Magen-Darm
Ein Leser, anscheinend Chirurg, schreibt mir …
Chirurgie
Lieber Herr Danisch,
so ein OP-Fehler ist recht problemlos zu bewerkstelligen. Man kann Speiseröhre/Magen/Dünn- und Dickdarm im Grund recht beliebig aneinander nähen. Es gibt End-zu-End Anastomosen (Verbindungen zwischen offenen Darmenden nachdem ein Stück entfernt wurde), End zu Seit-Anastomosen wo ein offenes Ende seitlich auf einen Darm genäht wird (der zuvor natürlich entsprechend eröffnet wird) oder auch Seit-zu-Seit Anastomosen, bei denen aneinanderliegende Darmabschnitte nach Eröffnung aneinander genäht bzw. geklammert werden.
Gerade im Bereich Magen/Zwölffingerdarm (erster Abschnitt des Dünndarms) kann es recht kompliziert werden, da sich die Bauchspeicheldrüse und Gallenwege und den Zwölffingerdarm entleeren und man schauen muss, dass diese ordentlich nach unten ablaufen. Da gibt es durchaus komplizierte Basteleien. Tatsächlich ist das vermutlich gar nicht so selten, dass eine wenig gewissenhafter Chirurg versehentlich bei mehreren offene Enden falsch verbindet, wodurch eine Passage des Nahrungsbreis unmöglich wird. Meistens wird das hat nach 1-2 Tagen wegen unerträglicher Schmerzen (weil faktisch Darmverschluss) und deswegen veranlasster CT-Untersuchung auffallen und geflickt werden.
Das Hauptproblem in diesem Fall ist meines Erachtens gar nicht primär der Fehler (der zwar peinlich ist aber nun einmal passieren kann, insbesondere in einer nächtlichen Notfallsituation mit übermüdetem Chirurgen), sondern die Arroganz des Chirurgen einen eigenen Fehler auszuschließen. Diese subjektiv wahrgenommene Unfehlbarkeit ist gar nicht so untypisch für die in sehr vielen Fällen völlig unbrauchbaren arabischen Ärzte.
Beste Grüße aus dem irren Gesundheitssystem in Deutschland.
Erinnert mich an den Biologieunterricht, so siebte Klasse herum. Wir hatten damals so ein Modell vom menschlichen Körper, Maßstab etwas kleiner als Natura, keine Bauchdecke, und alle Organe aus Plastik (oder lackiertem Holz) zum Herausnehmen. Ich weiß noch, wie die Lehrerin einen abfragte und benotete, der nach vorne kommen musste, wo sie alle Organe herausgenommen und auf dem Tisch verteilt hatte, der die wieder einsetzen musste und sagen, was das jeweils ist, was es macht und wo es hingehört.
Als Informatiker hätte ich da doch die Frage nach einer Endkontrolle. Es werden ja auch immer wieder gerne mal Tücher und Zangen im Patienten vergessen.
Es gibt so einen alten Ingenieurswitz. Wenn jemand eine Maschine, einen Motor oder etwas in der Art zerlegt hat, ist es nur anfängerlustig, ihm dabei Teile wegzunehmen, weil er die beim Zusammenbau vielleicht gar nicht vermisst und die Maschine trotzdem funktioniert. Der Spaß-Profi legt ihm fremde Teile dazu. Wäre doch mal ein Gag, dem Chirurgen noch ein paar Organe dazuzulegen. Wo gehört das wohl hin?
Ich komme an der Stelle aber doch nicht umhin, dass mir reichlich Leserzuschriften vorliegen und man auch unter solchen Tweets immer wieder Kommentare liest, dass nur ungefähr 20 bis 30 Prozent der migrantischen Ärzte gut oder wenigstens leidlich befähigt, ein großer Teil, über 50%, aber ahnungslose Kurpfuscher seien. Hängt wohl auch mit dem Islam zusammen, denn wenn der Patient stirbt, ist er halt im Jenseits, wo das eigentliche Leben ja erst los geht. Man hat ihn damit ja nur vom überflüssigen lästigen Diesseits erlöst. Auch wenn das im Einzelfall wohl entschuldbar oder verständlich sein mag, müssen wir uns damit auseinandersetzen, dass uns die Politik eine große Zahl unfähiger „Ärzte“ in die Gesellschaft drückt. Und die Medien uns per Dauerfeuer damit bedonnern, wie dumm es doch wäre, ausländische Ärzte nicht sofort bei uns loslegen zu lassen.
Wie gut, dass man wenigstens die verschiedenen Gasleitungen in Krankenhäusern mit unverwechselbaren Steckverbindern ausgestattet hat.