Ansichten eines Informatikers

Konfliktsituation für Berliner Schwulenclub

Hadmut
25.8.2023 21:24

Geliefert wie gewählt.

Die BZ berichtet, dass ein traditionsreicher Berliner Schwulenclub in Sorge sei: Berliner Schwulen-Club sorgt sich wegen Flüchtlingsheim

Den Schwulen- und Lesben-Club „Busche“ gibt es seit 40 Jahren in Berlin. Dessen Zukunft sieht die Inhaberin bedroht – durch ein neues Flüchtlingsheim auf der anderen Straßenseite. Deshalb schrieb sie einen Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (50, CDU).

[…]

Grund: Direkt gegenüber vom Club wird in den nächsten Wochen in einem ehemaligen Hostel ein Flüchtlingsheim für bis zu 650 Menschen eröffnet. Die Asylbewerber kommen aus der Türkei, aus Afghanistan und Syrien. „Wir wurden erst vor einer Woche über die Eröffnung des Heimes informiert“, sagt Pahlau zur B.Z.

[…]

Sie macht sich Sorgen um ihre Gäste – dihe würden Angst haben. „In den letzten Monaten erhöhte sich die Zahl der Straftaten gegen homosexuelle Personen in Berlin enorm“, so Pahlau in ihrem Brief an Wegner. „Die weitaus überwiegende Zahl der Straftäter sind Migranten mit muslimischem Hintergrund.“

Tja.

Geliefert wie bestellt. Oder zumindest gewählt.

Das Problem ist, dass Schwule und Lesben nicht rational, nicht mit dem Nordpol, sondern bevorzugt mit dem Südpol denken und deshalb so leicht zu korrumpieren sind. Man muss ihnen nur ein bisschen Toleranz-Blabla servieren und ein bisschen auf schwul und queer machen, und schon wählen die alle rot-grün, weil es doch so toll ist, wenn man eine – scheinbar – schwulenfreundliche Regierung hat. Langfristige, rationale, strategische Überlegungen kommen nicht mehr vor, wenn man die Chance darauf hat, bei nächsten CSD nackt durch die Stadt laufen zu können, weil die Stadt einen auf Regenbogenflaggen macht und alles so queer ist.

Sich einfach mal die Parteiziele anzuschauen und sich mal ganz nüchtern und unsexuell Gedanken darüber zu machen, ob die Parteiprogramme für Schwule und Lesben gut oder schlecht sind, das ist nicht drin. Schlimmer noch: Man kann es ihnen auch nicht erklären. Gilt dann sofort als Schwulen- und Fremden- und Frauen- und sonstwas-feindlich.

Dabei ist die Situation nicht neu: Ich hatte vor Jahren schon geschrieben, dass die Lesbenszene die ganze Schwulenszene unterwandert und gehijackt wurde. Damals riefen mich reihenweise Schwule an, um mir ihr Leid zu klagen, dass sie ihre Schwulenkneipen und ihr Schwulenmuseum an die Lesben verloren hatten und das Rumgeqeueere faktisch die ach so schöne Berliner Schwulenszene zerstört habe. Spätestens da hätte man drauf kommen können, was abläuft, wenn man mal den Nordpol eingeschaltet hätte. Geht aber nicht. Die Aussicht, zu Regenbogenflaggen schwanzwedelnd in der Stadt feiern zu können bricht jede Rationalität. Hätte man auch bei mir nachlesen können, habe ich oft genug beschrieben.

Und jetzt hat man den Salat, den rot-grünen.

Kein Mitleid. Haben die sich selbst eingebrockt, und auf Warnungen nur mit Beschimpfungen reagiert.

Ach ja, auch ein wiederkehrendes Blogthema: Man hat mich als misogyn und ähnliches beschimpt. Feministinnen und auch Lesben stünden heute insgesamt aber besser da, wenn sie auf mich und nicht auf Gender Studies gehört hätten. Gender Studies waren genau der politische Dummenfang, den man gebraucht hat, damit die Leute ihr eigenes Verderben wählen. Schreibe ich hier seit 2012. Für die, die nicht mehr rechnen können: Seit 11 Jahren. Man muss den Leuten nur irgendeinen ideologischen Quark zu ihren Gunsten erzählen und ein paar Vorteile versprechen, schon stimmen sie ab wie gewünscht.

Kein Mitleid.

Geliefert wie gewählt.