sie sagt, das viel in Griechenland investiert wurde und in Luxemburg sei.

Und da ist ein enormes Netzwerk an klein und kleinst Bessermensch Orgas (siehe mein obiger Post) entstanden, die alle von ihrer Ideologie und dem Staat (über die Familien- und Bildungsministerien) und dem SED- Vermögen(?) leben.

Besonders interessant fand ich ihre Darstellung der Fraternisierung mit den DDR Neonazis und die damit zusammenhängenden False-Flag Operationen.

Z.B. Rostock Lichtenhagen, Hoyerswerde Asylheime – beides Plattenbaugebiete mit SED PDS Genossen bewohnt (jeder der Privilegien hatte konnte sich eine Plattenbauwohnung besorgen. Wegen der maroden Altsubstanz wohnten alle in der Platte). Wurde nie recherchiert. Obwohl man die Filmaufnahmen hatten. Da seien überdurchschnittlich viele Stasimitarbeiter aka DDR Antifas mit dabei.

Oder auch Neonazismus sei auf dem ehemaligen Gebiet der DDR herübergeschwappt aus der alten BRD, aber nach Lengsfeld war es tatsächlich so, dass es viele Neonazis in der DDR gab, in enger Verbindung mit Armee und Stasi. Sie erwähnt den Herbst 87 Überfall auf die Zionskirche (30:00).

Nach der Stasiaktenöffnung konnte man an vielen Stellen nachlesen, dass die Stasi an vielen Stellen Verbindung mit denen unterhielt um Druck auf Bürgerrechtler auszuüben, z.B. Überfälle auf Kirchen und Gemeinderäume.

etc.


petpanther
24.3.2015 21:16
Kommentarlink

… auch die Story von Gysi und Brie in Verbindung mit dem SED-Vermögen und der SED-Antifa Seilschaft. Wie Bohley im vertraute und dann mehr als auf Distanz ging.

Da ist auch was.


@ drehrumbum
Wenn die systemunterstützte Zeitungen, wie die taz nichts kritisches mehr berichten würden, wie früher die Presseorgane in der Ost-Zone wäre es zu auffällig. Im Westen wurde dagegen sehr darauf geachtet, dass die Fassade des Systems nach Freiheit aussah. Noch heute sind ab und zu am Rande interessante kritische Artikel in Zeitungen zu finden. Viel interessanter als die Journallie ist aber der Buchmarkt. Dort sind die handfestesten Informationen über das Weltgeschehen zu finden. Nicht kommerzielle Infos im Internet sowieso, sofern man die Informationsflut managen kann und Desinformation aussortieren kann. Das schaffen selbst die Besten der Besten kaum.

Übrigens war Vera Lengsfeld in der DDR für den britischen Geheimdienst tätig.


Emil
24.3.2015 21:31
Kommentarlink

@MausL
> ich ahnte es bereits: es waren eigentlich gar keine antifa´s, die dort
> randaliert haben. das waren nazis!

Die JF hatte was dazu geschrieben:

Die Aufwiegler sitzen in den Redaktionsstuben

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/die-aufwiegler-sitzen-in-den-redaktionsstuben/

Diese „Post-Autonomen“ dürften auch in den Redaktionen zahlreicher deutscher Leitmedien zu finden seien. Kein Wunder also, daß in der Diskussion immer wieder auch die Medien im Zentrum der Kritik standen, die angesichts des Linksextremismus krampfhaft auf den Rechtextremismus ablenken wollten. „Rechtsextremisten mischten bei Blockupy-Protest mit“, hieß es etwa in einer Überschrift von Spiegel online, die den Unmut von Beatrix von Storch erregte.

Schließlich hieß es im selben Artikel, daß die Frankfurter Polizei „keine Erkenntnisse über die Mitwirkung Rechtsextremer an Straftaten“ habe.


JochenH
24.3.2015 21:54
Kommentarlink

Ich finde langsam unangenehm, dass diese Antifaschisten stärker ins normale Leben eingreifen. Ihre Gegendemos gegen eine Handvoll NPD-Leute waren lächerlich, aber Sonntag haben sie mobil gemacht gegen die Eltern, die in Stuttgart gegen diese Frühsexualisierung demonstriert haben.

Gegendemo gegen Eltern!? Die Polizei hat einige Gegenstände sichergestellt und das Ganze im Griff gehabt, aber ich fand die Gegendemo an sich arg. Natürlich wurde den Eltern Nähe zu rechtem Gedankengut unterstellt und Homophobie genauso wie Rassismus.

Lustig ist das längst nicht mehr.


Gedöns
24.3.2015 23:02
Kommentarlink

@Strategie der Entspannung
“Übrigens war Vera Lengsfeld in der DDR für den britischen Geheimdienst tätig.“
Wobei das Königreich Großbritannien nicht mit dem KGB zu verwechseln ist.
Aber Schurz (ähm Scherz) beiseite – der staunende Leser interessiert sich dann doch für Ihre Quellen (Satiresendung?) …


petpanther
24.3.2015 23:05
Kommentarlink

@Strategie der Entspannung

Stimmt das? Britischer Geheimdienst? Und Lengsfeld?


Penkowski
24.3.2015 23:45
Kommentarlink

Frau Lengsfeld wurde damals mit einem Stasi-IM verheiratet, der ihre Agententätigkeit in der DDR ganz aus der Nähe ausspähte. Sie wurde Ende der achtziger Jahre gefangen genommen und daraufhin auf dem Weg des Agentenaustauschs nach GB abgeschoben. Nicht in die BRD wohlgemerkt!


petpanther
25.3.2015 7:13
Kommentarlink

Auf Wikipedia steht allerdings nichts von einer Tätigkeit für den britischen Geheimdienst. Auch nichts von einem Agentenaustausch.


petpanther
25.3.2015 7:51
Kommentarlink

@Penkowski

Für die Quellen dafür würd ich mich auch mal interessieren. Bitte mal eine benennen. Denn auch Google gibt da nichts her.


Dirk S
25.3.2015 8:43
Kommentarlink

@ EinInformatiker

> “Strukturelle Gewalt” ist im weitesten Sinn dann das “worauf die Linken angeblich reagieren”.

Und es vorsorglich nicht definieren, damit sie alles als “strukturelle Gewalt” bezeichnen können. Und das ist es, worauf ich hinauswill: Auch ich kann mir unter “struktureller Gewalt” so einiges Vorstellen, nur muss das nicht mit dem übereinstimmen, was andere darunter verstehen. Und daher benötigen wir erst einmal eine für alle geltende Definition, aber das vermeiden die üblichen Verdächtigen wie der Teufel das Weihwasser. Denn dann kann man sie festnageln und ihrer selbstgewählten Opferrolle entheben. Wiw Genderistas, die gegen das ominöse Patriachat kämpfen, aber sich auf keine feste Definition einlassen. Ein alter Trick, um für einen unangenehmen Diskussionen aus dem Weg zu gehen und den guten alten “Du verstehst nicht”-Vorwurf (alternativ: “Du bist zu blöd”) rausholen zu können.

Das ist übrigens auch der Sinn von Normen (technisch wie gesetzlich): Die sollen einen Bezugspunkt liefern, über was man spricht und so der Beliebigkeit einen Riegel vorschieben. Was gerade in der politischen Diskussion eher unerwünscht ist.

Normierte Grüße,

Euer Dirk


Fredi
25.3.2015 11:38
Kommentarlink

@Hadmut: Tue ich. Aber hier laufen herzlich wenige von denen rum, also lohnt es sich in deinen Kommentaren nicht wirklich.
Ich finde es ja wirklich sehr faszinierend. Nehmen wir mal die Frankfurter Blockupy Krawalle. Das linke Spektrum beschwert sich, dass in den Medien die friedlichen Demonstranten und deren Anliegen nicht zur Sprache kommt und alle nur von Chaoten berichten. Die konservativere Mitte (“rechts” darf man die ja nicht nennen) beschwert sich, dass die Krawalle kleingeredet werden und gar nicht darüber berichtet wird.
Oder: Die konservative Mitte beschwert sich über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und eigentlich sowieso alles, weil überall nur politisch korrekte Homopropaganda zur Zerstörung der Ehe, Familie und weißer heterosexueller Männer läuft. Auf der anderen Seite beschweren sich die feministischen Aktivisten genauso über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und sowieso alles, weil überall nur binär-konservative sexistische Kackscheiße und allerhöchstens mal schlechte Stereotypen laufen.
Da kann was nicht stimmen, finde ich. Beide Seiten glauben felsenfest daran, Recht zu haben, und beide Seiten behaupten das Gegenteil der anderen Seite. Ich bin der Ansicht, dass beide Seiten auf ihre jeweils eigenen Arten verblendet sind. Dummvolk allenthalben.


Joseph Heiter
25.3.2015 14:16
Kommentarlink

Wer von der Website “Achse des Guten” ist eigentlich nicht für die Neocons aus Übersee tätig?

Wer steckt eigentlich hinter dem Abschuss des Germanwings-Flug 4U-9525?


Gedöns
25.3.2015 23:04
Kommentarlink

@Fredi
„Da kann was nicht stimmen, finde ich. Beide Seiten glauben felsenfest daran, Recht zu haben, und beide Seiten behaupten das Gegenteil der anderen Seite. Ich bin der Ansicht, dass beide Seiten auf ihre jeweils eigenen Arten verblendet sind. Dummvolk allenthalben.“//
Vielleicht haben ja auch beide Seiten Recht und sind sehr schlau: Bankenrettungen auf Kosten der Steuerzahler sind genauso wichtig wie von den reicheren Ländern finanzierte Sozialprogramme für ärmere Länder. Schon Ex-BP Wulff fragte auf einer Konferenz von Wirtschaftsnobelpreisträgern in der Schweiz: erst retten die Staaten die Banken (und die Sozialsysteme bitteschön!), wer aber rettet zum Schluß die Staaten? Nun, ganz einfach: die Staaten zeigen sich zum Schluß gegenseitig den Stinkefinger und erklären sich jeweils pleite. Dann kommt ein neuer €, an dem ärmere Länder nicht mehr beteiligt sind (oder gar keins). Beide Seiten arbeiten also auf ihre Art an der Beschleunigung der Rückkehr zu den friedlichen Verhältnissen von vor 25 Jahren. Bloß die Radikalinskis haben diese seriösen gemeinsamen Bemühungen beider Seiten wieder mal diskreditiert.


petpanther
26.3.2015 1:10
Kommentarlink

@Fredi

Nein.

Das ist eine Uncle Tim Haltung.

Es gibt Tatsachen und Lügen.


Fredi
26.3.2015 13:16
Kommentarlink

@petpanther: Was für eine Haltung? *blättert im Urban Dictionary*
Ah. Ne, nicht wirklich. Aber hey, ich kenne ja deine Denke von Evochris’ Kommentarspalte, was habe ich auch anderes erwartet.


petpanther
26.3.2015 20:48
Kommentarlink

Attitude, Fredi.


Michael
26.3.2015 22:52
Kommentarlink

@Gedöns: Aus der Mitte wird es Totalitär. Holzauge sei wachsam! Veränderungen kommen immer vom Rand. Sollte einzusehen sein, nicht?

Auch in der Schweiz, wo aber sehr, sehr viel gemässigter einfach Geld verbraten wird: http://www.bs.ch/news/2015-03-19-mm-62784.html

Der Witz daran ist, dass mir alle Ausländer bis jetzt gesagt haben, dass sie sich nirgendwo wie hier so wohl fühlten, egal welches Einkommen, Hautfarben, egal. Und dann sowas. Hauptsache nachplappern, was in den Staaten oder in Deutschland grün-rot-schwarz gedruckt wird.


WikiMANNia
27.3.2015 15:55
Kommentarlink

Hervorragender Artikel auf Welt Online:
Migrant spricht Tacheles über Deutschland, Kommunismus und Antifa
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article138579742/Dumme-Zoeglinge-der-Wohlstandsgesellschaft.html


JochenH
28.3.2015 19:12
Kommentarlink

LWikiMANNia: die Migranten wissen halt, was totalitäte Systeme ausmacht. Die loben sich immer selber in höchsten Tönen und gehen rabiat gegen alles vor.

Warum wehren wir uns nicht?

Bin grad angefressen, weil bei uns in BW sogar Eltern angepöbelt werden, weil sie diesen Queer-Sexkram nicht für U12jährige haben wollen. Die werden nun mit Gegendemos fertig gemacht.