Mehr Ärger für die Uni Cambridge
Wieder dieselbe Fakultät, die sich gerade mit Jason Arday blamiert hat.
Vor ein paar Tagen ging schon etwas herum, dass in England eine Professorin aufrufe, Ingenieurwissenschaften zu studieren, um Waffen für den Djihad zu entwickeln. Oder so ähnlich.
Inzwischen schickte mir ein Leser einen Linke auf diese Meldung: „Waffen für den Dschihad“: Islamistische Professorin? Der nächste Cambridge-Skandal
Die scheint ein echtes Herzchen zu sein. Ihren Lebenslauf hat man wohl gerade zugriffsgesperrt, man findet ihn aber (noch) im Internet Archive.
My theoretical research involves uses Muslim thinkers’ extensive writing on human nature; psyche; personality; including cognitive affective social emotional and spiritual dimensions; and dialogic personhood which is yet to be applied in most contemporary educational contexts. My empirical research involves trialling dialogic halaqah (a traditional Islamic circle of learning) in a range of contemporary educational contexts.
I am on the steering committee of the CEDiR Research Group a member of the T-SEDA team and the Camtree development advisory group where I am engaged in developing materials to support teacher-led professional inquiry and teacher research exchange. I lead the Rethinking Islamic Education – Theory into Practice research project. I have developed several open access online teacher professional development courses e.g. Fundamentals of Educational Dialogue. I have also set up an online platform supporting teacher inquiry and professional development for educators in Islamic contexts. I co-convene the ‘Cultural religious and philosophical traditions in educational dialogue’ strand of the Cambridge Educational Dialogue Research group.
I have over twenty-five years of experience teaching in and leading Islamic schools in the UK. I have expertise in curriculum development and have developed and taught teacher professional development courses on Islamic education: philosophies pedagogies and practices.
Schon nach ihrer Selbstdarstellung scheint sie sehr Islam-zentriert zu sein.
Und die schreiben nun über sie
Erst trat der gefeierte DEI-Star Jason Arday nach massiven Plagiatsvorwürfen zurück und nahm sich schließlich das Leben, nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf eine weitere Personalie derselben Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Cambridge: Farah Ahmed ist dort Assistant Research Professor. Laut ihrer offiziellen Cambridge-Biografie (inzwischen interessanterweise nicht mehr öffentlich einsehbar) beschäftigt sie sich unter anderem mit islamischer Bildung, Identitätsbildung und Lehrerausbildung, unterrichtet Studenten und betreut gemeinsam mit Kollegen Doktoranden. Zuvor arbeitete sie mehr als 25 Jahre an islamischen Schulen in Großbritannien. So weit, so bezeichnend. Es kommt aber noch schlimmer.
Wie der Journalist Andrew Gilligan in einer inzwischen vierteiligen Recherche für den Spectator dokumentiert, schrieb Ahmed 2002 für eine Publikation von Hizb ut-Tahrir. Die islamistische Organisation strebt ein Kalifat an und wurde 2024 in Großbritannien als Terrororganisation verboten.
Ahmed bezeichnete westliche Bildung damals als „Bedrohung“ für muslimische Überzeugungen und Werte. Versuche, muslimische Kinder zu integrieren, kritisierte sie ebenfalls. Demokratie bezeichnete sie in diesem Zusammenhang als „korrupte Tradition“. Die Aussagen waren bereits 2009 Gegenstand einer Debatte im britischen Unterhaus.
Noch bemerkenswerter ist ein weiteres Kapitel derselben Publikation, das Ahmed gemeinsam mit der Hizb-Funktionärin Nazreen Nawaz verfasste. Darin wird ein islamisches Bildungssystem für ein künftiges Kalifat beschrieben. Freiheit, Nationalismus, Demokratie und Evolution sollten demnach keineswegs positiv im Lehrplan vermittelt werden. Man liest dort: „Fächer wie ausländische Philosophien und Religionen, Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, Nationalismus, Soziologie, Psychologie, ausländische Geschichte, Fremdsprachen und ausländische Literatur sollten nur auf der höheren Bildungsebene unterrichtet werden, um deren Ideen zu widerlegen und deren Falschheit aufzudecken.“
Ingenieurwissenschaften sollten nach der Vorstellung der beiden Autorinnen dazu dienen, Maschinen und Waffen für den Dschihad zu entwickeln: „Die Motivation für ein Ingenieurstudium wäre, zur Entwicklung von Maschinen für den Dschihad beizutragen, und Allahs Belohnung dafür ist unermesslich. Die Motivation für ein Studium der Computertechnik wäre, die islamische Gesellschaft über alle anderen Gesellschaften der Welt zu erheben, sie als leuchtendes Vorbild zu präsentieren und fortschrittliche Waffen für den Dschihad herzustellen, damit der Din [Islam] über alle anderen Dins herrscht, wie es der Schöpfer befohlen hat.“
Herrlich.
Belege?
Cambridge asst professor Farah Ahmed wrote that Muslims should study computers to produce "weaponry for jihad." Here are scans of the Hizb ut Tahrir pamphlet chapter (co-written with Nazreen Nawaz) in which she said this. The jihad quote is on page 10. pic.twitter.com/AgL4vwMQdP
— Andrew Gilligan (@mragilligan) August 25, 2026
Ich habe das Foto mal gedreht:

Ja, hübsch. Frage mich allerdings, warum da unten jemand an den Seitenzahlen herumgeschmiert hat und ob das echt ist. Das müsste noch verifiziert werden.
Da haben die echt was vor mit der britischen Bildung und Erziehung.
Studieren nur noch, um
- Waffen für den Djihad zu bauen (Ingeniertechnik)
- den Islam zu preisen (Informatik)
- alles andere als falsch zu widerlegen
Immer dran denken: Das ist (neben Oxford) noch die beste Universität, die sie haben. Die Elite-Universität, auf der sie die Politiker machen.
Ratet mal, wie das an den anderen, den „normalen“ Universitäten aussieht.