Ansichten eines Informatikers

Simone de Beauvoir

Hadmut
3.9.2026 14:14

Dauerzitatquelle aller Feministinnen

Unzählige, eigentlich alle Feministinnen berufen sich auf Simone de Beauvoir. Die habe gesagt „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ (im französischen Original: „On ne naît pas femme: on le devient“).

Was das bedeuten soll? Ob es meint, dass man erst durch die Pubertät muss, oder das erst lernen muss wie Gehen auf hohen Absätzen .. keiner weiß es.

Fragt man Feministinnen, wie sie auf den ganzen Gender-Quatsch kommen, wo da die Belege, Beweise, Indizien, Denkanstöße kommen … keiner weiß es. Die sagen dann immer, Simone de Beauvoir und Judith Butler hätten das gesagt. Das ist das weh und ach der Geistes, besonders der Sozialwissenschaften. Die suchen sich irgendeinen Leithammel, irgendeinen Propheten, den sie zitieren können, möglichst in einzelnen, ausgestanzten, kontextfreien, herleitungslosen, postulierenden Sätzen, und dann geht’s los, dann folgen die dem blind. Marx, Mohammed, egal. Wer irgendeinen Ausspruch getan hat, der einem in den Kram passt, qualifiziert sich als unantastbare Autorität und damit als Beweisquelle für den Satz.

Woher die Propheten das selbst gewusst haben wollen? Ketzer! Sowas fragt man nicht!

Oft sind nicht einmal die Quellen ersichtlich. Als ich mich 2012 intensiv mit dem ganzen Genderquatsch befasst habe, hatte ich mir auch die „Werke“ von Judith Butler beschafft. Ein grauenhafter Mist. Um Geld und Zeit zu sparen, auf Kindle e-Book. Was den ungeplanten Nebenvorteil hat, darin elektronisch suchen zu können. Unzählige Feministinnen zitierten damals einen Satz von Judith Butler, wie immer natürlich ohne Quellenangabe, ich weiß es nicht mehr, irgendwas mit „willy nilly“. Ich habe damals per Google Tausende, ich glaube, es waren über 4.000 Zitate gefunden, in denen sich Leute in Google-erfassbaren Stellen auf diesen Satz von Judith Butler bezogen haben. Nur: Ich konnte mich nicht erinnern, den irgendwo gelesen zu haben, und fand den auch per elektronischer Suche nicht. Also habe ich sie angemailt, und gefragt, wo sie das gesagt hat. Und bekam sogar eine Antwort: Das habe sie nie gesagt. Nicht nur könnte sie sich beim besten Willen nicht erinnern, so etwas jemals gesagt zu haben, sondern das wäre auch von der Wortwahl überhaupt nicht ihre Sprache, so würde sie sich niemals ausdrücken. Sie habe zwar sinngemäß Ähnliches gesagt, das aber in anderem Kontext anders ausgedrückt.

Wenn Geisteswissenschaftler in Zitierwut sind, interessiert es sie nicht, ob das Zitat echt ist und woher der Zitierte das eigentlich gewusst haben will.

Im Prinzip haben wir damit ein noch viel größeres Problem als mit Plagiaten: In Plagiaten schreiben die Leute ab, ohne die Quelle anzugeben. Oft aber kommt es vor, dass Leute etwas behaupten und eine Autorität als Quelle angeben, damit man es glaubt, obwohl die das gar nicht gesagt hat, also das Gegenteil eines Plagiats. In China ist es Nationalsport, sich bei Bedarf Konfuzius-Aussprüche frei auszudenken und das dann auf Konfuzius zu schieben. Nur ist das dort eben eine Art running gag.

Fragt man Feministinnen, wo de Beauvoir das gesagt haben soll, weiß es kaum eine. Und wie sie darauf kommt, was es überhaupt bedeuten soll – Fehlanzeige. Wieso die überhaupt eine Autorität des Geschlechterfachs gewesen sein soll, woher sie das eigentlich gewusst haben wollte – Schweigen im Walde.

Es geht um die schiere, immer wieder anzutreffende brachiale Dummheit der Geistes- und Sozialwissenschaftler, dass als wahr gilt, wofür man jemanden zitieren kann, der in der Autoritätenrangordnung weiter höher steht. Da wird nichts geprüft, da gilt einfach „Ober sticht unter“. Und man steht in der Hierarchie umso höher, je öfter man zitiert wird, während man selbst aufsteigt, je öfter man welche zitiert, die oben stehen, man sich also zu denen bekennt. Und damit werden solche Sprüche wie „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“, die eigentlich gar nichts sagen, zu den Elementarpostulaten des Fachs, weil sie sich durch endloses zitiertwerden immer höher schaukeln, damit immer autoritärer werden, und damit immer mehr für wahr gehalten werden.

So funktionieren „Geisteswissenschaften“. So funktioniert Marx. So funktioniert Mohammed.

Wie ist das möglich?

Wie immer, das Hirn. Wenn man mit der anderen Stelle im Hirn denkt, nämlich nicht dem präfrontalen Kortex, sondern mit der Rudelmechanik. Feministinnen werfen Männern gerne vor, dass sie „mit dem Schwanz denken“. Dabei sind sie selbst die, die sich intellektuell auf die Fortpflanzungsakrobatik beschränken, indem sie mit der Rudeldrüse denken. Und so kommen dann solche Leitkuh-Dinger zustanden, wie in einer Elefantenherde, in der alle immer der Leitkuh folgen – was biologisch-evolutionär eine Überlebensoptimierung ist, weil man auf Wasserquellen angewiesen ist, und das älteste Tier im Rudel (normalerweise weiblich) einfach das größte Wissen über Wasserquellen angesammelt hat. Es ist für Elefanten einfach die beste Überlebensstrategie, immer dem älteste Weibchen hinterher zu laufen, weil die am meisten Wasserlöcher gesehen hat. Und genau das läuft im Gehirn ab.

Wieso eigentlich Simone de Beauvoir? Wenn man fragt, wieso die eigentlich darüber Bescheid gewusst haben soll, ob die Forschung getrieben hat – keine Antwort. Sie hat halt diesen Spruch abgelassen und viele Bücher geschrieben, und sonst weiß man eigentlich nichts. Aber sie wird von allen zitiert, also muss sie ja gut sein, deshalb zitieren wir sie auch. Und außerdem: Man muss ja einen Text schreiben und hat selbst nichts in der Birne. Als nimmt man, was da (und anerkannt) ist. Es gibt in der IT so einen Spruch aus dem letzten Jahrhundert: „Nobody ever got fired for buying IBM“. Mit IBM liegt man nicht falsch, nie wurde jemand gefeuert, weil er IBM-Produkte gekauft hat. Und so kann man in den Geisteswissenschaften auch nicht kritisiert oder angefeindet werden, wenn man de Beauvoir zitiert, sichere Quelle.

Ist das Zitat überhaupt richtig?

Nein. Auch hier zitieren die Feministinnen, die Sozial- und Geisteswissenschaftler mal wieder Bullshit zusammen. Oder Cowshit, wenn man so will.

Google:

Dieser Satz stammt aus ihrem einflussreichen Hauptwerk Das andere Geschlecht aus dem Jahr 1949. Er drückt aus, dass biologisches Geschlecht (Sex) und sozial zugewiesene Geschlechterrolle (Gender) voneinander zu trennen sind. Nicht die Natur bestimmt das Verhalten und die vermeintliche Zweitrangigkeit von Frauen in der Gesellschaft, sondern Erziehung, Kultur und soziale Erwartungen formen den Menschen zu dem, was gesellschaftlich als „Frau“ definiert wird.

Zum einen – und das kann ich mangels nötiger Französischkenntnisse nicht selbst beurteilen, muss ich jetzt mal blind so glauben – wurde der Satz „On ne naît pas femme: on le devient“ jahrelang falsch übersetzt. Mindestens im Deutschen wurde der Satz nämlich mit „Man wird dazu gemacht.“ übersetzt, erst in neuerer Übersetzung mit „Man wird es.“ Weil ich kein Französisch gelernt habe, habe ich Grok nach der Grammatik des Satzes befragt:

„On le devient“ ist grammatisch eine kurze Satzkonstruktion aus drei Elementen:

  • on: unbestimmtes Pronomen („man“).
  • le: unveränderliches neutrales Pronomen (nicht das männliche Akkusativpronomen). Es steht hier für ein Prädikatsnomen – also für ein Adjektiv oder ein Nomen, das den erreichten Zustand ausdrückt.
  • devient: 3. Person Singular Präsens von devenir („werden“). Devenir ist ein Kopulaverb (wie être, rester, sembler). Es verlangt kein direktes Objekt, sondern ein Prädikativ.

Deshalb bedeutet die Wortgruppe wörtlich „man wird es / man wird dazu“. Das le nimmt den vorher genannten Zustand wieder auf (im berühmten Satz von Simone de Beauvoir z. B. „femme“). Es bleibt immer le, unabhängig vom Genus des Bezugsworts.

Der Satz beschreibt also eine Entwicklung und keinen Einfluss von außen. „Man wird dazu gemacht“ ist schlicht (aber absichtlich?) falsch übersetzt.

Ich hatte darüber 2014 schon einmal geschrieben, dass man sie da falsch zitiert: Genderisten zitieren Simone de Beauvoir falsch. Denn selbst einer Feministin war das – sogar in der TAZ – damals auch aufgefallen, die ihre Gender-Doktorarbeit über das Buch de Beauvoirs geschrieben hatte, es dann aber glücklicherweise deutsch und französisch gelesen und dabei bemerkt hatte, dass es einfach falsch übersetzt ist. Da steht schlicht nicht, dass man zur Frau „gemacht“ werde, es fehle jeder passive Gedanke im Text. Auch sei unklar, was der Satz eigentlich bedeuten solle. Er sei irgendwie unvollständig. Deshalb habe man den wohl in der deutschen Übersetzung zu „Man wird dazu gemacht“ umformuliert, damit es ein ganzer Satz ist, und ihn damit inhaltlich völlig verändert.

Muss man sich klar machen: Der ganze deutschen Genderquatsch, der uns seit 20 Jahren terrorisiert, zig Milliarden an Schaden angerichtet hat, das Land in den Abgrund gerissen und in Streit ersäuft hat, beruht im Wesentlichen auf einem Übersetzungfehler.

Warum?

Weil diese schütteldummen Geistes- und Sozialwissenschaften

  • auf dem Prinzip des Beweises durch Zitat beruhen – es gilt als bewiesen, wenn man eine anerkannte Autorität dafür zitieren kann. (Wie wird man anerkannte Autorität? Durch Zitiertwerden. Beweisführung durch Zirkelschluss.),
  • es Geistes- und Sozialwissenschaftler überhaupt nicht interessiert, ob etwas sachlich stimmt, richtig ist, sondern es alleine darauf ankommt, ob es „wirkmächtig“ ist, ob es den „Diskurs bestimmt“. Wahrheit ist bei denen, wenn genug Leute es quatschen. Deshalb ist bei denen auch Klimaerwärmung, wenn es einen Konsens darüber gibt
  • es sie auch nicht interessiert, wie die darauf kam, sondern es reicht, wenn man damit blubbern und Texte schreiben kann, wenn es verwertbar ist. Wenn man Doktorarbeiten darüber schreiben kann.

Die Kinderficker

2021 hatte ich schon einen Artikel Die Kinderfickerei der französischen Geisteswissenschaftler und Künstler und den Verdacht geäußert, dass insbesondere Michel Foucault, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir schlicht und einfach nur Kinderficker waren und deren ganzes „philosophisches“ Getue nur dazu dient, ihre Kinderfickerei intellektuell zu rechtfertigen und moralisch durch Ausreden gutzureden.

Kann es also sein, dass diese ganze linke Strömung an den Geisteswissenschaften letztlich nichts anderes ist oder aus nichts anderem hervorgegangen ist, dass Päderasten nach Ausreden, Entschuldigungen, einer Rationalisierung gesucht haben? Schaut man sich Grüne, Linke, Geisteswissenschaftsfakultäten an, könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass sie aus Päderastenkartellen hervorgegangen sind, die gemerkt haben, dass man durch Kooperation auch noch Geld machen kann.

Immer hin ist von de Bauvoir und ihrem Mann Sartre, oder jedenfalls Sartre, auch bekannt, dass sie von der CIA bezahlt wurden und nach dem Krieg für die CIA tätig waren: Ist der Gender-Feminismus eine Spätfolge des Holocaust?

Es geht um die Frage, ob das ganze Linkstum und der Genderwahn, vielleicht auch diese Kinderfickerei eine Spätfolge des Holocausts sind (erstaunlich viele links-rot-grüne haben ja hochstehende Nazis unter ihren Vorfahren), und vielleicht ausgerechnet die Art und Weise, wie die CIA die Entnazifizierung betrieben hat, zu Päderasten beigetragen hat. Das könnte man noch genauer untersuchen.

Beruht die ganze Nachkriegspolitik auf Päderastentum? Sind die Parteien letztlich nur Päderastenkartelle?

Aktuell

Automatische Übersetzung:

Die Mutter des modernen Feminismus nutzte ihre Autorität als Lehrerin, um ihre jungen Schülerinnen zu verführen und sie Jean-Paul Sartre auszuliefern.

Die Geschichte hat aus Simone de Beauvoir die absolute Ikone der weiblichen Emanzipation gemacht. Die Philosophin, die den Frauen beibrachte, sich von der Herrschaft der Männer zu befreien.

Doch hinter der Legende verbirgt sich ein unerbittlicher Missbrauch moralischer und sexueller Macht.

In den 1930er Jahren unterrichtet Beauvoir Philosophie. Sie zielt insbesondere auf Bianca Bienenfeld ab, eine Schülerin, die erst 16 Jahre alt ist. Sie beginnt eine intime Beziehung mit der Adoleszentin, isoliert sie psychologisch und führt sie dann ins Bett ihres Gefährten, Jean-Paul Sartre.

Der Mechanismus ist destruktiv: Beauvoir verführt, Sartre konsumiert.

In ihren privat veröffentlichten Briefwechseln, die posthum 1990 erschienen, erregt der Zynismus des Paares Übelkeit. Die jungen Mädchen werden dort entmenschlicht, mit Pseudonymen wie Louise Védrine für Bianca versehen.

Beauvoir schreibt schwarz auf weiß die klinische Verwaltung ihrer Gymnasiastinnen nieder. Sie erzählt Sartre von den Nächten, die sie mit ihnen verbringt, und beschreibt die Naivität und Unterwerfung ihrer Schülerinnen mit der Kälte eines Entomologen.

In ihren Briefen amüsiert sie sich offen über die totale Kontrolle, die sie ausübt. Sie schildert ihre Beute in Tränen, schluchzend vor Eifersucht oder Angst, während sie mit Sartre den Zeitplan abstimmt, um sie sich gegenseitig zuzuschieben, ohne dass eine auf die andere trifft.

Sartre antwortet im gleichen eisigen Ton, fordert intime Details oder beklagt sich über die emotionale Last, die diese jungen Mädchen ihnen auferlegen. Das mythische Paar managt das intime Leben seiner Schülerinnen wie einen logistischen Vertrag und reduziert diese Teenager auf den Status wegwerfbarer Spielzeuge.

Die Straffreiheit gerät ins Wanken mit dem Fall von Nathalie Sorokine. Im Dezember 1941 erstattet die Mutter des Mädchens offiziell Anzeige gegen Beauvoir wegen Verführung und Korruption einer Minderjährigen.

Die administrative Untersuchung bestätigt das manipulative Verhalten der Philosophin. Im Juni 1943 enthebt das Bildungsministerium Beauvoir ihrer Funktionen wegen Verhaltens, das unvereinbar mit dem Lehrerberuf ist.

Ihre Verteidiger nutzen systematisch den Kontext der Besatzungszeit, um diesen Fall auf eine bloße politische Verfolgung durch das Vichy-Regime zu reduzieren. Beauvoir wird zudem formell nach der Befreiung im Juli 1945 reintegriert, obwohl sie nie wieder einen Fuß in ein Gymnasium setzt.

Doch der politische Vorhang des Vichy-Regimes hält nicht stand.

Die belastendsten Beweise stammen nicht aus den pétainistischen Archiven. Sie stammen aus der eigenen Tinte von Simone de Beauvoir und aus den 1993 veröffentlichten Erinnerungen von Bianca Bienenfeld, die diese Herrschaft als absolutes Trauma beschreibt.

Der Mythos bricht zusammen. Die Ikone des Progressivismus hat bewusst ihr intellektuelles Ansehen genutzt, um sehr junge Frauen zu manipulieren und zu zerstören – allein zum Vorteil ihres Paares.

War Simone de Beauvoir die Zuhälterin, die für Jean-Paul Sartre junge Frauen und Mädchen beschafft hat?

War die Philosophie deren Masche, an junge Frauen zu kommen und sie einzuwickeln?

Ist das noch heute der Grund, warum in der Philosophie, den Gender Studies noch heute so viele Lesben unterwegs sind?

Ich hatte vor Jahren beschrieben, dass einige Frauen äußerten, dass die feministischen Bibliotheken, die nur Frauen betreten dürfen, für sie der reinste Horror seien, weil lesbische Jagdgründe, und sie sich auch in den normalen Universitätsbibliotheken erst sicher fühlten, wenn endlich ein Mann anwesend ist, weil Lesben in Anwesenheit von Männern nicht mehr aktiv würden.

Ist die Ikone des Feminismus also ausgerechnet eine, die junge Frauen eingefangen und an ihren Macker verfüttert hat?

So, wie auch Foucault, einer der Gottväter der modernen Philosophie, ein elender Kinderficker war, dessen „Philosophie“ dazu diente, das eigene Handeln gutzureden?

Sind geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultäten letztlich zum Tummelplatz und zur Finanzierungsquelle von Päderasten geworden?