Korrelation, Kausalität und Misogynie
Fällt mir gerade wieder so auf.
Nun wurde gerade eine Politikerin dubiosesten Ausbildungsstandes und fragwürdigster Befähigung nach oben gelupft und – schon wieder – mit Geld und Posten versorgt.
Die einen rufen „Wie kann das sein, wir wissen doch, wie doof sie ist?“
Und sofort kommt eine Front von Verteidigern in den Social Media, die organisiert und orchestriert alle beschimpft, die das sagen. Ein Haupt„argument“ dabei ist: Es sei so misogyn, so frauenfeindlich, so patriarchalisch, sie anzuzweifeln.
Habt Ihr mal darüber nachgedacht?
Denkt mal darüber nach.
Wenn Linke orchestriert und auf breiter Basis sagen, es sei frauenfeindlich, misogyn, wenn die Öffentlichkeit sagt „die ist zu doof dafür“, was sagt das über Frauen oder zumindest das Frauenbild der Linken?
Es heißt, dass sie Dummheit und Frauen gleichsetzen.
Denn wenn man sagt, dass es frauenausgrenzend sei, wenn Leute, die zu doof sind, nicht Professor werden sollten, dann sagt man damit, dass Frauen allgemein dümmer seien. Denkt mal drüber nach.
Denkhilfe: Stellt Euch vor, Linke würden behaupten, dass zu enge Parkplätze Frauen beim Einparken ausgrenzten.
Denkhilfe 2: Als man Mindestgrößen für Piloten, Polizisten usw. hatte, hieß es, dass dies frauenausgrenzend sei, weil Frauen im Schnitt kleiner als Männer seien, von einer festen Mindestgröße also stärker betroffen seien.
Wenn man also sagt, dass es frauenausgrenzend, diskriminierend, misogyn sei, wenn man ein gewisses Mindestschnitzel in der Pfanne haben müsse, um Professor zu werden, dann sagt man – ausgerechnet die Feministen – damit, dass Frauen dümmer als Männer sind. Denn nur dann kann eine Mindestfähigkeitenschwelle ja frauenbenachteiligend wirken.
Anders gesagt: Es ist ein ziemlich dummes Eigentor, den Vorwurf der Dummheit als misogyn einzustufen.
Oder wie die Gender Studies es ausdrücken: Quality is a myth.