Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Testosteron macht fair, gerecht und ehrlich

Hadmut
11.8.2014 23:03

Erstaunlicher Artikel, auf den mich ein Leser gerade hinweist. So habe ich das noch gar nicht gesehen.

Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass Testosteron bislang – vor allem in der breiten Öffentlichkeit – falsch bewertet wurde. Und was mir an dem Artikel (oder dem, worüber er berichtet) so besonders gut gefällt: Sie unterscheiden deutlich zwischen Korrelation und Kausalität.

Das Männlichkeitshormon Testosteron hat traditionell einen schlechten Ruf. Dem Klischee nach sorgt es nicht nur körperlich für stärker ausgeprägte maskuline Züge, sondern fördert auch antisoziales, aggressives Verhalten und Sexsucht. […] Ob der Botenstoff aber tatsächlich das Sozialverhalten beeinflusst, wird erst seit Kurzem wissenschaftlich untersucht – mit teils überraschenden Ergebnissen.

„Erst seit Kurzem wissenschaftlich untersucht”? Haben nicht die Gender Studies für sich beansprucht und dafür sehr viel Geld bekommen, „Geschlechterverhältnisse” zu erforschen? Warum haben die das dann nicht erforscht?

Testosteron ist eines der wichtigsten Sexualhormone und hat im Körper vielfältige Auswirkungen. Es findet sich im Blut sowohl von Männern als auch von Frauen, wobei die Konzentration bei Männern etwa zehn­mal höher ausfällt.

Und was kam dabei nun heraus?

Bei Studien an Tieren konnten Forscher bislang einige Vorurteile über das Hormon bestätigen. Mehr Testosteron im Blut scheint demnach körperliche Aggression zu fördern, insbesondere im Zusammenhang mit territorialen Auseinandersetzungen, Rangkämpfen und Sexualität. Hamster etwa sind bei erhöhtem Testosteronspiegel eher bereit, einen fremden Artgenossen zu attackieren, wenn dieser in ihren Käfig gesetzt wird. Dagegen scheint das Hormon eine untergeordnete Rolle bei Aggressionsformen ohne sozialen Kontext zu spielen, beispielsweise bei der Jagd. Doch hat Testosteron beim Menschen einen vergleichbaren Effekt? Diese Frage hat schon viele hitzige Debatten ausgelöst.

Einerseits ergaben beispielsweise Studien mit männlichen Gefängnisinsassen, dass die Menge des Hormons im Blutkreislauf mit der Schwere der begangenen Verbrechen zusammenhängt. Wer wegen Vergewaltigung, Mord oder bewaffneten Raubüberfalls verurteilt wurde, zeigt im Schnitt höhere Testosteronwerte als jemand, der wegen Diebstahl oder Drogenmissbrauch einsitzt. Eine Auswertung der Disziplinarberichte belegte außerdem, dass Insassen mit viel Testosteron im Blut öfter in Konflikte mit Mithäftlingen verwickelt waren. Interessanterweise gelten diese Befunde auch für weibliche ­Inhaftierte. In einer Studie mit Börsenhändlern fanden Forscher zudem einen Zusammenhang zwischen der Hormonkonzentration im Körper und finanziellem Erfolg: Testosteronboliden erzielen auf dem Parkett größere Gewinne.

Und dazu dann, Achtung, jetzt aufpassen:

Allerdings bedeuten diese Ergebnisse noch nicht, dass der Botenstoff ursächlich für das ­be­ob­achtete Verhalten verantwortlich ist. Denn zum einen wurde in diesen Studien lediglich die Konzentration im Blutkreislauf bestimmt. Da das Gehirn jedoch auch selbst Testosteron produ­ziert, steht die im Blut zirkulierende Menge nicht in ­direktem Verhältnis zur Menge im Gehirn. Zum anderen ändert sich der Testosteronlevel im Blut als Reaktion auf bestimmte Situa­tionen. Dies zeigte beispielsweise eine Studie von Justin Carré von der kanadischen Nipissing University: Wenn sich männliche Hockeyspieler ein Video ansahen, das den Sieg ihrer Mannschaft zeigte, stieg die Testosteronkonzentration in ihrem Spei­chel um rund ein Drittel an. Sahen sie ein ­Video mit neutralem Inhalt, änderte sich der Hormonhaushalt nicht. Wenn Forscher die Menge des Botenstoffs also lediglich messen, ist damit die Kausalitätsfrage nicht geklärt: ­Höhere Tes­tosteronwerte können durchaus das Resultat von Aggressionen sein statt umgekehrt.

Oooaaah, Wissenschaft kann so geil sein. 😀

Deshalb auch der systematisch folgerichtige Schritt, nicht nur Korrelationen zu beobachten, sondern mit den Variablen zu „spielen” und zu sehen, welche sich damit ändern lassen:

Besonders aufschlussreich sind daher Studien, in denen die Testosteronmenge im Blut gezielt manipuliert wird. Typischerweise erhalten die Versuchspersonen entweder eine Dosis des Sexu­alhormons oder eines Scheinpräparats. So lässt sich ein Anstieg der Bluthormonwerte ursächlich auf die experimentelle Manipulation zurückführen. Idealerweise sollten weder der Versuchsleiter noch die Teilnehmer wissen, ob diese das Placebo oder das Hormon erhalten. Tatsächlich zeigten solche Studien zum Teil völlig neue, überraschende Effekte.

Ich sag doch: Wie geil ist das, wenn man das mal systematisch angeht.

Tief verankerter Volksglaube

Zum Beispiel wurde die Wirkung des Hormons auf das Verhalten im so genannten Ultimatumspiel untersucht. Dabei verhandeln jeweils zwei Probanden miteinander über einen Computer, um anonym zu bleiben. Teilnehmer A erhält einen Geldbetrag, den er mit B teilen muss. Er darf jedoch selbst ein Angebot vorlegen, wie er den Betrag aufteilen möchte. B kann diesen Vorschlag entweder annehmen oder ablehnen – im zweiten Fall gehen beide Spieler leer aus. In der Studie erhielt nun der Hälfte der Teilnehmer, in diesem Fall alles Frauen, eine Tablette mit 0,5 Milligramm Testosteron. Das steigerte die Konzentration des Botenstoffs im Blut auf zirka das Zehnfache, so dass die Frauen kurz nach der Einnahme etwa so hohe Testosteronwerte aufwiesen wie üblicherweise Männer. Die übri­gen Teilnehmerinnen bekamen eine Pille ohne Wirkstoff verabreicht. Am Ende der Studie wurden alle gefragt, ob sie glaubten, das Placebo oder das Hormonpräparat erhalten zu haben.

Die Resultate zeigen vor allem eines: wie tief der Glaube an die negativen Wirkungen von Tes­tosteron in unserer Kultur verankert ist. Probandinnen, die glaubten, Testosteron geschluckt zu haben, machten im Schnitt unfairere Angebote als Teilnehmerinnen, die vermeintlich ein Placebo erhalten hatten – unabhängig davon, was sie tatsächlich intus hatten. Sie zeigten also dem ­Klischee entsprechendes Dominanzgebaren. Der tatsächliche Effekt des Hormons war jedoch komplett entgegengesetzt: Wer das aktive Präparat erhalten hatte, machte im Schnitt fairere Angebote als Probandinnen in der Placebo-Gruppe.

Hammerhart: Während die alle glauben und überzeugt sind, dass Testosteron fies und gemein macht, macht es in Wirklichkeit fair und gerecht.

Dass Testosteron den Gerechtigkeitssinn fördern könnte, findet sich in einer wachsenden Zahl von Studien an Frauen und Männern. Jack van Honk und Kollegen von der Universität ­Utrecht beispielsweise ließen Studentinnen an einem “Public Goods”-Spiel teilnehmen. Dabei erhalten die Spieler zu Beginn einen virtuellen Geldbetrag und entscheiden insgeheim, wie viel sie davon in einen öffentlichen Topf spenden. Dieser Topf wird anschließend vervielfacht und die Summe unter allen Spielern aufgeteilt. Es ­erhalten also auch jene denselben Anteil, die nichts zur Geldvermehrung beigetragen haben. Der individuelle Gewinn errechnet sich aus der ­Summe, die ein Spieler zu Beginn einbehalten hat, und seinem Anteil an der Ausschüttung.

Die Wissenschaftler maßen zuerst das Längen­verhältnis von Zeige- und Ringfinger der Pro­bandinnen – ein Maß dafür, welcher Menge an Testosteron diese im Mutterleib ausgesetzt gewesen waren. Direkt vor dem Spiel verabreichten sie ihnen dann entweder ein Placebo oder eine Testosteronpille, die wieder zu einer zehnfachen Erhöhung des Testosteronspiegels führte. Ergebnis: Teilnehmerinnen mit einer Extradosis des Hormons im Blut spendeten größere Summen in den Gemeinschaftstopf. Das galt aber nur für Frauen mit einem niedrigen vorgeburtlichen ­Testosteronspiegel; die anderen wurden von der Hormongabe nicht beeinflusst.

Maarten Boksem und seine Kollegen an der Radboud-Universität in Nimwegen zeigten zudem, dass Menschen sich eher “positiv reziprok” verhalten, nachdem sie eine Dosis Testosteron­ geschluckt haben. In einem Spiel revanchierten sich so behandelte Probanden großzügiger, wenn andere ihnen vorab Vertrauen in Form einer ­größeren Geldsumme entgegengebracht hatten. Das Hormon scheint sich also in manchen Situationen durchaus günstig auf das Sozialverhalten auszuwirken.

Am überraschendsten ist wohl das Resultat ­einer Studie aus Deutschland, in der Matthias Wibral und Kollegen männliche Versuchspersonen entweder mit einem Testosteron-Gel oder einem Placebo behandelten. Das Hormon wird auch über die Haut aufgenommen und gelangt so in den Blutkreislauf; diese Behandlung führt aber zu keiner so drastischen Steigerung der Tes­tos­teronwerte wie die Verabreichung als Tablette. Anschließend widmeten sich die Probanden in abgeschirmten Kabinen einem simplen Spiel: Sie sollten einmal würfeln und die Augenzahl in einen Computer eintippen – bei Eins bis Fünf konnten sie das Ergebnis in Euro mit nach Hause nehmen, bei einer Sechs gingen sie leer aus. Dank der blickgeschützten Kabinen bekam niemand mit, ob die Probanden schummelten, um mehr Geld zu erhalten. Im Nachhinein ließ sich jedoch trotzdem feststellen, welche Gruppe ehrlicher war. Denn die Wahrscheinlichkeit ist für alle Zahlen von Eins bis Sechs gleich. Wenn eine Gruppe also überzufällig viele Vieren und Fünfen eingibt, weist das auf vermehrtes Lügen hin. Probanden, die das Testosteron-Gel erhalten hatten, logen im Schnitt seltener als die mit einem Placebo behandelten Testpersonen.

Ist das nicht wirklich hammerhart? Und da behaupten die so gerne, Testosteron behindere soziales Verhalten. Gerne behauptet, anscheinend nie überprüft.

Diese und weitere Studien widerlegen die ein­dimensionale Sichtweise, dass Testosteron für antisoziales Verhalten verantwortlich ist. Den bisherigen Ergebnissen zufolge scheint es sogar Ehrlichkeit und prosoziales Verhalten zu fördern, bei Männern wie bei Frauen. Die Forschung dazu steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch schon jetzt ist klar: Aggressives Verhalten lässt sich nicht einfach mit dem Hormonstatus erklären – das menschliche Sozialverhalten ist deutlich komplexer.

Aus wissenschaftlicher Sicht spricht also einiges dagegen, unvernünftig oder antisozial handelnden Männern “testosterongesteuertes” Verhalten vorzuwerfen. Wie neueste Erkenntnisse nahelegen, handeln Menschen unter Tes­tos­te­roneinfluss fairer und ehrlicher. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, denn in den erwähnten Studien wurde das Hormon jeweils nur weiblichen oder nur männlichen Versuchspersonen verabreicht. Ob die gefundenen Effekte für beide Geschlechter gelten, bleibt daher vorerst offen.

Und das wird noch besser, wenngleich da die Grenze bisherigen Wissens ist:

Ein weiteres schlagkräftiges Argument gegen das gängige Klischee ist die Tatsache, dass es ­sowohl im weiblichen als auch im männlichen Körper das Enzym Aromatase gibt, das in der Lage ist, Testosteron in Sekundenschnelle zu Östradiol abzubauen. Wenn man Testosteron als “Männerhormon” bezeichnet, wäre Östradiol im Gegenzug das typische “Frauenhormon”, denn seine Konzentration ist im weiblichen Körper ­typischerweise viel höher als beim Mann. Der besagte Umbauprozess kann sehr schnell einsetzen – wie viel Testosteron dabei umgewandelt wird, hängt von der Person und der konkreten Situation ab. Viele Effekte, die wissenschaftliche Studien dem Testosteron zuordnen, könnten aber zumindest teilweise auch Östradioleffekte sein. Daher wäre es zumindest ratsam, stets beide Hormone gleichzeitig zu bestimmen.

Darüber, welche Rolle Östradiol für das menschliche Sozialverhalten spielt, ist bislang noch fast nichts ­bekannt. Dabei läuft bereits seit Jahrzehnten ein groß angelegter Selbstversuch: Mit der Anti­baby­pille nehmen täglich Millionen von Frauen ein Hormon ein, das auf die Östradiolrezeptoren im Gehirn wirkt. Man darf daher auf Studien gespannt sein, in denen die Probanden kontrolliert Östradiol verabreicht bekommen, um die Effekte dieses Hormons auf das ­Verhalten zu ergründen.

Das wirft ein völlig neues Licht auf den Feminismus. Denn wenn das so stimmt, wie die das schreiben, führen ein niedriger Testosteron-Spiegel oder ein niedriger Spiegel während der Fötus-Phase zu geringerer Fairness, mehr Betrug, mehr Egoismus. Und das, wo ausgerechten die Feministinnen für sich das Monopol in „Gerechtigkeit” zu beanspruchen. Die faseln ja unentwegt von „Gerechtigkeit”.

Könnte Feminismus, gerade dieser Genderismus, bei dem es ja um nichts anderes als Unfairness, Betrug und Egoismus der Betreiberinnen geht, am Ende auf Testosteron-Mangel zurückgehen? Am Ende gar eine hormonell bedingte psychische Krankheit? Krankhaft übersteigerter Egoismus?

Könnte es dann vielleicht am Ende sogar sein, dass Feminismus eine Art Neurose oder Psychose ist (oder als solche entstanden ist), die durch die Antibabypille verursacht wurde, die die rezeptorischen Gegenspieler der Testosteron-Rezeptoren überreizte und damit krankhaft unfair, egoistisch, betrügerisch machte?

Einen Umstand kann ich da bisher aber nicht unterbringen: Denn damit müssten ja gerade die Frauen mit dem geringsten Testosteron die egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten sein. Schaue ich mir aber die Gender Studies an, sind es vor allem Lesben, die da ihr Unwesen treiben. Und die stehen ja (bisher) in dem Ruf, einen zu hohen Testosteronspiegel zu haben. Irgendwas kann da also noch nicht stimmen.

36 Kommentare (RSS-Feed)

Herbert
11.8.2014 23:43
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Ich könnte mir vorstellen, dass der Körper bei Überschuss irgendeines Hormons versucht “gegenzusteuern” um ein gesundes Gleichgewicht zu erreichen.
Nein ich hab keine wirkliche Faktenbasis dafür, aber es würde einiges erklären.


Anon
12.8.2014 0:09
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Gibt doch “zwei Arten” von Homos. Die, die sich in einer Beziehung eher als Frau oder eben als Mann verhalten. Die männlicheren sind dann vielleicht gar nicht so das Problem. Kenne genug von der anderen Sorte beider Geschlechter, die ganz schön hinterfotzig sein können…


EBecker
12.8.2014 0:15
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“Und die stehen ja (bisher) in dem Ruf, einen zu hohen Testosteronspiegel zu haben. Irgendwas kann da also noch nicht stimmen.”

Nun, vielleicht stimmt das mit dem Ruf nicht so sehr, dass man nur “benimmt sich männlich” mit “hat Testosteron” gleichgesetzt hat.

Vielleicht auch noch weitere Faktioren, erlittene/{selbst,fremd}eingeredete Ungerechtigkeiten, die eine Rolle spielen.

Was bei dem “Verhandlungsexperiment” noch interessant wäre: Ob auch Person B weiss, wie viel virtuelles Geld Person A überhaupt aufteilen kann.


Andy
12.8.2014 0:17
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Ich werde mit Testosterongel behandelt. Im Laufe der Recherche über diese Sache habe ich in einer Studie Recht schlüssig erklärt gelesen das eine externeTestosteroZufuhr bei Frauen in der Tat einen gegenteiligen Effekt habe, dh sie werden unfairer. Ich muss mal suchen ob ich die finde…


Andy
12.8.2014 0:30
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http://consumer.healthday.com/mental-health-information-25/behavior-health-news-56/testosterone-gets-bad-rap-study-633836.html

Das ist jetzt eine populärwissenschaftliche Zusammenfassung der besagten Studie, ich habe gerade nicht mehr Zeit für die Quellensuche. Interessant sind die Aussagen “macht nicht aggresiv aber evtl. förderees die Bildung und Zementierung des Status” und das auch bei den 121 Frauen ein Placebo-Vorurteil mitwirkt. Im Sinne von, ich hab jetzt das Schweinemannerhormon genommrn, also kann ich mich auch egoistisch aufführen. Männer können Status auch bilden bzw zementieren durch Grosszugigkeit.

Aber ich überlasse es Hadmut da Schlüsse draus zu ziehen, evtl kommt er ja auch an das Original der Studie heran.

Weiterhin weist mein Endokrinologe auch darauf hin das man fast nie einen einzelnenHormonlevel betrachten sollte. Das Verhältnis von Testosteron, Dihydrotestosteron, SHBG in der Form von z.B. 2 zu 5 zu 8 sagt deutlich mehr aus als ein absoluter Einzelwert in ng/dl oder microgramm/ml.

Anekdotisch, man reibt das Gel auf Korperbereiche die Nähe am Muskel liegen (Schultern, Oberschenkel) damit nicht durch eine Passage durch eine Korperfettschicht eine Umwandlung des Testosteronvollzogen wird. Reste bleiben nach dem Einzug auf der Haut, das ist gewollz. Anfangs hat meine Freundin deswegen wohl mal tatsächlich versehentlich beim Sex (Schwitzen verflüssigte auf der Haut verbliebens Testosteronwieder und rieb auf sie ab). An dem Tag war sie, obwohl sorgfältig durchgebugelt, total ungeniessbar. Klassische PMS war nix dagegen.


Hadmut
12.8.2014 0:37
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> An dem Tag war sie, obwohl sorgfältig durchgebugelt, total ungeniessbar. Klassische PMS war nix dagegen.

Interessant, davon habe ich auch noch nie gehört.


Andy
12.8.2014 0:39
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» Einen Umstand kann ich da bisher aber nicht unterbringen: Denn damit müssten ja gerade die Frauen mit dem geringsten Testosteron die egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten sein. Schaue ich mir aber die Gender Studies an, sind es vor allem Lesben, die da ihr Unwesen treiben. Und die stehen ja (bisher) in dem Ruf, einen zu hohen Testosteronspiegel zu haben. Irgendwas kann da also noch nicht stimmen.

Die wissen das sie weniger davon haben als die Mannerfeinde, pseudokompensieren den vermeintlichen Mangel An Aggressivitätalso indem sie den inneren Schweinehund von der Kette lassen? Im obigen Kontext der Studie wirkt das denkbar.


Andy
12.8.2014 0:42
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Hadmut, die Packungsbeilage kann ich Dir emailen (Rote Liste IP Content). Er fordert zum gewissenhaften Handewaschen nach Applikation auf, und der Abdeckung der behandelten Körperteile. Ein paar kleine Expositionen können wohl binnen kurzer Zeit Damenbartansatze verursachen.


Andy
12.8.2014 0:55
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Check Email, das notwendigste hab ich miz Campics festgehalten.


kokko
12.8.2014 0:56
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Teilnehmerinnen mit einer Extradosis des Hormons im Blut spendeten größere Summen in den Gemeinschaftstopf. Das galt aber nur für Frauen mit einem niedrigen vorgeburtlichen ­Testosteronspiegel; die anderen wurden von der Hormongabe nicht beeinflusst.

Dh Frauen mit geringer pränataler Testosteronwirkung (=weiblichere Gehirne?) spendeten großzügiger unter ExtraTestosteron-Dosis als Frauen mit höherer pränataler Testosteronwirkung (männlichere Gehirne?) die ebenfalls eine Extradosis bekamen?

Diese und weitere Studien widerlegen die ein­dimensionale Sichtweise, dass Testosteron für antisoziales Verhalten verantwortlich ist. Den bisherigen Ergebnissen zufolge scheint es sogar Ehrlichkeit und prosoziales Verhalten zu fördern, bei Männern wie bei Frauen.

Klar wird man in sicheren Situationen auch Vorteile durch testosteron haben. Habe mich schon immer gewundert, wieso es für testosteron-Hälfte der Menschheit angeblich von Vorteil gewesen sein soll weniger sozial/empathisch etc als die anderen zu sein… Wäre aber auch interessant die Wirkung von Testosterongabe in Gefahrsituationen zu untersuchen. Da wird es dann wohl eher zu den “antisozialen” Ausprägungen kommen (die ja auch nicht nur von Nachteil sind).

Auch interessant wäre es zu schauen ob man durch testosterongabe übliches Verhalten verhindern/ändern kann.
zb gibts ja so Sachen, dass Männer wenn ihnen eine unangenehme Prozedur bevorsteht (=Stromschlag/Schmerztoleranzexperimente) und sie davon wissen, sie dann lieber allein warten während Frauen lieber in Gruppen warten. Vielleicht ist das ja auch eher anerzogenes Verhalten ala “ein Mann kennt keinen Schmerz/weint nicht/hat keine Gefühlsausbrüche vor anderen” und damit dann die gezielte Vermeidung der Situation “Gruppe” (statt ein automatisches Männerverhalten) – einfach nur um so sicherzustellen, dass man nicht vor anderen Leuten aus dem Ideal ‘hardboiled’ herausfällt. Dh lieber den Nachteil auf sich nehmen und allein mit sich selbst der Dinge harren die da kommen mögen anstatt sich selbst bevor es Stress gibt noch extra mit der Situation zu belasten vor anderen den harten Mann spielen zu müssen.

Soweit ich weiß ist diese männliche Bewältigungsvariante nähmlich eher schlechter bzgl Stressbewältigung und Menschen sind grundsäzlich lieber in Gruppe, wenn sie auf was unangenehmes warten. Aber dann spielen die Rollen-Erwartungen an Männer mit rein, was dann dazu führt, dass diese aus diesem Grund dann lieber doch allein warten statt in einer Gruppe…


kokko
12.8.2014 1:07
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btw man braucht auch nicht unbedingt “neue” Experimente mit kurzzeitiger künstlicher Erhöhung des Testosteronspiegels im Blut.

Es gibt doch auch 1-2 Leute (transsexuellen Leute), die sich nicht nur operativ haben geschlechtsumwandeln lassen sondern dies auch begleitet wurde von einer lange währenden) Hormongabe. Kann mich erinnern an ne Doku wo eine meinte (die dann zum Mann wurde) sie wäre aggressiver geworden (mehr auf Wettbewerb/Wettkampf/Risiko und in was sich das sonst noch äußert) und hätte einen stärkeren und auch anderen Sexualtrieb als vorher uä… Wär da halt keine quantitative Auswertung mit toll Statistik sondern eher qualitativ und Einzelfallzentriert dafür aber eben tiefergehender.


MichaelB
12.8.2014 1:13
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Wenn Andy Unrecht und Hadmut Recht hat, dann könnten amtlich verordnete Testosteronpillen die Gerechtigkeitslücke in der deutschen Justiz schliessen: http://www.derwesten.de/region/westfalen/richterbund-warnt-vor-zu-vielen-frauen-in-der-justiz-id7205942.html

Mann stelle sich das mal vor: Frau Susanne Baer schluckt vor der Urteilsfindung Testosteron um sie fairer zu machen!

Die Dekonstruktion des feministischen Egoismus per Rezept! Das würde ich sinnvolle Frauenförderung nennen.

Übrigens: Die Referenzen im Artikel sind älter als 2010. Mit anderen Worten: Die Gender Studies belügen uns seit mindestens 2010. Sie werden sich vermutlich durch ihren niedrigen Testosteronspiegel entschuldigen.


Stefan W.
12.8.2014 7:38
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@EBecker: Ich vermute, dass Person B das wusste, denn ich kenne Varianten des Experiments, bei der die Person das weiß. Dieses Experiment wurde bekannt, weil es die Idee des Homo Ökonomicus mit erschüttert hat, die davon ausgeht, dass der Mensch v.a. durch materielle Vorteile gesteuert wird.

Demnach müsste, wenn der Teiler 40 Euro in 35:5 oder gar in 39:1 teilt der andere damit eiverstanden sein, denn mit 5 Euro oder selbst einem Euro ist er noch besser gestellt als wenn beide nichts bekommen.

Empirisch lehnen aber die meisten Probanden eine Teilung, die nicht in der Nähe von 50:50 ist, ab und bestrafen lieber anderen, als ungerecht behandelt zu werden. Ist aber vielleicht mehr eine Frage des Stolzes, denn man ist es ja selbst, der ungerecht behandelt wird.


Jules
12.8.2014 7:40
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Hmm…nehmen Bodybuilderinnen nicht Testosteron für den besseren Muskelaufbau?

Da könnte man doch ebenfalls Studien zu machen =).


Alex Schwarzer
12.8.2014 7:51
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Was ich in diesem Zusammenhang interessant finden würde, ist inwiefern dies dann mit der immer egoistischeren und betrügerischen, schlicht unfairer werdenden Gesellschaft zusammenhängt, die ja auch zusehend feminisiert wird.

Ist am Ende gar die Verweiblichung daran schuld, dass es gar keinen Anstand mehr gibt, alle Nase nach betrogen wird und die Gesellschaft zusammenbricht?

Da könnten sich die Soziologen doch mal nützlich machen.


Martin
12.8.2014 8:45
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Spannend!
Etwas ärgerlich finde ich aber etwas, das wahrscheinlich den meisten gar nicht mehr auffällt. Ich zitiere den entsprechenden Absatz nochmal:
“Dass Testosteron den Gerechtigkeitssinn fördern könnte, findet sich in einer wachsenden Zahl von Studien an Frauen und Männern. Jack van Honk und Kollegen von der Universität ­Utrecht beispielsweise ließen Studentinnen an einem “Public Goods”-Spiel teilnehmen. Dabei erhalten die Spieler zu Beginn einen virtuellen Geldbetrag und entscheiden insgeheim, wie viel sie davon in einen öffentlichen Topf spenden. Dieser Topf wird anschließend vervielfacht und die Summe unter allen Spielern aufgeteilt. Es ­erhalten also auch jene denselben Anteil, die nichts zur Geldvermehrung beigetragen haben. …… Ergebnis: Teilnehmerinnen mit einer Extradosis des Hormons im Blut spendeten größere Summen in den Gemeinschaftstopf.”

Das mag ja sozial sein. Vielleicht hätte man es so nennen können. Mit “Gerechtigkeit” oder einem “Gerechtigkeitssinn”, bzw. Gespür für Gerechtigkeit, hat es absolut nichts zu tun.


Marcionit
12.8.2014 8:56
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Nicht Wissenschaft ist “geil”, sondern die Wahrheit ist es – außer für Lügner.

Die Wahrheit aber versucht die heutige “Wissen-Schaft” primär zu verhindern und umzulügen entsprechend der jeweiligen Ideologie.

Denn wir leben in einer Zeit der universellen Lüge!


Dirk
12.8.2014 9:51
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@ Hadmut

Dir ist bestimmt aufgefallen, dass in den Studien das sozial erwünschte Verhalten (Kooperativität, Fairness, Gerechtigkeit) durch Testosteron verstärkt wurde. Das geht auch andersrum. Das ist der Grund, warum Männer in den Krieg ziehen (sozial erwünschte, gerichtete Aggressivität) und Frauen nicht. Nicht weil Frauen friedlicher sind, sondern weil Frauen weniger bereit sind, sich für eine soziale Gruppe zu opfern.
Wie du richtig erkannt und nachgewiesen hast, verstärkt Testosteron sozial erwünschtes Verhalten, ob es die friedliche Kooperativität (auch unter Rivalen) zum gemeinsamen Erreichen eines Zieles ist, oder die sozial induzierte Tötung eines Gegners (im Krieg) ist. Wobei es natürlich interessant wäre, zu erforschen, welche Einflussbandbreite Testosteron auf das männliche Verhalten hat. Ich halte es für wahrscheinlich, dass anerzogenen Aggressivität (wie noch in einigen nahöstlichen Kulturen üblich) nicht vollständig kompensiert werden kann.

Bei den Studien an Gefängnisinsassen sollte noch erwähnt werden, dass Männer mit der Geschlechtschromosomenkombination XYY in der Gruppe der Gewaltverbrecher anscheinend häufiger vertreten sind, als in der Normalbevölkerung. Ich habe vor 20(?) Jahren mal einen Bericht darüber gesehen, allerdings scheint es in dem Bereich kaum weitere Forschung zu geben. Wäre ja auch doof, wenn viele Gewaltverbrecher genetisch vorbelastet wären. Wie sollte man damit umgehen?
Das Hauptproblem bei den meisten Schwerkriminellen ist, dass sie ein falsches Selbstbild haben. Sie sehen sich selbst als toll und besonders schlau, alle anderen sind nur Idioten und Voll-Loser, die es nicht besser verdient haben, so behandelt zu werden. Die verteidigen ihr Selbstbild nicht nur mit Gewalt, sondern mit aller Gewalt. Dem ist schwer beizukommen. Lange wegsperren ist tatsächlich eine Option, mit zunehmenden Alter nimmt auch bei denen die Neigung zu Straftaten ab.
Übrigens, die Persönlichkeitsbeschreibung von Kriminellen passt auch sehr schön zu der von Politikern und Genderistas. Warum schieben die immer gerne den Vergewaltiger vor? Vergewaltiger sind in der Bevölkerung noch unbeliebter als sie und echte Hassobjekte. Und sie können Vergewaltiger durchaus verstehen, es gibt viel Schnittpunkte…

Das mit Östradiol ein weibliches Hormon erwähnt werden muss, war irgendwie zu erwarten. Es kann und darf nicht sein, dass ausgerechnet ein männliches Sexualhormon positiven Einfluss auf menschliches Verhalten hat. Da muss doch was gegen unternommen werden.

Die Testosteronforschung steckt noch in den Kinderschuhen, da wird noch so manche Überraschung und Weltbilddekonstruierung auf uns warten. Am Ende wird bestimmt herauskommen, was wir schon immer wussten: Frauen sind egoistischer und in ihrem Verhaltensspektrum hormonell gesteuert und eingeschränkt, während Männer ein breites Verhaltensspektrum haben, dass durch Testosteron an die sozialen Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst wird. Deshalb bauen Männer Bewässerungskanäle und Frauen quälen Puppen (Kinderersatz).

@Stefan W.

> weil es die Idee des Homo Ökonomicus mit erschüttert hat,
> Empirisch lehnen aber die meisten Probanden eine Teilung, die nicht in der Nähe von 50:50 ist, ab

Die Quote, die als fair angesehen wird, hängt in einem gewissen Rahmen von der Kultur ab. Menschen des westlichen Kulturkreises tendieren zu 50:50, in anderen Kulturkreisen geht es bis ca. 60:40 runter. Aber dennoch, Menschen wollen fair sein. Der Homo Öconomicus ist eine Fehlkonstruktion.
Wobei, ich kann mich nicht erinnern, dass die Geschlechtszusammensetzung in den Berichten erwähnt wurde. Vielleicht gibt es dort Unterschiede zwischen den Geschlechtern? Ich halte es für denkbar.

@ Alex Schwarzer

> Ist am Ende gar die Verweiblichung daran schuld, dass es gar keinen Anstand mehr gibt, alle Nase nach betrogen wird und die Gesellschaft zusammenbricht?

Eine schöne einfache Theorie, ich glaube aber nicht, dass das der Hauptgrund ist, auch wenn der weibliche Teil der Menschheit der egoistischere ist. Ich sehe vielmehr das Problem in der enormen Fragmentierung und Individualisierung der Gesellschaft. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das bereit ist, Eigeninteressen den Gruppeninteressen unterzuordnen. Wenn aber die Gruppe den einzelnen ausnutzt (Steuern) und einschränkt (Verlust von Rechten, Zunahme von Pflichten) ohne etwas zurückzugeben (und wenn es nur ein Zugehörigkeitsgefühl ist), so wird sich dieser diesen Umständen anpassen und selbst egoistischer werden. Auf Dauer nimmt die Zersplitterung der Gesellschaft soweit zu, dass jedes Individuum seine eigene soziale Gruppe ist. Am Ende wird jeder versuchen, aus allem nur noch seinen eignen Vorteil zu ziehen. Eine Gesellschaft in Auflösung. Daran kann auch Gesellschaftsparasiten wie den Genderisten nicht gelegen sein.

Testosteronverbesserte Grüße,

Euer Dirk


Veritas
12.8.2014 10:28
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Feminismus ist eine psychotische Störung, welche durch die Antibabypille mit verursacht wurde. Frauen wurden krankhaft unfair, egoistisch und betrügerisch. Zugleich sollte die Wirkung des Östrogens von der Pille im Trinkwasser auf Männer nicht außer Acht gelassen werden. Das Verhalten der Männer hat sich durch die Langzeitfolgen der Pille womöglich zugleich verändert.

Warum wirkt Testosteron bei Lesben nicht, wie beschrieben? Bei ihnen ist der Hormonhaushalt insgesamt außer Kontrolle. Somit kommen andere Störungen hinzu.

Oooaaah, Wissenschaft kann so geil sein. *fap fap fap*


Monika
12.8.2014 10:39
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Denn damit müssten ja gerade die Frauen mit dem geringsten Testosteron die egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten sein. Schaue ich mir aber die Gender Studies an, sind es vor allem Lesben, die da ihr Unwesen treiben. Und die stehen ja (bisher) in dem Ruf, einen zu hohen Testosteronspiegel zu haben. Irgendwas kann da also noch nicht stimmen.

Fairness, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit hat nicht viel mit valider Weltwahrnehmung zu tun. Wenn man einmal erkannt hat, daß welche immer böse sind, dann ist es geradezu Pflicht eines Verteidigers, diese klein zu halten. Nehmen wir das Weltbild der Kämpferinnen mal als gegeben, verhalten sie sich dem Weltbild entsprechend durchaus erwartbar gerecht, fair und schützend. Nur Sozialdummies geben einem Gegner der sich als unfair erwiesen hat noch eine dritte Chance. Ein fairer Mensch beantwortet Unfairness mit Feindschaft.

Die “großen Schwestern” sind halt einfach dumm. Das kommt ja bei den großen Brüdern auch zuhauf vor.


Ohne Namen
12.8.2014 11:15
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Danke für diesen echten Journalismus, Hadmut!

Zum im letzten Absatz genannten Umstand, den Du nicht unterbringen kannst (Lesben mit hohem Testosteronspiegel):

Aus den Texten zuvor geht hervor, dass Frauen mit höheren vorgeburtlichen Testosteronspiegel von Testosteronzufuhr nicht beeinflußt werden (“…Das galt aber nur für Frauen mit einem niedrigen vorgeburtlichen ­Testosteronspiegel; die anderen wurden von der Hormongabe nicht beeinflusst…”). Daraus kann man doch schließen, dass Frauen mit höheren Testosteronspiegel eine Toleranz gegenüber dieser Substanz aufgebaut haben. Könnte es sein, dass diese Substanz bei denen erst in sehr hohen Dosen eine Wirkung zeigt, weil ihre Körper sich auf die hohen Werte eingestellt haben?
Laut Deinem Text wird Testosteron entgegen der öffentlichen Meinung vom Körper ausgeschüttet, damit der Mensch in bestimmten Situationen ehrlicher/fairer wird. Wenn diese Testosteronausschüttung bei Frauen mit hohem Testosteronspiegel (z.B. Lesben) zwar stattfindet, aber -wie bei den Testversuchen- nichts bewirkt, könnte dies eine Erklärung dafür sein, dass Frauen mit allgemein geringeren Testosteronspiegel nicht die “egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten” sind. In bestimmten Situationen würde bei denen Testosteron nicht nur ausgeschüttet, sondern auch zu einem ehrlicherem/faireren Verhalten führen. Bei den anderen eben nicht.


Alex
12.8.2014 11:20
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@Jules – nicht nur weibliche BB, wer Muckies will braucht Testo 🙂

Das bringt mich übrigens noch zu einer interssanten (langfristigen) Wirkung:
Testo (bzw. verringerung von östrogenartigen Stoffen) sorgt für einen tendenziell höheren Muskelanteil im Körper, und dieser sorgt wiederrum für einen höheren Grundumsatz – sprich man wird (geringfügig) schlanker.
Und was dies wieder für sekundäre Auswirkugnen auf Zufriedenheit etc haben kann…

Vor allem der Punkt “verringerung von östrogenartigen Stoffen” ist insofern interessant, weil da sehr viel durch die Nahrung gesteuert wird.
Aktuelle empfohlene oder auch eingebildet gesunde Nahrung fällt da recht massiv drunter, das heißt, auch ohne Antibabypillenrückstände im Trinkwasser gäbe es bereits Anhaltspunkte für eine schleichende (minimale) Verschiebung hin zu höheren Östrogenwerten in der Bevölkerung.


Dirk
12.8.2014 11:50
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@ Ohne Namen

> Wenn diese Testosteronausschüttung bei Frauen mit hohem Testosteronspiegel (z.B. Lesben) zwar stattfindet, aber -wie bei den Testversuchen- nichts bewirkt, könnte dies eine Erklärung dafür sein, dass Frauen mit allgemein geringeren Testosteronspiegel nicht die “egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten” sind.

Es stellt sich die Frage, in wieweit Testosteron das Verhalten in eine bestimmt Richtung verschiebt. Du wirst einen aggressiven Menschen nur durch Testosteron zusammen mit einer kooperatven, friedlichen Umgebung kaum zu einem Lamm machen. Weniger aggressiv, vieleicht als Kooperationspartner brauchbar, das war es dann. Du hast ja immer einen Ausgangspunkt. So würde ich es jedenfalls vermuten. Wäre wohl noch zu erforschen.
Bei Lesben mit erhöhtem Testosteronspiegel würde ich erst einmal vermuten, dass sie in ihren Beziehungen den männlichen Part spielen. Und dass sie vorher schon einfach aggressiver waren. Also eine Frage des Ausgangspunktes.

Und auf die Frage, ob Frauen mit niedrigem Testosteronspiegel nicht die “egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten” sind, fällt mir folgendes zu ein:
Diese Frauen dürften als besonders weiblich anzusehen sein. Da wir zum einen gesellschaftlich darauf konditioniert sind, negative Eigenschaften mit besonders weiblichen Frauen nicht zu assoziieren und dass diese auch besonders leicht Männer vor ihren Karren spannen können (eine Knopf an der Bluse öffnen, Kopf etwas absenken, mit den Augen blinzeln, na, wem kommt das bekannt vor?). Bei vielen Männern harkt dann etwas aus und sie erfüllen die Wünsche der Frau “freiwillig”. Da würden diese Eigenschaften gar nicht wahrgenommen werden…

(Hoffendlich) Wahrgenommene Grüße,

Euer Dirk


Dirk
12.8.2014 11:53
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@ Alex

> schleichende (minimale) Verschiebung hin zu höheren Östrogenwerten in der Bevölkerung

Was bei einer alternden Bevölkerung sogar positive Auswirkungen hätte. Weibliche Hormone wirken positiv gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen nach der Menopause, sowie bei älteren Männern. Das spart an Medikamentenkosten.

Sparende Grüße,

Euer Dirk


Heinz
12.8.2014 11:54
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> Schaue ich mir aber die Gender Studies an, sind es vor allem Lesben, die da ihr Unwesen treiben.

Naja es sind auch viele Heterosexuelle dabei, die aufgrund der Ideologie das so weit wie möglich verbergen.


Claas
12.8.2014 14:14
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“Ein fairer Mensch beantwortet Unfairness mit Feindschaft.”

Nee, Monika, da hast Du das Konzept von Fairness völlig falsch verstanden.


Dirk
12.8.2014 17:07
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@ Hadmut

> „Erst seit Kurzem wissenschaftlich untersucht”? Haben nicht die Gender Studies für sich beansprucht und dafür sehr viel Geld bekommen, „Geschlechterverhältnisse” zu erforschen? Warum haben die das dann nicht erforscht?

Weil Genderistas keine “Hardware” erforschen, das ist schließlich böse Biologie.

Die Erforschen schließlich das Verhältnis der Geschlechter zueinander, oder so. Nix mit Hormonen und schon gar nicht welche, die bei beiden vorkommen. Ist doch voll verwirrend. Dann lieber abschreiben äh zitieren, also bei einer anderen Genderista, die wiederum das von einer anderen übersetzt hat. Fremdsprachen sind ja schließlich auch voll doof, also die zu lenrnen und so. Können die nicht alle Gender-Deutsch?
Ist doch alles voll anstrengend. Können die doofen Männer nicht mal eine Maschine bauen, die das macht. Mit Spracheingabe und so? Ach nee, geht nicht. Böse Technik und so. Macht alles ja noch anstrengender. Kommt frau ja gar nicht zum forschen. Aber ihre Kohle hat frau schon verdient. Weil Gender voll anstrengend ist. Viel anstrengender als aufm Bau Säcke schleppen. Oder Autos zusammenbauen. Ach nee, ist ja wieder böse Technik. Frau, ist das anstrengend.

Angestrengte Feierabend-Grüße,

Euer Dirk


anon
12.8.2014 17:31
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Noch ein paar Resultate aus der Forschung:
“Hormonal changes when falling in love”
“FSH and testosterone levels were lower in men in love, while women of the same group presented higher testosterone levels. All hormonal differences were eliminated when the subjects were re-tested from 12 to 24 months later.”
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15177709
andere Studie mit ähnlichem Ergebnis:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/13129483

“Acute Influences of Estrogen and Testosterone on Divergent and Convergent Thinking in Postmenopausal Women”
“Estrogen impaired divergent thinking (p<0.01) and enhanced convergent thinking… However, overall less consistent, effects of testosterone were opposite to those of estrogen."
http://www.nature.com/npp/journal/v28/n8/full/1300200a.html

"Creative Musical Behavior and Sex Hormones: Musical Talent and Spatial Ability in the Two Sexes"
"Results indicate that an optimal T range may exist for the expression of creative musical behavior. This range may be at the bottom of normal male T range and at the top of normal female T range. In addition, musicians were found to attain significantly higher spatial test scores than nonmusicians…"
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1609017


Fötus
12.8.2014 22:29
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Einen Umstand kann ich da bisher aber nicht unterbringen: Denn damit müssten ja gerade die Frauen mit dem geringsten Testosteron die egoistischsten, unfairsten, betrügerischsten und verschlagendsten sein. Schaue ich mir aber die Gender Studies an, sind es vor allem Lesben, die da ihr Unwesen treiben. Und die stehen ja (bisher) in dem Ruf, einen zu hohen Testosteronspiegel zu haben. Irgendwas kann da also noch nicht stimmen

Nein, nein, Missverständnis. Lesben haben als Fötus zu viel Testosteron abbekommen, deswegen ist ihre Gehirnstruktur sexuell männlich. Über den Testosteronspiegel, d.h. wie viel Testosteron im Moment im Blut oder Gehirn ist, sagt das nichts aus.


Veritas
12.8.2014 23:26
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Mir hat einmal und ehemalige Studentin aus dem Gender-Studiengang von der Humboldt Universität -im Flüsterton- erzählt, dass im Hauptstudium da vor allem Lesben übrigbleiben. Die Anderen halten es nicht länger aus. Sie selbst hatte dann zu Kunstgeschichte gewechselt, darin ihren Abschluss gemacht und findet nun schwarze Tintenkleckse auf weißer Leinwand ganz toll. Eine Grundblödheit muss also schon mitgebracht werden, um sich in dem Gender-Studiengang einzuschreiben zu können. Andernfalls wäre sie ja Informatiker geworden.


Veritas
13.8.2014 0:31
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Im Übrigen soll nicht nur in Leitungswasser Östrogen vorhanden sein, sondern auch in Bier, nämlich Phyto-Östrogene die aus der Zutat Hopfen stammen. Das sind keine Östrogene im chemischen Sinne, sondern sie besitzen eine strukturelle Ähnlichkeit mit diesen. Diese Ähnlichkeit ermöglicht eine Bindung an Estrogenrezeptoren, wodurch eine östrogene Wirkung erzielt werden kann. In hoher Konzentration führen die Östrogene zur Brustbildung bei Männern (Gynäkomastie), die umgangssprachlich als Bier-Titten bezeichnet werden. Zudem fängt man an Quatsch zu reden und kann nicht mehr Auto fahren.

Frauen verweiblicht Bier dagegen noch mehr, wie dieses sehr aufschlussreiche Video zeigt, welches auch in Deutschland über einen Proxy in den USA gesehen werden kann. http://www.spike.com/episodes/nb411r/manswers-an-incredible-beverage-season-2-ep-206

Auch das Brustkrebsrisikosterberisiko wird damit bei Frauen gesenkt, klimakterische Beschwerden werden gemildert und andere positive Wirkungen, die auch ihre Männer betreffen sollen sich einstellen: http://www.welt.de/vermischtes/article1841768/Bier-foerdert-die-Lust-bei-Frauen.html

Phyto-Östrogenen sind in Soja-Produkten enthalten, was erklärt warum vor allem Frauen sich vegetarisch ernähren wollen. Also nicht allein, weil ihnen die leckeren “süüüßen Tierchen” leid tun.

Jedoch gibt es Hinweise auf eine erhöhte Rate an Penisfehlbidungen bei Nachkommen von schwangeren Vegetarierinnen, was in Zusammenhang mit Phyto-Östrogenen gebracht wird. Daneben gibt es Hinweise, dass bei Kindern, welchen die Phyto-Östrogenen beinhaltende Soja-basierte Säuglingsnahrung verfüttert wurde, das spätere Auftreten von Allergien und Menstruationsproblemen häufiger ist als bei jenen, welche Kuhmilch-basierte Formula erhielten.


Dirk
13.8.2014 11:07
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@ Monika

> Ein fairer Mensch beantwortet Unfairness mit Feindschaft.

Traditionell eigentlich mit einer Aufforderung zum Duell. Ist leider in der heutigen Feigheitszeit verboten. Schade, denn dann würden viele soziale Probleme nicht auftreten oder sich zumindest sehr schnell von alleine lösen. Früher war eben doch alles besser. 😉

@ Veritas

> Zudem fängt man an Quatsch zu reden und kann nicht mehr Auto fahren.

Den Effekt hat Wodka auch. Der setzt dafür nicht so an. 😉

> Also nicht allein, weil ihnen die leckeren “süüüßen Tierchen” leid tun.

Das Viech heist Bambi! Das ist das, das immer von Jägern, Schlachtern und Autofahreren (besonders nach ein paar Bier) gekillt und gefressen wird. Da fällt mir auf, es ist immer das selbe… 😉

> Daneben gibt es Hinweise, dass bei Kindern, welchen die Phyto-Östrogenen beinhaltende Soja-basierte Säuglingsnahrung verfüttert wurde, das spätere Auftreten von Allergien und Menstruationsproblemen häufiger ist als bei jenen, welche Kuhmilch-basierte Formula erhielten.

Na ja, vor allem Kinder mit Allergien oder Laktoseunverträglichkeit bekommen das Sojazeug. Da stellt sich schon die Frage, was vorher da war. Und die Kinder einer Vegan-Öko-Mama sind schon gestraft genug, dass die in ihrem späteren Leben Probleme haben werden, steht schon mit der Zeugung fest. Das stellt sich dann noch die psychosomatische Frage.

Laktosefreie Grüße,

Euer Dirk


Schreiber
27.8.2014 1:20
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Ich habe da etwas Erfahrung: Ich bin ein Mann und bei mir wurde im Teenageralter (17) eine endokrinologische-Störung festgestellt: Ein zu geringer Testosteronspiegel.

Zu der Zeit hatte ich auch recht gewalttätige Gedanken; Amokläufer-Fantasien und einen generellen “Hass auf die Welt”.

In meinen Zwanzigern normalisierte sich die Hormonstörung und die Fantasien verschwanden auch.


Hadmut
27.8.2014 7:46
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@Schreiber: Eine Korrelation ist noch keine Kausalität. Geht manchmal auch. Leuten mit normalem Hormonhaushalt so.

Hast Du ärztliche/medizinische Hinweise auf einen Zusammenhang?


[…] Danisch hatte dazu einmal den Beitrag “Testosteron macht fair, gerecht und ehrlich“, der sich auf den Artikel Testosteron – Das verkannte Hormon […]


Fidel
9.1.2015 19:14
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“Fernseh”-Tipp:

Quarks & Caspers: Hormone – 7 Dinge, die Sie wissen sollten: Sendung vom 06.01.2015

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks_und_co/videoquarkscaspershormone100.html