Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Schon wieder eine Vergewaltigung als erfunden aufgeflogen

Hadmut
6.12.2014 10:54

Und diesmal gleich ein großer Brocken:

Das Handelsblatt berichtet über einen Fall, in dem es um den Vorwurf einer Massenvergewaltigung im Haus einer Studentenverbindung einer US-Uni ging. Das Magazin „Rolling Stone“ habe darüber berichtet, als habe es einen Skandal aufgedeckt. Doch es ergaben sich immer mehr Ungereimtheiten, und die angebliche Veranstaltung, auf der das passiert sein sollte, gab es gar nicht. Am Ende stellte sich das als Schwindel heraus.

Deftig ist dabei aber, dass sie nicht nur darauf hereingefallen sind, sondern massive Fehler begangen haben:

Dabei werden handwerkliche Fehler eingeräumt und mit der guten Absicht entschuldigt: „Wir wollten für die Scham und Demütigung sensibilisieren, die viele Frauen nach sexuellen Übergriffen erleiden und bedauern jetzt, dass wir die Beschuldigten in dieser Sache nicht befragt haben“, heißt es in dem Eintrag auf dem Redaktionsblog weiter. Das sei auf Bitten des angeblichen Opfers geschehen. „Wir nehmen das sehr ernst und entschuldigen uns bei jedem, der von dieser Geschichte betroffen ist“, so der leitende Redakteur Will Dana.

Nach Veröffentlichung der Geschichte – mit drastischen Schilderungen der angeblichen Vergewaltigung einer Studentin in den Räumen einer Studentenvereinigung – war es zu schweren Protesten gekommen und die Leitung der Universität von Virginia hatte bis Januar 2015 alle Aktivitäten von Studentenvereinigungen untersagt.

Das ist vor allem deshalb heftig, weil es ja Teil der feministischen Strategie ist, gar keine Aufklärung mehr vornehmen zu lassen, Beschuldigten nicht zu glauben, und einfach blanko zu übernehmen, was die „Opfer” behaupten (was übrigens auch die Position ist, die unsere „Verfassungsrichterin” Susanne Baer in ihrer „Dissertation” vertritt, solche Zustände könnten also auch vor unserem Bundesverfassungsgericht Bestand haben).

Man wird sich da schon mal überlegen müssen, ob das alles noch Zufall sein kann, oder ob das nicht Teil eines großen orchestrierten Angriffs auf die Gesellschaft ist. Ob das nur einzelne Lügnerinnen und Wichtigtuerinnen sind, oder ob die US-Universitäten systematisch mit falschen Vorwürfen überzogen werden. Denn wir sehen an den US-Universitäten ja dramatische Änderungen in Folge des Feminismus, wo immer mehr Frauen per Quote einfach durchgewunken werden, während Männer auf bloßes Fingerschnippen einer Frau rausgeworfen werden. Man denke nur mal an die Tussi mit der Matratze.

Bleibt zu hoffen, dass es da mal so richtig teure Schadensersatzprozesse gibt. Aber auch wenn nicht denke ich, dass die noch viel Spaß an den US-Unis haben werden. (Danke an den Leser für den Hinweis.)

Googelt mal rolling stone washington post jackie . Da kommt ne ganze Menge Zeugs rüber, richtig lesenswert, was da abgeht. Schöne Belehrung der Washington Post gegenüber Rolling Stone:

Journalists are paid to be skeptical and to distinguish facts from assertions: Don’t get too close to your sources and check what they tell you.

Rolling Stone magazine, it appears, ignored both principles in its explosive story, “A Rape on Campus.”

Hat da gerade jemand „Tugce!” gerufen?

39 Kommentare (RSS-Feed)

petpanther
6.12.2014 12:10
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“Man wird sich da schon mal überlegen müssen, ob das alles noch Zufall sein kann, oder ob das nicht Teil eines großen orchestrierten Angriffs auf die Gesellschaft ist.”

Das ist natürlich nicht mehr nur Zufall.


quer
6.12.2014 12:18
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“….Teil eines großen orchestrierten Angriffs auf die Gesellschaft…”

Ich glaube schon. Was aber die USA insgesamt angeht, so kann (!) dort ein solcher Schuß gehörig nach hinten losgehen. Man denke nur daran, daß Klage wegen zu heißen Kaffees dort “Schadenersatz” in astronomischer Höhe auslösen kann. Na, denn viel Vergnügen! Sowas hilft mehr, als allle Blogs der Welt. Hoffn wer mal…


Emil
6.12.2014 13:12
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Die Autorin des fraglichen Artikels, Sabrina Rubin Erdely, scheint durch Vergewaltiguns- und Gay-Mobbing-Artikel bekannt geworden zu sein:

http://en.wikipedia.org/wiki/Sabrina_Erdely
http://www.sabrinaerdely.com/

Wenn man mal mit einer Masche Erfolg hatte, versucht man’s halt immer wieder.


WikiMANNia
6.12.2014 13:21
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Irgendwer sagte mal, dass in der Politik nichts zufällig geschieht.

Die Lügnerinnen und Wichtigtuerinnen sind die Nützlichen Idioten und merken es nicht einmal.
http://de.wikimannia.org/Nützlicher_Idiot
http://de.wikimannia.org/Falschbeschuldigung


olav
6.12.2014 13:44
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Nichts Neues also aus der feministischen Rage Culture. Die nächste Hexerjagd kommt bestimmt.


Emil
6.12.2014 13:45
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@quer
> Was aber die USA insgesamt angeht, so kann (!) dort ein solcher Schuß
> gehörig nach hinten losgehen.

Es sei in diesem Zusammenhang nur an den “Duke Lacrosse Case” erinnert:

http://en.wikipedia.org/wiki/Duke_lacrosse_case

Damals musste die Duke University 60 Millionen Dollar Schadenersatz an drei zu Unrecht der Vergewalting beschuldigte Studenten zahlen. Deshalb wundert es mich ehrlich gesagt, dass Universitäten auf diesem Gebiet nicht vorsichtiger geworden sind.


C
6.12.2014 13:45
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>Man wird sich da schon mal überlegen müssen, ob das alles noch Zufall
>sein kann, oder ob das nicht Teil eines großen orchestrierten Angriffs
>auf die Gesellschaft ist.

Was ich nicht verstehe: Wozu das ganze?

Ich stelle mir das ja ungefähr so vor:
1. Männer bekommen keine “gute” Bildung mehr, werden also davon ausgeschlossen. Dieser Effekt ist ja auch schon hier sichtbar.
2. Gleichzeitig werden ausschließlich Frauen gefördert, die Bildung soweit gesenkt, dass jede Frau ohne Schwierigkeiten durchkommt. Hier rechne ich auch die Bildungsqualität an sich rein, die ja auch stetig sinkt, so dass sich Unis inzwischen ebenfalls auf Hauptschulniveau befinden. (Hierzu zählt ja auch schon der neue Bildungsplan, wo man die komplette Bildung nur noch aufs vögeln in allen möglichen Arten und Altersklassen beschränkt.)
3. So wird es in Zukunft auch immer mehr Quotenfrauen geben, die auch viel mehr zu sagen haben, aber dennoch nichts können außer Dünnsinn zu labern und Leute zu schikanieren, bzw. anderer Leute Wissen/Ideen als die ihrigen auszugeben.
4. Resultat: Männer dumm, Frauen ebenfalls dumm. Rückkehr zum Mittelalter?
5. Ein wirtschaftlicher Vorteil ist dadurch ganz bestimmt nicht ersichtlich, nur wie lange kann so etwas gut gehen? Bis dahin wären ja schon genug Genderistinnen/Quotenfrauen in der Politik, dass eine Umkehr ausgeschlossen ist?

Hat jemand eine andere Interpretation der möglichen Konsequenzen?


patzer
6.12.2014 13:49
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Thema Journalismus.Windige Sache.Muss jeder selbst entscheiden was er davon hält.
https://www.youtube.com/watch?v=bm_hWenGJKg


Emil
6.12.2014 14:04
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Noch etwas, was mir in dem Washington-Post-Artikel aufgefallen ist: die (angeblichen) Vergewaltigungsopfer werden durchgehend als “survivors” (“Überlebende”) bezeichnet:

Alex Pinkleton, a close friend of Jackie’s who survived a rape and an attempted rape during her first two years on campus, said in an interview that she has had numerous conversations with Jackie in recent days and now feels misled.

“One of my biggest fears with these inconsistencies emerging is that people will be unwilling to believe survivors in the future,” Pinkleton said. “However, we need to remember that the majority of survivors who come forward are telling the truth.”

Hier soll offenbar in sprachlicher Anlehnung an den Holocaust (“holocaust survivors”) ein weiblicher Opferkult aufgebaut werden.


Aranxo
6.12.2014 14:18
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“Rape Culture”? Lächerlich.

Sieht inzwischen mehr nach einer “False Accusation Culture” aus.


Hadmut
6.12.2014 14:53
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> Sieht inzwischen mehr nach einer “False Accusation Culture” aus.

Den Begriff sollte man dauerhaft verwenden.


Beipflichter
6.12.2014 14:42
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Wie man die infamen Luder von Exponentinnen des Feminismus kennt, werden sie nach jeder Aufdeckung von derlei Schweinereien nicht endlich mal ihr rotzfreches Maul halten, sondern noch impertinenter hinauskrakeelen, dass damit die „Schweine von Vergewaltigern“ sich noch besseren Schutzes vor Verfolgung werden erfreuen können.

Indes zu wünschen wäre es diesen bösartigen Hexen schon mal, dass der eine oder andere „erschröckliche Missetäter“ ungeschoren davon kommt. Denn: „wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“,…… (Rest wohl zu bekannt)

Genauso wünsche ich allen Quotzen mit Schimpf und Schande davongejagt zu werden, selbst wenn sie tatsächlich qualifiziert sein sollten. – Hätte man nämlich das Prinzip Postenverteilung nach Fähigkeiten beibehalten, gäbe es auch keinen Quotzen-Bonus-Verdacht. So sollte diese heimtückische Waffe „Quote“ auf ihre Erfinder und Anwender zurückschlagen, aber schön mit voller Wucht.


Emil
6.12.2014 15:05
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Hier noch ein interessanter amerikanischer Artikel zum Thema “victim” und “survivor” aus psychologischer Sicht:

Rethinking ‘Don’t Blame the Victim’:
The Psychology of Victimhood

http://www.zurinstitute.com/victimhood.html

The second approach [to victimhood] also concentrates on blame; however it lays all blame entirely on men. This approach has been promoted by a brand of feminism, which holds the male-dominated patriarchal system responsible for all the evils in the world. Whether the issue is wars and politics, domestic violence and sexual abuse, toxic dumps and the corporations, or nuclear weapons and the military industrial complex, the finger is pointed at men as the culprits. At the heart of this approach is the split between men’s aggressive and violent nature and women’s inherent goodness.

We have become a nation of victims, where everyone is leapfrogging over each other, publicly competing for the status of victim, and where everyone is defined as some sort of survivor. Shamelessly, many people in recovery compare their individual sagas of abuse in alcoholic families or sexual harassment on the job, with the experiences of World War II Holocaust survivors who endured the atrocities of the concentration camps. Today it is fashionable to be a victim.

In claiming the status of victim and by assigning all blame to others, a person can achieve moral superiority while simultaneously disowning any responsibility for one’s behavior and its outcome. The victims ‘merely’ seek justice and fairness. If they become violent, it is only as a last resort, in self-defense. The victim stance is a powerful one. The victim is always morally right, neither responsible nor accountable, and forever entitled to sympathy.


quer
6.12.2014 16:09
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@C,

es ist in der Tat auffällig, daß sich Bildung, oder daß, was man heute so darunter versteht, mit dem Feminismus und Quoten-Quark deckt.

Wenn man durch eigenes Erleben einen Zeitraum von 60 Jahren in Sachen Bildungsanforderung überblickt, dann kann einem nur schwindlig werden. Heute verlassen Abiturienten die Schule, deren Allgemeinbildungsstand weit unter dem eines Realschülers (Ober-, bzw. Untersekunda) der 50’er Jahre liegt. Dazu kommt, daß der Kern einer jeden Kompetenz, die Sprache, milde gesagt unterentwickelt ist. Abgesehen von der Kenntnis der Sprachentwicklung, mangelt es sogar an der Lesefähigkeit ganzer Bibliotheken (meiner eingeschlossen). Warum? Die Herrschaften können nicht mal Fraktur lesen…..

Als jemand, der vor Jahrzehnten Personal im (deutsch-)sprachlich relevanten Bereich eingestellt habe, weiß ich, wovon ich spreche.

Was also erwartet man von diesen Gender-Deppen/innen????


Frank
6.12.2014 16:29
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@C

Eine andere Erklärung???
Hab ich.

Man betrachte sich mal die Beschlüsse der letzten 25 Jahre -egal ob Klimaschwindel,Energiewende, Zuwanderung,Bildung, Infrastruktur, Alterspyramide egal was es ist -zuendegedacht geht alles stramm gegen die Wand.
Das lässt sich nicht mit blinden Politikern, Dekadenz oder Unfähigkeit erklären -Nein -das Land SOLL kaputtgehen!!!
Natürlich kriegen die Politikmarionetten ihre Anweisungen von Oben, witzig wie hier immernoch Leute auf das Demokratie Schmierentheater reinfallen ala :”da hat sich die CDU von der SPD übern Tisch ziehen lassen blabla die Grünen sind schuld usw”- lächerlich, die bohren ALLE nur Löcher ins Boot.
Darum auch der freidrehende pc Terror -man darf garnicht mehr sachlich diskutieren…
Nur erkannt zu haben das die uns mit zukünftigen Fallschirmjägerinnen, Kampfschwimmerinnen und FlugzeugIngenieurinnen bescheissen reicht nicht, raus aus dem Geschlechterschützengraben, ein paar Schritte zurücktreten und mal nen Blick aufs Ganze werfen!


aga80
6.12.2014 16:36
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Was diese Idioten nicht verstehen, der Vergewaltigungsvorwurf ist keine Lapalie, der bendet Karieren, zerstört Leben und Familien.
Das ist ein Skalpell das selten und nur im Extremfall zum Einsatz kommen darf, aber diese Idoiten schneiden schon fleissig ihren Tomatensalat und ihre Salamie damit. Ähnliches gillt übrigens auch für den Nazivorwurf, ich beobachte langsam eine Abstumpfung (zumindest bei mir) da dieser gefühlt auch inmflationär verwendet wird, von Leuten, dehnen es einfach nicht zusteht.


Hadmut
6.12.2014 16:43
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> Was diese Idioten nicht verstehen, der Vergewaltigungsvorwurf ist keine Lapalie, der bendet Karieren, zerstört Leben und Familien.

Ja.

Nur dass der Schwindel diesmal ja dadurch aufgeflogen ist, dass es den vom „Opfer” beschriebenen Täter gar nicht gab. Der war komplett frei erfunden. Deshalb hatte die auch gebeten, dass man ihn nicht befragen solle.


MichaelB
6.12.2014 17:11
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@C
> Hat jemand eine andere Interpretation der möglichen Konsequenzen?

Angesichts des Misstrauens zwischen den Geschlechtern: PC-korrekte Geburtenkontrolle?


Gerd
6.12.2014 17:20
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Feministen in USA fordern jetzt grundsätzlich Männer wegzusperren, wenn es eine Anschuldigung gibt. Es sei besser, einen Unschuldigen im Knast zu haben, als einen Vergewaltiger davonkommen zu lassen.

In den nächsten Monaten werden die das gleiche hier auch fordern.
http://www.washingtonpost.com/posteverything/wp/2014/12/06/no-matter-what-jackie-said-we-should-automatically-believe-rape-claims/


Hadmut
6.12.2014 17:25
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> In den nächsten Monaten werden die das gleiche hier auch fordern.

Tun sie doch schon. Haben sie auch im Fall Kachelmann.


Klaus
6.12.2014 17:22
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Ein nebensächlicher Aspekt: Da berichtet das Handelsblatt über zwei Artikel und verlinkt weder auf den Rolling Stone noch auf die Washington Post. Erbärmlich.


Lohengrin
6.12.2014 17:25
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@C
Das Ergebnis dieser Entwicklung ist Zerstörung des Zusammenhalts im Volk. Jeder hat Angst vor den anderen, und viele rufen nach einem starken Staat.
Aber ist das absehbare Ergebnis auch der Zweck, geschieht das mit Absicht? Da habe ich Zweifel. Auf lange Sicht bricht das Ding nämlich zusammen.
Jeder Apparat neigt zum Wachstum. Das alleine erklärt schon alles. Es gibt einige kluge Leute in hohen Positionen, die diese Entwicklung unterstützen, weil sie wissen, dass sie auch danach wieder auf die Pfoten fallen. Aber die alleine sind nicht der Grund für diese Entwicklung. Den größten Anteil haben dumme Mitläufer.

Leute, die so eine Klamotte wie an den US-Universitäten losgetreten haben, oder die Universitäten zu utopischen Geldstrafen zu verurteilen, ist ein lustiger Treppenwitz, aber er löst das Problem nicht, sondern verschärft es, denn dabei berufen sich die Kläger wieder auf den Apparat, die Ursache des Problems, und geben ihm die Rechtfertigung, die er für seine Existenz braucht.
Besser ist es, den Unfug gar nicht ernst zu nehmen. Ich weiß, dass ich wegen irgend eines falschen Vorwurfs weggesperrt werden kann – egal ob Forensik oder Knast. Das ist halt so, und ich kann es nicht ändern. Das Leben war noch nie gerecht. Die Enttäuschung darüber tat weh, aber das gehört zum Erwachsenwerden dazu.


vortex
6.12.2014 17:43
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Naja, wenn ein Mensch zu viel Einfluss bekommen hat und Clever genug ist keine minderjährigen Nutten zu knallen, muß man heute noch seinen Rechner Hacken, ihm einen Haufen Kinderpornos unterschieben und anonym der Bild bescheid geben. Das dauert alles ewig und man braucht Expertise. Mit dem Anschuldigung=Schuldig-Spiel geht das ratz fatz und jede unterbelichtete Genderproffexx kann das abziehen.


Emil
6.12.2014 17:52
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@Gerd
> No matter what Jackie said, we should generally believe rape claims.

Nicht zu fassen! Und die Autorin dieses einseitig feministischen Artikels ist angeblich Juristin.

Gerade mal nachgezählt: im Text kommt der Begriff “victim(s)” nur 3 mal, der Begriff “survivor(s)” aber insgesamt 10 mal vor.


Lohengrin
6.12.2014 19:37
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@aga80
> Was diese Idioten nicht verstehen, der Vergewaltigungsvorwurf ist
> keine Lapalie, der bendet Karieren, zerstört Leben und Familien.
Noch. Aber das wird sich schlagartig ändern, wenn genug Leute so einen Vorwurf bekommen haben. Und dann wollen alle es schon immer gewusst haben.
Sprich mal mit Leuten unter vier Augen über das Thema! Du wirst staunen, wieviele Leuten schon mit so einem Vorwurf bedroht worden sind.

@vortex
> muß man heute noch seinen Rechner Hacken, ihm einen Haufen
> Kinderpornos unterschieben und anonym der Bild bescheid geben.
Noch nicht einmal hacken. Stell dir einfach vor, dass dir bei irgend einer “Sicherheitskontrolle” dein Notebook vorübergehend weggenommen wird. Da hilft es noch nicht einmal, die Festplatte verschlüsselt zu haben, wenn danach ein unverschlüsseltes Betriebssystem mit Kinderpornos drauf ist.


Emil
6.12.2014 19:45
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Hier noch ein Test, um falsche Vergewaltigungsanschuldigungen zu erkennen:

3 Signs She’s Making A False Rape Accusation
http://www.returnofkings.com/6886/3-signs-shes-making-a-false-rape-accusation

Der Fall der angeblich vergewaltigten Studentin “Jackie” erfüllt sogar alle drei Bedingungen.


aga80
6.12.2014 20:29
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@Lohengrin
*Du wirst staunen, wie viele Leuten schon mit so einem Vorwurf bedroht worden sind.*

Oh du würdest staunen! Ich bin als Physiotherapeut mal vor 8 oder 10 Jahren, mit der Anschuldigung konfrontiert worden, das ich eine Patientin (58) dazu aufgefordert hätte, das sie ihr Höschen ausziehen soll.
Die Beschwerde erfolge aber interessanterweise erst nachdem sie erfolgreich alle 12 Lymphdrainagen (Unterschenkel-Fuss) erhalten hatte sich vor Zeugen für die Behandlung bedankt hatte und die Postoperativen Schwellungen kaum noch messbar waren.
Erst als sie die Rechnung für die 2 Privatrezepte nicht zahlte und gemahnt wurde stellte sie dies Behauptung auf.

Es gibt bei Lyphdrainagen zwar die Indikation, das auch die Unterwäsche ausgezogen werden muss, aber nur bei genialen Lymphödemen, oder Schwellungen bis in den Genitalberteich und so was hätte ich gleich zu einer Kollegin weiter geschickt, so eine Tretmine muss ich mir als Mann ohne Not nicht antun.


Lohengrin
6.12.2014 21:45
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@aga80
Willkommen im Club!
Wie weit ist es mit der Anschuldigung gediehen? Hat die Staatsanwaltschaft ermittelt? Ab wann wäre das ein Fall von den sagenumwobenen “nur zwei Prozent”, mit denen Alice Schwarzer hausieren geht.

Bei mir hat eine Ex-Kollegin das im Ex-Kollegenkreis behauptet, nachdem sie und ich da nicht mehr gearbeitet haben. Durch eine Indiskretion eines Kollegen, der die Frechheit besaß, es mir zu erzählen, bin ich darauf aufmerksam geworden. Ich bin dann zu meiner Ex-Chefin gegangen, und habe sie gefragt. Sie bestätigte mir dass das stimme, und dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche, weil alle, die mich und sie kennen, wüssten, was sie davon zu halten hätten.
Danach wusste ich, was es mit den seltsamen Emails auf sich hatte, die ich von Leuten, die mich nur flüchtig kannten, zu halten habe. Ich versuche das nicht zu klären. Die Leute, die mir diese Emails geschrieben haben, und die anderen, denen sie es erzählt hat, und die es glauben, interessieren mich nicht.


Gast$FF
6.12.2014 22:32
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@C:
> 5. Ein wirtschaftlicher Vorteil ist dadurch ganz bestimmt nicht ersichtlich, nur wie lange kann so etwas gut gehen?

Nur solange die ökonomische Basis einer Volkswirtschaft den ganzen Zinnober tragen kann.

@MichaelB:
> Angesichts des Misstrauens zwischen den Geschlechtern: PC-korrekte Geburtenkontrolle?

Jepp, zugestimmt. Dieser Punkt wird in der Betrachtung des ganzen Femo-Komplexes viel zu wenig beachtet. Jungen Leuten mit hochmanipulativen Methoden die Sehnsucht nach Familiengründung und Fortpflanzung zu verleiden, Schwangerschaft als GAU in die Köpfe zu bringen, Homosexualität zu propagieren, Androgynisierung und Feminisierung, Dämonisierung allen Männlichens – das sind sehr effektive Wege der Geburtenkontrolle. Wenn ich mich bei den nach 1960 Geborenen so umsehe, scheint das auch ganz gut zu funktionieren.


Heinz
6.12.2014 23:34
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> Hier soll offenbar in sprachlicher Anlehnung an den Holocaust (“holocaust survivors”) ein weiblicher Opferkult aufgebaut werden.

Also noch Jemand der/die die NS-Verbrechen für die einen Politischen Interessen missbraucht.


Heinz
6.12.2014 23:48
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> > Sieht inzwischen mehr nach einer “False Accusation Culture” aus.

> Den Begriff sollte man dauerhaft verwenden.

lieber “Accusation Culture” – ist griffiger, das andere ist zu lang

> so eine Tretmine muss ich mir als Mann ohne Not nicht antun.

kann man die Tretmine als Mann nciht dadurch entschärfen, dass eine (weibliche!) Assistentin dabei ist?


Lohengrin
7.12.2014 2:16
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@Heinz
> kann man die Tretmine als Mann nciht dadurch entschärfen, dass
> eine (weibliche!) Assistentin dabei ist?
Wenn man Pech hat, ist es die Assistentin, die einen mit diesem Vorwurf erpresst.


aga80
7.12.2014 9:38
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@Heinz und Lohengrin

KOMMT MAL WIEDER RUNTER!

3 Gründe.

Ihr geht vom falschen Qualifikationsneuau aus.

Lymphdrainagen werden von den Krankenkassen so miess bezahlt, das sich so was wie eine Assistentin einfach nicht lohnt, da kann man die Damen gleich weg oder weiter schicken.

Es gibt ca 70% (je nach Veröffentlichung) Physiotherapeutinnen, also genug weibliches Fachpersonal (sofern MLD Fortbildung vorhanden) .


Horsti
7.12.2014 11:54
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Soll man doch ruhig Vergewaltigungsvorwürfen automatisch Glauben schenken. Dann behaupte ich das als Mann auch und kann jede Menge Frauen, mit denen der Beischlaf unbefriedigend war, in den Knast bringen. 🙂


Heinz
7.12.2014 17:44
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> Durch eine Indiskretion eines Kollegen, der die Frechheit besaß, es mir zu erzählen, bin ich darauf aufmerksam geworden.

Wieso Frechheit so hast du wenigstens davon erfahren?

@Horsti
Männer können nicht vergewaltigt werden, da sie priviligiert sind, schon vergessen?


Lohengrin
7.12.2014 19:12
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@Heinz
Ich habe “Frechheit” im inzwischen veralteten Sinne benutzt. Es war mutig von ihm, es mir zu sagen. Es war ihm auch wichtig, dass nicht herauskommt, dass er das getan hat.
Das Thema kann man nur unter vier Augen besprechen, weil es mit einem starken Tabu belegt ist. Und dieses Tabu kommt nicht von den Frauen, sondern von den Männern – aus Beschützerinstinkt.
Ich würde mich nicht vor meinen aktuellen Kollegenkreis stellen und öffentlich sagen, dass gegen mich so ein Vorwurf gemacht worden sei. Die für mich negativen Folgen dieses Coming Outs wären mir zu groß. Die menschliche Gemeinschaft hier ist zur Zeit krank – aber das geht vorbei.


CountZero
8.12.2014 11:34
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> Es sei besser, einen Unschuldigen im Knast zu haben, als einen Vergewaltiger davonkommen zu lassen.

Caedite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius.
[Abt Arnaud Amaury zugeschrieben nach der Erstürmung von Béziers]


steffen
8.12.2014 16:17
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Hier noch ein ‘netter’ Kommentar einer Feministin zu diesem Vorfall, bei Genderama gefunden:

http://www.politico.com/magazine/story/2014/12/why-we-believed-jackies-story-113365.html

Das zentrale Zitat dieser feministischen Apologetin:

…to let fact checking define the narrative would be a huge mistake…

Nein, das ist nicht aus dem Kontext genommen, die meint das wirklich so. Bitte nicht mit sowas wie lästigen Fakten kommen, wenn das die Geschichte stört die der Feminismus uns eintrichtern will.

Da ist inzwischen wirklich kein Unterschied mehr zu religiösen Fundamentalisten vorhanden, wo Fakten abzulehnen sind wenn sie dem Glauben widersprechen.

Irgendwo bei den Kommentaren (die zu >98% negativ gegenüber diesem wahnwitzigen feministischen Geschreibsel eingestellt sind) meinte jemand sehr treffenderweise, daß die Feministinnen die einzigen Leute sind die sich bei diesem Vorfall darüber ärgern, daß keine Vergewaltigung stattgefunden hat.


Lohengrin
8.12.2014 16:58
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Weiß hier jemand, ob Heidi Külzer (das ist die mit der Falschbeschuldigung gegen Horst Arnold) im Knast ist? Nach meiner Information wurde am 2014-10-22 entschieden, dass sie in Haft müsse. Daraus folgt allerdings nicht, dass sie jetzt im Knast ist. Wäre sie schon im Gerichtssaal verhaftet worden, hätte es in den Zeitungen gestanden. Das tat es aber nicht. Eine Meldung über ihren Haftantritt habe ich leider nicht gefunden.