Was danach kommt …
Ein Leser schreibt, Kommunisten hätten durchaus einen Plan für das, was danach kommt.
Der Marxist, ein Idiot als solcher –> Kommunistisches Manifest
Hej,
was danach kommt siehe:
Kommunistisches Manifest – Maßregeln (Marx-Engels-Werke 1959 Band 4 Seite 481_482)
“Es kann dies natürlich zunächst nur geschehn vermittelst despotischer Eingriffe in das Eigentumsrecht und in die bürgerlichen Produktionsverhältnisse, durch Maßregeln also, die ökonomisch unzureichend und unhaltbar erscheinen, die aber im Lauf der Bewegung über sich selbst hinaustreiben und als Mittel zur Umwälzung der ganzen Produktionsweise unvermeidlich sind.
Diese Maßregeln werden natürlich je nach den verschiedenen Ländern verschieden sein.
Für die fortgeschrittensten Länder werden jedoch die folgenden ziemlich allgemein in Anwendung kommen können:
1. Expropriation des Grundeigentums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.
2. Starke Progressivsteuer.
3. Abschaffung des Erbrechts.
4. Konfiskation des Eigentums aller Emigranten und Rebellen.
5. Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.
6. Zentralisation des 2 Transportwesens in den Händen des Staats.
7. Vermehrung der Nationalfabriken,Produktionsinstrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan.
8. Gleicher Arbeitszwang für alle, Errichtung industrieller Armeen, besonders für den Ackerbau.
9. Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die allmähliche Beseitigung des Unterschieds von Stadt und Land.
10. Öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder. Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form. Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion usw.
Sind im Laufe der Entwicklung die Klassenunterschiede verschwunden und ist alle Produktion in den Händen der assoziierten Individuen konzentriert, so verliert die öffentliche Gewalt den politischen Charakter. Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer andern. Wenn das Proletariat im Kampfe gegen die Bourgeoisie sich notwendig zur Klasse vereint, durch eine Revolution sich zur herrschenden Klasse macht und als herrschende Klasse gewaltsam die alten Produktionsverhältnisse aufhebt, so hebt es mit diesen Produktionsverhältnissen die Existenzbedingungen des Klassengegensatzes, die Klassen überhaupt, und damit seine eigene Herrschaft als Klasse auf.
An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.”
Hat er das so gesagt?
Ja. Kann man ausführlicher hier nachlesen. Da steht noch
Das Manifest, ein wahres Meisterstück agitatorischer Geschicklichkeit, schildert zunächst den Klassenkampf zwischen der Bourgeoisie und den Proletariern. Die Bourgeoisie habe zunächst alle „feudalen, patriarchalen, idyllischen Verhältnisse“ zerstört und an deren Stelle die Herrschaft des Capitales und die freie Concurrenz gesetzt. Die Arbeiter sind zum bloßen Arbeitsinstrument geworden, das von dem Bourgeois der verschiedenen Classen ausgebeutet wird. Vom Beginne seiner Existenz beginnt aber auch das Proletariat seinen Kampf gegen die Bourgeoisie. Die Communisten werden als jene proletarische Partei bezeichnet, welche stets – ohne Rücksicht auf die Nationalität – die Interessen der Gesammtbewegung vertritt.
Als das Ziel des Communismus wird bezeichnet: Die Abschaffung des Eigenthums, wenigstens des heutigen bürgerlichen Eigenthums, sowie die Abschaffung der Familie, das letztere unter dem Vorwande, daß in der heutigen Bourgeois-Gesellschaft überhaupt keine Familie bestehe. Als concrete Forderungen für die vorgeschrittensten Länder werden folgende zehn Punkte aufgestellt:
[die oben gelisteten 10 Punkte ]
Es ist dies meines Wissens die einzige Stelle in Marx’s Schriften, wo er positive Forderungen aufstellt, während er es sonst beinahe ängstlich vermieden hat, „Recepte für die Garküche der Zukunft zu verschreiben“. Wenngleich nicht angedeutet wird, wie diese Forderungen erreicht werden sollen, so wird doch schwerlich jemand glauben, daß auch nur ein Theil dieser Forderungen, welche die vollständige Umwälzung der Gesellschaft bedeuten, auf friedlichem Wege erreicht werden könnte. Auch die Verfasser des Manifestes haben sich gewiß nicht im entferntesten einer solchen Illusion hingegeben. Dies beweist eine Stelle in dem Abschnitt über das Verhältniß der Communisten zu den übrigen Parteien. „Die Communisten unterstützen überall jede revolutionäre Bewegung gegen die [544] bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände“. „Sie erklären offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung“.
Das Manifest schließt mit dem Satze: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch“, in dem so recht das Princip der Nationalitätslosigkeit zum Ausdrucke gelangt.
Oder gleich im Originaltext des kommunistischen Manifests, Teil 2 (hier, hier, hier)
Marx selbst wusste also auch nicht, wie das das dann funktionieren soll und hat sogar systemtisch vermieden, sich dazu zu äußern. Aber diese Deppenschar der Marxisten folgt ihm darin. Schema: Erst einmal alles kaputt machen, dann sehen wir weiter. Deshalb können auch alle diese Kühnerts nie sagen, wie das dann eigentlich laufen soll.
Es steht halt nicht bei Marx. Man nennt sich stattdessen dann „progressiv“.
Schema: Wir wissen zwar nicht, wie es geht und auch nicht, was wir eigentlich wollen und fordern, aber wir sind gut darin, es mit Gewalt durchzusetzen.
— M🅰️🅰️zilla (@Passwortvergess) August 29, 2026
Ich tendiere immer mehr dazu, Marx für den Propheten einer Sekte und seine Schriften für deren Koran zu halten, nicht nur wegen des sprachlichen Duktus und des Inhaltes, sondern weil er dieselben Teile des Gehirns, die Rudelmechanik, für seine Zwecke missbraucht.
Ich finde es verblüffend, wie sehr sich die Exegese des Korans und des Kommunistischen Manifests gleichen. Mir ist das damals aufgefallen, als die Soziologen an der Humboldt-Universität streikten. Ich bin da mal dran vorbeigelaufen und habe durch die Scheiben gesehen, dass die darin Stundenpläne für ausgiebige Marx-Lesungen hatten, und hinterher musste die Fakultät grundrenoviert werden. Ein Leser schrieb mir auch schon, dass die Ungläubigen im Koran (als Sklaven, Arbeiter und Abgabenzahler) und die Dampfmaschine bei Marx dieselbe ideologische Funktion erfüllen, nämlich für die Anhänger der Religion zu arbeiten und diese zu ernähren, damit diese sich der Freizeit und Muße hingeben können. Beide Ideologien wollen sich mit Gewalt durchsetzen.
Ich bin inzwischen überzeugt, dass die Marxisten ganz bewusst Krieger aus dem Islam importieren, um deren Djihad als jenen gewaltsamen Umsturz zu verwenden, den Marx sich herbeiwünscht.
Die Gewalttätigkeit wird damit nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern geradezu gewünscht. Man bildet sich offenbar ein und spekuliert darauf, dass die sich dann alle beruhigen und nette Menschen werden, wenn erst die Klassen und der Kapitalismus abgeschafft sind. Bis dahin ist das offenbar gewünscht, dass die sehr gewalttätig sind, um eben jenen gewaltsamen marxistischen Umsturz zu betreiben.
Und die verlogene Presse erzählt uns, die Linken, das wären die Demokraten, und die anderen, das seien „die Feinde der Demokratie“.
Ich habe mich lange gefragt, woher eigentlich diese Dummsucht der Linken kommt, diese Begeisterung für Dummheit, Unfähigkeit, Inkompetenz, Dilettantismus. Steht auch bei Marx im kommunistischen Manifest:
Der nächste Zweck der Kommunisten ist derselbe wie der aller übrigen proletarischen Parteien: Bildung des Proletariats zur Klasse, Sturz der Bourgeoisherrschaft, Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat. Die theoretischen Sätze der Kommunisten beruhen keineswegs auf Ideen, auf Prinzipien, die von diesem oder jenem Weltverbesserer erfunden oder entdeckt sind.
Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher Verhältnisse eines existierenden Klassenkampfes, einer unter unseren Augen vor sich gehenden geschichtlichen Bewegung. Die Abschaffung bisheriger Eigentumsverhältnisse ist nichts den Kommunismus eigentümlich Bezeichnendes.
Dummheit und Inkompetenz sind Merkmal des Proletariats. Deshalb müssen auf allen Posten Dumme und Unfähige sitzen, um sicherzustellen, dass sie keine Bourgeoisen sind.
Was ist überhaupt die Bourgeoisie?
Kommt von lateinisch burgus, Burg, Wehrturm, befestigte Stadt. Daraus wurde französisch bourg für Stadt oder Markt (vgl. Strasbourg, Wissembourg usw.).
Marx geht also auf die Bürger (Bürger kommt von Burg, Einwohner einer befestigten Anlage) los, will das Bürgertum vernichten.
Im Prinzip macht Marx nichts anderes, als Strauchdiebe, Gesindel und Kriminelle anzuleiten, die Städte zu stürmen und die Burgmauern einzureißen. Sagt er ja auch „Hinwirken auf die allmähliche Beseitigung des Unterschieds von Stadt und Land.“
Letztlich ist Marxismus also der Neid darauf, dass manche arbeiten, lernen und sich in einer gesitteten Umgebung einrichten, um die sie eine Burgmauer gezogen haben, um nicht ständig überfallen zu werden.
Das erinnert mich an Delos. Ich war doch vor ein paar Wochen auf Mykonos und habe auf dringendes Leseranraten – Danke! – die antike Stadt auf der Insel Delos besucht. Dort erklärte man bei einer Führung, dass viele der Häuser überhaupt keine Fenster, nur eine Eingangstür haben, obwohl sie durchaus in der Lage waren, Fenster zu bauen, denn es gibt auch Fenster, sogar vergitterte. Man wollte einfach die Gefahr verringern, dass Leute von hinten einbrechen und einen überfallen, ausrauben, bestehlen können, weil die Kriminalität so hoch war. Deshalb versuchte man, dass die Häuser nur nach innen, zur Straße hin geöffnet waren, wo es Öffentlichkeit und Wächter gab. Im Prinzip der Vorläufer der Burg. Ein reicher Einwohner – man würde dazu neigen, ihn Bürger zu nennen, was er funktional ja auch war, aber es gab eben noch keine Burg – hatte vor seinem Haus eigene Wächter, heute würde man sie Personenschutz, Wachdienst nennen, an denen man vorbei musste, um zum Haus zu gelangen, und die dann auch besagtes vergittertes Fenster hatten, um von innen aus die Straße beobachten zu können.
Troja war ja eine Burg, und entsprechend schwer einzunehmen.
Marx war also letztlich nur ein Krimineller, der versuchte, Burgen, Städte, Bürger abzuschaffen, die sich aus dem Schutz gegen Räuber und Diebe gebildet hatten. Marx ist damit funktional nichts anderes als einer, der Diebe und Räuber anleitet und organisiert. Ruhe ist erst, wenn es nichts mehr zu stehlen gibt. Die Pseudorationalisierung des Diebstahls.
Es gibt übrigens auch Leute, die Robin Hood als für zu Unrecht verklärt einstufen und meinen, dass er bei Licht betrachtet nur ein ordinärer Krimineller war, ein Dieb und ein Räuber, der Steuergelder gestohlen hat. Wikipedia:
Robin Hood [ˌrɒbɪn hʊd] ist der zentrale Held mehrerer spätmittelalterlicher bis frühneuzeitlicher englischer Balladenzyklen, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu der heutigen Sage formten. Als legendenhafte Figur spielt er in der englischen Folklore und Literatur eine bedeutende Rolle. Die Handlungen der frühen Balladen wurden fortwährend umgedichtet und weiterentwickelt, auch neue Balladen wurden hinzuerfunden. So wird Robin Hood in den ältesten schriftlichen Quellen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts noch als gefährlicher Wegelagerer einfacher Herkunft geschildert, der vorzugsweise habgierige Geistliche und Adlige ausraubt. Im Zuge seiner Auseinandersetzungen mit Feinden kommt es auch zu mittelalterlich-grausamen Praktiken. Später wird er immer positiver dargestellt. Die Dichtung macht ihn zum enteigneten angelsächsischen Adeligen und zum gegen die Normannen kämpfenden angelsächsischen Patrioten. Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts wandelte sich die Figur auch zum Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit, die als Urtypus des „edlen Räubers“ den Reichen nimmt und den Armen gibt. Die Existenz Robin Hoods als reale historische Figur ist nicht belegt.
Verblüffende Ähnlichkeit zur Romantisierung und Intellektualisierung Karl Marx’, der ja auch nur Strauchdieb und Wegelagerer war (Ein Strauchdieb ist ein im 16. Jahrhundert entstandenes Kompositum aus den Wörtern Strauch und Dieb, das ursprünglich einen Straßenräuber oder eine aus Verstecken agierende Person bezeichnete.)
Auch der Bösewicht in der Robin Hood-Legende, Prinz John, hatte wohl eine äußerst schlechte Presse und wurde immer weiter runtergeschrieben, war in Wirklichkeit aber wohl gar nicht so böse wie beschrieben, aber eher erfolglos. Dessen Steuereintreibung gab es wirklich, weil er nach verlorenen Schlachten schlicht pleite war, Krieg ist teuer.
Johann war bereits zu Lebzeiten äußerst unbeliebt und wurde auch von zeitgenössischen Chronisten durchweg negativ, als grausam, böse und wollüstig beurteilt. Dieses Urteil war jedoch durch den geistlichen Stand der Chronisten bedingt, die schon deshalb den unreligiösen[19] und zeitweise exkommunizierten Johann, der nur 1203 oder 1204 die Zisterzienserabtei Beaulieu Abbey gestiftet hatte, schlecht beurteilten. Durch die Legenden von Robin Hood, das Drama König Johann von Shakespeare und Walter Scotts Roman Ivanhoe festigte sich Johanns schlechter Ruf in der Nachwelt. Bis ins 20. Jahrhundert wurde die Herrschaft Johanns von Historikern als unglücklich bewertet. Er gilt bis heute als König, dessen Beiname Ohneland durch den Verlust weiter Teile seiner Besitzungen in Frankreich bestätigt wurde. Das Schicksal seines Neffen Arthur, die Rebellion seiner englischen Barone und der vermutliche Verlust seiner Krone kurz vor seinem Tod bestätigten das Bild eines tyrannischen und erfolglosen Herrschers.[20] Erst ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Regierung von Johann differenzierter betrachtet. W. L. Warren bewertete die Jugend Johanns als Katastrophe. Als er sich 1194 seinem Bruder Richard unterwerfen musste, war er 27 Jahre alt und galt als Verräter und Versager. Doch später als König agierte er realistisch wie der junge Heinrich II., entschlossener als sein Bruder Gottfried und strategischer als Richard. Er besaß ein hohes Maß an Regierungserfahrung, Organisationstalent und die Bereitschaft, sich auch in Verwaltungsdetails einzuarbeiten.[21] Er übernahm ein durch lange Kriege finanziell ausgeblutetes und unzusammenhängendes Reich. Seine anfänglichen Fehler beschleunigten die Abspaltung der Normandie und dergleichen anderen Besitzungen in Frankreich, waren jedoch nicht deren Ursache. Nach dem Verlust der Normandie musste er, anders als seine Vorgänger, seine Herrschaft auf England konzentrieren, dies und seine Finanzpolitik führten zu zunehmender Unzufriedenheit vieler auf Autonomie bedachter Barone. Nach anfänglichen Misserfolgen war er in späteren Jahren ein durchweg erfolgreicher Feldherr, der seine Herrschaft durch Feldzüge gegen Schottland, Irland und Wales festigte und auch in Frankreich persönlich ungeschlagen blieb.
Marxismus ist damit ein Playdoyer für eine Gesellschaft aus kriminellen Räubern und Dieben. Deshalb „Proletariat“-orientiert.
Verblüffend finde ich die strukturelle Ähnlichkeit von Marxens Manifest zur Legende von Robin Hood, in dem der König, Kapitalist, „Bürger“ (Bourgeoise) Prinz John das Volk ausplündere, und die einfachen Leute (Robin Hood, Little John, Bruder Tuck, Will Scarlett) mit schlauen Aktionen von ihm nehmen und den Armen geben („umverteilen“). Als hätte er da abgeschrieben und dies zu Begriffen abstrahiert und verallgemeinert.
Das ganze dann noch gemischt mit dem 19. Jahrhundert in London. Oliver Twist ist ein berühmter Gesellschaftsroman des englischen Schriftstellers Charles Dickens, der zwischen 1837 und 1839 als Fortsetzungsroman erschien. Dieser Roman gilt zwar in der Beschreibung als sehr realistisch, in den Folgerungen aber als überzeichnet und zu dick aufgetragen.
Zweifellos waren das wesentliche Hintergründe für Marx, der sich davon hat „inspirieren“ lassen (Plagiat würde ich es nicht nennen, weil er doch selbst formuliert und sich das selbst zusammengesponnen hat). Aber wenn man das alles betrachtet, bleibt von Marx doch nur ein romantischer Schreiber haltloser Phantasie-Romane.