Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Nordkorea – Afghanistan – Berlin: Die Bio-Burka

Hadmut
2.2.2014 13:40

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, das ist die Gegend, in der die grünen und piratischen Gender-Taliban die Herrschaft übernommen haben, Gender-Klos einführen, paritätische Straßennamen vorschreiben und sowas. Die wollen jetzt Werbung verbieten, auf der Frauen als Frauen erkennbar sind. Weil’s so absurd ist, siehe dazu auch Berliner Zeitung und nochmal Berliner Zeitung.

Abgesehen von der Frage nach der Rechtsgrundlage würde mich interessieren, was als nächstes kommt. Scheint aber nur ein Sturm im Wasserglas zu sein, denn laut Berliner Zeitung geht es nur um 4 (vier!) Werbetafeln, über die sie überhaupt Entscheidungsmacht haben. Und mit sowas vergeuden die ihre teuer vom Steuerzahler bezahlte Zeit. Die kriegen saftige Gehälter und beschäftigen sich mit Gender-Klos, Straßennamen und vier Werbetafeln.

Werbung soll künftig vorher von der Zensurbehörde Gleichstellungsstelle freigegeben werden müssen.

Die konsequente Folge wäre, Frauen komplett in Burkas (natürlich die ökologisch korrekte Berliner Bio-Burka aus Jute) zu verhüllen und nur noch als Sack herumlaufen zu lassen. Denn wenn der Anblick einer Frau auf einem Werbeplakat schon verboten werden muss, was ist dann erst mit dem Anblick einer echten Frau? Sie sagen ja, dass der Anblick einer Frau zu Übergriffen führte, weil sie als verfügbar erscheinen würden. Geht natürlich gar nicht, wenn dann noch Frauen erkennbar auf der Straße rumlaufen. Sofort verbieten.

Ich warte ja nur drauf, dass eine Frau die dann wegen Diskriminerung verklagt, weil Männer in BHs Werbung machen dürfen, Frauen aber nicht mehr.

11 Kommentare (RSS-Feed)

Heinz
2.2.2014 14:01
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Aus dem zweiten Link:
> Der Anschein sexueller Verfügbarkeit auf vielen Werbetafeln könnte zu realen Übergriffen auf Frauen führen.

glauben die wirklich, was die sagen/schreiben?


Emil
2.2.2014 16:22
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Eine Mauer um Berlin gezogen und gut ist. Sollen sie in ihrem Zoo doch machen, was sie wollen, solange sie die Besucher nicht belästigen.


Hadmut
2.2.2014 16:22
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Ne Mauer um Berlin – das ist ja mal ne Idee. Warum ist da noch keiner drauf gekommen?


WikiMANNia
2.2.2014 17:02
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Den Geldstrom kappen nicht vergessen!


Torsten
2.2.2014 17:10
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Die deutschen Feministinen kommen mir vor wir marodierende Soldaten nach einem beendeten Krieg. Sie haben keine Arbeit und Aufgabe mehr und ziehen plündernd und brandschatzend durchs Land. Für die echten Problem, außerhalb der zivilisierten westlichen Welt, die sie so sehr hassen, interessieren sich sich nicht. Ich habe nix von denen zu den nicht vorhandenen Frauenrechten in der islamischen Welt gehört, wo z.B. Frauen nach einer Vergewaltigung wegen außerehelichen GV in den Knast sollen, siehe hier https://secure.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/?bWyyQab&v=34822


Heinz
2.2.2014 17:50
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@Torsten
in dem Spiegellink auf der von dir verlinkten avaaz-Seite steht nichts davon, was mit dem vermeintlichen Vergewaltiger passiert ist.


Andy
2.2.2014 22:33
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Aus einem der Artikel:

In dem Antrag wird die Sichtweise des Deutschen Werberates zurückgewiesen, der bei der Beurteilung eines Plakats von einem „verständigen Durchschnittsverbraucher“ ausgeht. Den gebe es nicht, argumentieren die Grünen, man müsse vielmehr die Perspektive von Kindern und Jugendlichen zugrunde legen, die ständig mit Werbung konfrontiert würden….Zitatende

Das ist schon eine bemerkenswerte und kreative Sichtweise. Der mündige Bürger ist tot,und der Nanny State wird jetzt sogar amtlich damit bbegründet das wir alle Kinder sind die Aufsicht brauchen.

Und das obwohl die Genderisten in anderen Debatten genau das Gegenteil des Argumentes nutzen, nämlich das Konfrontation mit Homo-Aufklärung im zarten Schulalter keinerlei Beeinflussung darstellen würde… Da sind die Kinder dann auf einmal wieder fähig zu abstrahieren und werden nicht in etwas reingezwängt. Aber das Werbeposter macht alle zu Mwchos und Hausfrauen.

Gott sei Dank haben die Vögel nur begrenzten Einfluss, man Stelle sich so eine Parteikonstellation mal im Bundestag vor.


Flo
2.2.2014 22:41
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Jetzt versteh ich, warum eine Werbetafel bei mir vor Ort (nicht Berlin) mit ‘sexistische Kackscheiße’ überklebt wurde. Darauf ist nichts erotisches – aber halt eine Frau.


Fry
3.2.2014 14:35
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@Hadmut: OT: den Begriff “sexistische Kackscheiße” hab ich zum ersten Mal hier bei dir gelesen, als Zitat von Laura Dornheim auf deine Einlassung auf irgendeiner Veranstaltung der Piraten (glaube ich).

War das eigentlich die Geburtsstunde dieses blumigen Begriffs?

Nachdem der “Shitstorm” ja schon Schweizer Wort des Jahres und in Deutschland Anglizismus des Jahres wurde, wäre die SKS doch ein weiterer netter Kandidat. Zumal der Begriff sich rasend verbreitet, so mein Eindruck.


john
4.2.2014 13:26
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Wenn Bikinifrauen für Schokoriegel werben oder als Hausfrau dargestellt werden, soll das verboten werden, aha.
Was ist denn dann mit dem Mann im Blaumann mit der Kettensäge aus dem aktuellen Lidl-Prospekt?


Stuff
4.2.2014 13:56
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“Ne Mauer um Berlin – das ist ja mal ne Idee. Warum ist da noch keiner drauf gekommen?”

War ‘ne gute Idee… Aber die Mauer war ja leider nur um West-Berlin (“Berlin is nice, ’cause its twice”), insofern ist der Vorschlage eine Neuerung; auch das gesamte “Inland” mit einer Mauer zu umgeben, wäre überlegenswert…

Zu Inland: auf

http://blog.delegibus.com/2013/01/20/david-gegen-goliath-ein-gesetz-von-1877-als-steinschleuder/

nach “Inland” in den Tabellen der Gesetzesänderungen suchen (^F und so…)