Noch mehr dubiose Geheimdienstpersonalien
Irgendwie ist doch das alles sehr komisch.
Nach meinem Post über die wundersamen Karrieren von Felor Badenberg, Sawsan Chebli und Aydan Özoğuz erinnerten mich Leser daran, dass der aktuelle Chef des Verfassungsschutzes Sinan Selen ist – laut Wikipedia geboren 1972 in Istanbul. Google: Der Jurist war zuvor im Bundeskriminalamt (BKA) und im Bundesinnenministerium tätig.
Warum eigentlich häufen sich ausgerechnet in der Leitungsebene des Verfassungsschutzes, gerade der, der so gegen die AfD agitiert, so verblüffend viele Leute, die in arabisch-islamischen Ländern geboren sind? Gut, die Türkei war das zu Zeiten von Atatürk eigentlich nicht so, aber inzwischen ist sie es längst. Und wie sagt man so schön: Blut ist dicker als Wasser.
Da schreibt mir doch ein Leser, dass das in Österreich auch nicht besser ist: Staatsschutz-Chef Haijawi-Pirchner geht mit Jahresende
Der Leiter der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), Omar Haijawi-Pirchner, zieht sich mit Jahresende und damit elf Monate vor dem geplanten Ende seiner Amtszeit von dieser Position zurück.
In einer der APA übermittelten Stellungnahme wurden gestern „private Gründe“ angegeben. Haijawi-Pirchner wird aber weiter im Innenministerium im Bereich des Staatsschutzes tätig sein.
Konkret wird er künftig das Projekt für die vorgesehene Evaluierung des Staatsschutz- und Nachrichtendienstgesetzes bzw. der DSN leiten. Die Entscheidung, sein Amt vorzeitig abzugeben, sei ihm nicht leichtgefallen, meinte der DSN-Leiter in der Stellungnahme.
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Haijawi-Pirchner hatte die Behördenleitung im Herbst 2021 übernommen. Davor war er Leiter des Landeskriminalamts (LKA) Niederösterreich.
Haijawi-Pirchner ist im Bezirk Gmünd in Niederösterreich als Sohn eines Gemeindearztes aus Jordanien[3] und einer Österreicherin geboren. Er maturierte 1998 am Bundesrealgymnasium in Gmünd. Haijawi-Pirchner trat am 1. November 1999 in die Bundesgendarmerie ein und verrichtete nach der Grundausbildung seinen Dienst am Gendarmerieposten Langenzersdorf im Bezirk Korneuburg.
Ich finde das erstaunlich, dass gerade in den sicherheitsrelevantesten Posten Leute mit Nahost-Bezug sitzen, und was für wundersam steile Karrieren die machen, während man Leute wie mich systematisch von allem fern hält.
Mir drängt sich mehr und mehr der Gedanke auf, dass die Inlandsgeheim- und Sicherheitsdienste nur noch dazu dienen, die feindlichen Übernahme des Landes möglichst reibungsfrei zu gestalten und alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Diese Häufung finde ich zusammen mit den erstaunlich steilen und hochragenden Karrieren schon sehr auffällig.
Da stellt sich freilich die Frage: Was sind denn „private Gründe“? Ist da irgendwas angebrannt?