Ansichten eines Informatikers

Consensual Sex

Hadmut
10.8.2026 15:25

Warum wir aussterben.

Ein Leser schreibt mir, meine Prophezeiungen träten gerade ein. Wir wären jetzt an dem Punkt, an dem man vor dem Bums eine Zustimmungserklärung auf Video aufnimmt und publiziert.

Es gibt nämlich ein Polizeivideo, in dem letztlich eine Frau festgenommen wird, weil sie in einem Hotel randaliert. Sehr sehenswert, weil sie durchdreht, mit dem Kopf gegen das Polizeiauto schlägt, Polizisten bespuckt, und sie sie dann erst ein eine Spuckhaube stecken und dann in einen speziellen Fesselsack verpacken und später im Polizeirevier im Sack wie Beute heraustragen müssen.

Ursache des Streits war wohl, dass sie sich mit einem Typen im Hotel zum Bums getroffen hat, das aber kopulationsdynamisch irgendwie nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfiel, Alkohol kam noch dazu.

Beachtlich ist nun, dass die Polizei sich zuerst einmal dem völlig friedlichen und ruhigen Herrn zuwandte und zuerst einmal ihn beschuldigte und fragte, ob der Sex denn auch „consensual“, einvernehmlich gewesen sei.

Der Typ kann sich aber retten, indem er sein Handy zückt und dem Polizisten die Videoaufnahme zeigt, auf der die Frau erklärt, dass sie jetzt mit Einverständnis und consensual Sex haben will.

Weil der Film etwas länger dauert, schon vorgespult an die Stelle mit dem Video.

Bumstechnisch hat ihm das Einverständnis der Dame gar nichts genutzt, es ist ja trotzdem eskaliert. Strafrechtlich hat es ihn aber wohl gerettet.

Also: Künftig immer die Bumseinverständniserklärung auf Video aufnahmen und am besten beim Notar hochladen.

Wie romantisch.

Früher hat man Frauen verführt, sich an sie herangepirscht, ihnen tief in die Augen gesehen, sie mit süßen Worten und Komplimenten eingewickelt, ihnen kleine, und manchmal auch große Schweinereien ins Ohr geflüstert, und sie dann ganz vorsichtig, von erogener Zone zu erogener Zone begrabbelt und sich vorgearbeitet, bis sie einem erlegen waren und so scharf wurden, dass jeder Widerstand gebrochen war und sie darum bettelten, genommen zu werden. Ja, schände mich. Jetzt sofort. Die hohe Kunst, sie zu bearbeiten, bis sie nicht nur willig waren, sondern vor Geilheit durchbrannten, es sie in den Wahnsinn trieb, endlich genagelt und erlöst zu werden. Als es noch Teil der Kunst war, ihr den Schlüpfer schon zu rauben, bevor man die Wohnungstür erreicht hatte. Das waren noch Zeiten.

Heute hält man ihnen das Handy mit laufender Videokamera vor die Nase und fordert sie auf, mit Datum und Uhrzeit kundzutun, dass sie aus eigenem Willen jetzt mit X, geboren am … in …, für eine Stunde knattern wollen und im Auswahlmenü alle gewünschten Praktiken anzugeben.

Und dann beklagen sich die Feministinnen, dass Männer keine Lust mehr haben.