Ansichten eines Informatikers

Soros, die Nazis, die Grünen und das Geld

Hadmut
2.8.2026 20:15

Ein Leserhinweis.

Ein Leser schickt mir einen Hinweis auf diesen Text Ukraine 4IR – Das Testgelände, wobei ich mangels Sachkunde zur Ukraine weder den Text beurteilen, noch mangels Kenntnis dieser Webseite (höre zum ersten Mal davon) einschätzen kann. Es geht um irgendwelche Aktivitäten der CIA in der Ukraine. Angeblich soll die Ukraine als Testgelände für einen totalitären Gesellschaftsentwurf verwendet werden. Ich habe da arge Zweifel, wie das dann gehen soll. Wie will man die dann wieder freiräumen, aufbauen, befüllen?

Bisschen komisch.

Der Grund aber, warum der Leser mir das schickt, ist nicht die Ukraine, sondern dass es darin um die Geschichte von George Soros geht.

Und die finde ich ja sehr dubios. Leser empörten sich zwar, wieso ich überhaupt in Betracht ziehe, dass ein damals Zwölfjähriger mit den Nazis kollaboriert haben könnte – aber woher will man wissen, dass das angegebene Geburtsdatum überhaupt stimmt? Es wäre eine effektive Strategie, Kollaboration herunterzureden oder den Vorwurf abzuwehren, indem man sich ein Alter gibt, mit dem man noch nicht strafmündig war. Im Text heißt es dazu

Die Rede ist von Soros’ Open Society Foundations, die der in Ungarn geborene Spekulant 1993 ins Leben rief. 24 Jahre nach der ersten Finanzspritze durch die Rothschild-Bankendynastie. Eine überraschende Anschubfinanzierung, die er ganze 15 Jahre nach Abschluss seines Studiums an der »London School of Economics« erhielt. Seine neuen Financiers dürften in dem motivierten wie skrupellosen und zum damaligen Zeitpunkt von überschaubarem Erfolg gesegneten Soros’ einen willfährigen wie formbaren, weil erfolglosen Protegé gesehen haben. Hatte er doch zuvor vergeblich versucht, in die verschwiegene Welt der Hochfinanz vorzudringen.

Soros’ wird in den deutschen Medien gerne als Holocaust-Überlebender umschrieben. Unterschlagen wird dabei zumeist, dass Soros diese dunkle Zeit nur unbeschadet überstanden hat, weil »sein Vater ihn als Christ ausgab, weshalb er im zarten Alter von 14 Jahren den Nazis dabei half, Inventurlisten über das Vermögen seiner zu enteignenden jüdischen Mitbürger anzufertigen, die anschließend ins KZ deportiert wurden«, wie die Journalistin Aya Velazquez jüngst korrekt kommentierte. Sie fügt hinzu: »Was jeden normalen Menschen lebenslänglich traumatisiert hätte, darüber empfand Herr Soros eigenen Aussagen zufolge keine Schuldgefühle«. Moralische Fragen schienen Soros tatsächlich noch nie zu tangieren.

Das mag erklären, warum er offenbar keinerlei Bedenken hat, geopolitische Partikularinteressen zu unterstützen und mit den Regime-Change-Operationen seiner NGOs an der Seite von USAID, NED und anderen CIA-Ablegern ganze Länder ins Chaos zu stürzen. »Bulldozer-Revolution« (Serbien, 2000), »Rosen-Revolution« (Georgien, 2003), »Orange Revolution« oder »Euromaidan« (Ukraine, 2004/2014), »Tulpen-Revolution« (Kirgisistan, 2005), Kroatien, Tschechoslowakei, Jugoslawien, et cetera – stets waren Soros’ Organisationen, die Unsummen supranationaler Interessengruppen konsolidieren und allozieren und eng mit den Regierungen in London, Washington oder Ottawa sowie deren Geheimdiensten zusammenarbeiten, an den Vorbereitungen der destabilisierenden Aktivitäten beteiligt.

Stimmt das so? Muss ich noch nachprüfen. Irgendwo im Stapel der Leserzuschriften habe ich noch einen Hinweis, dass Soros das mal in einem Interview selbst eingeräumt und beschrieben habe. Und dass sein Vater ihn als Christ ausgegeben hat, und ihn mit den Nazis kollaborieren zu lassen, damit er überlebt, ist zwar aus väterlicher Sicht durchaus nachvollziehbar, wirft aber trotzdem die Frage auf, welche psychischen Folgen das für den Rest des Lebens verursacht. Und wenn der Vater schon bewusst gelogen hat, um den Sohn zu retten – wäre es dann nicht folgerichtig, auch beim Alter zu lügen, damit er zwar ernst genommen, aber nicht an die Front geschickt wird?

Müsste man prüfen.

Es geht aber um etwas anderes. Der Leser meint nämlich, in dem Text eine Bestätigung meines Gedankens gefunden zu haben, ob die Grünen von Soros mit alten Nazigeld finanziert werden, um eine Nachfolge der NSDAP anzutreten:

Hier knüpfen die Erzählungen von Bérénice an das Gespräch von Journalist de Borchgrave mit Karlweis an. Denn im Zuge dieser wohl einzigartigen Unterredung, die vielleicht nur zustande kam, weil Karlweis de Borchrave aufgrund seiner noblen Herkunft als einen der »Seinen« erachtete, erklärte der in die Jahre gekommene Rothschild-Vertraute, was er für sich persönlich als größten beruflichen Erfolg verbucht: »George Soros und die Gründung dessen Quantum Fund im Jahr 1969«.

Anschließend zitiert De Borchgrave Karlweis wie folgt:

»Jeder erkennt, dass wir zu weit gegangen sind. Die Kassen sind erschöpft, die exzessiven Ausgaben der Vergangenheit haben zu einem riesigen Überhang geführt, und niemand weiß, wie neue Kredite finanziert werden können. Menschen, die von ihren Ersparnissen leben, wurden geschröpft. Ihre Investitionen bringen nichts. Die Chancen stehen gut, dass sie alles verloren haben. Die kommenden Zeiten sehen nicht schön aus. Nachdem sie Länder durch das Drucken von immer mehr Geld in Weimarer Republiken verwandelt haben, werden sie alle einen Währungskommissar wie Hjalmar Schacht brauchen, der deutsche Bankier, der die Reichsbank leitete und ein früher Hitler-Anhänger wurde, um sie davor zu retten: Hyperinflation. Hoffen wir nur, dass sie ihre Regime in der Zwischenzeit nicht in Dritte Reiche verwandeln.«

Danach erklärt der belgisch-amerikanische Journalist:

»Es lohnt sich also, dem Mann hinter dem ursprünglichen Erfolg von Herrn Soros zuzuhören – er hat keine Angst davor, im Ruhestand seine Meinung zu äußern. Ein ursprünglicher Anteil von 100.000 US-Dollar am Fonds von Soros war 1994 schon 150 Millionen US-Dollar wert. Zwischen 1970 und 2000 betrug die Rendite 33,65 Prozent. Zehn Jahre in Folge waren es 42,6 Prozent pro Jahr. Im Jahr 1992 setzte Herr Soros Milliarden gegen das britische Pfund und ruinierte die Bank of England (Schwarzer Mittwoch).«

George Soros war demnach von Beginn seiner Karriere an Protegé der mächtigsten Bankiersdynastie der modernen Geschichte. Frontmann der Besitzer des größten privaten Vermögens aller Zeiten. Konservative Schätzungen sprechen heute von 400 Milliarden, andere von einer oder zwei Billionen. Es scheint im Lichte der gesammelten Informationen nicht einmal mehr abwegig, Thesen zu unterstützen, die besagen, die Familie kontrolliere zwischenzeitlich mehr Vermögenswerte als die zehn reichsten Familien oder 75 Prozent der Weltbevölkerung zusammengenommen. Während die acht reichsten Personen der Welt bereits so viel besitzen, wie die ärmsten 50 Prozent der Menschheit.

[…]

Umso interessanter ist der Umstand, dass George Soros seine Startfinanzierung 1969 von einem Chef-Bänker dieses Clans erhielt. Wird doch gleichzeitig von allen Faktencheckern kolportiert, die Familie wäre zwar einmal die mächtigste der Welt gewesen, hätte ihren machtvollen, 200 Jahre währenden Zugriff auf Finanzwelt, Politik und Geostrategie jedoch längst eingebüßt. Jede abweichende Darstellung wird als haltlose Verschwörungstheorie verleugnet. Die Antisemitismus-Keule darf natürlich auch nicht fehlen. Man erinnere sich an dieser Stelle an meine dahingehende Anmerkung zu Beginn des vorliegenden Textes.

Die Rotschilds agieren am Finanzmarkt jedenfalls immer noch, als verfügten sie über Insiderwissen, Vorkenntnisse oder hellseherische Fähigkeiten. Ob 2016, als »GoldCore« darüber berichtete, wie die Familie in ungekanntem Ausmaß und mit einiger Aggressivität begann, Unmengen von Gold und Wertmetallen zu kaufen, oder 2019, als die umtriebige, in Genf (Schweiz) ansässige Banque Privée Edmond de Rothschild von der Börse genommen wurde, um kurz vor dem Beginn der Corona-Krise zur einzigen Schweizer Bank zu werden, die sich zu 100 Prozent in Privatbesitz befindet.

[…]

Die Rede ist von Soros’ Open Society Foundations, die der in Ungarn geborene Spekulant 1993 ins Leben rief. 24 Jahre nach der ersten Finanzspritze durch die Rothschild-Bankendynastie. Eine überraschende Anschubfinanzierung, die er ganze 15 Jahre nach Abschluss seines Studiums an der »London School of Economics« erhielt. Seine neuen Financiers dürften in dem motivierten wie skrupellosen und zum damaligen Zeitpunkt von überschaubarem Erfolg gesegneten Soros’ einen willfährigen wie formbaren, weil erfolglosen Protegé gesehen haben. Hatte er doch zuvor vergeblich versucht, in die verschwiegene Welt der Hochfinanz vorzudringen.

[…]

An diesem Punkt offenbart sich die Analogie zur Geschichte Chinas. Während in den 70ern nämlich Geostrategen wie David Rockefeller, Heinz Alfred »Henry« Kissinger, Richard Nixon und Zbigniew Kazimierz Brzeziński, stellvertretend für die Konzern-Oligarchie, alles taten, um China »gen Westen zu öffnen«, um dort mit Mao die erste und bislang einzige operative Technokratie der Welt zu installieren, scheint Soros nun federführend ein ähnliches Geopolitik-Projekt in der Ukraine vorbereitet und lanciert zu haben. Zumindest als Frontmann entsprechender Interessengruppen der »City of London« und »Wall Street«. Die CIA und andere US-Dienste begannen bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, rechte Extremisten in der Ukraine zu unterstützen und entsprechende Gruppierungen aufzubauen. Internationale Nazi-Netzwerke, die bis heute ihr Unwesen treiben, entstanden. Die angloamerikanische Hegemonie hatte die Region somit bereits kurz nach Kriegsende als geostrategischen Hebel der Langfristplanung ins Visier genommen. Soros’ eng mit dem militärisch-industriellen Komplex verwobenes Engagement im aufgewühlten Osten Kontinentaleuropas kommt also nicht von ungefähr. Das unterstreicht ein Dokument, das der Finanz-Jongleur am 1. November 1993 auf seiner offiziellen Homepage veröffentlichte. Der Titel: »Toward a New World Order: The Future of NATO« (D., »In Richtung einer neuen Weltordnung: Die Zukunft der NATO«).

Ob das so stimmt? Müsste man näher überprüfen.

Falls es stimmt, wäre es ein interessanter Gedanke, der meine Beobachtungen, wonach sich die Grünen immer mehr der NSDAP angleichen, plausibel erklären würde. Ich hatte ja 2012 beschrieben, wie Grünen-Entsendlinge die Piratenpartei, die damals vor den Grünen lag, unterwanderten und von innen heraus zerstörten. Bevor sie auf links gebügelt wurden, waren die Piraten Individualisten. Sie wurden platt gemacht und zu Kollektivisten umgemodelt. Mir war damals schon aufgefallen, und ich hatte es ja im Blog schon beschrieben, dass da ein Haufen strunzdummer Leute über die Piraten herfielen, und das in einer überaus effektiven und koordinierten Weise, und die viel zu doof waren, um das zu planen. Dass da jemand dahinterstecken musste, der sich mit so etwas richtig gut auskennt.

Könnte es also sein, dass meine erste Hypothese, dass die Grünen aus altem Nazigeld finanziert werden, um die Neuauflage der NSDAP zu sein und Nazi-Werk fortzuführen, und sich deshalb der NSDAP methodisch zunehmend angleichen, insofern „passt“, dass dieselben Geld- und Auftraggeber dahinter stecken, die denselben Auftrag erteilt haben?

Ich hatte das mal vor längerer Zeit beschrieben, dass mir die Grünen und die Linken wie die „Nachauftragsnehmer“ der Nazis wirken, was ich mehr so als Beschreibung des Eindrucks, ideologisch gewählt hatte. So, als würden die Grünen heimlich mit den Nazis sympathisieren, sich nur vordergründig als Antifa und Nazi-Feinde darstellen, aber insgeheim deren Geschäft weiter betreiben. Könnte es aber sein, dass das viel konkreter ist, und der nicht fertig gestellte Auftrag an die Nationalsozialisten neu ausgeschrieben wurde? Die Grünen also im Wortsinn „Nachauftragsnehmer“ sind, als würde eine Firma den Auftrag übernehmen, den eine andere nach Pleite nicht fertig bekommen hat?

Und ist/war Soros deren Geldbriefträger?

Ich muss mal eine andere Mail heraussuchen. Ein Leser hatte mir noch etwas zur London School of Economics geschrieben, an der sowohl Soros, als auch Baerbock waren, und die als sozialistische Titelmühle gilt. Ob es da einen Zusammenhang gibt.

Hängt das alles zusammen?

Und wenn ja, wie?