Ansichten eines Informatikers

Spanischer Aufschrei

Hadmut
21.8.2023 17:36

Man könnte ja meinen, dass sich Spanien darüber freut, dass ihre Frauenfußballmannschaft Weltmeister geworden ist.

Ist aber nicht so.

In Spanien läuft wohl gerade eine Riesen-Diskussion, ein feministische Streitwelle, weil es ein Foto gibt, auf dem der Präsident des spanischen Fußballverbands im Siegesjubel über den Weltmeistertitel eine Spielerin auf den Mund geküsst hat. (Kam gerade in ARD Brisant)

Und das bestimmt dort nun die Diskussion und trübt die Freude über den Meistertitel massiv.

Er hat sie geküsst.

Nach einem zweiten Foto scheint sie auch nichts dagegen zu haben und anscheinend kennen die sich auch.

Egal: Es gibt ein Gesetz, wonach Frauen zu sowas vorher formal zustimmen müssen (bleibt die Frage, ob spanische Gesetze in Australien gelten), und auf dem Kussfoto ist keine Zustimmungserklärung zu sehen. Also beruft sich halb Spanien (oder jedenfalls Feministinnen und Medien, die sich für halb Spanien halten) ungefragt und ungebeten zum Anwalt der Frau und erheben Anklage.

Derselbe Eindruck, den ich auch von Deutschland schon hatte: Feministinnen sind psychisch krank und nicht mehr in der Lage, die Welt um sich herum adäquat wahrzunehmen und zu gewichten. Wenn man Fußballweltmeister wird, und alles, was einem dazu einfällt, ist, sich darüber aufzuregen, dass auf einem Jubelfoto der Präsident eine Spielerin küsst, dann ist man eigentlich nicht mehr gesellschafts- und geschäftsfähig.

Wenn es wenigstens so wäre, dass die Spielerin sich beklagt hätte. Hat sie aber wohl nicht. Es wird einfach ins Blaue unterstellt, dass sie vorher kein Einverständnis abgegeben hätte. Weil man auch dann, wenn man gerade Fußballweltmeister geworden ist und auf dem Spielfeld darüber jubelt, stets Kussgestattungsformulare mit sich zu führen und in die Kamera zu halten hat.

Feminismus.