Ansichten eines Informatikers

Die Columbia University

Hadmut
26.8.2026 11:38

Ich habe mal die Google-KI dazu befragt.

Gefragt nach „Skandale Columbia University“:

Die Columbia University stand in den vergangenen Jahren im Zentrum mehrerer schwerwiegender Skandale und Krisen, die vor allem die Themen Antisemitismus, Gaza-Proteste, politische Interventionen und Hochschulrankings betreffen.

Gaza-Proteste und Vorwürfe des Antisemitismus (2024–2025)

  • Protestwelle und Räumungen: Im Frühjahr 2024 lösten pro-palästinensische Proteste und Zeltlager auf dem Campus eine landesweite Bewegung an US-Universitäten aus, die zu massiven Polizeieinsätzen und Festnahmen führte.
  • Rücktritte der Führung: Universitätspräsidentin Minouche Shafik trat im August 2024 nach heftiger Kritik am Umgang mit den Protesten und Anhörungen im US-Kongress zurück. Zuvor mussten bereits drei Dekane wegen eines Chats mit antisemitischen Anspielungen ihre Posten räumen.
  • Finanzielle und politische Druckmittel: Die US-Regierung kürzte beziehungsweise strich der Universität ab Frühjahr 2025 Bundesmittel und Zuschüsse in Höhe von rund 400 Millionen US-Dollar, da der Vorwurf im Raum stand, die Hochschule schütze jüdische Studierende nicht ausreichend vor Belästigung. Zudem versuchte die Regierung, Druck auf die Akkreditierung der Universität auszuüben.
  • Einknicken der Universitätsleitung: Die Columbia University stimmte daraufhin weitreichenden Richtlinienänderungen zu, verschärfte die Regeln für Demonstrationen und kündigte eine Überprüfung des Instituts für Nahoststudien an. Im August 2026 reichten zudem palästinensische Mitarbeiter und Studierende Diskriminierungsklagen gegen die Hochschule ein.

Der Ranking-Skandal (2022)

  • Manipulierte Daten: Im Jahr 2022 wies der Mathematikprofessor Michael Thaddeus nach, dass die Columbia University jahrelang falsche und geschönte Daten (unter anderem zu Klassengrößen und Ausgaben für die Lehre) an das Magazin U.S. News & World Report übermittelt hatte.
  • Folgen: Durch die falschen Angaben belegte die Elite-Uni zeitweise Platz 2 der US-Rangliste. Nach Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten korrigierte die Hochschule ihre Angaben, stieg vorübergehend aus dem offiziellen Ranking aus und geriet in schwere Glaubwürdigkeitskrisen.

Möchten Sie nähere Details zu den Gaza-Protesten und den politischen Folgen oder interessieren Sie sich genauer für den Ranking-Skandal von 2022?

Ja, bitte mehr zum Ranking-Skandal von 2022.

Der Ranking-Skandal von 2022 stürzte die Columbia University in eine tiefe Glaubwürdigkeitskrise, da eine der renommiertesten Elite-Unis der Welt bei der Fälschung eigener Statistiken ertappt wurde.

Der Whistleblower

  • Interner Kritiker: Michael Thaddeus, ein Mathematikprofessor der Columbia University, deckte den Skandal im Februar 2022 auf.
  • Akribische Analyse: Er verglich die an U.S. News & World Report gemeldeten Daten öffentlich mit den tatsächlichen internen Registern der Universität.
  • Ergebnis: Thaddeus bewies, dass die Hochschule systematisch geschönte Zahlen eingereicht hatte.

Die manipulierten Daten

  • Klassengrößen: Columbia behauptete, dass 82,9 % der Kurse weniger als 20 Studierende hatten. Tatsächlich lag der Wert laut Thaddeus eher bei 62,7 bis 66,9 %.
  • Finanzielle Ausgaben: Die Universität rechnete die Kosten für die medizinische Patientenversorgung in die “Ausgaben für die Lehre” ein, um das Budget pro Student künstlich aufzublähen.
  • Abschlüsse der Dozenten: Die Quote der Professoren mit dem höchsten akademischen Grad (Ph.D.) wurde mit 100 % angegeben, was nachweislich falsch war.

Die Konsequenzen

  • Absturz im Ranking: Vor dem Skandal belegte Columbia Platz 2 der besten US-Universitäten. Nach Bekanntwerden der Fälschungen stürzte sie im darauffolgenden Ranking auf Platz 18 ab.
  • Boykott und Boykott-Bruch: Columbia weigerte sich zunächst, am Ranking für 2023 teilzunehmen. Da U.S. News die Universität dennoch anhand öffentlich zugänglicher Daten listete, gab die Hochschule später nach und meldete wieder eigene, korrigierte Daten.
  • Image-Schaden: Der Fall entfachte eine landesweite Debatte in den USA über die Aussagekraft und die toxische Fixierung von Elite-Universitäten auf kommerzielle Hochschul-Rankings.

Nun, die Quote der Professoren mit Ph.D. ist jetzt bekanntlich nicht mehr bei 100%.

Noch Fragen?

Ach, ja, eine hab’ ich noch. Google wirft mir als Ergebnis einen Link auf die Jüdische Allgemeine zu: Judenhass-Skandal: Drei Dekane verlassen Columbia University

Drei Dekane der Columbia University in New York haben die Bildungseinrichtung verlassen. Sie waren zuvor wegen eines antisemitischen Chat-Austauschs beurlaubt worden. Einige amerikanische Medien berichteten, sie seien gefeuert worden, laut anderen kündigten sie.

Es handelt sich um Susan Chang-Kim, die bisherige Vize-Dekanin des Columbia College, Cristen Kromm, eine für Studentenbelange zuständige Dekanin, und Matthew Patashnick, dessen Aufgabe es war, Studenten und ihre Familien bei Bedarf zu unterstützen. Im Gegensatz zu einem vierten an dem Skandal beteiligten Dekan entschuldigten sie sich nicht für ihr Verhalten.

Vor zwei Monaten hatten die Dekane als Zuhörer an einer Podiumsdiskussion an der Ivy League-Universität teilgenommen, bei der es um jüdisches Leben auf dem Campus ging. Da zuvor Juden- und Israelhasser bei einem »Protestcamp« Antisemitismus und Verschwörungstheorien über Israel verbreitet und Terrorverherrlichung betrieben hatten, wurde die Veranstaltung als besonders wichtig angesehen.
Uni-Chefin in der Kritik

Während das »Protestcamp« auf dem Columbia-Gelände stattfand, war die Chefin der Uni, Nemat Shafik, in die Kritik geraten. Sie unternahm nach Ansicht der Kritiker zu wenig gegen die Teilnehmer, obwohl sie dazu aufriefen, Tel Aviv niederzubrennen und schrien, »Zionisten« verdienten es nicht zu leben.

Als die vier Dekane später die Podiumsdiskussion verfolgten, wurden die Bildschirme ihrer Smartphones fotografiert. So wurde bekannt, dass sie während des Events teils antisemitische Textnachrichten austauschten. Darin hieß es unter anderem, »jüdische Personen« würden »die Situation ausnutzen, um Spenden zu sammeln.« Gemeint waren der 7. Oktober und generell der palästinensische Terror gegen Israel, den der jüdische Staat derzeit auch in Gaza bekämpft.

Als sie im Chat über einen Zeitungskommentar des Universitäts-Rabbiners diskutierten, nutzten die Dekane auch »Kotz-Emojis«.

[…]

Die Judenhass-Welle schwappte später auch nach Deutschland über. An der Berliner Humboldt-Universität und anderen Hochschulen sprachen Teilnehmer von »Protestcamps« Israel das Existenzrecht ab und riefen zu mehr Terror gegen den einzigen jüdischen Staat sowie zu dessen Auslöschung auf.

Besteht also ein Zusammenhang, wenn Grüne hier propalästinensisch auftreten und die Migration vorantreiben, und dann – kurz bevor Deutschland kippt und zu einem islamischen Staat wird – Rettungsbootprofessuren an antisemitischen amerikanischen Universitäten bekommen?