Ansichten eines Informatikers

Harald Eia – Gehirnwäsche

Hadmut
10.8.2026 21:09

Ist doch noch auf Youtube zu finden.

Der norwegische Soziologe und Komiker (die Gemeinsamkeit ist, dass man über beide lacht – der Unterschied ist, dass der Komiker das will) hat 2010 eine Dokuserie gemacht, mit denen er die Gender-Studies in Norwegen total zertrümmert hat. Soweit ich mich erinnern kann, wollte er das ursprünglich gar nicht, sondern wollte erst einmal nur neutral und neugierig darüber berichten, was die da erforschen und gefunden habe. Das geriet aber so absurd, dass er erst während des Drehs merkte, dass und was für ein absurder Schwindel das ist, den er dann auch dargestellt hat.

Im Prinzip könnte man sagen, dass er die Dokumentation als Soziologe angefangen und als Komiker und kritischer Wissenschaftler beendet hat. Es führte dazu, dass man in Norwegen den Gender Studies

Ich hatte die Serie (ich dachte, es waren vier oder fünf Folgen, aber anscheinend waren es doch nur drei) damals im Blog verlinkt, dann aber Zuschriften bekommen und das auch verifiziert, dass die damaligen Youtube-Quellen wieder verschwunden waren. Ich habe aber nie herausgefunden, ob das wegen Urheberrechten, politischer Intervention oder aus anderen Gründen erfolgt ist.

Aus der Google KI:

Brainwash (im norwegischen Original Hjernevask) ist eine viel beachtete siebenteilige Fernsehdokumentation des norwegischen Soziologen und Komikers Harald Eia aus dem Jahr 2010. Die Serie beleuchtet die Debatte um Anlage und Umwelt (“nature versus nurture”) und konfrontiert norwegische Sozialwissenschaftler mit Erkenntnissen der internationalen Evolutionsbiologie und Genetik.

Die Dokumentationsreihe Hjernevask löste in Norwegen eine landesweite Debatte aus, da sie aufdeckte, wie stark einige Bereiche der dortigen Sozialwissenschaften von der Annahme geprägt waren, dass menschliches Verhalten fast ausschließlich sozial konstruiert sei. Eia interviewte weltbekannte Wissenschaftler wie Simon Baron-Cohen, Steven Pinker und Robert Plomin sowie einheimische Experten. Die Sendereihe Brainwash zeigte dabei auf, wie oft heimische Forscher biologische Erklärungsansätze für Geschlechterrollen, Gewalt oder Homosexualität vehement ablehnten, obwohl empirische Belege dafür sprachen.

Im Prinzip sind Gender Studies keine eigene Ideologie, sondern nur die Konsequenz aus der „Blank Slate Theory“, dass der Mensch völlig neutral und eigenschaftslos, völlig gleich wie aus der Fabrik geboren wird, und dann erst durch soziale Einflüsse geformt wird.

Das Konzept geht einher mit der Deppenuniversität, denn dafür muss man nichts wissen, nichts können, nichts forschen und nichts denken, man kann einfach alles als soziales Konstrukt hinstellen und es „dekonstruieren“ zugunsten des Marxismus. Passt dann auch zur Sprechaktheory von Superidioten wie dem Geisteswissenschaftlerideo Michel Foucault. Je dümmer und fauler die Leute sind, die man auf die Universität schickt, desto dämlicher und banaler müssen die Theorien sein, die man ihnen gibt. Es ist ein geschlossener Idiotenzirkus: Dummes von Dummen für Dumme.

Deshalb glauben die auch „Quality is a myth“ und dass alles vom bösen Patriarchat gemacht ist, weil sie eben glauben, dass es von Natura aus nur ein Märchenparadies gibt, in dem alle unterschiedslos gleich sind, und es ihre Aufgabe sei, dieses Paradies wieder herzustellen, indem man alle Unterschiede „dekonstruiert“, und alle Menschen gleich macht. Und aufs selbe Klo schickt.

Ich bin seit dem großen Klimahype sogar der Überzeugung, dass auch der „menschgemachte Klimawandel“ ein Auswuchs dieser Schnapsidee ist, und man glaubt, dass das Klima von Natur aus neutral und eigenschaftslos sei, und immer Paradieswetter herrschen müsse, und alles, was davon abweicht, auf das böse wirken böser Männer zurückzuführen sein muss.

Das ist alles eine einzige große Sort von Schwachsinn, in der Natur, Biologie, Empirie nicht vorkommen, nur die bösen Absichten böser Menschen – wie der Kapitalisten – denen man das Handwerk legen muss, damit das Paradies wieder eintritt.

Die Sozial- und größtenteils die Geisteswissenschaften sind mit der Verblödung der Universitäten in eine dummengängige, dämliche, aber einfache Ideologie abgerutscht, und deshalb hat sich ein Glaubensweise durchgesetzt, die so platt und dämlich ist, dass sie für jeden taugt, sogar für Quotentussis. Und sie wurde finanziert, weil sie a) Frauen nutzt, b) dem Marxismus zugute kommt und c) keiner gefragt hat.

Es gibt die Serie aber doch noch, offenbar wurden die wieder neu eingestellt, mit deutscher Untertitelung:

Zumindest der erste Teil wurde auch deutsch synchronisiert:

Hier auch noch eine Kopie: