Ansichten eines Informatikers

Politische Manipulation durch „Public-Value-Angebote“

Hadmut
23.5.2023 19:56

Nächster Wahnsinn.

DWDL beschreibt, dass der Medienstaatsvertrag Veränderungen an der Software von Fernsehern erfordere: “Wofür brauche ich das? Und was ist das jetzt für ein Quatsch?”

Seit April müssen Medienangebote, die einen gesellschaftlichen Wert aufweisen, auf Benutzeroberflächen von Smart-TVs oder Set-Top-Boxen speziell dargestellt werden. Doch mit der Umsetzung hapert es noch.

[…]

Vor dem Hintergrund immer neuer Medienangebote stellt sich zunehmend die Frage der Auffindbarkeit. Über Jahre hinweg haben Sender, Plattform-Anbieter und Medienpolitik deshalb darum gerungen, wie Angebote, die einen gesellschaftlichen Wert aufweisen, auf Benutzeroberflächen von Smart-TVs oder Set-Top-Boxen dargestellt werden. Seit April muss nun die konkrete Umsetzung erfolgen, nachdem im Medienstaatsvertrag die leichte Auffindbarkeit sogenannter Public-Value-Angebote verankert wurde. Doch wenige Wochen nach dem Inkrafttreten der Vorgabe zeigt sich, dass es vielerorts noch an der Umsetzung hapert.

[…]

Einer, der die Vorgaben bereits umgesetzt hat, ist Alexander Scheuer, der bei der Deutschen Telekom den Bereich Medienpolitik & Medienregulierung leitet. Seit einigen Wochen bietet die Telekom-Plattform Magenta TV einen Untermenüpunkt an, in dem neben dem gesamten Angebot auch jene linearen Public-Value-Angebote aufgeführt werden, die es in die von der Politik beschlossenen Liste geschafft haben. Doch Scheuer zweifelt am Nutzen. Ein Nutzertest habe demnach vor allem zwei Fragen hervorgebracht: “Wofür brauche ich das? Und was ist das jetzt für ein Quatsch?”

[,,,]

Für immer in Stein gemeißelt ist der Public-Value-Status, den immerhin über 200 Angebote erhielten, aber ohnehin nicht. Schon im kommenden Jahr soll ein neuer Bewerbungsprozess für die Liste in Gang gesetzt werden. Man darf gespannt sein, wie es bis dahin um die Umsetzung bestellt ist.

Hähähä.

Man muss sich da für einen Public-Value-Status bewerben und die Politik entscheidet dann, ob man zu denen gehört, die im Fernseher „leicht aufzufinden“ sind.

Es scheint, als wolle man den Leuten mit allen Mitteln die Propaganda aufdrücken und verhindern, dass sie zu anderen abwandern.

Als wollte man die Einschaltquoten von ARD, ZDF und ähnlichen geradezu erzwingen.

Stinkt nach DDR.