Ansichten eines Informatikers

Das neue marxistische Revolutionssubjekt

Hadmut
20.10.2026 21:10

Altes Prinzip, neue Darsteller.

Langjährige Leser werden sich vielleicht erinnern: Vor vielen Jahren, spätestens 2019, hatte ich einige Artikel (wie diesen, diesen, oderdiesen) darüber, dass die Kommunisten versuchen, ihren Klassenkampf mit anderen Konfliktgruppen durchzudeklinieren, weil das mit dem Proletariat nicht funktioniert hat. Angeblich war ja die erzkommunistische Frankfurter Schule, die sich vor den Nazis in den USA, ausgerechnet im Mutterland des Kapitalismus, verkrochen hatte, entsetzt feststellen, dass es den ausgebeuteten Arbeitern dort wesentlich besser ging als im Kommunismus.

Ich zitiere mich mal selbst:

Eine andere Schiene war die der Frankfurter Schule, die sich auf West-Seite überlegte, warum es mit dem Kommunismus nicht klappen wollte. Man versuchte es, indem man das Klassenkampfmotiv austauschte und kam über Freud auf das Thema Sex, Geschlecht und so weiter. Deshalb gab es Kommunismus 2.0 mit Feminismus, Kommunismus 3.0 mit Schwulen und Lesben, Kommunismus 4.0 mit Gender und Transen, Kommunismus 5.0 mit Migration und Rassen. Man versucht und versucht und versucht und es klappt nicht.

Könnt Ihr Euch noch an Yascha Mounk in den Tagesthemen erinnern, der da über die Migration von einem „historischen Experiment” sprach?

Die versuchen mit allen Mitteln, ihren verdammten funktionsunfähigen Kommunismus zum Laufen zu bringen.

Die suchen und suchen und suchen, bis sie endlich die aggressiven Dummen finden, die sie für ihren Klassenkampf brauchen. Irgendwer, der dumm genug ist, um sich von ihnen zum Bürgerkrieg anstacheln lässt.

Nun die WELT: „Die Linke suchte ein neues revolutionäres Subjekt und hat es in den Muslimen gefunden“

Ist jetzt nur schwer zu zitieren, weil kein Text-Artikel, sondern ein Video-Interview. Aber es ist genau das, was ich vor Jahren beschrieben habe: Kommunisten, Marxisten haben über Jahre hinweg die verschiedenen Gruppen daraufhin abgeklappert, um endlich jemanden zu finden, der dumm, aggressiv und gewalttätig genug ist, um ihre Vorstellung eines Klassenkampfs umzusetzen. Und im Islam haben sie solche Leute nun gefunden.

Ähnlich wie bei den Klimaklebern hat man ein dummes Bodenvolk, was die Drecksarbeit macht, während die Anstifter im Hintergrund bleiben, sich nicht strafbar machen, und wenn es schief geht, einfach die Position wechselt. Hatten wir doch neulich: Die Klimakleber sind für 30 Jahre ruiniert und leben an der Pfändungsgrenze, und die Klima-Anstifter fliegen lustig in den USA herum, obwohl doch fliegen so tödlich sein solle. Die Klimanummer hat im Prinzip funktioniert, war aber viel zu klein und zu friedlich. Jetzt hat man Leute gefunden, die a) einen Minderwertigkeitskomplex haben und ihn kompensieren wollen, b) mordlustig sind und enthaupten wollen und c) leicht aufzuwiegeln und anzustacheln sind.

Und damit bekommen wir nun das faschistischste System, dass es auf der Welt je gab.

Die Nazis waren nichts im Vergleich zu dem, was noch kommt.