Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Oh. Hab ich etwa den Sexclub an der Humboldt-Universität gestört?

Hadmut
10.12.2013 0:42

Eieiei. Schon verblüffend, was da an deutschen Universitäten (oder jedenfalls denen in Berlin) so abgeht.

Ein Leser weist mich gerade auf Ungemach an der Humboldt-Universität hin. Wir erinnern uns, ich hatte gegen die ja Klage erhoben, dabei den Verdacht geäußert, dass die dort auf Steuerzahlerkosten und unter dem Vorwand von Wissenschaftlichkeit da nur ihr Sexualleben austoben.

Nun gab’s da ja kürzlich schon Krach, weil eine Studentin bei Heidi Klums Germany Next Topmodel mitmachen sollte und dafür Aufnahmen im Hörsaal gemacht wurden. (Tagesspiegel, Berliner Kurier, SPIEGEL). Geht natürlich gar nicht an einer Uni mit schwul-lesbischer Staatsreligion und Queer-Imperativ da mit klassischen Schönheits- und Weiblichkeitsgetue daherzukommen. Da sind die auf die Barikaden. GNTM ist sowas von unschwul und unlesbisch, das geht an einer geisteswissenschaftlichen Uni natürlich gar nicht.

Was allerdings geht, ist alles, was sich um Sado-Maso und Homo-Sex dreht. Das ist dann nämlich „wissenschaftlich”. Oder war es zumindest. Da beschweren sich nämlich gerade welche ganz massiv, dass da Drag-, Bondage- und BDSM-Workshops abgesagt wurden bzw. die Universität die Räume nur „gegen Mietzins” zur Verfügung stellen wolle. Während das früher ging, sei das am 6.11.2013 erstmals nicht mehr von der HU genehmigt worden.

Das Eingangsschreiben des Verwaltungsgerichts zu meiner Klage, in dem das Aktenzeichen mitgeteilt wurde, stammt vom 5.11.2013 und ist am 6.11.2013 bei mir angekommen. Damit steht zu vermuten, dass auch die Klageschrift der HU am 6.11. zugestellt wurde, weil das normalerweise zusammen und gleichzeitig passiert.

Es sieht also ganz so aus, als habe die HU da am Tag des Klageeingangs sofort auf die Notbremse getreten und versucht, da schwul-lesbische Sexspiele auf Steuerzahlerkosten einzudämmen. Denn es fällt ja schon auf, dass es da insbesondere ums Geld geht. Und genau das war ja einer der Punkte der Klageschrift.

Scheint jedenfalls ganz lustig da zugegangen zu sein an dieser Uni. BDSM- und Drag-Workshops. Gab’s da vielleicht sogar Scheine für den Bachelor? Ulkig: Die sollten den „respektvollen Umgang der Studenten untereinander” fördern. Den anderen gleich mal fesseln, auspeitschen und besteigen und so.

Es kam natürlich, wie es kommen musste, man wirft der Uni jetzt „Homophobie” vor. Die Standard-Rhetorik. Es ist immer alles „Homophobie” (diese Form der Rhetorik ist übrigens der Grund, warum ich Schwule und Lesben, was ich früher nur für eine sexuelle Orientierung hielt, inzwischen ernstlich für blöde halte, denn inhaltliche argumentative Auseinandersetzungen scheinen mit denen nicht möglich zu sein, es läuft immer auf „Homophobie!” hinaus.) Siehe diesen Artikel.

Schön ist dabei dieses Zitat:

„Unbegreiflich“ sei die Ablehnung der Uni, zumal diese gleichzeitig das Fach Gender Studies anbietet.

Sagt einiges. Sowohl über die Begriffsfähigkeit als auch über die Inhalte der Gender Studies, die wohl tatsächlich sexuell orientiert waren und dem Ausleben homosexueller Vorlieben und Praktiken dienten, auf Steuerzahlerkosten und mit Bachelor, Master und Promotion, versteht sich. Dr. bums. oder so.

Ich habe den Eindruck, die HU ist nur noch eine Art Schwulen- und Lesbenclub, steuerzahlerfinanziert, geistiges Niveau gleich Null. Ich hätte ja im Prinzip nicht mal was dagegen, wenn da wenigstens ordentliche Ergebnisse produziert werden. Würde mich alles nicht stören, wenn die da im Leder-Tanga mit bunten Straußenfedern im Hintern rumhüpfen, sich in Leder fesseln und auspeitschen, wenn’s geistige Tiefe hätte und man was vom Geld hätte. Aber alles, was man von denen liest, ist einfach nur so unglaublich blöde und dämlich, so geist- und hirnlos. So richtig strunzdumm.

Manchmal muss ich da an die Vogonengedichte aus dem Anhalter durch die Galaxis denken. Wisst Ihr, was die da in ihren BDSM-Sessions machen, wie die sich gegenseitig quälen? Die fesseln sich gegenseitig auf Stühle und lesen sich dann ihre „wissenschaftlichen Papers” vor. Oh, zerfrettelte Grunzwanzlingin! Arrgh, diese Qualen…

Und es wirkt. Ich bin gerade am fast am weitesten von der HU entferntesten Punkt der Erde, Südende Australien, und selbst hier schmerzt das alles noch.

82 Kommentare (RSS-Feed)

Anmibe
10.12.2013 1:36
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Irgendwie bringst Du Unruhe in den Laden, hoffen wir, daß sich was zum Besseren ändert.
Was genau hast Du eigentlich in Singapur gemacht? Ich frage nur, weil es da jetzt Unruhen gibt 😉


Hadmut
10.12.2013 1:42
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> Was genau hast Du eigentlich in Singapur gemacht? Ich frage nur, weil es da jetzt Unruhen gibt

Ja, komisch. In Bangkok sind die Unruhen damals auch direkt nachdem ich dort war ausgebrochen…


Duschbrauser
10.12.2013 1:44
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Ich weiß jetzt nicht ob es an anderen Unis mittlerweile auch im “Unterricht” nur noch um Sex geht, aber bedenkt man das sich in vielen Astas die Antifa breit gemacht hat und die einzige wahre Wahrheit verkündet, sehe ich echt schwarz für die heranwachsende deutsche Bildungselite.


FullxD
10.12.2013 2:03
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“Homophob” sind diese Genderisten im Grunde selber, wenn die diversitäre Szene homosexuell kranker Menschen weniger pauschalisiert wird. So gibt es da z.B. die konfliktgeladen Peergruppen der spaß- und konsumorientierten Fummeltrinenschwulies, sowie die beiden vergleichsweise politisierteren Gruppen der Kampflesben und heimlichen BSDM-Faschogays. Letztere Gruppe sind vor allem bei Militärs und Kirchen tätig. Die Universitäten stehen wiederum weitgehend unter Kontrolle der Kampflesben. In erster Linie die weichen Geistes- und Sozialwissenschaften, welche sich jedoch zunehmend auf die seriöseren Wissenschaften ausbreitet. Hingegen steht die Modeindustrie und das Privatfernsehen unter großem Einfluss der tuntigen Schwuliespaßgesellschaft. Somit können die Kampflesben ebenfalls als homophob angeschwärzt werden, denn in der genannten Fernsehendung wird das ungesunde Schönheitsdiktat von schwulen Modedesigner für Frauen in seinen Extremen propagiert. Einige Staaten haben ein gesetzliches Mindestgewicht auf dem Laufsteg einführt, beziehungsweise diskutieren dessen Einführung, um den Hungertod vieler kokain- und magersüchtiger Teenagermodels Einhalt zu gebieten.
Sexuelle Vorlieben haben und hatten weitreichende, aber ungeahnte gesellschaftspolitische Auswirkungen, wie z.B. die zwei Weltkriege, dass aufgrund des meinerseits anwachsenden Recherchematerials ein Sachbuch dazu veröffentlicht wird.


Jens
10.12.2013 2:09
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“Das Eingangsschreiben des Verwaltungsgerichts zu meiner Klage, in dem das Aktenzeichen mitgeteilt wurde, stammt vom 5.11.2013 und ist am 6.11.2013 bei mir angekommen. Damit steht zu vermuten, dass auch die Klageschrift der HU am 6.11. zugestellt wurde, weil das normalerweise zusammen und gleichzeitig passiert.”

Echt? Wird die Klage nicht normalerweise erst zugestellt, wenn der Gerichtskostenvorschuss gezahlt wurde?

Naja, vielleicht ist das in Berlin anders als in Bawü …


Hadmut
10.12.2013 2:25
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Weiß ich nicht. Als ich das letzte Mal geklagt habe, gab es diesen Kostenvorschuss noch nicht.


Bert
10.12.2013 3:14
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*Daumen hoch* und weiter so. Wenn sich mal mehr Menschen derart einsetzen würden, dann hätten wir diese Gender-Luxus-Problemchen nicht mehr.


Frank
10.12.2013 4:14
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@Bert:

Wenn nur 1% des Volkes mal ordentlich zurückbrüllt, genauso laut wie die Homolobby, dann hat sich das Thema ganz schnell erledigt.


Alan Turing
10.12.2013 7:42
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“diese Form der Rhetorik ist übrigens der Grund, warum ich Schwule und Lesben, was ich früher nur für eine sexuelle Orientierung hielt, inzwischen ernstlich für blöde halte.”

Thank you.


Hadmut
10.12.2013 7:47
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Es ist bemerkenswert, wie Schwule, Feministinnen usw. immer versuchen, von anderen wie Turing, Lovelace, Hopper usw. auf sich selbst zu schließen und es so hinzustellen, als ob alle schlau wären, nur weil sie eine Handvoll Beispiele benennen.

Sorry, wenn ich das mal so direkt sage, aber schlau muss man schon selber sein, man kann keine Stellervertreter-Schlauen benennen. Und was ich da bisher aus den Gender-Studies und an Schwulen-Lobbyismus so gelesen habe, das war nicht schlau. Gar nicht. Insofern ist es ein typisches Beispiel, wenn jemand wie Du nur mit Polemik daherkommt und auf Alan Turing verweist. Das ist genau das, was ich meine: So tun als ob, aber eigentlich nichts in der Birne.

Wer schlau ist, der der sagt was eigenes schlaues und verweist nicht auf Alan Turing als Stellvertreter.


Danisch, der Artikel ist inhaltlich wieder herrlich zu lesen. Ein wenig erheiternd salopp formuliert.

Ein Punkt ist mir als nicht haltbar ins Auge gefallen:

“…warum ich Schwule und Lesben, was ich früher nur für eine sexuelle Orientierung hielt, inzwischen ernstlich für blöde halte, denn inhaltliche argumentative Auseinandersetzungen scheinen mit denen nicht möglich zu sein, es läuft immer auf „Homophobie!” hinaus.”

Wenn man eine ganze Gruppe in die Kritik nimmt, sind pauschale Aussagen gegen jeden einzelnen sehr verführerisch. (Die Frauen, die Männer, die Feministinnen, die Männerrechtler, die Deutschen, die Ausländer etc.) Doch dem Einzelnen gegenüber können solche Aussagen nicht gerecht werden. Besonders dann, wenn das Urteil aufgrund von ein paar besonders lauten – daher leicht wahrnehmbaren – Idioten gefällt wurde. In meinem Freundeskreis sind vier homosexuell (2 Männer, 2 Frauen). Die haben mir nie Homophobie vorgeworfen, obwohl in Diskussionen erkennbar kritisch dem Adoptionsrecht für Homosexuelle u.a. Themen gegenüberstehe.

Hingegen im Netz sind mir schon einige begegnet, die mich dann gleich als homophobes … anzufeinden versuchten. Doch es sind halt nur die Deppen, die laut im Netz herumpöbeln.


Hadmut
10.12.2013 7:53
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@Kuckucksvater:

> Wenn man eine ganze Gruppe in die Kritik nimmt, sind pauschale Aussagen gegen jeden einzelnen sehr verführerisch.

Und ebenso verführerisch ist es, als Gruppe („Group Think”) irgendwelchen Blödsinn zu treiben, weil die Political Correctness heute ja jede Kritik an einer Gruppe verbietet. Das ist dann nämlich genau der Ansatzpunkt für kritikbefreites Handeln, das da ausgenutzt wird.

> Doch es sind halt nur die Deppen, die laut im Netz herumpöbeln.

Nein, eben nicht. Es ist auch die schweigende Mehrheit, die da mitspielt und sich von den Deppen vertreten lässt. Auch wenn viele diesen Vorwurf nicht aktiv vertreten, reiten sie durchaus auf der Welle mit.


ein anderer Stefan
10.12.2013 8:30
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Schön auch, wie hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Der “Grundkurs BDSM” als Veranstaltung zum besseren Verständnis von Minderheiten, der Universitätsinfrastruktur nutzt, ist sicher was anderes als Heidi Klums “wie weit lasse ich mich erniedrigen”, die dann mal in der Uni drehen darf (und wahrscheinlich noch Geld für die Drehgenehmigung mitbringen dürfen – ich würde mir das jedenfalls bezahlen lassen. Ist ja ne kommerzielle Sendung und kann nicht ernsthaft ein öffentliches Interesse reklamieren wollen).
Zudem wäre das eine prima Gelegenheit gewesen, mal am konkreten Beispiel differenzierte Medienkritik zu üben – aber nein, bashen und wegmobben ist ja viel besser. Aber kritisches Hinterfragen ist ja offenbar nicht mehr gewollt, da wird die Minderheitendiskriminierungskarte gezogen und schon sind alle still.


Thomas M.
10.12.2013 8:57
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Hadmut, vielen Dank für Deine deutlichen Worte und lass Dich auch von politisch korrekten Bedenkenträgern nicht beirren. Es ist an der Zeit für die ganzen Freaks und Gestörten die ebenso passenden wie deutlichen Worte zu finden und ihnen diese auch schonungslos an den Kopf zu knallen. Und Grenzen müssen gesetzt werden, sonst tanzen sie uns auf immer und ewig wie verwöhn-verwahrloste Mistgören auf der Nase herum.


Wolle Pelz
10.12.2013 9:21
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Lieber Hadmut oder halt Herr Danisch,

je nach gusto. 😉

Ich lese diesen Blog sehr gerne und lasse mich auch gerne inspirieren. Deine Sicht auf viele Dinge liegt mir sehr nahe, da ich auch eher Naturwissenschaftlich bzw. “künstlich naturwissenschaftlich” geprägt bin.

Heute muss ich aber feststellen, dass man manche Dinge besser denkt, denn sagt. Andererseits ist sowieso alles viel zu politisch verseucht, daher tut es mir eigentlich ganz gut, einmal ehrliche Worte zu lesen. Auch wenn ich mich manch Äußerung in diesem Beitrag nicht ganz anschließen kann. 😉

Hau rein und weitermachen,

wolle


Wolle Pelz
10.12.2013 9:22
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“politisch korrekt” verseucht. 😉


brak
10.12.2013 12:44
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Stand am Wochenende auf dem Markt neben einem Lesbenstand. Die Chefin, um die 45 aus einer Mehrkindehe geflohen, hatte sich eine ca. 20 Jährige angelacht. Die Verhältnisse waren nicht von Anfang an deutlich. Es waren keine Kampflesben. (Wer weiß?) Aber am Ende der Veranstaltung war man doch heftig am Händchenhalten.

Ich hatte mir am Abend davor dieses Video angesehen: http://www.youtube.com/watch?v=bqQV3Fh5Ssw allerdings beim Ende der Dokumentendiskussion abgeschaltet.

Ich habe den Eindruck, diese nichtproduktive Bevölkerungsgruppe wächst, obwohl sie sich nicht vermehrt. Es muß also ein rein mentales Geschehen sein, welches dazu beiträgt, und insofern ist die Verblödung keine schlechte Beobachtung.

Die allermeisten denken daß bei diesen Verirrungen die Sexualität eine Rolle spiele, weil es Vordergründig nur darum geht. Aber dem ist nicht so. Es ist eine Art mentale Zombisierung des Menschen, der mit einem äußerlichen Dahinschmelzen des sozialen Kittes Familie einhergeht. Die Leute halten die Legenden von Sodom und Gommorah, die im Feuer vom Himmel untergingen, für dumme Märchen und tanzen, von Atom und Wasserstoffbomben umgeben, ihren eigenen Lüsten versklavt, in den Tod.


Alan Turing
10.12.2013 13:35
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“Und was ich da bisher aus den Gender-Studies und an Schwulen-Lobbyismus so gelesen habe, das war nicht schlau.”

Deine Aussage war aber allgemeingueltig.


ps: Grundsaetzlich stimme ich dem Artikel zu.


DerdieBuchstabenzählt
10.12.2013 13:45
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Ich habe mir die Seite “Referent_inneRat” mal angesehen. Ich dachte erst ich lese *Enthirnungsberatung*, aber dort steht *Enthinderungsberatung* 🙂 http://www.refrat.de/article/ausschreibung.enthind1202.html?1323259818

So kann es gehen wenn man zu schnell liest …


NoMuMaskulismus
10.12.2013 15:25
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Warum Hadmut der Danisch ist nicht homophob ist!

“homosexuell kranker Menschen” – “daß bei diesen Verirrungen [homosexualität]” – “die ganzen Freaks und Gestörten”

Oh man, einige haben hier echt nen Knall!!!
Bravo Herr Danisch, Suuuuuper gemacht! Ja, wenn es so stimmt in der Uni Berlin wie beschrieben ist das dämlich, aber “homosexuell kranke Menschen”??? Das ist noch dämlicher!!! Ansonsten ist es natürlich immer ein Punkt der Höflichkeit beide Seiten zu Wort kommen lassen:
http://www.refrat.de/article/news.offenerbrief.html?1385216362
Da geht es dann auf einmal um:
“Veranstaltung zu Grundlagen der Geschichte und politischer Dimension von BDSM stattfinden, die im Rahmen eines Bondage-Workshops einen respektvollen Umgang unter LGBTI-Studierenden fördern sollte”
Also nichts mit sich gegenseitig schlagen und das geil finden, sondern auch um Aufklärung über BDSM. Übrigens einer Sexualpraktik der auch Arne Hoffmann zugetan ist.
Sie begründen dies übrigens mit:
“…während der gleiche Maßstab bei der Raumnutzung von studentischen Rollenspielgruppen, einem Schachclub, dem eigenen Orchester der HU oder eines Gottesdienstes zur Semestereröffnung nicht angelegt wird.”

So, und nun mal zu Euch:
Ich frage mich ernsthaft wer hier den größeren Knall hat, die Uni’s in Berlin oder Menschen die bei Homosexualität von Verirrung reden. Homosexuelle, wie hier einige andeuten, haben generell keinen Knall oder sind verirrt, im Gegensatz zu einigen hier.
Da wird eine Klage vor dem Vergewaltungsgericht hochgejubelt, die aus fast 100 Seiten besteht… Nur noch mal zum Mitschreiben, Mollath hatte 106 Seiten und wurde direkt in die Querulantenschublade gepackt und das Schriftstück nicht mal gelesen. Hier eine Klageschrift mit 94 Seiten + 46 Seiten für 6 Anlagen, eine davon in englisch, vor einem deutschen Gericht. Was wollt ihr ausprobieren? Ab welcher Seitenzahl die Querulantenkarte gezogen wird?
Glaubt hier wirklich jemand dass ein Richter diese Schrift lesen wird? Ich meine, nicht das ich dem Richter diese Ergüsse nicht gönnen wurde, erfahren wir doch so spannende Sachen wie:
“…, wenn sich herausstellte, dass die CIA es geschafft hätte, eine Agentin im Bundesverfassungsgericht unterzubringen um die Zersetzung deutscher Politik und Wirtschaft zu fördern.” (Seite 93 “Klageschrift”)

Ach ja, BundesverfassungsGERICHT und CIA und Agentin? Und das möchte man wirklich einem deutschen VerwaltungsGERICHT erklären? Alles Aufgrund bloßer Behauptungen. Und was wollen wir erreichen? Das ein deutsches Gericht sich gegen eine Verfassungsrichterin stellt? LOL – Es geht aber noch weiter:
“Reale Vorgänge stützen den Verdacht. So hat die Piratenpartei vor einiger Zeit steile Wahlerfolge gehabt. Sie stand aber in direktem Konflikt mit amerikanischen Wirtschaftsinteressen, denn die Piraten standen für freies Kopieren, während die USWirtschaft beträchtlich auf Informationswirtschaft – Musik, Kinofilme, Software, Literatur – beruht. Und was passierte? Die ursprünglich Genderismus ablehnende und auf Technik ausgerichtete Partei wurde urplötzlich von Feministinnen überrollt, die alle Gender-Gegner massiv rausekelten, die Zensur an Parteimedien und Mailinglisten übernahmen und die gesamte Partei auf feministische Ziele und Genderismus umkrempeln” (Seite 30)
Hui, fehlt nur noch 9/11 war ein Akt von Genderisten, welche das Worldtradecenter als patriachales Phallussymbol nicht mehr sehen konnten – das jetzt eine Verfassungsrichterin alle Genderisten auf Betreiben der Amis zu den Piraten schickt, kann nicht mal ich glauben. Wie willst Du bitte dass ein normal denkendes deutsches Gericht so einen Blödsinn hinnimmt?

Danke dass ihr die Anliegen der Männerrechtler sowas von durch den Kakao zieht… Mann könnte glatt glauben Hadmut ist eine feministische Sockenpuppe, leider glaube ich im Gegensatz zu einigen hier nicht an Verschwörungstheorien…

Ach ja, wer das Dokument nicht nur nach Piraten und CIA durchforscht, sondern auch noch Verfassungsrichterin benutzt findet folgendes:
“Eine überaus bedenkliche Sichtweise aus einem Studiengang, der eine Verfassungsrichterin stellt. Sieht so jetzt die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Meinungsfreiheit aus?” (drittes Suchergebnis)
Hallo, es geht um einen Genderstudiengang, nicht um die Rechtssprechung des Verfassungsgerichts, zumindest nicht im Ausgangstext! Was eine Verfassungsrichterin vor ihrer Ernennung gemacht hat und was deren Uni heute macht, hat nichts mit Ihrer Rechtssprechung zu tun! Sie kann vorher Ringelpietz mit anfassen gemacht haben, die Uni kann das immer noch machen und nachher Urteile zur Verpflichtung Monogam in der Ehe zu leben erlassen; das erstere ist nicht Rechtssprechung, letztes dann übrigens schon! Wer so billige Unterschiede aber nicht mal hinbekommt, der sollte bitte nicht über Verfassungsrichter und deren Qualifikation reden, denn dieser Mensch hat KEINE Ahnung von Rechtssprechung!

“Auch hier fragt man sich wieder, was für ein abstruses Rechtsverständnis die Beklagte als Hochschule, die Recht lehrt, und die den Studiengang leitende Verfassungsrichterin Susanne Baer haben können, wenn sie Gesetze und Grundrechte derart auslegen.”
Ja, immer drauf auf die Susanne, die alte Lesbe. Hallo, die UNI, NICHT die VERFASSUNGSRICHTERIN hat Dein Auskunftsersuchen abgelehnt. Nun noch mal für Programmierdeppen “UNIVERSITÄT VERFASSUNGSRICHTERIN”

“– noch dazu eine, die selbst Recht lehrt und eine Verfassungsrichterin stellt – auf einen solchen Blödsinn kommt, wie ihn die Beklagte hier vorträgt.”
Blödsin und abstruses Rechtsverständnis, in einer Klageschrift, kommt immer gut! Zumindest, so möchte man ausrufen, steht hier dann die Uni nicht in einer Reihe mit Verfassungsrichterin…

“Die Professorin, Leiterin des Studiengangs und Verfassungsrichterin Susanne Baer beschimpft die Wissenschaftskriterien in ihren Schriften sogar verachtend und verächtlich als „Truth Regime“…”
Nun, das eine Verfassungsrichterin beschimpft, warum nicht, aber die Anlage ist in englisch, die ließt kein Richter vor einem DEUTSCHEN Gericht! Unter anderem weil nicht mal die Stelle in dem 7 Seiten umfassenden Anhang hervorgehoben wurde!

“Die charakterliche und fachliche Uneignung und Unbefähigung der Verfassungsrichterin Susanne Baer, das Amt des Verfassungsrichters auszuüben, …”
Jemand der nicht mal weiß wann ein Verfassungsgericht Recht spricht und was der Unterschied zu Ablehnung eines Auskunftsersuchens durch ein Unis ist, sollte bitte niemals Gericht oder Richterin zusammen mit den Worten fachliche Uneignung zusammen benutzen, das ist nämlich nur noch peinlich!
Du bist hier vor einem Gericht und möchtest ein Auskunftsrecht gegen die UNI BERLIN, nicht irgendwas mit blöden Verfassungsrichterinnen, von denen das Gericht nun wirklich weiß das Du sie nicht magst…

“Korruption, Hinterzimmerkungelei und verfassungsfeindliche Ziele bei der Wahl von Verfassungsrichtern durch den Wahlausschuss des Bundestages.”
Auch immer gut, alle Verfassungsrichter sind so ins Amt gekommen, aber bei Baer ist das natürlich bähhhh!!!

Man kann gerne noch die anderen Suchergebnisse durchgehen, alle ein Quell des Hasses und der Erheiterung für das Gericht…
Da wird dann behautet, auf Schriften verwiesen die nicht angehängt sind, in den Angehängten Schriften, wird nicht hervorgehoben, nicht mal übersetzt, damit der Richter bitte nicht schnell etwas findet…
Keine Ahnung wo Du studiert hast Hadmut, strukturiertes Arbeiten war aber mit Sicherheit kein Teil Deiner Ausbildung.
Genau so wenig wie Statistik, denn sonst könnte man ja mal die Wahrscheinlichkeit berechnen eine feministisch eingestellte Quotenrichterin zu erhalten, oder die Wahrscheinlichkeit einen Richter zu erhalten, der nazistisch ist und/oder dem deutschen Rechtssystem inkl. Verfassungsgericht unkritisch gegenüber steht (womit dann alle RichterInnen im Boot sind, also 100%).
Wenn man solchen Personen jetzt so was auf den Tisch legt, so hat man mit Sicherheit beste Voraussetzungen dafür geschaffen, dass diese Klageschrift auf dem Richterklo als Unterhaltungs- und Erbauungslektüre für längere Sitzungen ausliegt. Den Richter aber erst mal positiv auf seine Seite geholt, oder nur den Versuch gemacht, das hat Herr Danisch ja nicht nötig… Wenn es dann nicht klappt, ist es nicht schlimm, wir können ja dann einfach behaupten dieses Scheisssystem, dass von Genderisten durchsetzt ist, hat natürlich nicht gewollt das wir ihm in die Karten gucken…

Wenn Du vor Gericht gehst lieber Hadmut, dann hohl Dir FACHLEUTE, die VERSTEHEN was sie machen und die Dich auch mal AUSBREMSEN in Deinen HASSTRIADEN! Ein Anwalt ist nichts anderes wie ein MODEM zwischen Dir und dem Gericht, aber da ist er für einige unbezahlbar gut! Aber für Menschen wie Dich, die von sich selbst so überzeugt sind, das sie bald platzen, kommt so was natürlich nicht in Frage. Informatiker sind ja die Krone der Wissenschaft (evtl. direkt hinter Mathematikern)… Dir einen Psychologen anraten lasse ich deshalb lieber gleich. Der könnte jedoch Deine Negativen Gefühle mal in wirklich gute Aktionen kanalisieren…

Das ist jedenfalls nicht mein Maskulismus!


Hadmut
11.12.2013 0:07
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@NoMuMaskulismus:

Gelbe Karte!

Das ist hier mein Blog und keine Müllhalde. Überleg Dir erst mal, was Du eigentlich sagen willst und sprich in ganzen, korrekten Sätzen. Ansonsten geh Dich woanders auskotzen.

Im übrigen verbitte ich mir Deine Anwürfe. Ich vertrete hier meine Position und nicht Deine. Also muss meine Klageschrift meinen Vorstellungen entsprechen und nicht Deinen. Ich misch mich auch nicht in Deine Angelegenheiten. Wenn Dir das nicht passt, was ich mache, dann halt Dich einfach raus – oder sag Deine Meinung wenigstens so, dass man sie verstehen und nachvollziehen kann. Es ist weder meine Pflicht noch meine Aufgabe, meine Rechtsverfolgung so auszulegen, dass sie Dir in Deinen Kram passt.


Luc
10.12.2013 16:11
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Die Ecke, aus der der Vorwurf der Homophobie inflationär und demagogisch missbraucht wird ist nicht vor allem die der organisierten Schwul/Lesben-Szene. Der kommt eher aus der universitären Gender-Ecke (das sind ja beileibe nicht alles Homosexuelle, nicht einmal die Mehrheit) oder von self-empowerten Bessermenschen, gern in Jugendorganisationen von Parteien oder aus dem Umfeld politischer Stiftungen.

Dass schwule Lobbyverbände wie die KSL auch gern von Homophobie berichten ist natürlich richtig, liegt aber genauso in der Natur der Sache wie dass der Zentralrat der Juden hinter jeder Eva Hermann Antisemitismus wittert. Das gehört dazu und ist eben auch nicht immer falsch, so wenig wie immer richtig.


Hadmut
11.12.2013 0:10
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@Luc: Trotzdem besteht ein enormer Unterschied zwischen den Begriffen „Antisemitismus” und „Homophobie”.

Denn „Antisemitismus” sagt zunächst mal nur ziemlich neutral, dass jemand dagegen ist.

„Homophobie” hingegen stuft jede abweichende Meinung als „Phobie” und damit als psychische Störung (oder jedenfalls Annormalität ein), spricht den Leuten also von vornherein die Fähigkeit zur Meinung ab, weil jede abweichende Sicht gar nicht erst als Meinung zugelassen wird, sondern gleich als psychische Störung, die schon durch die Wortwahl als unberechtigt und krankhaft hingestellt wird.

Grundsätzlich müsste man jeden, der den Vorworf der „Homophobie” gebraucht, wegen Angriffs auf die Meinungsfreiheit und Demokratiefeindlichkeit gleich rauswerfen.


Jules
10.12.2013 16:18
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von FullxD:

“Sexuelle Vorlieben haben und hatten weitreichende, aber ungeahnte gesellschaftspolitische Auswirkungen, wie z.B. die zwei Weltkriege, dass aufgrund des meinerseits anwachsenden Recherchematerials ein Sachbuch dazu veröffentlicht wird.”

So ein Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. Beide Weltkriege haben mit sexuellen Vorlieben zu tun. Aaaah ja.


Anouk
10.12.2013 16:23
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Ach Hadmut,

bei aller berechtigter Kritik am Gender Studies Irrsinn … musste das jetzt echt sein, hier tobsuchtanfallmässig auf alle Nicht-Heteros einzudreschen?
Schau Dir doch an was für gruselige Gestalten Du damit anlockst.

Das ist Deiner nicht würdig, oder aber ich habe Dich bisher völlig falsch eingeschätzt. Auf jeden Fall hast Du heute sehr viele Symphatien verloren.


Hadmut
11.12.2013 0:13
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@Anouk:

> musste das jetzt echt sein, hier tobsuchtanfallmässig auf alle Nicht-Heteros einzudreschen?

Erstens habe ich das nicht getan.

Zweitens lege ich auf die Sympathie von Leuten, die eine einfach geäußerte Meinung gleich als „tobsuchtsanfallmäßig” abtun, ohnehin wenig Wert, weil diese Sympathien nicht verlässlich sind und sich drehen wie der Wind. Lieber wenige und dafür verlässliche Sympathien als solche, die von der Political Correctness abhängig sind.


Glasreiniger
10.12.2013 16:30
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Gut finde ich auch die Überschrift AU-SCHREIBUNG bei der vemeintlichen Enthirnungsberatung.


Klaus K.
10.12.2013 22:14
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Tolle Unterzeichner:

Subversiv-Perverse Aktion

und schreiben können sie auch nicht

LCavaliero Fridel Wildroserich
Marxistisch Luhmannistische Bildungsbrigade

lol

Muss man/frau/es eigentlich schwul/lesbisch/queer/inter sein, um in Berlin zu studieren zu dürfen? Kommt mir irgendwie wie früher vor, wo einer vom Marxistisch-Leninistischen Studentenbund und zwei vom Sozialistischen Irgendwas versucht haben, den Eindruck zu erwecken, als wäre sie viele. Nach dem Untergand der DDR war dann schnell Schluss. Ich frage mich, was diesmal untergehen muss, damit denen der Geldhahn abgedreht wird.


Thorsten
10.12.2013 23:26
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Es ist nur eine kleine Lobby, die sich mit Hilfe der Medien größer gibt als sie ist.

Man muß denen mal klar und deutlich die Meinung sagen!


DerdieBuchstabenzählt
11.12.2013 0:26
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@NoMuMask

Ja einige hier haben wirklich einen Knall! Mindestens aber Du!

Man kann selbstverständlich auch eine andere Meinung zu Homosexualität haben als Du! Und noch hat man ja auch das Recht diese Meinung zu sagen. Auch wenn es Dir nicht gefällt.

Daß die BDSM Spielereien an der HU jetzt “Mietzins” kosten ist übrigens nicht auf Hadmuts Mist gewachsen. Du Schlauberger!!

Auf den , ziemlich dummen, Rest Deiner Schimpfereien will ich nicht weiter eingehen. Nur soviel, ich glaube wirklich langsam es muss doch eine Enthirnungsberatung geben. Irgendwo …


Hadmut
11.12.2013 0:42
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> Und noch hat man ja auch das Recht diese Meinung zu sagen.

Noch…


@NoMuMaskulismus (((“Danke dass ihr die Anliegen der Männerrechtler sowas von durch den Kakao zieht…”)))

Hadmut hat mit seinem Blog mehr erreicht, als alle Männerrechtler zusammen. Männerrechtler sind wahrscheinlich die lächerlichste Fraktion unter den Feministen.


Alexander Roslin
11.12.2013 8:56
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@ Hadmut

*Und ebenso verführerisch ist es, als Gruppe („Group Think”) irgendwelchen Blödsinn zu treiben, weil die Political Correctness heute ja jede Kritik an einer Gruppe verbietet.*

Keineswegs.

Kritik an der Gruppe der weißen, heterosexuellen Männer = DER Sündenbock der neuen (alten) Linken, für die die weißen Heteromänner die “Geschlechterbourgeoisie” ausmachen, die im neuen Geschlechterklassenkampf entmachtet werden soll, ist ausdrücklich erwünscht und politisch voll korrekt.

Die zu diffamieren, en groupe zu beschämen, mit Kollektivschuld zu belasten ist geradezu erwünscht, dient es doch dem guten Zweck der Revolution, erzeugt bei weißen heterosexuellen Männern im Idealfall ein Schuld – und Minderwertigkeitsgefühl, an dem man sie packen, manipulieren und mittels dessen man sie bequemer ausbeuten oder wenigstens zum Schweigen bringen kann.

Hat schon Hand und Fuß, was die da treiben.

Homosexuelle und Lesben jedoch gehören zur “Koalition der Minderheiten”, die geschützt werden muss durch bannende Abwehrphrasen wie Sexismus, Homophobie, Rassismus etc., die jede Kritik an den entsprechenden Lobbygruppen im Keim ersticken soll.

Die können sich so mit minimalem intellektuellem Aufwand gegen jede Kritik immunisieren.

“DER HAT UNS KRITISIERT! DAS DARF DER NICHT; DENN WIR SIND SCHWUL (oder weiblich oder migrantisch oder farbig oder, oder, oder) UND SEINE KRITIK DESHALB HOMOPHOB.

Homophob oder rassistisch oder sexistisch ist das neue “ketzerisch”, die politisch Korrekten die neue Religioinspolizei.


patzer
11.12.2013 10:22
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Johanna
11.12.2013 11:49
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@NoMuMaskulismus: Sie sind nicht in der Lage, Ihre Gedankengänge in klar strukturierten ganzen Sätzen kurz und prägnant zu äußern. Stattdessen schimpfen Sie in ellenlangen Satzfragmenten auf alles und jeden, der nicht Ihrer Meinung ist. Keine Ahnung, wo Sie studiert haben, strukturiertes Arbeiten war DORT aber mit Sicherheit kein Teil Ihrer Ausbildung. Von wissenschaftlichem Arbeiten gar nicht zu sprechen…

Derartiges gehört übrigens zur üblichen Rabulistik (ja, mein Lieblingswort) links geprägter Gruppierungen (inkl. deren Anhänger): Viel Reden, noch viel mehr abschweifen, zwischendurch ein paar Beschimpfungen und Diffamierungen einstreuen und dabei möglichst weit vom Thema ablenken. Anschließend ist dann automatisch jeder, der darauf nicht eingeht, der Buhmann (oder in deren Weltbild “der oder die BuhmannIn bzw. -frau”), denn schließlich konnte oder wollte er ja kein (Schein- bzw. Pseudo-) Argument entkräften.

Widerspricht der oder die BuhmannIn bzw. -frau aber doch, kommt Stufe zwei, wie man sie z.B. bei Jürgen Trittin oder Sahra Wagenknecht in Talksendungen gut beobachten kann: Einfach lautstark und wiederholt ins Wort fallen und dazwischenquatschen, wenn das nichts hilft mit ergänzendem doofem Grinsen und/oder hysterischem Lachen.


NoMuMaskulismus
11.12.2013 13:39
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Lieber Hadmut,

das Dein Blog keine Müllhalde ist, ist schwer zu erkennen zwischen dem ganzen Unrat der hier abgelassen wird…

Du sprichst von Bachelorabschlüssen und Scheinen für BDSM Workshops, obwohl es selbst einem Hauptschüler wie mir auffallen sollte, dass Du hier etwas mit der Universität in Verbindung bringen möchtest, das mit der Institution Universität nichts zu tun hat. Der RefRat vertritt die Studenten, hierzu auch aus der Hompage:
„Der RefRat vertritt die Student_innenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Er ist an die Beschlüsse des Student_innenparlaments (StuPa) unmittelbar gebunden und erledigt die laufenden Geschäfte der Student_innenschaft.“

Wenn jetzt Menschen, die in Deutschland studiert haben glauben, dass dieser RefRat Scheine, die zur Erlangung irgendeines Grades an welcher Hochschule auch immer gelten, dann wissen wir, Pisa hat schon bis an die Hochschulen durchgeschlagen. Allein die Frage, so wie Du sie gestellt hast, ist mehr als polemisch und dämlich! Genau so könnte ich jetzt auf LARP eingehen, dessen Spielern auch ein Raum zur Verfügung gestellt bekommen haben. Kostenlos wohlgemerkt! Aber egal, Hauptsache draufhauen. Als größter Checker des WWW darf man über alles auskotzen, nur auf eigenen Seiten verteilt man dann gelbe Karten. LOL, erinnert mich an den Kindergarten. Und natürlich schützt die Meinungsfreiheit auch Deine Dummheiten, da brauchen wir nicht diskutieren, aber wenn ich auf DEINEN Kommentarseiten MEINE Meinung vertrete, so nehme ich mir auch das Recht dazu. Du darfst das dann gerne löschen, ist ja Deine Filterbubble hier, in der Du eher Jubelperser wie kritische Meinungen möchtest. Wie auch hier: „Lieber wenige und dafür verlässliche Sympathien als solche, die von der Political Correctness abhängig sind.” Lieber welche die mir nach dem Mund reden, wie welche die auch mal das Wort Tobsuchtsanfall in den Mund nehmen und auch noch mit Hadmut Danisch in Verbindung bringen…

Und klar kannst Du eine Klageschrift schreiben die Deinen Vorstellungen entspricht. Wenn die Richter dann jedoch die Klageschrift nicht lesen, weil narzisstische Richter da IHRE Vorstellungen haben, sondern sich lieber vom Anwalt der Humbold-Uni die „schönsten“ Dönekes vorlesen lassen, die Dich in das Licht eines Querulanten stellen, unter anderem mit Verweisen auf diesen Blog, dann darfst Du Dich nur nicht wundern wenn der Schuss nach hinten losgeht. Dann hast Du halt Bloggern und Männerrechtlern einen Bärendienst erwiesen! Du möchtest NUR eine Auskunft von der Uni, aber was soll es, wenn man die Gelegenheit dazu hat auch mal nem Richter seine Meinung vorzukotzen, dann macht man das. Hilfreich oder nicht, egal. Verschwörungstheorien mit NSA und CIA gehören dann immer dazu, werden dann von der Uni ins „rechte“ Licht gerückt und schwups hat man den Prozess verloren. Egal, in seiner Filterbubble ist es dann die große Genderverschwörung und gut ist. Damit bist Du auf dem gleichen Niveau wie Schrupp und Genderfreundinnen. Da ist es halt immer das böse Patriachat, bei Dir immer die bösen Gendertanten!

Jupi, Hadmut, Du bist kein Männerrechtler und auch kein Kämpfer für die Freiheit, Du bist nichts weiter als jemand der einfach seine Meinung rauskotzen möchte. Bewirken möchtest Du nichts, Du möchtest hier nur Deine Jubelperser. Tut aber auch mal gut einfach so gemocht und bewundert zu werden…

@Buchstabenzähler
„Man kann selbstverständlich auch eine andere Meinung zu Homosexualität haben als Du! Und noch hat man ja auch das Recht diese Meinung zu sagen. Auch wenn es Dir nicht gefällt.”

Oh, kommt jetzt die böse, der ist gegen die Meinungsfreiheit-Keule, die Du hier genau so schwingst wie Hadmut die Keule, och immer ist alles Homophob, egal was man sagt. Wenn mir ein Mensch sagt, die Erde ist eine Scheibe, dann nehme ich mir ebenfalls heraus meine Meinung zu sagen, in diesem Fall halt die, dass der betreffende einen Knall hat. Und wenn ich schon im vierten Posting Dinge wie:
„homosexuell kranker Menschen“ – „Fummeltrinenschwulies“ – „Kampflesben“ – „BSDM-Faschogays – „tuntigen Schwuliespaßgesellschaft“ – „Sexuelle Vorlieben haben und hatten weitreichende, aber ungeahnte gesellschaftspolitische Auswirkungen, wie z.B. die zwei Weltkriege“ lese, dann kann ich den Satz „Der hat einen Knall“ nicht mehr unterdrücken, den muss ich dann genau so rauskotzen wie Hadmut alles gegen Gender. Sozusagen Aktion/Reaktion. Jetzt sind schon Schwule und Lesben an zwei Weltkriegen Schuld. Was kommt noch? Schwarze sind Schuld am amerikanischen Bürgerkrieg?

Wenn Du eine andere Meinung zu Homosexualität hast, ist doch schön. Wenn Du die respektvoll rüberbringen kannst, also ohne Verleumdung und Beleidigungen, dann fällt das sogar unter die vom GG geschützte Meinungsfreiheit. Obiges jedoch ist genau so rausgekotzt wie vieles in diesem Blog! Ansonsten empfehle ich mal die Lektüre des GG, soll helfen.

So, nun nehme ich auch gerne die rote Karte entgegen und werde sie mir stolz an die Brust heften. Ich bin bei Hadmut rausgeflogen, dem Verfechter der Meinungsfreiheit!


Hadmut
11.12.2013 13:57
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@NoMuMaskulismus:

Stimmt, Du kriegst die rote Karte.

> Ich bin bei Hadmut rausgeflogen, dem Verfechter der Meinungsfreiheit!

  1. Was Du hier ablässt, fällt überhaupt nicht unter Meinungsfreiheit. Du hast nämlich das Detail übersehen, dass Du hier gar keine Meinung äußerst. Du stellst ja gar keinen Standpunkt dar, sondern wetterst nur gegen mich. Juristisch ist das keine Meinungsäußerung, sondern Beleidigung und sog. „Schmähkritik”. Die ist nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt. Dazu gibt es massig Rechtsprechung, insbesondere auch des Bundesverfassungsgerichts.

    Nicht jedes Gesülze ist eine Meinung, die von der Meinungsfreiheit geschützt ist. Meinungsfreiheit stellt gewisse qualitative Mindestanforderungen, die Du nicht erfüllst. Dazu gibt es ausgiebig Verfassungsrechtsprechung. Der ich übrigens weitgehend zustimme.

  2. Das hier ist ein privates Blog. Ich in keiner Weise gehalten, mein Blog dafür zur Verfügung zu stellen, dass andere ihre Meinung darin äußern können. Ich habe nicht mit Geld, Arbeitszeit und der Verantwortung für die Inhalte dafür zu sorgen, dass andere sich öffentlich darstellen können. Dazu gibt es hier extra eine Kommentarpolicy, in der das ausführlich erklärt wird. Oder kurz gesagt: Mein Blog, meine Meinung – Dein Blog, Deine Meinung. Wer seine Meinung kundtun will, der möge ein eigenes Blog eröffnen und nicht bei mir trittbrettfahren. Im übrigen dient dieses Blog in allererster Linie der Darstellung meiner Meinung. Und dazu gehört, dass ich mich nicht in der Darstellung meiner Meinung beeinträchtigen oder verkürzen lassen muss, indem ich jedem erlaube, hier seinen Müll abzuladen.
  3. Ich habe mich inzwischen über mehrere Jahre verteilt ausführlich mit dem Grundgesetz, der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Grundrechtsliteratur befasst. Ich glaube nicht, dass Du mir da einen vormachen kannst. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass Du irgendwelches Fachwissen darüber hast, wie man Verwaltungsgerichtsprozesse führt oder Klageschriften schreibt. Insbesondere da von Dir bisher ja nicht der geringste irgendwie brauchbare Hinweis oder Inhalt kam. Dein Vortrag ist völlig substanzlos.
  4. Warum liest Du mein Blog überhaupt, wenn es Dir nicht gefällt? Lass es doch einfach bleiben!

Herbert
11.12.2013 17:04
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Bin mir ziemlich sicher, dieser “NoMuMaskulismus” war ein (wahnsinnig [schlecht getarntes]) Uboot. Hat sich am Anfang der Beiträge immer noch zusammengerissen aber sich dann selbst wieder in Rage geschrieben. Am Lustigsten im ersten Beitrag hier der Verweis auf “Höflichkeit” am Anfang, die “Höflichkeit” “beide Seiten” zu hören und dann folgt der Rant voller Beleidigungen…


Hadmut
11.12.2013 23:44
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@Herbert:

> Bin mir ziemlich sicher, dieser “NoMuMaskulismus” war ein (wahnsinnig [schlecht getarntes]) Uboot.

Der Gedanke ist mir auch gekommen. Die konfuse, inhalts- und standpunktlose Beschimpfungsrhetorik klang doch sehr nach Feminismus, und der Versuch, mich in Widerspruch zu Männerrechtlern zu setzen (was mich nicht im Geringsten stören würde) so ne typische Billig-Rhetorik, wie sie in den Gender Studies gelehrt wird. Bei den Feministinnen fallen mir diese Billig-Rhetorik-Figuren aus den populär-pseudo-wissenschaftlichen Rhetorik- und Rabulistik-Lehrbüchern der 80er und 90er Jahre nämlich immer wieder auf, und an den Unis machen sie ja auch ständig solche Rhetorik-Kurse, oft nur für Frauen zugänglich. Noch bei keiner anderen Interessengruppe ist mir das so intensiv aufgefallen (vielleicht habe ich aber auch nur nicht so genau drauf geachtet…).


Mathias
11.12.2013 17:27
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@Patzer

Bis auf die Wiedergabe der Studienergebnisse und evtl. der Einleitung zum Thema finde ich diesen Artikel nicht zielführend. Besonders die Interpretation des Wissenschaftlers Gur über die ‘Schöpfungsabsicht’ und die Unterdrückung der fraulichen Identität durch Erziehung ist m.E. Blödsinn.

meine Interpretation

1) Verhalten ist z.T. biologisch codiert. Eine Anpassung des Verhaltens, bzw. der Codierung, an optimale Überlebensstrategien findet/fand statt. Eine entstandene Form von Symbiose im Verhalten ist daher wahrscheinlich, wobei deren Ausmaß weiter untersucht werden sollte. –> biologische Rollenverteilung

2) Eine kulturelle Rollenverteilung lief vermutlich mit der Entwicklung des Bewußtseins parallel und wird durch Erziehung “vererbt”. Die Anpassung der Kultur(en) an veränderte Gegbenheiten verlief/verläuft wesentlich schneller. –> kulturelle Rollenverteilung

jetzt wird’s ein wenig komplizierter für mich das auch korrekt rüber zu bringen:

3) Eine Erziehung entgegen des biologischen Verhaltens führt vermutlich zu erhöhtem Streß und psychischen Auffälligkeiten. Wobei sich biologische Verhalten vom biologischen Geschlecht unterscheiden kann, aber dazu später mehr. Ich vermute auch, dass Therapieansätze zur Änderung biologisch vererbter Verhaltensmuster größtenteils scheitern.

4) Eine Erziehung entgegen den kulturellen Verhaltensmustern führt ebenfalls zu erhöhtem Streß und psychischen Auffälligkeiten. Lösungsansätze wären einerseits die Loslösung von der entsprechenden Gesellschaft, andererseits die Umformung des Individuums entsprechend der gesellschaftlichen Muster (Therapie) oder die Umformung der Gesellschaft (Toleranz, Revolution).

5) Wenn biologische Unterschiede die persönliche oder gesellschaftliche Entscheidungsfindung beeiflussen, sollten diese Berücksichtigt werden. Aber auch nur, wenn durch diese Unterschiede nachweislich (evidenzbasiert) Nachteile entstehen. Bei kulturell entstandenen Unterschieden, oder nicht-relevanten biologischen Unterschieden kann eine Berücksichtigung entfallen.

Ich finde die Idee einer Normalverteilungskurve in der Gesellschaft gerade spannend: ein großer ‘Mainstream’ (vllt. 80-90%) und 10-20% Randbereiche, die toleriert werden sollten. Regelungen sollten dann aber immer auf die gesamten 100% orientiert sein, also jedem Individuum in der Verteilung die gleichen Rechte/Möglichkeiten geben.


Stefan H
11.12.2013 17:34
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@Johanna “..kommt Stufe zwei, wie man sie ..”

Sehr treffend vorhergesagt 🙂

@Hadmut
*Daumen hoch* und weiter so. – dem kann ich mich nur anschließen!


Caless
11.12.2013 18:35
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> Jupi, Hadmut, Du bist kein Männerrechtler

Soweit ich mitgekriegt habe, ist er auch keiner und will auch keiner sein bzw. werden. Er arbeitet sich lediglich an der von ihm formulierten Forschungsmafia ab.


Hadmut
11.12.2013 23:38
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@Caless:

>> Jupi, Hadmut, Du bist kein Männerrechtler

> Soweit ich mitgekriegt habe, ist er auch keiner und will auch keiner sein bzw. werden. Er arbeitet sich lediglich an der von ihm formulierten Forschungsmafia ab.

Stimmt genau. 🙂


Stephan Hornstett
11.12.2013 19:21
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Herr Danisch, wenn Ihnen “homophob” als Bezeichnung Ihrer Worte als falsch erscheint, weil psychologisierend, dann muss man halt ein neues Wort erfinden.

Mit den von Ihnen geäußerten Sätzen sind Sie also nicht homophob, sondern einfach homosexuellenfeindlich oder antihomosexualistisch. Oder vielleicht auch gegen den Staatsschutz in Sachen freier Persoenlichkeitsentfaltung bzgl. Sexualität.

Der Satzteil hier “diese Form der Rhetorik ist übrigens der Grund, warum ich Schwule und Lesben, was ich früher nur für eine sexuelle Orientierung hielt, inzwischen ernstlich für blöde halte” ist jedenfalls pauschal gegen alle Homos, so als ob Sie bereits mit allen gesprochen hätten. Dass es ein alle-meinender Satz ist, werden Sie kaum in Abrede stellen.

Aus dem Satz kann man auch machen: “diese Form der Rhetorik ist übrigens der Grund, warum ich Informatiker und Ingenieure, was ich früher nur für eine Berufung hielt, inzwischen ernstlich für blöde halte” und dann würde jeder klar sagen: hier ist ein Mensch aber übers Ziel hinaus geschossen, weil er alle in einen Topf wirft. Man würde so einen Mensch vielleicht “techno-phob” nennen oder vielleicht “techno-feindlich” nennen müssen. In jedem Fall aber würde kaum jemand sagen, es handle sich um ein richtiges und wahres Urteil, sondern jeder würde das als Pauschalismus, “alles über einen Kamm” etc. abwatschen und kaum ernsthaft es als Argument gelten lassen, zudem den Menschen bezüglich solcher Dinge als “vorurteilend” betitteln und sich merken: “wenn der sich zu _dem_ Thema auslässt, kann man getrost weghoeren!”.

Wenn hier jemand Alan Turing in die Bresche schmeißt, dann wohl um hier bezüglich Ihrer “alle Homos sind bloede”-Behauptung ein Beispiel zu nennen, für das diese Dummheit trotz Homosexualität nicht zutrifft. Das ist eine Aufforderung zur Erklärung, wie denn bei all den dummen Homos doch auch ein sehr kluger dabei sein koenne, von denen es übrigens auch mehr als einen gegeben hat. Koennen Sie das nicht erklären, wirkt Ihre Behauptung eben wie ein reiner Pauschalismus, der auch Turing mitmeint, obwohl Ihnen klar sein müsste, dass der nicht dumm war.

Es ist auch richtig, dass das hier ein privater Blog ist. Aber das Internet selbst ist oeffentlich. Wer im Internet/Web etwas betreibt, das jedem zugänglich ist, der muss dann auch ertragen, wenn man ihm oeffentlich was entgegen hält. Und bevor es nun um Veronyme/Pseudonyme geht: wer auf dem Marktplatz mit jemandem laut streitet, wird über kurz oder lang gar nicht in der Lage sein, die Namen all derer, die sich wegen der Lautstärke am Gespräch beteiligen, zu wissen. Er wird auch nicht wissen, ob da überhaupt jemand mit Pass vor ihm steht oder nicht.

Alles in allem handelt es sich hier um die Frage, ob Sie, Herr Danisch, hier nicht Korrelation (einige Homos sind dumm) mit Kausalität verwechselt haben (alle Homos müssen dumm sein). Das einige Homos dumm sind, zumal die in der Politik, wird niemand ernsthaft in Zweifel ziehen koennen. Wegen der einen paar aber schlicht auf alle schließen zu wollen, wird Ihnen ebenso niemand als Argument abnehmen, weil es auch keines ist, sondern eine Behauptung aus irgend einem (verständlich oder nicht) Unmut heraus getätigt.
Übertrüge man das im Übrigen auf die Gruppe, die in der Politik und im hohen Bildungswesen amtsgewaltsmäßig die Mehrheit stellen, so müsste man denn auch sagen: alle Männer sind dumm, korrupt und verlogen. Was auch wieder niemand ernsthaft unterschreiben würde außer vielleicht die Missy Schwarzer.


Hadmut
11.12.2013 23:37
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@Stephan Hornstett:

> Mit den von Ihnen geäußerten Sätzen sind Sie also nicht homophob, sondern einfach homosexuellenfeindlich oder antihomosexualistisch.

Nein. Eigentlich bin ich nur korruptions- und betrugsfeindlich, und mache davon lediglich keine Ausnahme für Frauen und Schwule. Denn ich beschäftige mich ja seit 1998 durchgehend mit Hochschul-, Wissenschafts- und Wirtschaftsbetrug. Das hat bisher keinen gestört. Kommt man aber mal bei den Schwulen vorbei, dann gilt man gleich als schwulenfeindlich, nur weil man denen ihre sonst übliche Prinzessinnen- und Privilegierten-Rolle nicht zugesteht und sie genauso kritisch betrachtet wie sonstige Menschen auch.

Schwule sind bei uns inzwischen so verhätschelt worden, dass sie es schon als feindlich ansehen, wenn man sie normal behandelt wie andere auch.

> Aus dem Satz kann man auch machen: “diese Form der Rhetorik ist übrigens der Grund, warum ich Informatiker und Ingenieure, was ich früher nur für eine Berufung hielt,

Guter Punkt!

Genau mit diesem Vergleich kann man nämlich mal (z. B. per Google) suchen, wie oft Informatiker den Nicht-Informatikern eine „Informatikerphobie” vorwerfen. Allein schon der quantative Vergleich wird dann zeigen, dass meine Sichtweise durchaus nicht unberechtigt ist, denn der Vorwurf der Homophobie wird inzwischen so omnipräsent erhoben, dass die Kritik daran ebenso universell sein darf.


Knecht Ruprecht
11.12.2013 20:47
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Weihnachten steht vor der Tür, da drehen wieder vermehrt die Leute hohl, sehr schön hier zu sehen


Niko
11.12.2013 20:58
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@Hadmut
Uffa… Schade, dass bei Artikeln von dir zu dem Thema immer dieselben gescheiterten Gestalten wie FullXD ihren Schwulenhass in den Kommentaren abladen. Nicht mal ich als Schwuler beschäftige mich dermaßen in Vollzeit mit dem Thema wie er…

Was deinen Artikel angeht, kann ich dir traurigerweise nur zustimmen: Wer seine sexuelle Orientierung zur Lebensart und Berufung erhöht und allen anderen immer gleich mit der Homophobie-Keule kommt sobald diese nicht in Jubel ausbrechen ob der eigenen Andersartigeit, der ist wirklich blöde. Und der hilft damit im Ende niemandem, schon gar nicht “der eigenen Sache”, eher im Gegenteil. Manchmal ist die eigene “Diskrimierungserfahrung” auch einfach nur darin begründet, dass man seinem Umfeld so sehr auf den Zeiger geht, dass man _dafür_ dann die Rechnung kassiert. Gibt es eigentlich noch Hoffnung, dass der ganze Gender-Käse auch bei uns wieder abgeschafft wird? Die Milliarden die da versenkt werden wären besser angelegt in echte Bildung, wo auch was bei rumkommt, volkswirtschaftsmäßig.

Ich wurde übrigens letztens von einem anderen Schwulen als “angepasstes Schoßhündchen des Establishments” beschimpft, bloß weil ich und mein Freund _mit_ unserem Heteroumfeld leben und nicht immer dagegen. Ist hier etwa schon wieder der Klassenkampf ausgebrochen und mir hat keiner Bescheid gesagt?

Schwule Grüße, Niko 🙂

P.S.: Nur so als persönliche Anmerkung, du bist nicht homophob, nur genervt vom ewigen Opferkult der Schwulen und Lesben; ein gern übersehener Unterschied. 😉


Fry
11.12.2013 21:04
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@Hadmut: so sehr ich dir wünsche, auch im Interesse aller Blogger, dass deine Klage gegen die HU obsiegen wird (d.h. Auskunftsverpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit bestätigt wird)

so sehr muss ich feststellen, dass du in der Klageschrift von Hölzchen auf Stöckchen kommst und dich vor Gericht selbst vertrittst. Beides vermindert deine Chancen auf richterliches Gehör erheblich. Und ja, auch ich habe Gerichtserfahrung. Gewisse zumindest (ca. 10 Rechtsstreits, zumeist Zivilrecht).


Torsten
11.12.2013 22:35
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Hallo Leute, geht doch mal mit den T-Shirts zur Humboldt-Uni

http://www.feuerbringer-magazin.de/2013/12/10/die-feminismus-kollektion/


Joe
11.12.2013 22:41
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Danke Hadmut, sehr unterhaltsamer Blog-Artikel. Je tiefer man nachgräbt, desto mehr Unrat kommt ans Licht. Der Niedergang der westlichen Zivilisation in seiner vollen Schönheit…

Die Leute halten die Legenden von Sodom und Gommorah, die im Feuer vom Himmel untergingen, für dumme Märchen

Daran mußte ich beim Lesen auch spontan denken.


Moritz
12.12.2013 3:23
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*Zum U-Boot*

Ich denke auch, dass der/die/das in die U-Boot-Kategorie gehört. Die Femis sind mittlerweile so verblendet, dass sie glauben, sie würden eine Art Mehrheitsmeinung vertreten und wer andere Standpunkte vertritt, müsse ein “Männerrechtler” sein. Worauf dann die drolligsten rhetorischen Figuren ausgepackt werden (“finden nicht mal Männerrechtler toll”). Dazu passt dann auch, dass die sich nicht vorstellen können, dass man schwul sein kann, ohne sich von den ganzen Gender-Spinnern adoptieren lassen zu wollen.

Dabei ist die schockierende Wahrheit offensichtlich: Schon abseits der Zottel-Fakultäten will niemand mehr etwas von diesen Genderisten wissen. Gleiches gilt für das private Umfeld: Heutzutage stößt sich doch nirgendwo mehr jemand an gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften…

Für den Rechtsstreit viel Glück. Die Inanspruchnahme fachlicher Hilfe wäre sicher besser gewesen. Aber so teuer käme eine Pleite nun auch wieder nicht…;)


Alan Turing
12.12.2013 7:22
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@Stephan Hornstett: Danke!

@Hadmut:

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie (weiterhin) die Meinung vertreten, dass es eine Korrelation zwischen sexueller Orientierung und Intelligenz gibt?


Alan Turing
12.12.2013 7:34
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Um irgendeiner “Korrelation vs Kausalitaets” Eroerterung vorzubeugen,
moechte ich gerne meine Frage neu formulieren:

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie (weiterhin) die Meinung vertreten,
dass die durchschnittliche Intelligenz von Homosexuellen unterhalb
der durchschnittlichen Intelligenz von Heterosexuellen liegt?


Hadmut
12.12.2013 13:01
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@ „Alan Turing”:

Ich würde Sie nachdrücklich bitten (und es auch künftig unterbinden), dass Sie das Pseudonym „Alan Turing” verwenden. Von dessen Fähigkeiten sind Sie Lichtjahre entfernt und Ihr Auftreten unter diesem Namen eine Beileidigung für jeden Informatiker. Davon abgesehen ist es ziemlich überheblich und eingebildet, sich mit Namen von Berühmtheiten zu bezeichnen und sich mit deren Federn und Leistungen zu schmücken. Es gibt da auch keine Gruppenvererbung von Leistungen von einem Schwulen auf den anderen. Das ist genauso albern und abstoßend, wie wenn sich irgendwer selbst als „Albert Einstein” tituliert. Sie bringen ja auch überhaupt keinen Bezug zu dessen Leistungen. Und Informatiker sind Sie offenbar auch nicht.

> Verstehe ich Sie richtig,

Nein. Sie verstehen nicht nur mich nicht richtig, sondern offenbar gar nichts richtig.

  1. Die Ansicht, dass Intelligenz und Rationalität vor allem bei weißen, heterosexuellen Männern vorkommt bzw. von denen zur eigenen Bevorteilung erfunden wurde und alle anderen Personengruppen benachteiligt, stammt nicht von mir, sondern ist eine der zentralen Thesen der Gender Studies. Beschwerden sind daher bei denen und nicht bei mir einzureichen.
  2. Ich habe nichts gesagt über Heterosexuelle und auch meine Aussagen über Homosexuelle in den Kontext der HU Berlin bzw. universitäter Gender Studies gestellt. Daraus lässt sich also überhaupt keine Korrelation mit Homo-/Heterosexualität ableiten.
  3. Homosexuelle an Universitäten sind nach meinem Eindruck dümmer als Heterosexuelle. Das liegt aber nicht daran, dass Hetereosexuelle schlauer wären, sondern daran, dass man für diese massiv niedrigere Schwellen baut und die Dummen unter den Homos an die Unis gehen, die Dummen unter den Heteros aber nicht. Reicht ein dummer Heteromann an der Uni Mist ein, und man sagt ihm, dass es dumm ist, dann hat er keine Ausrede. Er wird rausgeprüft oder geht von selbst, zumal eher in sog. „harten Fächern”. Sagt man jedoch einer dieser Gender-Minderheiten (Frau, Lesbe, Schwul, Unklar), dass seine Arbeit dumm ist, dann heißt es sofort, das sei frauenfeindlich/homophob usw., was die Anforderungsschranke senkt. Deshalb kommen dumme Homos eher an die Uni als dumme Heteros. Und deshalb sind die dort im Mittel dümmer.
  4. Offenkundig hat man hier ja dedizierte Dummenstudiengänge eingerichtet. Warum wohl?
  5. Das Problem liegt nicht in der Intelligenz, der Begriff ist falsch. Das Problem liegt in einer Denkfaulheit. Man merkt das im Umfeld der Gender-Studies und auf den diversen Veranstaltungen, die ich besucht habe, so richtig intensiv, dass die Leute jede Mühe des Denkens scheuen und überhaupt keine Abneigung gegen Dummes haben, die suhlen sich geradezu in strunzdummen Aussagen. Damit nicht genug, es gibt ja sogar Leute aus den Gender-Studies, die behaupten, dass es heteromännlich normativ sei, wenn mal logisch, konsistent und widerspruchsfrei sein solle, das deshalb also nicht verlangt werden dürfe. Noch Fragen?
  6. Es fällt auf, dass Homosexuelle viel häufiger an nichts anderes denken, als an ihre Sexualität und deren Kontext. Heteros tun das nicht. Wieviele Heteros gibt es in der Wissenschaft, die ihre Heterosexualität zum Dauerthema machen? Die können von sich selbst abstrahieren. Das nicht zu können ist auch eine Form von mangelnder Intelligenz. Ebenso fällt auf, wie emotional, ichbezogen, subjektiv das immer alles ist.

    Ich habe durchaus den Eindruck, dass viele Homosexuelle übersexualisiert und überemotionalisiert sind. Und das beeinträchtigt beim Denken, auch bei gleicher Grundintelligenz. Übrigens schimpfen ja die Gender-Studies auch so auf abstraktes Denken und das asexuelle, vom Sexuellen völlig losgelöste Denken in den Wissenschaften. Das stammt also auch nicht von mir, sondern kommt von den Gender Studies selbst. Die wollen’s geradezu dumm haben, die fordern das explizit.

  7. Ich habe hier mehrfach gezeigt, dass Gender Studies strunzdumm und frei erfunden sind, und jeder Logik und Wissenschaftlichkeit entbehren.

    Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Gender Studies vornehmlich von Homosexuellen betrieben werden. Das springt ins Auge, riecht nach Korrelation und wirft Fragen nach Kausalitäten auf. Könnte es sein, dass Homosexuelle gerne emotional und nicht-rational denken? Oder ist es umgekehrt so, dass ein per se dummes Fach solche Schichten eher von Homos als von Heteros anzieht? Woran sonst könnte es liegen?

    Wenn Ihnen der Gedanke nicht gefällt, dass das mit Homosexualität zu tun haben könnte, sind Sie herzlich aufgefordert und eingeladen, Ursachenforschung zu betreiben und andere mögliche Ursachen zu erläutern. Ich bin an sachlich-nachvollziehbaren Vorschlägen sehr interessiert und gehen diesen gerne nach. Immer her damit.

    Ich habe nur nicht den Eindruck, dass von Ihnen irgendwas substanzielles kommen würde, Sie Möchte-gern-Alan-Turing.

  8. Ich verweise auf die letzte, englische Anlagen zu meiner Klageschrift, in der Susanne Baer auf das hetero-männliche „Truth Regime” schimpft. Wissenschaftlichkeit wird mit heteromännlichkeit gleichgesetzt. Damit ist doch eigentlich alles gesagt, was dazu zu sagen ist.

RedHead
12.12.2013 9:44
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Nein, homosexuelle sind nicht per se ernsthaft blöde. Leute, die ihre sexuellen Vorlieben zur Wissenschaft erklären wollen sind es allerdings schon. Genauso Leute, die sich dadurch diskriminiert fühlen, dass ihre sexuellen Vorlieben nicht von der Steuer finanziert werden, was ja dann eigentlich Gleichbehandlung bedeutet.


beeblebrox
12.12.2013 11:15
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Also:
Dem Schwulen- und Lesbenreferat der HU wurde offenbar der (kostenlose) Zugang zu Räumlichkeiten der HU für ein “Drag-, Bondage- und BDSM-Workshop” verweigert, während zeitgleich Heidi Klum die Möglichkeit für einen Auftritt und somit Werbung für ihre Show eingeräumt wurde.

Dies ruft erwartungsgemäß den heiligen Zorn der studentischen Schwulen- und Lesben- organisationen hervor zumal diese reichlich dümmliche – aber kommerziell recht erfolgreiche Erniedrigungs- und Verblödungsshow von Frau Klum so ziemlich diametral dem Weltbild dieses Referats entgegen stehen dürfte.

Das wirft für mich einige Fragen auf:

Warum soll eine Hochschule überhaupt Räumlichkeiten für einen solch spezielle Veranstaltung bereitstellen?
Falls ja – warum stellt sie dann nicht auch Räumlichkeiten
– für anonymen Alkoholiker und andere Suchtkranke
– Selbsthilfegruppen für Witwen, Waisen und sonstwie Traumatisierte
– Geburtsvorbreitungskurse
– Schreitherapie und gewaltfreies Töpfern
– usw. usw.

Der ganze Sprachduktus und die Argumentationsweise Beschwerdeführer ist doch irgendwie sehr typisch für eine größere Gruppe von “Uni-Gewächsen”, welche die Hochschule mit ihrem privatem Ökosystem gleichsetzen. Da es für diesen Personenkreis offenbar nichts außerhalb dieser Welt gibt, gilt es diesen “Lebensraum” mit allen Mitteln zu verteidigen. Als Folge wird jegliche Infragestellung oder gar Kritik als persönliche Kampfansage gewertet.

Eine andere Frage ist natürlich, warum jemand, der offenkundig über die Hochschulreife verfügt und einen Hochschulabschluss anstrebt sich für eine solch alberne Casting-Show wie die von Heidi Klum interessiert. G8 Abi – alles schön und gut – aber spätestens wenn man sich für ein Studium einschreibt sollten doch gewisse Teeny Träumereien der Vergangenheit angehören. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Studenten während des Studiums etwas Kohle als Model verdienen wollen. Wer aber im Studium immer noch von einer Karriere als Top-Model mittels Heidi Klum träumt, der hat aber an einer Uni auch nichts verloren.
Daher finde ich die Frage schon berechtigt warum ein Hochschullehrer seine Veranstaltung für so einen Schmarrn unterbrechen lässt. Eitelkeit? – Huhuu ich bin im Fernsehen!?
Was kommt als nächstes? Dieter Bohlen sucht den Superdödel?

Ich finde – weder das eine (BDSM-Workshop) noch das andere (Heidi Klum) haben irgendetwas an einer öffentlichen Hochschule verloren. Denn nicht alles was privat ist muss in der breiten Öffentlichkeit ausgetragen werden.

Die letzte Frage die sich mir stellt:

Was Herr Danisch hat dies alles mit Ihrer Klage zu tun?

Außer einer zeitlichen Korrelation finde ich nichts substanzielles oder irgendwie belegbares in Ihren Ausführungen außer wilden Spekulationen und eine Rhetorik, die auch um keinen Deut besser ist als die, die Sie kritisieren.


techniknoergler
12.12.2013 16:40
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” Könnte es sein, dass Homosexuelle gerne emotional und nicht-rational denken? Oder ist es umgekehrt so, dass ein per se dummes Fach solche Schichten eher von Homos als von Heteros anzieht? ”

Ich tippe eher auf letzteres, ohne meine Hand dafür ins Feuer legen zu wollen. Begründung:

“Dummer Fächer” werden nicht pauschal verstärkt von Homosexuellen aufgesucht. Nur Gender Studies und andere Fächer in dem Rahmen, wie man darin Gender verpacken kann. Dabei gibt es unabhängig von Gender noch viel Potential für Geschwurbel und da strömen da auch eher interessierte von seichter Pseudo-Intellektualität rein oder Utopisten, die gleich die ganze Welt mit ihrem Gerede “verbessern” wollen – homosexuelle sind da nicht (nennenswert) überrepräsentiert.

Am der Fähigkeit zum rationalen Denken kann es also nicht liegen. Bleibt eigentlich nur übersexualisierung oder pathologische Probleme mit der eigenen sexuellen Identität. Letzteres wird ja von homosexuellen in Gender-Gebieten auch halb zugegeben und man hat auch schon einen Schuldigen für die pathologischen Probleme: Die Gesellschaft, die durch ihre Ausgrenzung…

Damit sage ich nicht, _jeder_ Homosexuelle hätte krankhafte Probleme mit seine Sexualität. Nur die gehen dann halt nicht in die Gender Studies… Und sie zeigen ja, das es auch ohne Knacks geht und der Gesellschaft das Privatleben da vollkommen egal ist.


euchrid eucrow
12.12.2013 17:05
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Nein, homosexuelle sind nicht per se ernsthaft blöde. Leute, die ihre sexuellen Vorlieben zur Wissenschaft erklären wollen sind es allerdings schon.

so sehe ich das auch. es gab da kürzlich einen blogbeitrag, in dem eine frau schrieb, das sie sich von den feministinnen diskriminiert fühlt. im eigenen freundes und bekanntenkreis ist das schnell belegt.
ich kann mir gut vorstellen, dass sich die mehrheit der lesben und schwulen von den plärrenden und geifernden homosexulellen in ein ebenso schlechtes licht gerückt fühlt.


euchrid eucrow
12.12.2013 17:07
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hier der link. ich hatte wohl falsche tags gesetzt.
http://schreibrephorm.de/lasst-menschen-doch-einfach-das-tun-was-sie-wollen/


Stephan Hornstett
12.12.2013 18:15
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Wenn ich Sie jetzt richtig verstehe, sagen Sie, daß Sie Homos “an Universitäten” grundsätzlich “für bloede” halten?
Und aus dieser Feststellung leiten Sie die Frage ab, ob Homosexuelle nicht sozusagen konstitutionell etwas bloeder seien, weil sie die Welt nie anders wahrnehmen als durch die Brille ihrer Homosexualität?


Hadmut
13.12.2013 13:06
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@Stephan Hornstett:

> Wenn ich Sie jetzt richtig verstehe, sagen Sie,

Nein, Sie haben mich nicht richtig verstanden.

Ich halte Homos an Universitäten nicht für grundsätzlich blöde. Sondern ich halte Homos an Universitäten für anders aus dem Bevölkerungsquerschnitt repräsentiert als Heteros an Universitäten. Die Auswahl ist eine andere. Deshalb halte ich Homos an Universitäten inzwischen im Mittel (und das ist eine ganz andere Aussagen) für blöder. Und das hat nichts oder wenig mit „Intelligenz” zu tun, sondern damit, dass die sich inzwischen so richtig in die Blödheit reinsteigern, weil man das so als Gruppeneigenschaft für sich entdeckt hat. Das Problem hat nichts mit Intelligenz an sich zu tun, sondern damit, dass viele Homos so denkfaul, emotional, korruptiv und gruppenorientiert denken und sich so in einen Unterdrückungswahn hineingesteigert haben, dass sie Dummheit gesellschaftsfähig gemacht und den Denk-Druck an Universitäten aufgelöst haben. Das ist das Problem. Nicht dass sie an sich zu dumm sind, sondern sie sich inzwischen selbst als dumm gefallen und das forcieren. Dummheit als Programm und nicht als Intelligenzmangel. Absichtliche Dummheit.

Dazu gehört eben auch das Umfeld, in dem sie gemerkt haben, dass Universitäten inzwischen so willkürlich und korrupt sind, dass man da inzwischen mit gezielter Dummheit tatsächlich durchkommt. Und das wird genutzt. Dummheit ist an Universitäten kein Nachteil mehr, sondern inzwischen sogar Vorteil, und da kommt dann der Opportunismus zum Zuge.

Ich werde den Homos an den Unis nicht vor, dass sie dumm sind, sondern dass sie Dummheit akzeptieren und fördern.


RedHead
12.12.2013 21:18
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Mir geht bei der Sache noch eine andere Frage durch den Kopf: Wenn wir das jetzt mal als Arbeitshypothese hinnehmen, dass die Studentenvertretung der HU ein Referat braucht, dass für Schwule, Lesben, Tanssexuelle, Bisexuelle und Intersexuelle zuständig ist, fällt das dann nicht eigentlich schon in den Themenbereich des Referates für Queerfeminismus? Das gibt es nämlich schon lange. Ist das LGBTI-Referat jetzt eine radikale Abspaltung, die keinen Bock mehr auf heterosexuelle Frauen hat und ansonsten mit denen die Zuständigkeiten teilt?


WikiMANNia
13.12.2013 7:21
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Die Kritik von NoMuMaskulismus ist berechtigt, ich würde es nur anders formulieren:

Drei sehr gute Argumente sind besser als zehn gute. Und zehn gute Argumente sind besser, als alles hinzuschreiben, was mir zu dem Thema einfällt.

Hadmut hat meiner unbedeutenden Meinung zufolge die Klageschrift mit einem Schaulaufen verwechselt: Schaut alle her, was ich alles zu dem Thema weiß!!!

Ich habe den Text mit Vergnügen gelesen, aber als Zusammenfassung all dessen, was Hadmut hier im Blog so an Infos angesammelt hat. Als Klageschrift gelesen habe ich mich schon an vielen Stellen gefragt, ob das in eine Klageschrift gehört. Da ist vieles argumentativ schwach, angegreifbar, im Hinblick auf das Klageziel ungeeignet. Wohlgemerkt, in Hinblick auf “Drei sehr gute Argumente sind besser als zehn gute.”

NoMuMaskulismus’ Einwand “Mollath hatte 106 Seiten und wurde direkt in die Querulantenschublade gepackt und das Schriftstück nicht mal gelesen. […] Was wollt ihr ausprobieren? Ab welcher Seitenzahl die Querulantenkarte gezogen wird?” ist berechtigt. Hadmut entwertet seine drei sehr guten Argumente dadurch, dass er in der Klageschrift massig Einladungen verteilt, sein Anliegen als Querulatentum abzutun.

Die spekulative Frage, ob nicht möglicherweise das Interesse der USA, Deutschland als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zu schwächen, ein Motiv darstellen könnte, Susanne Baer im Bundesverfassungsgericht zu installieren, stammt von mir.
Allerdings hat die Fragestellung, wem eine Personalie im Bundesverfassungsgericht politisch und wirtschaftlich nützen könnten, nichts in einer Klageschrift zu suchen, wo es um ein Auskunftsbegehren gegenüber einer Berliner Universität geht.

Wer von dem grottenhaft schlechten Stil abstrahieren kann, wird feststellen, dass NoMuMaskulismus etliche Schwachpunkte der Klageschrift benennt:

Die Frage, was die CIA auf Seite 93 zu suchen hat – berechtigt.
Der Einwand, dass kein deutscher Richter eine siebenseitige englischsprachige Anlage liest – berechtigt.
Der Einwand, dass die “charakterliche und fachliche Uneignung und Unbefähigung der Verfassungsrichterin Susanne Baer” nichts mit der “Ablehnung eines Auskunftsersuchens durch ein Uni” zu tun hat – berechtigt.
Der Einwand, dass nicht nur Susanne Baer, sondern auch alle Verfassungsrichter vor ihr durch Korruption und Hinterzimmerkungelei ins Amt gelangt sind – auch berechtigt.

All diese Schwachstellen hätten vermieden werden können, wenn Hadmut nicht so sehr von sich überzeugt wäre und den Text hätte von jemanden gegenlesen lassen. Schon bei der Lektüre seines Buches Frauenquote habe ich festgestellt, dass Danisch sich fleißig durch Berge von Material durcharbeitet und auch akribisch die Information zusammenträgt, allein bei der Präsentation der Ergebnisse hätte ein Lektor wahre Wunder wirken können.

Und ja, ich habe sowas schon mal gemacht.

Hadmuts Erwiderung “Überleg Dir erst mal, was Du eigentlich sagen willst und sprich in ganzen, korrekten Sätzen. Ansonsten geh Dich woanders auskotzen.” ist deshalb peinlich, weil er an der Stelle selbst erhebliche Schwächen hat.
Und dann diese Arroganz “Also muss meine Klageschrift meinen Vorstellungen entsprechen und nicht Deinen.” hat eben dazu geführt, dass die Klageschrift die Schwächen enthält, die sind nun hat. Unfähig Kritik entgegenzunehmen und zu verarbeiten hat Hadmut wohl alle Einwände und Verbesserungsvorschläge souverän in Selbstüberschätzung beiseite geschoben.

Das ist schade, weil eine die drei sehr guten Argumente und 25 Seiten gekürzte Klageschrift perfekt gewesen wäre.

Fry hat bereits angemerkt, was ich nur unterstreichen kann:
“so sehr muss ich feststellen, dass du in der Klageschrift von Hölzchen auf Stöckchen kommst und dich vor Gericht selbst vertrittst. Beides vermindert deine Chancen auf richterliches Gehör erheblich. Und ja, auch ich habe Gerichtserfahrung.”


Hadmut
13.12.2013 13:21
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@WikiMANNia:

> Drei sehr gute Argumente sind besser als zehn gute.

Falsch:

  1. Ich klage vier verschiedene Rechte ein. Als reichen drei Argumente nicht. Ich muss jedes Recht begründen. 4 mal je drei gute Argumente macht schon 12. Wenn Du den Schriftsatz liest, wirst Du feststellen, dass sich die Argumente auf die verschiedenen Rechte beziehen.
  2. Es gibt keine „sehr guten Argumente”, jedenfalls keine, bei denen mir ein Anwalt weitergeholfen hätte. Denn die Frage nach Presserecht für Blogger wird unter Juristen schon lange diskutiert, und bisher mit keinem Ergebnis. Das wäre ja anders gelaufen, wenn es da gute juristische Argumente gäbe. Ich weiß auch von mehreren Juristen, sogar Rechtsprofessoren, die sich damit befassen, dass es unter den Juristen da bisher keine „sehr guten Argumente” gibt.
  3. Du übersiehst, dass es hier nicht um ein wissenschaftliches Paper, sondern um ein Rechtsmittel gegen einen Verwaltungsakt geht. Ich muss die Punkte aus dem Verwaltungsakt vollständig angreifen und nicht einfach meine Meinung kundtun. Es geht hier nicht nur um Überzeugung, sondern auch darum, formalrechtlich richtig und vollständig zu argumentieren. Das übersiehst Du leider.
  4. Da man nicht vorhersehen kann, wie das Gericht das sieht, weiß man auch vorher nicht, was „sehr gute Argumente” sind.
  5. Wir sind hier im Bereich eines Rechtsstreites. Da reichen „sehr gute Argumente” nicht. So viele Klagen sind schon mit „sehr guten Argumenten” gescheitert, weil sie sich eben nur auf die Argumente und nicht auf die Vollständigkeit bezogen. Man muss auch zeigen, dass man alle Aspekte betrachtet hat und nicht nur die, die einem gefallen. Einzelne gute Argumente sind im Bereich des Rechts nicht viel wert, sondern dazu gehört die vollständige Betrachtung. Und zwar auch der Punkte, die dagegen sprechen und der Literatur und Rechtsprechung. Es stimmt einfach nicht, dass drei sehr gute Argumente besser wären als zehn gute. Denn wenn es zehn gute Argumente gibt, dann sind drei sehr gute gleichbedeutend mit sieben Lücken.
  6. Gründe nachschieben zu müssen und Lücken nachräglich stopfen zu müssen ist immer schlecht. Hat man eine Lücke, die der Gegner angreift, dann hat der den Pluspunkt, und wenn man noch so gut nachschiebt.
  7. Es ist ein an Universitäten und auch in Rechtsstreitigkeiten gern genommenes Mittel der Rabulistik, mit dem Einwand „Seht, das hat er nicht betrachtet” daherzukommen. Damit sollte man sich nicht angreifbar machen.

Möchte-gern-Alan-Turing
13.12.2013 7:38
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“Ich habe… meine Aussagen über Homosexuelle in den Kontext der HU Berlin bzw. universitäter Gender Studies gestellt. Daraus lässt sich also überhaupt keine Korrelation mit Homo-/Heterosexualität ableiten.”

Vielen Dank fuer Ihre Beantwortung meiner Frage.

“Ihr Auftreten unter diesem Namen (ist) eine Beileidigung für jeden Informatiker.”

Es tut mir sehr Leid, dass ich Sie (und jeden anderen Informatiker) durch die Wahl meines Pseudonyms beleidigt habe. Daher moechte ich hiermit ganz klar und ausdruecklich festhalten:

Ich bin nicht wirklich Alan Turing!

“Und Informatiker sind Sie offenbar auch nicht.”

Richtig, ich bin Mathematiker.


Niko
13.12.2013 10:02
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@euchrid eucrow

ich kann mir gut vorstellen, dass sich die mehrheit der lesben und schwulen von den plärrenden und geifernden homosexulellen in ein ebenso schlechtes licht gerückt fühlt.

Genauso ist es! Man kommt aus dem Fremdschämen gar nicht mehr heraus und muss im Bekanntenkreis ständig erneut bekräftigen, dass man -obwohl genauso gepolt wie z.B. ein Herr Beck- diesen deshalb trotzdem noch nicht für einen kompetenten Politiker hält, und dass man Quotenungerechtigkeit in jeder Form ablehnt (die sexuelle Orientierung ist genauso irrelevant für die Eignung auf einen Job wie das Geschlecht).

*seufz* Es ist einfach nur noch ermüdend…


beeblebrox
13.12.2013 11:11
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“Ist das LGBTI-Referat jetzt eine radikale Abspaltung, die keinen Bock mehr auf heterosexuelle Frauen hat und ansonsten mit denen die Zuständigkeiten teilt?”

Klingt ja schon irgendwie nach der judäischen Volksfront, die man keineswegs verwechseln darf mit der Volksfront von Judäa!
Fragt sich nur wann bei denen das fliegende Suizidkommando auftaucht.

Zu meiner Studentenzeit Mitte der 90er gab es an der Uni Bielefeld das Schwulen- und Lesbenreferat. Aber außer einem provokanten Bild von einem schwulen Blowjob an deren Bürotür waren die zumindest damals noch nicht so auf Krawall gebürstet.

Schon damals gab es ein paar recht interessante Figuren, die es sich in dem ganzen Uni-System recht prima eingerichtet hatten ohne dass sie einen erkennbaren Beitrag zu Forschung oder Lehre lieferten. Allerdings hielt sich deren Zahl noch in sehr überschaubare Größenordnungen.

Mit der massiven EU- und bundesweiten Förderung des Genderthemas ist die Anzahl derer, die sich damit beschäftigen oder zumindest daran finanziell partizipieren wollen offenbar explodiert.
Mittlerweile hat sich Gender zu einer derart gewaltigen, europaweiten Geld- und Posten-verteilungsmaschinerie entwickelt, dass einige Teile der Geisteswissenschaften anscheinend gar nicht mehr umhin kommen sich Gender auf die Fahnen zu schreiben um noch an Mittel zu kommen.

unmoralisch / verwerflich?
Nun ja – mag sich jeder mal selber fragen ob er oder sie einen quasi unkündbaren gut bezahlten Posten aus moralischen Erwägungen so einfach mal sausen lässt.

Da die Vertreter der Schwulen- und Lesbenreferate ihre Karten hinsichtlich Gender und Diversity offenbar recht geschickt ausspielen, bezweifle ich auch dass die alle so dumm sind wie hier einige meinen.


Roland
13.12.2013 16:01
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“Richtig, ich bin Mathematiker.”

Zur Entspannung fällt mir an dieser Stelle immer der (uralte,aber zutreffende) Witz ein:

Was sagt ein Mathematiker ohne Arbeit zu einem Mathematiker mit Arbeit:
“Einmal Currywurst mit Pommes bitte!”……..


DerSchöpfer
13.12.2013 21:57
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Lieber Hadmut,

du meinst also
“Deshalb halte ich Homos an Universitäten inzwischen im Mittel (und das ist eine ganz andere Aussagen) für blöder.”
schreibst aber
“warum ich Schwule und Lesben, was ich früher nur für eine sexuelle Orientierung hielt, inzwischen ernstlich für blöde halte”

Ich finde es amüsant, dass dir die Diskrepanz zwischen beiden Aussagen sehr wohl bewusst zu sein scheint (anders kann ich mir deine Klammer nicht erklären).

Warum schreibst du nicht einfach, was du meinst, anstatt den Lesern mit derart überzogenen Pauschalaussagen eine nicht unerhebliche Angriffsfläche zu bieten?

Ich kann doch auch nicht sagen:
“Ich halte inzwischen Migranten für ernstlich minderbemittelt”
wenn ich eigentlich sagen will
“Ich halte einige Migranten inzwischen für ernstlich minderbemittelt”

tl;dr
Wenn du nur einige meinst, musst du das explizit deutlich machen – denn sonst trifft dein Satz mehr, als es dir lieb ist.


Hadmut
14.12.2013 12:30
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@Schöpfer:

> Warum schreibst du nicht einfach, was du meinst, anstatt den Lesern mit derart überzogenen Pauschalaussagen

Aus dem ganz einfachen Grund, dass das Grundrecht der Meinungsfreiheit es gestattet, die Meinung auch so kurz und prägnant darzustellen, dass sie ankommt. Man muss nicht alles bis in alle Kompliziertheit verschwurbeln. Man darf durchaus lesbar bleiben.

Ich merke aber durchaus, dass es eine Masche derer ist, die Kritik unterdrücken wollen, solche überpräzisierten und unlesbar verschwurbelten Statements einzufordern.


Duschbrauser
13.12.2013 23:04
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Knorka Kinte
14.12.2013 2:16
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@Roland:

So einen Unsinn habe ich selten gelesen. Mathematiker haben seit vielen Jahren konstant exzellente Berufschancen. Ich weiß nicht, woher das Zutreffende an diesem Witz sein soll. Zutreffender ist es wohl eher für andere Berufe…


Möchte-gern-Alan-Turing
14.12.2013 4:56
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@Roland:

Schauen Sie sich doch noch einmal an, warum ich den Satz geschrieben habe.


Asma Becker
14.12.2013 8:18
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DerdieBuchstabenzählt
14.12.2013 13:40
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@ Hadmut

Mal ist ein Satz von Dir zu kurz, dann wieder die Klageschrift zu lang…


Heinz
14.12.2013 13:47
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> Könnte es sein, dass Homosexuelle gerne emotional und nicht-rational denken?

Wär schön … wenn das nur bei Homosexuellen so wär

>Oder ist es umgekehrt so, dass ein per se dummes Fach solche Schichten eher von Homos als von Heteros anzieht? Woran sonst könnte es liegen?

Daran, dass der WHM das Feindbild ist und deshalb seltener aufgenommen wird.
Als Homosexueller wird man da wohl einfacher aufgenommen.

Ich frage mich allerdings wieso die trotz ihrer “critial whitenes” so wenig Schwarze unter sich haben – finden die Keinen der da mitmacht?


RedHead
14.12.2013 14:01
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Hadmut, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gestattet dir auch dummes zu sagen, aber das ist noch lange kein Grund dies auch zu tun. Ursprünglich hast du eine Pauschalaussage über homosexuelle geäußert, im Rahmen der Meinungsfreiheit ist das dein gutes Recht, aber das schreit natürlich nach einem Beleg den du nicht liefern kannst. Selbstverständlich kann man das für homophob halten, wobei diese Klassifizierung inhaltlich auch nicht viel zur Diskussion beiträgt, aber daran bist du dann selbst schuld und nicht die anderen, die krampfhaft nach Gründen suchen, irgendwas als homophob zu bezeichnen. In der weiteren Diskussion im Kommentarbereich interpretierst du dann um, was du selbst geschrieben hast und dann ist plötzlich etwas ganz anderes gemeint, wofür du dann Argumente lieferst (die sich übrigens wie eine Plausibilisierung lesen, die du dir im Nachhinein gebastelt hast und nicht wie etwas, dass du dir vor dem Schreiben des Blogeintrages überlegt hast – aber sei es drum). Jedenfalls ist dieses Umdeuten des geschriebenen, so dass man plötzlich Argumente dafür hat doch genau jene moving target Strategie, die du gerne bei anderen kritisierst. Eine Argumentative Trickserei, um sich unangreifbar zu machen. Das ist ein ziemlich übles Eigentor. Natürlich darfst du das, aber die Frage ob du das darfst hat hier auch niemand gestellt. Schlau ist das nicht.
Du hast in diesen Blog, deine Bücher und deine Klage eine Menge Lebenszeit investiert und das Ergebnis kann sich sehen lassen, deine Arbeit hat hohen aufklärerischen Wert. Es ist daher ziemlich schade anzusehen, wie du deine eigene Arbeit mit so etwas potentiell selbst sabotierst. Es ist ja auch OK, mal etwas dummes zu schreiben, richtig schädlich ist erst die Art und Weise wie du das hier im Kommentarbereich zu verteidigen versuchst. Hast du etwa mittlerweile zu viel Gender Studies Literatur gelesen?


Hadmut
14.12.2013 14:14
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@RedHead: Lies es nochmal durch.

Ich habe kein moving target abgegeben und mich auch nicht umdefiniert.

Ich habe mich nur dagegen gewehrt, dass mir Leute auf dem Weg der Provokation Aussagen in den Mund legen und meine Aussagen umformen wollten, um mich als homophob hinzustellen. Ich habe mich also nicht bewegt, sondern im Gegenteil die Bewegung verhindert.


RedHead
14.12.2013 14:29
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@Hadmut: Nein, im Blogpost wird nicht klar, dass deine Aussage über Schwule und Lesben eine gemittelte Aussage über Schwule und Lesben an der Uni sein soll, das hast du erst im Kommentarbereich geschrieben. Ich will dir ja glauben, dass du es von vorne herein so gemeint hast, andernfalls wäre das schon eine auffällige Inkonsistenz zu dem was du sonst so schreibst, aber allein vom Lesen des hier geschriebenen komme ich zum selben Ergebnis wie derSchöpfer.


Hadmut
14.12.2013 14:45
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@RedHead:

Meine Güte. Haste das Drama nicht ne Nummer kleiner?

Ich schreib hier gerade aus einem Wohnmobil in der Pampa von Australien im Batteriebetrieb.

Dem einen ist es zu kurz, dem anderen zu lang, den nächsten nicht verschwurbelt genug…

Warum schreibst Du es eigentlich nicht mal selbst, wenn Du so genau weist, wie es sein müsste?


[…] Und weil wir gerade bei Sexismus waren, noch eine lustige Anekdote: Wisst ihr, wer pleite ist? Richtig: Die Humboldt-Universität. Das war die hier. […]


[…] war ganz offensichtlich – jetzt, da die renommierte Humboldt-Universität zu Berlin dieses Ereignis eintreten ließ – eine bescheuerte Idee […]