Ansichten eines Informatikers

Undercover unter Linken

Hadmut
31.8.2026 10:06

Über die engen Verbindungen zwischen Linken und Islamisten.

Leserzuschrift:

Der französische Wallraff – Undercover bei den Linken

Hallo Hadmut,

Du hattest schon den Judenhass der französischen Linken thematisiert. Eine französische Journalistin war undercover bei den französischen Linken und deckt die Verbindungen zwischen Islamisten und Linksextremen in Frankreich, Belgien und den USA (Columbia University!) auf.

Jetzt braucht sie Polizeischutz.

Eine treffende Formulierung: “progressives Kastensystem”.
Und Kurse, wie man Wikipedia im Sinne der Hamas umschreibt.
«Israel» heißt bei Linken «Zionistische Entität».
Sie beschreibt, wie Linke Begriffe, die sie verwenden, gar nicht erklären können. Wie Du immer schreibst: “Denen fehlt was im Hirn. Rudelhirne.”

Sehr lesenswert.

https://www.nzz.ch/feuilleton/die-gaza-lieder-singe-ich-immer-noch-unter-der-dusche-nora-bussigny-war-undercover-in-der-radikalen-linken-unterwegs-wegen-ihrer-enthuellungen-braucht-sie-polizeischutz-ld.10011917

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Nach Recherchen in Frankreich, Belgien und an der Columbia University in New York ist Bussignys Befund klar: «Die Empathie, die das Schicksal der Palästinenser in Gaza auslöst, wird von Extremisten manipuliert.» Statt um echtes Mitgefühl gehe es oft nur darum, Sympathien für Terrororganisationen wie Hamas und Hizbullah zu wecken, Hass auf die Juden zu schüren und die Gesellschaft in einen permanenten Unruhezustand zu versetzen, in dem Gewalt legitim scheine.
(…)
Legitimiert wird die Allianz zwischen Linksradikalen und Islamisten laut Bussigny durch Schlagworte wie Antikolonialismus und das Prinzip der «Intersektionalität»: eine Art progressives Kastensystem, das Menschen danach beurteilt, wie stark sie diskriminiert werden. Da gläubige Muslime und Palästinenser aus neolinker Sicht als maximale Opfer von Kolonialismus und Rassismus gelten – selbst wenn es um Männer geht, die Frauen verachten und selber rassistisch sind –, stehen sie in der Hierarchie über «weissen» Schwulen, Frauen und vor allem Juden. Denn die werden als Superweisse und Herrenmenschen eingestuft.
(…)
Für ihr neustes Buch hat Bussigny nach eigenen Angaben mit rund hundert Leuten gesprochen, sie hat Tiktok, Telegram- und Instagram-Kanäle durchforstet und einen Online-Kurs von «Urgence Palestine» besucht. Dort habe man den Teilnehmern gezeigt, wie man Wikipedia-Artikel zugunsten des «palästinensischen Widerstands», also der Hamas und anderer Gruppen, umschreibe.
(…)
Eine Kommission des französischen Parlaments hat Bussigny deshalb im Dezember als Expertin eingeladen. Mehrere Abgeordnete gratulierten ihr zu ihrem Mut.
(…)
Da derzeit massgebliche Teile der europäischen Linken mit einem Kurs à la LFI sympathisieren, ist die Lektüre von Bussignys Bericht auch ausserhalb Frankreichs zu empfehlen.

Etwa in Deutschland, wo die Partei Die Linke unter Jubel beschlossen hat, von einem «Genozid» in Gaza zu sprechen. Oder in der Schweiz, wo nonbinäre Kulturschaffende Samidoun-Leute einladen und sich Sozialdemokraten in Genozid-Rhetorik ergehen. SP-Vertreter haben kürzlich die LFI-Politikerin Rima Hassan eingeladen, die Verschwörungstheorien und Fake News über «Zionisten» verbreitet und säkulare Linke als «Islamfeinde» zum Abschuss freigibt. In Bussignys Buch erfährt man viel über Hassan, ihre Einschüchterung von politischen Gegnern und ihre, wie es die Autorin ausdrückt, «jüdische Obsession».

Schauen wir mal rein:

Nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich die Autorin unter falscher Identität in linksradikale Gruppen eingeschlichen, die vorgeben, für die Unterdrückten und für die palästinensische Bevölkerung zu kämpfen.

Sie gab sich als leichtgläubige Studentin aus, teilte Demo-Aufrufe, skandierte mit verzücktem Gesicht Parolen für die Hamas. Nach Recherchen in Frankreich, Belgien und an der Columbia University in New York ist Bussignys Befund klar: «Die Empathie, die das Schicksal der Palästinenser in Gaza auslöst, wird von Extremisten manipuliert.» Statt um echtes Mitgefühl gehe es oft nur darum, Sympathien für Terrororganisationen wie Hamas und Hizbullah zu wecken, Hass auf die Juden zu schüren und die Gesellschaft in einen permanenten Unruhezustand zu versetzen, in dem Gewalt legitim scheine.

[…]

Für Nora Bussigny war der Fall Nael nur ein Vorspiel. «Vor dem 7. Oktober 2023 habe ich geglaubt, es sei der Hass auf Polizisten und den angeblich strukturell rassistischen Staat, der Linksradikale, Feministinnen und Islamisten vereint», sagt sie. «Doch die stärkste Klammer ist der Hass auf den Zionismus, der oft nichts weiter als ein kaschierter Antisemitismus ist.»

Legitimiert wird die Allianz zwischen Linksradikalen und Islamisten laut Bussigny durch Schlagworte wie Antikolonialismus und das Prinzip der «Intersektionalität»: eine Art progressives Kastensystem, das Menschen danach beurteilt, wie stark sie diskriminiert werden. Da gläubige Muslime und Palästinenser aus neolinker Sicht als maximale Opfer von Kolonialismus und Rassismus gelten – selbst wenn es um Männer geht, die Frauen verachten und selber rassistisch sind –, stehen sie in der Hierarchie über «weissen» Schwulen, Frauen und vor allem Juden. Denn die werden als Superweisse und Herrenmenschen eingestuft.

Das ist ein interessanter Punkt. Ein sehr interessanter sogar.

Ging es bei diesem ganzen Antikolonialismus- und Diskriminierungsquatsch immer nur um Islam vs. Israel?

War Afrika nur Mittel zum Zweck, um den Begriff zu etablieren und – wie die Soziologie-Fasler sagen würden – zu „legitimieren“? Ging es immer nur um den Krieg gegen a) Juden und b) danach Christen?

Mit dem Hamas-Massaker des 7. Oktober sei alles noch schlimmer geworden. «Viele angebliche Feministinnen waren erfreut, dass die Hamas Israel angegriffen hat. Obwohl es da schon die ersten Horrorvideos gab, von blutenden Frauen, die an den Haaren auf Pick-ups geschmissen werden.»

Es ist nicht nur selbstwidersprüchlich, sondern wieder die einschlägig bekannte Dummheit (fehlt was im Hirn):

In ihrem Buch begegnet man Aktivisten, die den Zionismus als Wurzel alles Bösen betrachten, aber nicht fähig sind, den Begriff zu erklären. Sie berichtet von LGBT-Aktivisten, die für Gaza twerken und mit dem Hintern wackeln, obwohl sie in Gaza unter den Scharia-Gesetzen der Hamas kaum einen Tag überleben würden. Oder von Feministinnen, die Ohrringe in Form einer Klitoris tragen, aber kein Wort über die von der Hamas vergewaltigten Frauen verlieren, weil sie die Taten leugnen oder als Folge eines universellen Patriarchats verharmlosen.

[…]

Wie hält man es in diesem Milieu aus, und wie schafft man es, nicht aufzufliegen? Nora Bussigny antwortet, sie habe während ihrer Undercover-Recherche unter einer Art Persönlichkeitsspaltung gelitten. «An einem Tag habe ich ‹Sieg für die Hamas› geschrien, am nächsten Tag mit einem jüdischen Kind gesprochen, das verprügelt wurde, weil es jüdisch ist.» Manchmal singe sie noch heute «wir sind die Kinder von Gaza», wenn sie beim Duschen oder Abwaschen sei.

Wichtig sei, Begeisterung und Empörung zu mimen und keine «verdächtigen» Begriffe wie «Israel» zu verwenden. «Zionistische Entität» heisse das in der Aktivistensprache.

Es ist vor allem eine Psychosekte.

Und es ist ein Haufen dummer Leute, der sich so leicht hat kapern lassen. Und dann sagen sie immer und so gerne, sie seien „Antifaschisten“.