Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

SPD: Joost und die Frauenquote in Talkshows

Hadmut
18.5.2013 1:23

Na!? Hab ich’s nicht gleich gesagt?

Ich hatte doch geschrieben, dass SPD-Steinbrück da mit Gesche Joost jetzt eine Gender-Spinnerin von Telekoms Gnaden ohne Sachkunde zur Internet-Ministerin auf Laien-Niveau machen will. Und ich weiß, dass sich da manche Leute ganz fürchterlich über meinen Artikel aufgeregt haben und auf Leute losgegangen sind, die mich zitiert haben. Da findet im Hintergrund gerade so eine ganz üble Meinungsprügelei statt, in der jeder, der Gender-kritisch schreibt, frontal angegriffen wird. Das ist so wie es die Mafia in manchen Gegenden treibt, wo jeder zusammengeschlagen wird, der bei der Konkurrenz einkauft. Da wird inzwischen auf Leute eingeschlagen, die mein Blog lesen und zitieren.

Umsomehr freut’s mich, wenn die Realität mich dann bestätigt. Beim SPIEGEL ist ein Interview mit der Dame erschienen. Und es liest sich genau so, wie ich Gesche Joost eingeschätzt habe, nämlich als Gender-Quoten-Tussi, die sich da in einer Professur mit Verbeamtung unkündbar eingenistet hat und mit dem Fach wenig am Hut hat, dafür aber diesen Gender-Schwachsinn betreibt, der sich wie eine Seuche auf die anderen Fächer ausbreitet und sie systematisch unterwandert und infiltriert.

Was mir vor allem auffällt ist, dass sich das alles so auf Laien- und Mainstream-Gelaber-Niveau bewegt. Was man halt so im Lesezirkel beim Arzt und in Gender-Kreisen so über das Internet aufschnappt. Böse ist’s und voller Raubkopierer. Und das soll die Kompetenz-Tante/Beraterin/Ministerin einer SPD-Regierung werden? Sind die noch ganz dicht?

Die großen Internetkonzerne handeln in Sachen Datenschutz unverantwortlich. Es geht nicht, dass sich Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken von allein ändern, ohne dass Nutzer davon etwas mitbekommen. Das darf nicht dem Markt überlassen werden. Die Politik muss die Konzerne in die Pflicht nehmen, mit privaten Informationen behutsam umzugehen.

Ja. Das ist das vorrangigste digitale Problem der Industrienation Deutschland, dass wir mit Informationen »behutsam« umgehen. In Watte einwickeln und abends einen Kuss auf die Stirn. Das ist so richtiges Laien-Geschwätz auf Emotional-Schwafel-Niveau. Wie hatte Steinbrück die genannt? Eine „exzellente Kennerin aller Entwicklungen unseres zunehmend digitalisierten Lebens”. Sachkunde zum Internet scheint nicht dazuzugehören.

Überhaupt, was treibt die eigentlich? Als Künstlerin an einer Kunsthochschule?

Ich forsche mit meinen Doktoranden über ein Nachbarschaftsprojekt in Berlin-Mitte, einem Senioren-Computer-Club. Da bringen sich Ältere Skypen, Fotoshoppen, Programmieren gegenseitig bei, alles auf hohem Niveau. Ich will mich dafür einsetzen, dass solche Projekte politisch und finanziell gefördert werden.

Is ja’n tolles Forschungsthema für eine »Design-Professorin«. Kein Wunder, dass deren Telefone aussehen wie die bemalten Eier nach dem Eierausblasen der Grundschule Kreuzberg. Die macht auf mich den Eindruck, als wäre sie so gnadenlos inkompetent, dass sie nicht mal merkt, wie inkompetent sie ist, und sich für eine Koryphäe der Technik hält.

Und der blanke Wahnsinn, mit was für einem Geblubber man heute den Doktor machen kann. Einem Senioren-Computer-Club zuzugucken, gleich mit »Doktoranden” im Plural. Na, auf diese Dissertationen bin ich ja mal gespannt. Verblödung als Prinzip. An der Kunsthochschule im Bereich »Design«. Sowas gehört eigentlich direkt als Wissenschafts- und Titelbetrug verfolgt. Aber das kennt man ja aus feministischen Gender-Kreisen, dass die da sofort ihre Titelmühlen errichten, in der die Gender-Gläubigen im Eiltempo und leistungslos durchgeschoben werden.

Einerseits kann man durch das Netz auf einen Schlag viele Menschen erreichen. Ich selbst gebe auch gern Mitmach-Workshops. Dazwischen Brücken zu schlagen, zwischen analog und digital, ist mein Ziel. Und dazu gehören auch Beteiligungsplattformen online.

So so, analog und digital. Wenn man halt irgendwelche Buzzwords nachschwätzt und sie nicht richtig verstanden hat. Woher auch?

Auch meine Oma muss das Internet verstehen können.

Die Omas sind das geringste Problem, die sind fitter, als man glaubt, und nicht Gender-verseucht. Schön wäre es, wenn unsere Bundesministerinnen das Internet verstehen würden. Ursula von der Leyen wollte es umbauen, ohne es verstanden zu haben. Und Gesche Joost scheint – gemessen an der Laienhaftigkeit der Ausdrucksweise – auch nichts verstanden zu haben. Sieht man sich aber den Gender-Hintergrund an, dann ist der voll von Forderungen, dass die Informatik sich drastisch vereinfachen müsste – nicht damit die Omas sie verstehen, sondern damit die Gender-Informatik-Professorinnen wenigstens ein bisschen Informatik verstehen, wenn sie schon per Frauenquote ohne Hirninhalt in die Professur kamen. Deshalb jammern die jetzt alle herum, dass man es für sie einfacher machen müsste. Haben gratis die Professur bekommen, beschimpfen Sachkunde als männliches Unterdrückungsgehabe, aber meckern, weil sie nichts kapieren.

Apropos Eier ausblasen: Der Hammer ist natürlich ihre Forderung, in Talkshows und Gremien eine Frauenquote einzuführen:

Gerade wurde ich wieder in ein Gremium eingeladen, das fast nur aus Männern bestand. Da habe ich mich dann beschwert und gesagt: Das kann doch nicht euer Ernst sein. Eine Selbstverpflichtung von Redaktionen und Veranstaltern, dass in Talkshows oder Panels stets beide Geschlechter vertreten sein müssen, würde ich sehr begrüßen.

Und die soll Technik-Ministerin werden, wo sie es schon mit der Angst bekommt, wenn zuviel Männer anwesend sind? Aber Chefin soll sie werden?

Was erwartet die denn von den Redaktionen und Veranstaltern? Dass die die nächstbesten Frauen dahinsetzen, egal wie blond und blöd? So wie man heute mit der Quote die dümmsten Nüsse zu Professorinnen und Ministerinnen macht, weil man eine Quote erfüllen muss und nichts findet was schlauer als Holzkohle wäre? Nach demselben Schema, mit dem gerade die Hochschullandschaft in eine noch viel tiefere als ihre bisherige Dummheit gestürzt wird, weil man die technischen Fächer mit kompetenzlosen Gender-Pfeifen bestückt? Das dann auch in Panels und Talkshows?

Ist ja klar, warum. Weil man dann mit Mehrheiten arbeiten kann und nicht Argumente braucht. Niederbrüllen und Überstimmen statt argumentieren. Eine Erwartung an die Frauen, sich mal mit richtiger Technik zu befassen, und sich nicht immer nur mit Sozio- und Gender-Geschwafel als Technik-Profs auszugeben, ist bemerkenswerterweise nicht zu finden. Die Aussage ist, dass Frauen in Panels müssen, egal wie doof sie gerade sind. Alles muss auf Geschwätz-Niveau heruntergebracht werden.

Komisch. Da regen sich alle über Barbie und den rosa Barbie-Laden in Berlin auf, weil der ein dämliches Rollenklischee von der Frau vermittelt. Dass aber diese Zwangspräsenz von Frauen in Professuren, Ministerämtern und Talkshows dazu führt, dass da auch die dümmsten reinmüssen, wenn man gerade nichts besseres findet, das Bild von Frauen sehr viel nachhaltiger und verheerender mit fleischgewordener Dummheit assoziiert, als es eine Plastikpuppe in einem rosa Haus je könnte, kapieren die nicht.

Die Barbie-Puppe hat auf mich noch nie den Eindruck vermittelt, als ob Frauen blöd wären. Barbie ist ein Kinderspielzeug, nicht mehr, nicht weniger, und das war’s. Leute wie von der Leyen, Baer, Bath oder jetzt eben Joost, die allerdings vermitteln auf mich ganz massiv den Eindruck, dass es unter den Frauen so richtig knalldumme Exemplare gibt, und nicht wenige davon, und sie verschlechtern mein Frauenbild erheblich mehr, als Plastikpuppen es je könnten. Komischerweise demonstrieren Frauenrechtlerinnen aber gegen Barbie, und nicht gegen jene Politikerinnen, die in der Öffentlichkeit permanent das Bild der dummen Frau und die Ansicht vermitteln, dass Wissenschaft und Wissen wirklich richtigen Männern vorbehalten seien. Je mehr dieser hohlen Nüsse per Frauenquote auftreten, desto mehr gewinnt man den Eindruck, dass alles oberhalb eines IQ von 75C wirklich Männersache und Männern vorbehalten ist.

Der größte Fehler, den Frauen machen können, und den sie gerade machen, ist, sich von den Dummen repräsentieren zu lassen und damit den Eindruck zu erwecken, dass die Dummen für sie repräsentativ wären.

Was macht eine Frau als Ministerin in einem Technik-Bereich, wenn sie Männerrunden nicht aushält? Nach Mama rufen?

Man fragt sich, welcher Narr Steinbrück jetzt schon wieder geritten hat, sich diese Gender-Schwätzerin an die Backe zu nageln. Der Grund findet sich etwa hier: Steinbrück wird von Frauenverbänden in die Zange genommen. Der Landfrauenverband. Oder der Juristinnenbund. Und solche Bünde haben erfahrungsgemäß zwar viel Einfluss, aber nichts in der Birne, und schaukeln sich da gegenseitig hoch. Und finden das ganz toll, lieber von Dummen als gar nicht repräsentiert zu werden. Weil Schlaue bei denen nicht vorkommen. Und die setzen den jetzt halt unter Druck.

Frauen sind nicht dümmer als Männer. Sie machen nur stärker den Fehler, sich von den Dummen unter ihnen repräsentieren zu lassen. Und das führt dazu, dass man gerade die Dummen als repräsentativ in die Unis und Aufsichtsräte presst, wo sie entsprechend schlechten Eindruck machen.

Noch 5 bis 10 Jahre Gender und Frauenquote, und in der Bevölkerung hat sich der Eindruck verfestigt, dass Frauen wirklich blöde wären und nur für leeres Geschwätz und das Abholen von Geld zuständig wären, und alles, was ernstliche Tätigkeit wäre, doch von Männern erledigt werden muss. Der Schuss geht nach hinten los.

Die SPD wird mit Gesche Joost als Ministerin sicher viel Freude haben. Die stehen ja auf sowas.

61 Kommentare (RSS-Feed)

O.
18.5.2013 2:32
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Da sind ja einige typische Politiker-Schwafelfloskeln von der.

Wo es an die Telekom/Netzneutralität geht, kommt auch erst ein Disclaimer und dann ein Wischiwaschi-Politik muß ja doch irgendwie…

Und dann das hier:

“Eine generelle Vorratsdatenspeicherung ist kritisch – Ausnahmen kann
es nur bei schwersten Straftaten und nach rechtsstaatlichen
Grundsätzen geben.”

Wie jetzt? Keine generelle VDS, aber VDS per Ausnahme?
Das ist doch dann aber keine VDS im herkömmlichen Sinne.

Und

“Die SPD arbeitet an einer Reform des Urheberrechts und einer Strategie zum Ausbau der Breitband-Infrastruktur – in jedem Winkel Deutschlands. Ich denke, man muss noch viel Überzeugungs- und Übersetzungsarbeit für die Bürgerinnen und Bürger für diese Themen leisten.”

Häh?

Man muss die Bürger überzeugen, daß sie eine schnelle Anbindung schön finden?

Was ist das denn für ein Geschwafel?

Stand das in der BILD, daß 90% der “Bürgerinnen und Bürger” wieder zurück zum Akustikkopler wollen?
(Den kennt die Joost sicher auch garnicht, oder kennt sie nichts anderes?)

“Ich forsche mit meinen Doktoranden über ein Nachbarschaftsprojekt in Berlin-Mitte, einem Senioren-Computer-Club. Da bringen sich Ältere Skypen, Fotoshoppen, Programmieren gegenseitig bei, alles auf hohem Niveau.”

OK, die Rentner bringen es sich gegenseitig bei.
Also sind die ja doch ganz fit.
Und sie forscht dadrüber. Wozu das?
Wenn die auch ohne ihre Pseudoforschung klar kommen?

Dann der Quatsch mit den Bildungsgutscheinen.
Wenn ein brauchbare sLohnniveau und dadurch genug Renteneinzahlungen und dann auch Auszahlungen vorhanden wären, bräuchte man auch keine “Bildungsgutscheine”.
Das ist eh schräg. Wie Essensmarken nach dem Krieg oder für Sozialhilfeempfänger.

Da freuen sich die Rentener gleich noch, daß sie als Almosenempfänger abgestempelt werden.
Und das, wo die ohnehin autodidaktisch ohne ihren Scheiß klar kommen.

“Ab heute wird die Selbstinitiative staatlich unterstützt.”

Erinnert einen sofort an Watzlawick: “Sei (gefällgst) spontan!”

Spiegel-Frage: “Sie sehen im Internet auch eine Möglichkeit, neue Partizipationsformen zu schaffen. Online-Petitionen sind schwer im Kommen. Aber kann die Demokratie per Mausklick funktionieren? ”

Au Mann.

“Ich glaube, die SPD muss für traditionelle Arbeitsmodelle und Start-ups gleichermaßen da sein. Dass die SPD sich nur um den Facharbeiter kümmert, ist doch ein Modell von vorgestern.”

Naja, nachdem mit Hartz-IV und anderen Scheißentscheidungen selbst Facharbeiter zum Hungerlohn von HiWis arbeiten geh’n müssen, ist da wohl was dran.


O.
18.5.2013 2:35
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Nachtrag: ““Ab heute wird die Selbstinitiative staatlich unterstützt.”” war nicht aus dem Interview. Das war meine Formulierung dessen, was die vor hat.


Thomas B.
18.5.2013 4:44
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“Eine generelle Vorratsdatenspeicherung ist kritisch – Ausnahmen kann es nur bei schwersten Straftaten und nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geben.”

Das heißt, Vds nur bei schwersten Straftaten … äh ja. Wie muß ich mir das vorstellen? Wenn ich weiß, daß Frau X nächste Woche eine schwere Straftat begehen wird, dann darf ich anfangen zu speichern?


Alexander Roslin
18.5.2013 5:14
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@ Hadmut

*Frauen sind nicht dümmer als Männer. Sie machen nur stärker den Fehler, sich von den Dummen unter ihnen repräsentieren zu lassen. Und das führt dazu, dass man gerade die Dummen als repräsentativ in die Unis und Aufsichtsräte presst, wo sie entsprechend schlechten Eindruck machen.*

Ganz so ist es nicht.

Im Schnitt sind Frauen und Männer in etwa gleich intelligent.

Aber die Intelligenz verteilt sich unterschiedlich in beiden Geschlechtern.

Frauen sind “durchschnittlicher”, Männer “extremer”, d.h. es gibt mehr sehr dumme und sehr kluge Männer als Frauen.

Oben z.B.bedeutet das, dass man bei IQ 125 zweimal mehr Männer fndet als Frauen, bei IQ 155 5,5 mal mehr, wahrscheinlich exponentiell weiter ansteigend je höher hinauf es geht.

Wo nun werden Spitzeninformatiker/-mathematiker mit ihrem IQ wohl stehen?

Sicher eher am rechten Ende der Normalverteilungskurve.

Es ist also auch kein Zufall, dass Männer Spitzenfunktionen, für deren Erfüllung man einen hohen IQ braucht, dominieren – weniger ene Folge einer (angeblichen) Unterdrückung, wie Feminist.I.nnen es gerne hätten als Folge realer IQ-Unterschiede, die für unterschiedlich große Talentpools in beiden Geschlechtern sorgen.

Es ist wohl also auch kein Zufall, dass Genderist.I.nnen so erpicht sind auf Quote und das Hochgepumpt-Werden.

Weshalb es auch kein Zufall sein dürfte, dass Dir viele der Hochgepumpten so dumm erscheinen.

Sie sind es vielleicht wirklich, relativ gesehen.

Ein paar Links zur IQ-Verteilung:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-studie-also-doch-maenner-sind-intelligenter-als-frauen-1.859443

Ein Interview mit Prof. Rost auf SPON, Zitat:

*Mythos 6: Männer und Frauen können das Gleiche

Rost: “Feministinnen und viele Sozialwissenschaftler hören es nicht gerne, aber zahlreiche Studien belegen: Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der kognitiven Leistungsfähigkeit – und bei einigen Subfacetten der Intelligenz sogar dramatische Unterschiede. Das gilt insbesondere für die räumliche Orientierung, also für die Fähigkeit, sich gedanklich in zwei- oder dreidimensionalen Räumen zu bewegen. Das ist unter anderem in vielen naturwissenschaftlichen Berufen gefragt. Da sind Männer deutlich besser als Frauen. Diese Unterschiede haben vermutlich auch nicht nur etwas mit der Sozialisation zu tun, lassen sich also nicht einfach wegtrainieren. Umgekehrt schneiden Frauen bei anderen Subfacetten besser ab, etwa bei der Wahrnehmunsgeschwindigkeit oder dem verbalen Fähigkeiten. Die meisten Intelligenztests sind aus ideologischen Gründen – Political Correctness – so konstruiert, dass die Geschlechterunterschiede minimiert werden.”

Mythos 7: Es gibt genau so viele hochbegabte Frauen wie Männer

Rost: “Die Verteilung der Intelligenz ist in beiden Geschlechter etwas unterschiedlich, die Varianz bei den Männer größer. Das führt dazu, dass in den Extrembereichen die Männer stärker vertreten sind: Unter den besonderes dummen Menschen finden sich mehr Männer als Frauen – und unter den besonders intelligenten auch.”*

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/intelligenz-mythen-im-check-zwischen-klischee-und-wahrheit-a-897751.html

Der Grund für die Überrepräsentanz der Männer unter den sehr Intelligenten ist wahrscheinlich der gleiche wie der ihrer Überrepräsentanz unter den sehr Dummen: Sie haben nur 1 X-Chromosom.

Auf dem sitzen relativ viele Gene, die die kongnitive Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Erwischt ein Junge ein sehr “gutes” X-Chromosom, ist es in allen seinen (Hirn-)Zellen aktiv und verschaltet die möglicherweise günstig.

Erwischt ein Mädchen ein sehr “gutes” X-Chromosom, ist das zweite höchstwahrscheinlich “schlechter”, also durchschnittlicher.

Da der Zufall bestimmt, welches X-Chromosom (das vom Vater oder das von der Mutter) in seinen Zellen aktiv ist, ist das sehr “gute” nur in der Hälfte seiner Zellen aktiv, es wird in seiner Wirkung dadurch verwässert.

Das schützt Mädchen, wenn sie ein sehr “schlechtes” X bekommen (da das zweite dann höchstwahrscheinlich durchschnittlicher also in diesem Falle “besser” ist), macht es andererseits aber auch unwahrscheinlicher, dass ein Mädchen sehr, sehr intelligent wird.

Beim Jungen schlägt dagegen dss einzige X, das er hat, voll durch, allerdings auch, wenn er ein “schlechtes” gezogen hat.

Siehe dazu hier:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/4355355.stm


Hadmut
18.5.2013 9:24
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@Alexander Roslin:

Wenn das wirklich auf gerade demjenigen X-Chromosom sitzt, von dem Männer eins und Frauen zwei haben, würde das natürlich eine Mathematische Streuung erklären, bei der Männer die größere Streuung haben.

Das ist natürlich auch bekannt und verantwortlich für viele genetisch vererbte Krankheiten und Störungen, beispielsweise die Rot-Grün-Krankheit, die ja weit überwiegend oder fast nur bei Männern auftritt. Wenn das Gen für das Farbsehen auf dem X-Chromosom kaputt ist und die Farbstoffe nicht gebildet werden, ist kein Reserve-Gen da. Deshalb sind bei vielen Erbkrankheiten und Defekten Frauen weniger betroffen als Männer.

Wenn aber auch die Intelligenz auf eben diesem Gen sitzt, dann erklärt das natürlich eine breitere Streuung nach oben und nach unten. Ordinäre Stochastik.

Wenn das so wäre, dann läge natürlich ein besonderer Witz darin, dass die auf der #FeministinnenKon mit T-Shirts rumgelaufen sind, auf denen ihr Konferenz-Logo drauf war, das aus zwei stilisierten X bestand, um auf das doppelte X-Chromosom anzuspielen.

Dann nämlich hätten die behauptet, dass Unterschiede nur ansozialisiert sind und gleichzeitig auf ihren T-Shirts das Gegenteil herumgetragen. Das wäre dann sehr doof.


@Danisch (((“Frauen sind nicht dümmer als Männer.”)))

Dein schwächster Satz im ganzen Artikel. Schade, weil völlig unnötig.


Claus
18.5.2013 9:18
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Was hier momentan etwas ausgeblendet wird:

a) Welches Ministeramt wäre in den letzten 60 Jahren durch einen fachkompetenten, intelligenten Menschen besetzt worden?
Mir scheint das eher so zu laufen, dass der es machen muss, der schonmal was zum Thema gesagt hat, kann ruhig dämlich gewesen sein, und nicht schnell genug auf den Baum kommt. Und wenn dann doch mal zufällig ein Arzt ein Gesundheitsminister wird, dann wird auch nichts besser.

b) Sooo doof ist die nun auch wieder nicht: Für eine gesellschaftswissenschaftliche Arbeit ist ihre Dissertation bestenfalls mittelmäßig, und damit einen Dr.-ING. zu bekommen, ist ein Skandal, aber was erwartet Ihr denn? – An die Expertise, die sich hier zum Teil spiegelt, wird sie eh nicht rankommen, weil da eben sowieso nur ganz wenige hinkommen.

Mit anderen Worten: Nur weil Hadmut in diesem Fall ein echter Experte ist und sie eine mäßig begabte Hochgequotete, sollte man nicht übersehen, das eigentlich etwas ganz Normales passiert ist.
Nichteinmal die schwammige Sprache im Interview sollte man Ihr verübeln – das soll schließlich gelesen und verstanden werden.

Verachtenswert bleibt, dass man jetzt mit Geseier Informatikprofessorin werden kann, dass die Frau am Rockzipfel eines Großunternehmens hängt und dass sie eine Quote für Talkshows will.

Und dass sie diese dümmlichen Handys basteln ließ.

Aber das reicht doch auch, um sich lächerlich zu machen, oder nicht?


Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen.
18.5.2013 11:01
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@Roslin (((“Rost: “Feministinnen und viele Sozialwissenschaftler hören es nicht gerne, aber zahlreiche Studien belegen: Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der kognitiven Leistungsfähigkeit – und bei einigen Subfacetten der Intelligenz sogar dramatische Unterschiede… Die meisten Intelligenztests sind aus ideologischen Gründen – Political Correctness – so konstruiert, dass die Geschlechterunterschiede minimiert werden.””)))

Das ist alles immer noch zu politisch korrekt ausgedrückt.

Denn Frauen werden in sehr vielen Tests besser abschneiden als Männer, weil das evolutionären Sinn macht:

* Frauen sind besser bezüglich Feinmotorik. Damit sie Babys besser handhaben können.
* Frauen sind besser bezüglich Grammatik. Damit sie den Babys Sprache besser beibringen können.
* Frauen sind empfindlicher bezüglich Gerüchen und Hygiene. Damit sie Babys gewissenhafter putzen können.
* Frauen sind empathischer (= können primitive Emotionen wie Ekel, Schmerz, Trauer schneller erfassen). Damit sie Babys selbst ohne Sprache besser verstehen können und davon stark mitgenommen werden und dem Ehemann den Baby-Zustand besser vermitteln können.
* Frauen sind schlechter bezüglich des räumlichen Vorstellungsvermögens. Weil man innerhalb der eigenen vier Wände keine größeren 3D-Fähigkeiten braucht.
* Frauen machen kaum Witze oder Wortspiele. Damit sie Babys und Kleinkinder nicht mit Sarkasmus usw. verwirren und überlasten.

Man darf sich also nicht hinreißen lassen zur Überheblichkeit oder Frauenfeindlichkeit: “Haha, Männer können alles besser”. Nein, Frauen sind schwächer, feiger, schläfriger und so weiter, weil es evolutionären Sinn macht und alles andere gefährliche Energieverschwendung wäre:

http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/1341/frauen-und-die-kaputte-gesellschaft/

Deshalb sprechen wir in unserem Frauenhausblog nicht von der “Minderwertigkeit der Frau”, sondern von der “Minderwärtigkeit”, weil die Warte/der Kontext wichtig ist.


Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen.
18.5.2013 11:18
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Klinefelter-Syndrom (XXY), Turner-Syndrom (X0) und andere Aneuploidien:

http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/1801/x-chromosom-y-chromosom-feminismus/

“Rule of thumb: 10-15 points decrease from parental IQ per supernumerary (extra) X chromosome”


[…] exzellente Kennerin aller Entwicklungen unseres zunehmend digitalisierten Lebens, diese Frau Joost, diese Schatteninternetministerin des P€€r […]


Robert S.
18.5.2013 12:25
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Wer die Dame mal bei der Arbeit sehen will (vorsicht, löst Brechreiz aus):

http://www.youtube.com/watch?v=HgzPZiQsZ8w


insider
18.5.2013 12:41
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Ich seh’ das anders: Intelligente Frauen geben sich mit dem Gendergedöhns nicht ab. Das machen nur die Dummen, und da Gender ganz interdisziplinär überall installiert wird, selbst in der Mathematik*, treten jetzt eben überall dumme Frauen auf. Das hat nichts mit Repräsentieren zu tun.


Alex
18.5.2013 12:45
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> Das wäre dann sehr doof.
Nein – nicht doof, nur mittelmäßig 🙂

(Wobei ich das Argument mit 33:66% ab IQ von 125 für unterschiedliche Verteilungen in Aufsichtsräten, Politik und ähnlichem als weitgehend unwichtig erachte:
1) ist der IQ da wirklich nicht wichtig (schau sich nur einer die CSU an)
2) Gäbe es immer noch mehr als genug Menschen beiderlei Geschlechts in der Höhe, sodass zwar eine leichte Verschiebung erwartenswert ist, aber nicht die krasse, die “da oben” vorliegt.


Alexander Roslin
18.5.2013 12:55
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@ Hadmut

Es ist komplizierter. Es gibt kein einzelnes den IQ bestimmendes Gen. Sicher ist nur, dass der IQ in hohem Maße erblich ist (bei Erwachsenen zu 80 %(!, der Erbanteil ist bei Erwachsenen HÖHER als bei Kindern, eigentlich kontraintuitiv).
Daran beeteiligt scheinen sehr viele Gene auf sehr vielen Chromosomen zu sein. Aber relativ viele dieser den IQ beeinflussenden Gene sitzen auf dem X-Chromosom. Weiß man, weil dort sitzende Defekte häufig zu geistiger Retardierung führen.

Man versucht gerade in China (bei uns ist eine solche Forschung wg. politischer Korrektheit kaum in großem Maßstab möglich – IQ darf nicht erblich sein, denn das widerspräche einer ganzen Reihe heiliger “sozialistischer” und damit auch genderistischer Prämissen, die GEGLAUBT werden müssen, damit die Ideologie auch nur im Ansatz funktioniert) die Allelmuster zu identifizieren, die zu besonders hoher Intelligenz führen.

Experten im Westen sind aber der Meinung, dass dies nicht mit einer Samplegröße wie in China untersucht gelingen kann (zu klein).

Trotzdem, es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis in China auch in diesem Maßstab nach IQ förderlichen Mustern im Genom gesucht wird.

Haben ja 1,3 Milliarden potentielle Probanden und eine politische Führung, die Sozialismus hin, Kommunismus her auf politische Korrektheit pfeift, gnadenlos den praktischen Erfolg anstrebt.

Zu der gegenwärtig in China laufenden Forschung äußerte sich Geoffrey Miller, ein bekannter Evolutionspsychologe, der zu den Höchstintelligenten zählt, die ihr Genom den Chinesen stifteten für dieses Projekt, s. dazu hier:

http://www.edge.org/responses/q2013

Das Projekt wird übrigens von einem Anfang 20-jährigen geleitet, der nicht mal Abitur hat, geschweige denn einen Doktortitel, weil er seit seinem 16. Lebensjahr in diversen Genlaboren Chinas arbeitete, selbst ein Wunderknabe.

Seine Skepsis hinsichtlich der Samplegröße äußert McArthur hier:

http://www.nature.com/news/chinese-project-probes-the-genetics-of-genius-1.12985


petpanther
18.5.2013 16:01
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Trotzdem. Ein wunderbarer Artikel.

Ich nehme es ähnlich war.

Zu den Kommentaren von Frauenhaus & Co. fällt mir ein, das Frauen dann ganz einfach tatsächlich bei ihren “Leisten” bleiben sollten. Das lässt aber ihr Neid und ihre Gier nicht zu. Ansonsten sind sie ja gleichberechtigt sich auch anstrengen zu dürfen.

Machens aber immer lieber über ihr Opfernarrativ, Intrige und Proporz – geht schon eine ganze Weile so. Ausserdem, wenn die Tür aufgehalten wird gehen sie nur bei völliger Risikolosigkeit und Vollversorging hindurch. Es geht um Machtausübung ohne Verantwortungsübernahme – clever! Und ohne Privilegien leidet bei den Prinzesschen det Selbstwert. Lizenz zum Vortäuschen haben sie ja auch.

Auf dem lokalen wie auch gesellschaftlichen Beziehungsbogen.

Frage mich wie lange sich die Jungen- und Männergenerationen diesen miesen menschlichen S… noch bieten lassen. Und die Jungen sind nicht cool damit. Diesen Blödsinn hab auch ich schon gehört. Niemand wird gern vera… !


Hadmut
18.5.2013 16:04
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> Frage mich wie lange sich die Jungen- und Männergenerationen diesen miesen menschlichen S… noch bieten lassen.

Das wird in manchen Bevölkerungsschichten sicherlich auf Gewalt hinauslaufen.


petpanther
18.5.2013 16:18
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Ja. Bei denen, die sich kaum anders wehren können.

Ist ja auch häufig in Beziehungen so, wo manche Männer dann als Reaktion auf die weibliche Beziehungsgewalt(erpressung, Hintertreibungen, … etc. – eben ähnlich wie auch auf dem großen Bogen) blöderweise physisch gewalttätig werden – meist eben aus Ohnmacht.

In diesem Falle kommt’s wohl auch auf die Dichte der lila Pudel an, ob dieses (bisher erfolgreiche) “Zicken” – es ist irgendwie nichts wirklich anderes – nachhaltig wirkt.

Vielleicht auch ein Zeichen für eine unreife und instabile Gesellschaft – man könnte auch (Schwarm-)Dummheit sagen (wir Deutsche kenne das eigentlich gut), die sich zukünftig nicht mehr wirklich halten wird – siehe Sachinkompetenz.


anonKlaus
18.5.2013 19:27
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>Das wird in manchen Bevölkerungsschichten
sicherlich auf Gewalt hinauslaufen. Im ‘freien Wettbewerb’ der
Dystopien könnte ein Volk von ‘intelligenten Männern’ (die
retardierten killt man) einem ‘Standartmischvolk mit Quotenfrauen’
überlegen sein. Also, wieso nicht eine Gesellschaft forken, um sich
dem aktuellen Wahn zu entziehen. Die Eugeniker vor/zu Hitlers
Zeiten hätten ihre Freude, ob der heutigen Möglichkeiten…
(Satire-tags bitte selbst setzen)


O.
18.5.2013 20:04
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Na, wenn’s bloß die Streuung ist, die anders aussieht,
die Gaußsche Glocke also flacher ist, dann ist mit gleichbleibendem Schaarmittel ja “Frauen sind nicht dümmer als Männer.” trotzdem richtig.

Was mich mal interessieren würde, ist eine ganz genaue Formulierung der Quotenbedingungen. So, daß man es auch mal nachvollziehen kann. Also bitte eine formale Definition. Die muß dann von den Quotenbefürwortern kommen. Das wird sich ja wohl als Funktion bzw. Algorithmus formulieren lassen, und dann kann man die Auswirkungen mal genau analysieren.

Ohne so eine genaue Definition, was denn gemeint ist, bleibt alles nebulös.

Ausserdem würde ich gerne mal wissen, wo die BELEGE dafür sind, daß eine angebliche de-facto-Männerquote (bzw. gegen Null gehende Frauenquote) (“gläserne Decke”) existiert.
Ist es mehr als nur eine Verschwörungstheorie, dann müssten ja empiriusche Belege vorhanden sein. Bisher habe ich entsprechende Untersuchungen noch nirgends gefunden. Mag sein, ich habe nicht intensiv genug danach gesucht. oder es gibt sie eben nicht, und alles ist nur Propaganda.

Mit Sprüchen wie

“Die Gesamtzahl der weiblichen Vorstandsvorsitzenden unter den 30 DAX-Konzernen beträgt null. (…) Mehr muss man eigentlich nicht wissen, um den Sinn in einer Quote in Deutschland zu erkennen (…”)
( http://www.pro-quote.de/unterzeichnerinnen/sascha-lobo/ )
zeigt der Spießer mit dem Iro (der nützt auch nichts, Spießer bleibt Spießer), daß er eine etwas seltsame Denk”logik” hat.

Obendrein möchte ich gerne wissen, welche der 100% Männer dieser DAX-Vorstände, welchem Mann bitteschön als Vorbild dient.

Das Argument, es müssen Frauen in diese Vorstände, wird nämlich oft mit “es ist eine gute Vorbildfunktion für Frauen. Sowas würde den Frauen Mut machen, und sie würden es auch probieren, dort hin zu gelangen” begründet.

Welche Männer nehmen sich DAX-Unternehmens-Vorstandsmiglieder als Vorbilder?

Ich wüsste jedenfalls keinen namen eines solchen Vorstandsmitglieds, und es hängt auch kein Fan-Poster von denen in meinem Zimmer.
Aber Frauen sind da ja vielleicht anders. Die haben da womöglich noch ihre Starschnitt-Poster aus der Bravo (oder Managermagazin?) an der Wand hängen.

Welche Politikerin war es noch gleich, die sich ein Helmut Kohl-Poster an die Wand geklebt hatte?

Eigentlich könnte man die gesamte Diskussion jedenfalls darauf abstellen, daß erst einmal nachgewiesen werden müsste, daß die “gläserne Decke2 keine Projektion ist, und diese Paranoia nicht behandlungsbedürftig ist.

Wenn die Genderweiber sich austoben wollen, können sie ja mal nach Indien gehen (Abtreiubung weiblicher Föten), oder in die arabischen Länder (oder mal im Einwanderer-Ghetto nach Koipftuchmädchen und Burkafrauen ausschau halten und sich da mal engagieren.
Da hätte es nämlich Sinn.
Oder die können sich ja mal mit der katholischen Kirche anlegen.

Aber bitte nicht mit ihrem weiblichen, männerfeindlichen Sexismus die Jobchancen von Männern per Gesetz verringern.

Was die DAX-Vorstände angeht: OK, 100% Frauenquote, ist mir egal, ob die DAX-Unternehmen gut oder schlecht abschneiden. Mit den großen Scheißkonzernen hab ich nämlich auch nichts am Hut.
Aber bitte nicht überall Quoten.


glühwürmchen
18.5.2013 20:21
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@petpanther

Ähm, sorry – aber männliche Gewalt in Beziehungen damit zu begründen, dass sich die Männer ja gar nicht anders zu helfen wüssten – und dass dies ein “häufiges” Vorkommnis sei – das geht mir zu weit. Dafür gibt es zum einen zu viele Frauen, die glauben, dass sie an der Gewalt, die ihnen in der Beziehung widerfährt, selbst schuld sind: “Wenn ich das und das nicht/anders gemacht hätte, wenn ich mich nur richtig verhalten und ihm keinen Anlass geben würde, dann würde er mich nicht schlagen…” Nicht umsonst verbleiben viele unverständlich lange in solchen Beziehungen.
Zum anderen sind die Männer, die ich kenne, in der Lage, sich anders auszudrücken und gegen Frauen zur Wehr zu setzen als durch körperliche Gewalt.


Fx
18.5.2013 21:18
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@anonKlaus

Abgesehen davon, dass der Kommentar einen völlig unsinnigen Gedankensprung von wissenschaftlichen Fakten über Intelligenz-Verteilung bis zur Eugenik macht, fragt es sich allerdings, in welchen der beiden Forks sich die Eugeniker eher zu Hause fühlen würden. Du scheinst zu meinen im “Intelligenz-Fork”. Das wäre jedenfalls die heute gängige Sichtweise des links-liberal-spießigen Mainstreams. Das würde allerdings eine Menge Unkenntnis über die Geschichte der Eugenik offenbaren. Denn Feminismus und Eugenik kommen letztlich aus dem gleich Sudkessel oder wurden zumindest von den gleichen Kräften massiv gefördert.

Und wer meint, die “Westliche Wertegemeinschaft” stünde dabei dem Hitler-Faschismus gegenüber, der sieht nur die dünne Oberfläche der Geschichte. Tatsächlich gibt es eine kontinuierliche Line von den v.a. in der US-Westküsten-Elite beheimateten Eugenik-Pionieren über die Menschenversuche der Nazis bis hin zur modernen Humangenetik (inzwischen mit weiß gewaschener Weste). Z.B. Fakt: die Rockefeller Fondation finanzierte das Kaiser-Wilhelm-Eugenik-Institut, bei dem auch der berüchtigte Josef Mengele arbeitete http://bit.ly/11N2A0A – und kümmerte sich nachher darum, dass ihre besten Eugeniker Persilscheine bekamen und ihr gemeinsames Werk fortsetzen konnten.
Hier eine Kurzzusammenfassung von mir: http://bit.ly/11N27vp

Das ist die gleiche Rockefeller Foundation, die auch den Feminismus und Gender-Mainstreaming großzügig gefördert hat! (Und gewisse Verschwörungstheorien besagen sogar, die hätten den Feminismus ins Leben gerufen. Wer weiß…) Also wie was das jetzt mit diesen beiden imaginierten Forks…?


Alex
18.5.2013 21:27
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> Ähm, sorry – aber männliche Gewalt in Beziehungen damit zu begründen, dass sich die Männer ja gar nicht anders zu helfen wüssten – und dass dies ein “häufiges” Vorkommnis sei – das geht mir zu weit

Naja, wenn sich häufig auf absolute Zahlen bezieht, ist der Begriff sicher korrekt.
Könnte auch als “häufiger als man denkt” gemeint gewesen sein.
Ich bezweifle aber, dass von den 50% der häuslichen Gewalt, die durch Männer verübt weniger als 70% aus Ohnmacht gegenüber sich falsch verhaltenden Frauen passieren.
In wievielen von diesen – vermutlich deutlich mehr als 70% der 50% – Fällen dann widerrum die Frau sich (fälschlich) einredet, selbst schuld zu sein, kann ja wohl nur noch geraten werden.


Fx
18.5.2013 21:47
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@glühwürmchen

“männliche Gewalt in Beziehungen damit zu begründen, dass sich die Männer ja gar nicht anders zu helfen wüssten”

Warum sollte es zu weit gehen, dies so zu BEGRÜNDEN? Etwas anderes wäre es, wenn Gewalt damit ENTSCHULDIGT würde – das ginge natürlich nicht!

Im Übrigen ist es jetzt langsam an der Zeit, die weibliche Opfershow abzusagen. Häusliche Gewalt ist etwa zu gleich Teilen zwischen Männern und Frauen verteilt, wobei bei der Gewalt gegenüber Kindern m.W. Frauen führend sind.

Selektive Wahrnehmung führt zum Mythos männlicher Gewalt
Häusliche Gewalt – ein Problemaufriss aus kriminologischer Sicht
http://www.buergerimstaat.de/1_03/gewalt.htm

Gewalt ist auch weiblich – Hunderte Studien und Fachpublikationen lügen nicht
https://frauengewalt.wordpress.com/

Männer als Opfer der Gewalt von Frauen
http://www.maennerbuero-trier.de/Frauengewalt.pdf

Männer werden mindestens ebenso oft Opfer von Gewalt wie Frauen
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/testosteron-mangel/default.aspx?sid=316950

Täterinnen
http://taeterinnen.de/

Deutsche Dokumentationszentrum weiblicher Gewalt
http://www.frauengewalt.de.vu/


petpanther
18.5.2013 21:49
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“Frauen wollen sexy sein. Aber wehe, es spricht sie einer darauf an, ein Mann. Auch Männer wollen sexy sein; klar darf die Frau sie darauf ansprechen!

Frauen dürfen schon lange mehr als Männer.” Aus einem Cicero Artikel von Höhler(http://www.cicero.de/berliner-republik/geschlechter-die-macht-wird-weiblich/54091)

Frauen sind es offenbar gewohnt mit unehrlichen bzw. getürkten Mitteln zu Privilegien ohne Konsequenzen für sie – d.h. ohne gleichzeitig Verantwortung für ihr Handeln, Emotionen etc. zu übernehmen – zu kommen. Wie selbstverständlich maßen sie sich offenbar Versorgungs- und Anspruchsdenken an, auch offenbar dann wenn vollkommen unverdient und unangebracht und nutzen die Reaktion darauf um sich dann als “Opfer” verstärkend zu re-inszenieren.

Wenn tatsächliche faire Anstrengung und faires Wettbewerbsrisiko gefordert wird, tritt offenbar immer obiger Modus in Kraft. Das ist hinterhältig und macht unbeliebt. Für mich der wahre Grund warum sie manchmal (dann zu recht!) gemieden werden.

In dem Moment wo Chancen gleichheit durch Quoten ersetzt werden, in dem Moment wo tatsächliche Ämter, insbesondere Öffentliche, die ihre Daseinsberechtigung auch am Dienst zum Allgemeinwohl (d.h. u.a. aber eben ganz genau auch für beide Geschlechter) ableiten, zur Durchsetzung von Partikularinteressen missbraucht werden etc. wird unsere freiheitliche und auf Chancengleichheit ausgerichtete Grundordnung empfindlich und nachhaltig ausgehöhlt.

Das ist kein Spiel mehr. Schon jetzt ist bei vielen jungen Männern das Vertrauen an eine gerechte gleichberechtigte Behandlung nachhaltig erschüttert.

Ich kann auch dieses ewige Männer-Bashing nicht mehr hören – offenbar eine ziemlich hässliche Dekandenzerscheinung von westlichen(!)Frauengenerationen, die als Gruppe gesehen wohl zu den Priviligiertesten der gesamten Menschheitsgschichte gehören. Es wird offenbar Zeit, dass auch von ihnen mehr gefordert wird, erheblich mehr. Denn ich bin mir z.B. sicher, dass von euch jeder die bevorzugte Behandlung von Frauen im IT-Bereich kennt. So ist es auch in anderen Bereichen. Sogar so gut wie in allen Lebensbereichen! Kommt eine Anforderung auf Frauen zu, fangen sie offenbar sofort an alles auf Buben, Jungen und Männer zu projezieren -ihre eigenen Selbstwertprobleme sowie alles andere für das sie und nur sie selbst Verantwortung tragen auch.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas einmal schreibe, aber die ganze Sache fängt an auch menschlich ein ziemlich fieses Odeur zu entwickeln. Auch in anderen Bereichen, wo sie sich allerdings auch ähnlich verhalten. Hier vielleicht noch schlimmer. Erwähnenswert wäre beispielhaft vielleicht Kindeshintertreibung – eine besonders perfide z.Zt. gesellschaftliche verharmloste eigentlich menschenverachtendende Gewalttat. Oder der anmassende Anspruch Alleinerziehend zu sein (welches Kind möchte einer solchen narzisstischen Mutter allein(!) ausgeliefert sein!) oder die fast nie hinterfragte Sache mit der Abtreibung etc. Auch hier Hinwegsetzung über Menschen mit dem Letzteren sogar als lapidare Hinnahme der Konsequenz der Tötung eines Menschen als wenn das nichts wäre. Nur die Ansprüche der Frau seien wichtig – auch hier vollkommen masslos.

Um so etwas herum gruppiert sich dann auch eine Art Angst des Umfelds. Niemand traut sich. Etwa auch so wie bei der Quote. Ein Beispiel, dass auch die heftige mehr als negative (vielleicht kriminelle?) Energie, die dahinter steckt, deutlich macht. Das hat fast Ähnlichkeit mit den Anfängen des dritten Reichs. Da wurde z.B. ja auch Rassismus ideologisch gepredigt.

Da ist etwas bei den Damen menschlich ziemlich mies und unappetitlich ins Kraut geschossen. Da lob ich mir fast den primitiven schlägernden Mann als Täter. Attraktiv sieht anders aus bzw. fühlt sich anders an.

Und Respekt im Sinne von beachtenswerter Leistung verdienen diese Haltungen schon gar nicht. Aber es wird wohl von weiblicher Seite versucht werden, dass dann wieder mit ähnlichen Unterstellungen/Erpressungen/ … hier lange Liste … zu erzwingen, um sich dann zu beschweren, dass wieder die Männer Schuld sind, dass sie es nicht (geben) können … was sie für ihre Selbstbestätigungssucht etc. … hier auch lange Liste an offenbar hässlichen (sozio)Pathien …. brauchen.

Tatsächliche weibliche Emanzipation sieht anders aus. Ein erster Schritt wäre Verantwortung für ihre Haltungen und ihr tun zu übernehmen. Dahin ist es offenbar für die meisten Frauen noch sehr sehr weit. Die (Jahrtausend-)Chance dazu, haben sie über die letzen 30 bis 40 Jahre ziemlich vergeben, um es mild auszudrücken. Mit der Quote wird sie vielleicht ganz verschwinden. Menschen lassen sich nicht perpetuell verar…


Fry
18.5.2013 22:02
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Leute, wo ihr euch hier so gegenseitig feiert, wie schlau Männer doch sind: (i) sortiert mal eure Rechtschreibung, ich sehe oben so Dinger wie “warnehmen”, “Standart” und “Akustikkopler”. Und (ii) sorry, wenn ich euch da eine Illusion nehme, aber das Einkommen korreliert weniger mit der Intelligenz als mit der Kleidung. Sag ich jetzt mal als gutgekleideter und erfolgreicher Mensch 🙂
Fry

(nicht ganz ernst gemeint, “cum grano salis”)


petpanther
18.5.2013 22:37
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@glühwürmchen

Da hast du etwas missverstanden. Möchte der Männergewalt nicht den Mund reden. Aber lass dich nicht zu stark von den frauen einwickeln von denen du da berichtest. Das sind meist keine unschuldslämmer, auch dann nicht wenn sich ein kerl verblödet dann physisch gewalttätig zu werden. Das ist dann aber in gleichen sinne auch keine ausrede für die männliche gewalt.


Fx
18.5.2013 22:42
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Ich schrieb oben “US-Westküsten-Elite” – es muss natürlich US-Ostküsten-Elite heißen.


Gast
18.5.2013 23:39
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Währenddessen nähern sich Grüne Jugend und Piraten an – da wächst zusammen, was (mittlerweile) zusammengehört.

http://www.heise.de/tp/blogs/6/154261


O.
18.5.2013 23:44
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@glühwürmchen:
“Ähm, sorry – aber männliche Gewalt in Beziehungen damit zu begründen, dass sich die Männer ja gar nicht anders zu helfen wüssten – und dass dies ein “häufiges” Vorkommnis sei – das geht mir zu weit.”

Begründen (im Sinne von Erklären) und rechtfertigen/gutheißen sind zweierlei.


O.
18.5.2013 23:46
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Daß diese Erklärung nicht auf alle Fälle zutrifft, und es auch grundsätzlich gewaltbereite Männer gibt, muß man wohl noch ergänzen, damit es nicht wieder als Allgemeingültige Aussage angesehen wird.


O.
18.5.2013 23:59
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@Fx:
Es gibt aber auch feministische Strömungen, die gegen Eugenik sind.
Nicht alles, was Feminismus als Label trägt, ist auch von Rockefeller gesponsert.
Und das, was heute so als Quotenwahn daher kommt muß auch nicht repräsentativ sein für alles, was mit Feminismus sich bezeichnet. Das, was sich heutzutage Quotenbefürwortend äußert fällt für mich nicht ins linke Spektrum.

Daß es auch im Fminismus männerfeindliche Eugenik-Befürworterinnen gibt, die auch kein Problem damit hätten, Mönner auszurotten, heisst nicht, daß dies Mehrheitsmeinung ist.
Wie immer mit Ideologien, zählen sich da durchaus unterschiedliche Leute dazu.

(Die umgekehrte Variante der Männerhasserei wird in Indien praktiziert; frauenfeindlich, gibt es ja auch. Und dient teils als Rechtfertigung fürmdie Männerhasser. Als ob ich was dafür kann, daß die Inder ihre Mädels abtreiben… Sippenhaft. Von solchen Verhältnissen in Europa habe ich noch nicht gehört. Koischerweise kommen diese Gnderlabertanten erst dann aus der Deckung, wenn sie eigentlich gute Bedingungen haben, als Frau erfolgreich zu werden. Aber Mathe, Physik und Informatik sind halt nicht so einfach wie rum jammern.)


Hugo
19.5.2013 0:35
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Deine Aussage “Die macht auf mich den Eindruck, als wäre sie so gnadenlos inkompetent, dass sie nicht mal merkt, wie inkompetent sie ist, und sich für eine Koryphäe der Technik hält.” hat einen Namen: Dunning-Kruger-Effekt


Lohengrin
19.5.2013 1:25
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@glühwürmchen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Frauen sehr intrigant sind, und es schaffen, dass ihr Terror nicht als solcher erkannt wird.

> Nicht umsonst verbleiben viele unverständlich lange in solchen
> Beziehungen.
Verdammt viele Frauen finden gewalttätige Männer besonders attraktiv. Sie denken im Schema Gewalt und Unterwerfung. Ein Mann, der sich ihnen unterwirft, ist ihrer nicht würdig. Die wollen sich mit Männern paaren, die “gesund aggressiv” sind.
Dahinter steckt, dass Frauen durch Schwangerschaft ein Jahr lang blockiert sind. Sie müssen sich den Besten aussuchen. Ein Mann muss möglichst viele Frauen begatten. Das sind zwei grundverschiedene Strategien.
Deswegen gibt es das übliche Balzverhalten. Eine Frau stachelt Männer dazu an, um sie sich gegenseitig zu bekämpfen. Der Sieger ist der, der sie begatten darf.
Wenn es keinen Konkurrenten mehr gibt, stellt die Frau weitere Forderungen. Tut der Mann ihr den Gefallen, ist er es nicht wert. Setzt er sich durch, ist er es wert.
Die Sache ist leicht durchschaubar. Aber die meisten Menschen wollen das nicht wahr haben.
Es gibt darüber viele uralte Geschichten. Ein Beispiel ist die Geschichte von Brünhilde auf Island mit Gunther und Siegfried. Ein anderes ist die Geschichte von Ritter Delorges bei Schillers “Der Handschuh”.

In den letzten Jahren haben Frauen sehr große Macht bekommen, und so ist dieses Spiel in andere Bereiche verlegt worden.
Es ist inzwischen der Normalfall, dass eine Frau einem Mann damit droht, ihn wegen Vergewaltigung in den Knast zu bringen, oder mit der Behauptung des sexuellen Missbrauchs ihren Kindern den Vater wegnimmt, um alleinige Kontrolle über sie zu haben.
Dazu ein paar berühmte Namen: Mollath, Arnold, Kachelmann. Wenn man in seinem Bekanntenkreis nach so etwas Ausschau hält, wird man schnell fündig. Es gibt eine großen Unterschied zwischen der veröffentlichten Meinung und dem, was jeder weiß, aber keiner sagt.


Lohengrin
19.5.2013 1:42
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@Fx
Danke für den Hinweis auf Otmar Freiherr von Verschuer.

> Und wer meint, die “Westliche Wertegemeinschaft” stünde dabei dem
> Hitler-Faschismus gegenüber, der sieht nur die dünne Oberfläche
> der Geschichte.

Es gibt da sehr viel, was die Leut hier nicht wissen.
Stichwörter: Bellamy salute, Hail to the Chief, Edward Bernays
Ich weiß, woher der ganze Dreck kommt.

Was hältst du eigentlich von den Klamotten um die Geenbaum-Rede?


DerdieBuchstabenzählt
19.5.2013 6:23
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@ glühwürmchen

Sorry, ich kann diesen Feministenmist, diese Lügen nicht mehr hören!
Dieses Lügen nervt!
Was ist mit der weiblichen Gewalt in Beziehungen?
Immerhin die Hällfte, wenn nicht mehr, ist weibliche Gewalt. Und ja es ist körperliche Gewalt gemeint.

Es ging um Gewalt von Bevölkerungsteilen, denen mit voller Absicht Perspektiven verbaut werden. Was glauben die Femis was passiert, wenn
die jungen Männer erst merken, daß ihnen der Zugang zu Bildung
verbaut wird und sich die Genderisten dann noch darüber freuen?

Glauben die Femis wirklich #aufschrei und dieses ewige
“Frauen gut-Männer böse” kann ohne Folgen bleiben?


Antifeminist
19.5.2013 10:36
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@Glühwürmchen:
Hierzu hat Erin Pizzey, die erste Gründerin eines Frauenhauses in den USA und Wegbereiterin des Kampfes gegen Häusliche Gewalt, die dann aber im Feminismus in Ungnade fiel, da sie keinen sexistischen Männer=Täter, Frauen=Opfer Blick pflegte, etwas geschrieben. Sie entdeckte einen Typ Frau, den sie “Familienterroristin” nannte, eine Frau, die großes Leid über ihre Angehörigen bringt, dann aber bei einem Gewaltausbruch wie ein Unschuldsengel dasteht. Lesenswert:
http://vev.ch/LIT/pizzey.htm


Thomas M.
19.5.2013 13:18
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Wir Männer sollten dem Feminismus endlich so begegnen wie es sich gehört: Lehnen wir einfach nachhaltig die Versorgungsansprüche ab, die Frauen trotz Emanzipation und eigener Einkommen immer noch an uns stellen. Verzichten wir also darauf mit Frauen in der gleichen Wohnung zu leben, verzichten wir auf Ehe, insbesondere ohne Ehevertag, Kinder und die damit verbundene Unterhaltsknechtschaft. Solange, bis die ach so elitären Weibchen auch Handwerker oder gar Arbeitslose ehelichen wie es Männer umgekehrt schon immer getan haben, siehe das Modell “Oberarzt und Krankenschwester” oder “Anwalt und Tippse” etc.


O.
19.5.2013 15:58
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@petthepanther:
Also beim Thema Abtreibung greifst Du völlig daneben.
Es ist immerhin die Frau, die das Kind mit sich herum tragen muß und es gebären muß.
Und einen Zellklumpen abzutreiben undndaraus ein Drama zu machen, muß auch nicht sein. Davon abgesehen ist die Entscheidung für eome Abtreibung bestimmt keine leuchte, insbesondere als Frau.


O.
19.5.2013 15:59
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“keine leichte” sollte das heissen (Tabletcomputer sucks)


O.
19.5.2013 16:07
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@pethtepanther:
Aha, also den prüglenden Mann ziehst Du vor?
Du hast echt nen Knall.
Wegen solcher Freaks wie Dir gibt es – mit aberechtigung – Feminismus.

Nur, daß der als Ideologie auf alle Männer angewandt wird und uns einseitig zu Arschlöchern abstempelt,mist das Problem. Aber ee gobt eben genügend männliche Arschlöcher, so daß Frau den Endeuck gewinnen kann, Feminismus als Gegenideologie wird helfen (auch wenn die Geschlechterklichees dadruch perpetuiert werden, was Femidiolgen leider nicht kapieren, oder sogar gut finden).


O.
19.5.2013 16:10
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@Fry,
ach ja, und Du implementierst dann eine Korrekturfunktion für diese Forum, dann kann man Tippfehler noch korrigieren. Eine bracuhbare Tastaturapp hätte ich dann auch gerne noch, sowas mit Cursortasten und so…


O.
19.5.2013 16:11
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@Fx: Danke für die vielen, intessanten Links.


petpanther
19.5.2013 17:04
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@ O.

Für die Frau mag das sein. Für das Kind ist es Leben oder Tod. Ich finde tatsächlich, dass das erheblich schwerer wiegt. Und zwar gleich um mehrere Größenordnungen, wenn nicht gar gegen unendlich.

Auch das Leben anderer ist zu achten. Genau hiermit haben die Damen offenbar ein Problem und stellen ihre Befindlichkeit (immer) darüber. Es steht außer Frage, dass einige sich damit schwer tun mögen, andere hingegen tatsächlich weniger (und wie man dies als Mensch wertet überlasse ich jeden selbst).

Gleiches ist beim Thema Vergewaltigung zu beobachten. Zwar ist es eine scheußliche und zu verachtende Tat, die bestraft gehört, aber es ist kein Mord oder ähnliches, was anderen Menschen – beiden Männern und Frauen und von beiden Männern und Frauen – angetan wird. Auch hier findet eine ziemlich perfide Überhöhung statt, die dann auch mißbräuchlich genutzt wird. Es ist i. A Schwierig so etwas zu werten, aber wenn eine solche Dynamik einsetzt muß irgendwo auch einmal ein Grenze sein. Gewertet wird es übrigens im Sinne von Ausnutzen von denen, die es überhöhen und zwar im recht extremen Sinne. Und dann kommen da noch die epidemisch wachsenden Zahlen an Falschbeschuldigerinnen, die doppeltes Leid verursachen, den Männern denen sie damit das Leben versauen und den Frauen die tatsächlich betroffen sind. So etwas ist kaum noch aussprechbar und liegt wohl, an menschlicher Perfidität gemessen, nochmals hinter der eigentlich gegenständlichen vermeintlichen Tat – und man könnte sogar klischeehaft sagen “typisch Frauen”, da dies fast ausschliesslich von ihnen inszeniert wird. Bin ich nun damit ein Frauenhasser, wenn ich das erwähne? Sie tun es tatsächlich und ich hab eigentlich erstmal nichts damit zu tun, außer dass ich es beschreibe (und wohl noch – mein subjektiver Eindruck, mea culpa – untertreibe).

I.A. haben wir heutzutage offenbar auch mit sog. “unterdrückten” Minderheiten zu tun, die m.E. tatsächlich mit ihren Themen überhöht in den Vordergrund drängen. Menschen – alle Menschen – haben auch (teilweise auch gewichtige) Probleme. Es ist nicht mehr wirklich einsehbar, warum einige politisch korrekt bevorzugt werden und andere links liegengelassen werden. Auch hier, find ich, kommt es mittlerweise zu hässlichen Instrumentalisierungen – eine insgesamt ungute Entwicklung auf der auch der Feminismus sehr stark Trittbrett fährt.


petpanther
19.5.2013 17:10
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@ O.

“Aha, also den prüglenden Mann ziehst Du vor?
Du hast echt nen Knall.
Wegen solcher Freaks wie Dir gibt es – mit aberechtigung – Feminismus.”

Muß ich für dich in simplen Bauklotz-eindeutigen Sätzen schreiben?

Natürlich ziehe ich den prügelnden Mann nicht vor. Mir ist jedewede Gewalt zuwider – und sehr merkbar, wenn man meine Komentare ansieht.

Ein bisserl Denkbirne einschalten hilft – zuweilen. Natürlich auch bei mir selbst. Kann auch mal’ falsch liegen.


NurZurInfo
19.5.2013 17:12
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@Thomas: Ein Ehevertrag bringt dir rein gar nichts, weil er im Scheidungsfall als sittenwidrig und damit für ungültig erklärt werden kann!

Habe schon mit vielen Männern gesprochen, die aus allen Wolken gefallen sind, als sie davon erfahren haben.


Fx
19.5.2013 18:10
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@.O

“Es gibt aber auch feministische Strömungen, die gegen Eugenik sind.”

Selbstverständlich. Ich wollte keinesfalls Feminismus mit Eugenik gleichsetzen, sondern nur verdeutlichen, wie irreführend ein eingefahrenes Freund-Feind-Denken kann.


Fx
19.5.2013 18:27
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@ Lohengrin

Geenbaum-Rede? Nie gehört.

Inzwischen habe ich kurz recherchiert. Heilige Scheiße! Da wird einem ja schon beim Überfliegen des Textes übel. Da sind aber wirklich alle Zutaten einer zünftigen Verschwörungstheorie verarbeitet.


Lohengrin
19.5.2013 20:34
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@.O
> Also beim Thema Abtreibung greifst Du völlig daneben.
> Es ist immerhin die Frau, die das Kind mit sich herum tragen muß
> und es gebären muß.
Dazu gehört aber auch ein Vater, der ebenfalls Verantwortung für das Kind hat.
Wenn eine Frau das Kind gegen den Willen des Vaters tötet, dann ist das ein Gewaltakt von der Frau gegen den Vater.

Ein Mann, der ein Kind gemacht hat, darf auch nicht einfach weglaufen. Er soll die Verantwortung tragen – und wenn er sich totarbeitet.
Die Frau darf das Kind vor der Geburt töten oder es nach der Geburt in eine Babyklappe stecken. Sie kann es sogar umbringen; dafür kriegt sie hier Bewährung, das Opfer.

> Davon abgesehen ist die Entscheidung für eome Abtreibung bestimmt
> keine leuchte, insbesondere als Frau.

Besonders beliebt sind Abtreibungen, wenn man schon ein Kind hat. Das ist ein probates Mittel, den lästigen Vater loszuwerden. Wegen des ersten Kindes ist ja die finanzielle Absicherung geklärt.


Lohengrin
19.5.2013 21:23
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@.O

noch einmal zu
> Davon abgesehen ist die Entscheidung für eome Abtreibung bestimmt
> keine leuchte, insbesondere als Frau.
Ob das für eine Frau eine schwierigere Entscheidung sei als für einen Mann, will ich nicht entscheiden.

Für die meisten Frauen geht es bei ihren Entscheidungen nur um das Hier und Jetzt.
Es gibt aus biologischen Gründen eine starke emotionale Bindung zwischen Frau und ungeborenem Kind. Es geht hier um Verliebtheit und Sucht. Diese Bindung wird während der Schwangerschaft immer stärker. Daher wird ja auch innerhalb der ersten drei Monate abgetrieben.

Für die meisten Männer geht es bei ihren Entscheidungen um Treu und Redlichkeit, um Verantwortung und um die Pflicht, gegebene Versprechen zu halten.

Die Probleme, die die meisten Frauen durch die Tötung ihres Kindes vor der Geburt haben, sind mit den Problemen die die meisten Männer durch die Tötung ihres Kindes vor der Geburt haben, nicht vergleichbar.


petpanther
19.5.2013 21:53
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Günter Buchholz
20.5.2013 12:52
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Das ist keine Panikmache, sondern Realität. Das Programm “ProProfessur” – Stellen nur für Frauen – m. E. im offenen Widerspruch zu Art. 33 und Art. 3 GG – stammt von Annette Schavan und wird jetzt von Prof. Dr. Johanna Wanka fortgesetzt. Schavan stützte sich dabei auf ein Rechtsgutachten (online beim BMFT abrufbar) von Prof. Dr. Susannne Baer die auf Vorschlag der GRÜNEN heute im BVerfG sitzt.
Das ist die Lage; vgl. hierzu:
http://frankfurter-erklaerung.de/2013/05/wie-heute-stellen-fur-professuren-nur-fur-frauen-ausgeschrieben-werden/


Carmelo Mack
21.5.2013 1:42
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@Lars lass dich nicht beirren, da die Emanzipation nur eine Ideologie bzw. Irrglaube ist. Trotz Mutterschaft, waren Frauen schon immer fast gleich wie Männer mit Arbeit belastet, außer sie waren reich und haben wie heute, andere Frauen, Männer und Kinder für sich arbeiten lassen. Frauen waren stets nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Kriegsindustrie tätig und leider haben sie zu allen Kriegen und zu eigenem Leid beigetragen. Sie waren nicht nur sadistische Lehrerinnen und Polizistinnen, sondern auch KZ-Wärterinnen und Huren, die vielen Frauen ihre Ehemänner und vielen Kindern ihre Väter und das Einkommen beraubt haben und dies auch weiterhin tun. Es ist somit zu bezweifeln, ob es gelingen kann all diese Probleme rituell über den Frauenschoß zu heilen. Ich glaube, dass wir unser Leben und auch Sexualität nur durch Liebe, Ehrlichkeit, Verantwortung und Gerechtigkeit heilen können. Der erste Schritt in diese Richtung wäre das Bedingungslose Grundeinkommen für alle, damit niemand gezwungen wird, irgendwelche Prostitution und Missbrauch aus Überlebensgründen zu betreiben.


petpanther
21.5.2013 9:26
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Es wird viel zu viel hineininterpretiert. Menschen möchten überleben und darüber hinaus sozialstatus für ihren selbstwert haben. Dazu versuchen sie für sich einfluss sprich kontrolle zu sichern und zugang zu ressourcen, auch über anzapfen anderer menschen. Tatsächliche verantwortung und bindung hindert. Wer am besten faked und sozial (für dir umgebende gruppe) gut erscheint sichert genau das erwähnte.

Frauen machen z.b genau das. Heutzutage ist es besser einen hinreichend gutgläubigen mann zu vätern, dann als alleinerziehende heldin dazustehen etc. Und vollversorgt auch im beruf zu sein. Funktioniert wunderbar mit manchen männern als trittbrettfahrer.

Ahnlich ists mit unserer ganzen ökonomisch gesellschaftlich sozialen orga. Das ist alles letztendlich auf so etwas abgestellt. Kapitalismus ist da noch der Ehrlichkeit, gemessen am abstand zum gesagten, am nächsten. Moral ist was für dumme und religion opium für s volk. Könnte tatsächlich was dran sein, wenn man noch darwin dazu nimmt.


petpanther
21.5.2013 16:43
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Ein phenomenologischer Eindruck, den nicht nur ich habe. Zum obigen Kommentar folgender Link

http://sciencefiles.org/2013/05/21/luge-und-tauschung-sind-integrale-bestandteile-des-sozialen/


quarc
24.5.2013 21:18
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> Der Landfrauenverband. Oder der Juristinnenbund. Und solche Bünde
> haben erfahrungsgemäß zwar viel Einfluss, aber nichts in der Birne,
> und schaukeln sich da gegenseitig hoch. Und finden das ganz toll,
> lieber von Dummen als gar nicht repräsentiert zu werden.
> Weil Schlaue bei denen nicht vorkommen.

Nur der Vollständigkeit halber wollte ich noch anmerken, dass ich bereits sowohl mit Landfrauen als auch mit Juristinnen zu tun hatte, und dass ich Landfrauen für wesentlich klüger halte.


Nach der Entdeckung von Aids wurden in verschiedenen Ländern Erhebungsbögen entworfen, um das mögliche Infektionsrisiko der zu testenden Personen festzuhalten. Anfangs wurde oft einfach gefragt, ob man schwul sei, und die befragte Person wurde je nach dem in die Infektionsrisiko-Kategorien „Homosexualität“ oder „Heterosexualität“ eingeteilt. Erst mit der Zeit wurde den Wissenschaftlern klar, dass nicht jeder selbstdefinierte Schwule Sexualkontakte haben muss und dass viele Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten sich nicht als schwul definieren. Daraufhin wurde die Fragestellung geändert, ob man „homosexuelle Kontakte“ gehabt habe. Doch auch dabei dachten viele, dass ihre gleichgeschlechtlichen Aktivitäten nicht damit gemeint seien, insbesondere wenn sie gleichzeitig gegengeschlechtliche Beziehungen hatten. Man veränderte wieder die Fragestellung, fragte nach „homosexuellen oder bisexuellen Kontakten“ und sah auf den Erhebungsbögen drei Kategorien vor. Und noch immer gab es viele Männer, die „homosexuell“ nicht auf ihre eigenen Sexualkontakte mit Männern bezogen, und andere, die das Etikett „bisexuell“ ablehnten – trotz nachgewiesenen oder bei Nachfragen zugegebenen Sexualkontakten mit Frauen und Männern. So formulierte man die Frage schlichter und fragte getrennt nach sexuellen Kontakten zu Frauen und Männern. Im Erhebungsbogen standen aber noch immer die drei Kategorien „heterosexuell“, „bisexuell“ und „homosexuell“ zur Auswahl. Zusätzlich addierte man dann automatisch immer zwei Kategorien zu „homosexuelle oder bisexuelle Männer“ und nie „heterosexuelle oder bisexuelle Männer“. Unter Einfluss des US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) wurde die kombinierte Kategorie „homo/bi“ weltweit eingeführt.


Leif
27.5.2013 23:14
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Interessanter Link zu feministischen Weltbildern, einer feministischen Jura-Professorin, Prostitutionspolitik und Meinungsmache durch den Spiegel:

http://www.donacarmen.de/?p=401


Dustin Hughes
29.5.2013 20:45
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Männer wollen Unterstützung. Zeigen Sie ihm deshalb, dass Sie auf seiner Seite sind. Gemeinsam sind Sie stark, nichts und niemand kann Ihnen etwas anhaben. Selbst, wenn Sie seine Meinung einmal nicht teilen: Lassen Sie öfter Nachsicht walten. Sie sollen keineswegs Verständnis heucheln oder sich anbiedern, aber wenn Sie zeigen, dass Sie zu ihm stehen, wird er Ihnen gleichsam loyal zur Seite stehen.


Thomas
13.6.2013 15:52
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[…] und Männer auf unterschiedlich pathologischem Level verbreitet und sich ansonsten insbesondere in aufgeblasenem Geschwafel ohne wissenschaftlichen Nutzen hervortut, sollte nun wirklich nicht an staatlichen und staatlich […]


Tilman
21.7.2013 19:52
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Die Dame hat nun spontan auch Ahnung von Informatik:

http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-30-2013-von-der-leyen-kinder-sollen-richtigen-umgang-mit-dem-computer-in-der-schule-lernen_aid_1048930.html
“Eine App zu bauen ist heute fast so einfach wie Fischertechnik.”