Sind die Familie Reimann und ihre Alfred-Landecker-Stiftung verkappte heimliche Antisemiten?
Ich komme ins Grübeln.
Ich hatte doch neulich über die Familie Reimann und ihre „Alfred Landecker Foundation“ geschrieben, die zu den Geldgebern von HateAid gehören.
Familie Reimann ist durch das Chemiewerk Benckiser reich geworden, und die wiederum haben mit den Nazis kooperiert, sind unter denen groß geworden. Insofern drängt sich der Gedanke auf, und wird auch durch deren Stiftungswebseite befördert, dass sie sich da jetzt gegen Antisemitismus befördern und den Holocaust betrauern: An den Holocaust erinnern,
Die Vergegenwärtigung des Holocaust heißt, die Erinnerung zu bewahren und daraus aufklärerische Energie zur Bekämpfung von Antisemitismus, Rassismus und Gruppenhass im Heute zu schöpfen.
Gemeinsam mit unseren Förderpartnern bekämpfen wir gruppenbezogenen Hass mit einem Schwerpunkt auf Antisemitismus.
Wirklich?
Oder ist das nur Fassade?
Die Formulierungen und die enormen Geldmengen lassen ja keinen Zweifel, dass sie sich mit HateAid eng verbunden fühlen und mit denen überein stimmen.
Wenn jetzt aber, wie gerade beschrieben, nur vordergründig auf Kampf gegen Antisemitismus macht, und das alles so hinstellt, als gäbe es den nur „rechts“, in Wirklichkeit aber die Islamisierung und den arabischen Antisemitismus fördert – sind Familie Reimann und die Landecker Foundation dann effektiv für oder gegen Antisemitismus?.
Ich hatte vor einiger Zeit Blogartikel geschrieben, in denen die beobachtet habe, was linke Parteien eigentlich so treiben, und war zu dem – auf den ersten Blick verblüffenden – Ergebnis gekommen, dass linke Parteien den Nazis viel ähnlicher sind als „rechte“, und dass viele Aspekte den Eindruck vermitteln, als wollten Linke das Werk der Nazis weiterführen – Bombast, eine ideale Bevölkerungsrasse bauen, die Juden vernichten. Es wird ja immer wieder berichtet, und von vielen Lesern auch berichtet, dass viele Araber glühende Hitler-Fans sind. Es drängt sich in vielerlei Hinsicht so eine Geschmacksnote auf, dass man gerade versucht, Hitlers Werk zu vollenden, natürlich unter andere Flagge und unter der ständigen Behauptung, dass man „gegen rechts“ und „gegen Antisemitismus“ und so weiter sei, während man in Wirklichkeit weiter judenfeindlich agiert. Stichwort: RAF.
Und dann irritieren die proislamischen Webseiten von HateAid, die behaupten, dass aller Judenhass allein rechts stattfinde und alles auf die Nazis zurückgehe, obwohl historisch falsch und der Gaza-Konflikt spätestens ein Produkt des ersten Weltkriegs und des von den Briten betriebenen Araberaufstands war.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Reimann/Landecker da Millionen reinpumpen, ohne auch mal deren Webseiten zu lesen.
Was einen zu der Frage führt, ob Reimann/Landecker denn jetzt eigentlich – wie sie sich darstellen – gegen Antisemitismus und Holocaust sind, oder ob sie – wie sie zahlen – am Neoantisemitismus arbeiten und von ihren Vorfahren mental vielleicht gar nicht so weit weg sind, wie sie tun. Was wiegt mehr? Selbstdarstellung oder Handeln?
Ich will es mal so formulieren: Wäre ich reich und wollte mich gegen Antisemitismus und Jundenhass positionieren, dann bekäme eine Organisation wie HateAid, die den Judenhass der Palästinenser völlig negiert und Islamismus befördert, keinen Cent. Das seltsame Gebaren von Reimann/Landecker wirkt auf mich nicht konsistent, nicht ehrlich.
Alles das macht auf mich den Eindruck, als würde deren Geld durch HateAid deutlich mehr für als gegen Judenhass eingesetzt. Als führe man alte Interessen weiter und verwende HateAid als Moralwaschanlage, damit das schön korrekt aussieht.