Ansichten eines Informatikers

Wurde sie nach unten gelupft?

Hadmut
26.8.2026 13:43

Leserzuschrift und Gegenrede:

Hallo Hadmut,

finde ich amüsant, dass du und offenbar viele Andere das so empfinden, dass Fr. Baerbock hier “nach oben gelupft” und “mit Geld und Posten versorgt” wird.
Die Frau ist jetzt Co-Leiterin eines Studiengangs mit 30 Leuten. Ihre einzige “Untergebene” dürfte die Vorzimmerkraft sein, die sie sich mit dem anderen Co-Leiter vermutlich teilt. Ob sie dort unterrichten wird, weiß ich nicht. Aber sehr wahrscheinlich hat die Uni sie nicht wegen ihrer wissenschaftlichen Kompetenz eingestellt, sondern wegen ihres Netzwerkes. Ihr Job wird also sehr wahrscheinlich darin bestehen, irgendwelche alten Kontakte anzurufen und für Ihren Studiengang zu werben … Telefonmarketing … vielleicht will man ja schon nächstes Jahr 40 Studierende oder gar 45 erreichen!

Also, das “nach oben gelupft” sehe ich hier nicht. Es ist m.E. ein ziemlich krasser Abstieg. Vermutlich hat Fr. Baerbock sich gerade auch durch die Art, wie sie den Job bei der UN bekam, sich bei der eigentlichen Zielgruppe für ihre Anschlussverwendung – Klima- und Feminismus-NGOs – keine Freunde gemacht.

Nur so meine 50 Cent

So ein Gedanke in die Richtung ging mir auch durch den Kopf, aber überzeugt hat er mich nicht so recht.

Man kann das natürlich auch so sehen wie der Leser, weshalb ich das ja auch in einem Tweet schon angesprochen hatte:

Ich zitiere mich da mal selbst:

Man könnte das nämlich auch als politische Entsorgung betrachten, nämlich dass man die Leute gesichtswahrend aus der Politik als nicht verwendbar entsorgt.

Habeck hat man ja auch an irgendeinen Uni verklappt. Und? Hat man von dem noch irgendwelche Leistungen gesehen?

Die Art der Entsorgung deutet eher darauf hin, dass beide von vornherein aus den USA aufgestellt worden waren und auf diese Weise ihre Versorgung und ihr Gnadenbrot geldgewaschen bekommen, weil das US-Reichtum diese Universitäten massiv sponsort. Wenn dieser Geldadel sagt „gib der mal eine Professur“, dann hat die eine. Das hat nichts mit Leistung oder Können zu tun. Das hat was mit Agentenpension zu tun.

Die wurde da geparkt und nicht berufen.

Was wäre sie ohne die Professur? Effektiv wohl einfach arbeitslos, ohne Einkommen und insbesondere ohne die Wohnung in New York. Zurück nach Deutschland. Irgendwo auf dem Land. Absturz.

Das ist wohl wichtig, die a) in den USA an renommiertem Platz zu halten und b) pro Forma eine gesichtswahrende Tätigkeit zu geben, bis man was passendes für sie hat. Denn erstens kann man solche Leute nicht sofort tagesgenau auf Posten setzen, und zweitens machen sich Lücken im Lebenslauf bei so etwas immer schlecht. Man kann ja nicht sagen, wir setzen die arbeitslose … auf den Posten, sondern „wir haben sie von der renommierten Elite-Universität … abgeworben.“

Machen wird die da vermutlich genau gar nichts.

Aber sie bekommt nicht nur Geld dafür, um sich das Leben und die Wohnung in New York weiter leisten zu können, und das ist ja nicht billig, sondern vor allem die Aufenthaltserlaubnis. Einen Beruf im eigentlichen Sinne hat sie ja nicht.

Und sie ist erst einmal aus der Gefahrenzone, denn in Deutschland würde sie sich ja wieder in die Politik einmischen und den Grünen schaden. Dort hingegen ist sie erst einmal universitätsintern aufgehoben und tritt weniger in der Öffentlichkeit auf.

Und sie ist in „Sicherheit“. Was komisch klingt, wenn man von New York redet, aber im Vergleich zu dem, was hier in Deutschland bald los ist, schon.

CIA?

Mir kommt aber vor dem Hintergrund, was ich in den letzten Jahren über Universitäten herausgefunden und geschrieben habe, noch ein ganz anderer Gedanke:

Die meisten US-Universitäten sind – und bestreiten das nicht einmal, das wird oft sehr offen geführt – CIA-durchseucht. Ich hatte das ja schon beschrieben, dass es an irgendeiner Uni in Michigan schon zu Handgreiflichkeiten kam, weil die CIA so aggressiv ausländische Studenten zu rekrutieren versucht.

Von anderen Universitäten hatte ich beschrieben, dass man dort ab dem Master gar nicht mehr an CIA-Anwerbeversuchen vorbeikommt und von der Uni selbst an die CIA gemeldet wird, insbesondere als Ausländer.

Als Ausländerin, Grünen-Politikerin, Außenministerin, UN-Funktionärin steht die bei der CIA ganz oben auf der Liste, wenn die nicht schon längst angeworben wurde. Und dass die US-Universitäten regelmäßig Professuren als Tarnung für die CIA vergeben, ist seit den Korea- und Vietnam-Kriegen bekannt. Die CIA kann sich jederzeit Professuren besorgen. Überall.

Und die sind die prächtigste Tarnung nicht nur für CIA-Tätigkeiten, sondern auch für CIA-Kontakte. Auf diese Weise hat die CIA beste Möglichkeiten, sie völlig unauffällig zu kontaktieren und neu zu programmieren. In Deutschland würde das auffallen. Nicht an einer US-Uni. Die können sich da völlig unbeobachtet in deren Büro oder einen Seminarraum setzen.

Ich halte es sogar für ausgeschlossen, dass ein Promi wie sie eine Professur oder eine Aufenthaltserlaubnis ohne CIA-Approval bekommen kann, bedenkt man, wie sehr sich inzwischen sogar einfache Touristen durchleuchten lassen müssen. Das wird bei der UN wegen des diplomatischen Status noch ohne CIA-OK gegangen sein, aber das jetzt ganz sicher nicht mehr.

Ich halte das daher für Tarnung und bin überzeugt, dass die CIA da die Finger drin hat.

Die wird da jetzt erst einmal drei Jahre in New York hocken, und keiner wird so genau wissen, was sie da eigentlich macht. Und das ist der Punkt.