Ansichten eines Informatikers

Ein „unerklärbares bedauerliches Missgeschick“ des MDR

Hadmut
3.5.2023 12:39

Aktuelles zur Fälschung. [Update]

Ich hatte doch vor ein paar Tagen über die gefälschte Tonspur im Klimakleber-Bericht des MDR geschrieben, bei der man Schmerzensschreie auf der Tonspur einfach kopiert hatte, damit es dramatischer klingt, und auch, dass man nicht hört, dass der Kleber zwischendrin ganz normal zur Polizei redet, dass der also keineswegs große Schmerzen haben kann, sondern im Gegenteil die Schmerzensschreie nur gespielt sind.

Das ist ja an sich auch nicht neu oder überraschend, denn das gehört zum Training der Klimakleber, möglichst medientauglich den sterbenden Schwan zu geben. Die Klimakleber bestehen ja auch nie nur aus denen, die sich da hinkleben, sondern da gehören ja immer auch welche in Zivil dazu, die da herumschwirren und alles auf Video aufnehmen, vor allem, wenn Autofahrer oder Polizisten angreifen.

Und da merkt man das eben oft, dass die ganzen Schmerzensschreie nur gespieltes Theater sind, etwa wenn die schon schreien, bevor sie überhaupt berührt wurden, wenn sie mit den Schreien aufhören, sobald ihre Videoleute aufhören zu drehen, und dann wieder ganz normal mit der Polizei reden, als wäre nichts. Neulich gab es ja sogar die Bilder, auf denen Greta von der Polizei weggetragen wurde, bei denen sich dann herausstellt, dass das alles gestellt war und sich freundliche Polizisten so in Pose stellten, dass es dramatische Bilder gibt.

Ich halte das für erhebliche Straftaten, nämlich Vortäuschung einer Straftat (§ 145d StGB) und Falsche Verdächtigung (§ 164 StGB).

Einige Leser zeigt sich auch ziemlich erbost über das Gebaren des MDR, weil sie das nicht einfach nur für billige Dramatisierung halten, also wegen der zusätzlich hineingepatten Schmerzensschreie, sondern für systematische Falschinformation, weil damit die Stelle fehlt, in der der Kleber normal zur Polizei spricht und damit beweist, dass die Schmerzensschreie nicht echt waren. Es geht also nicht nur um Drama und Situation, sondern um erhebliche politische Lüge.

Julian Reichelt, geschasster BILD-Chef, hat da inzwischen mit einer ganzen Redaktion nicht nur seinen Youtube-Kanal „Achtung Reichelt“ gebaut, sondern auch einen redaktionell betriebenen „Pleite-Ticker“. Quasi eine private Fortsetzung der BILD-Zeitung. Geld genug hat er ja dafür, wird auch gut angenommen. Die hatten das nun auch aufgegriffen, beim MDR nachgefragt (was ich absichtlich nicht getan hatte, damit das möglichst lange stehen bleibt), und vom MDR gleich zwei Reaktionen bekommen. Erst hieß es, die Tonspur sei Original. Dann nahm man das zurück und sprach von einem „bedauerlichen Missgeschick“.

Was soll der Quatsch?

Wer glaubt da an ein „bedauerliches Missgeschick“, wenn das so genau eingepasst ist und so systematisch überdeckt, dass da der Klimakleber normal redet?

Eigentlich muss man das schon für die zweite (oder mit der Behauptung, dass die Tonspur original sei, dritte) Lüge halten.

Und es hat überhaupt keine Konsequenzen, außer dass man das Video jetzt auf „privat“ geschaltet hat.

Man hat über 61 Tausend Menschen Korrektur: über eine Million Menschen , die das Video direkt gesehen haben, wovon 61 Tausend Likes eingegangen sind (und vielleicht noch mehr über Downloads, Tweets usw.) falsch informiert, die Polizei verleumdet, und es gibt nicht einmal eine Richtigstellung oder gar personelle Konsequenzen. Gerade dann, wenn das Format „MDR investigativ“ heißt, müssten gefälschte Berichte umso härter geahndet werden, und wer auch immer da dahinter steckt, fristlos rausfliegen.

Wir sind aber im Zeitalter der linksextremen Medien angekommen, und da gilt, genau wie bei der „feministischen Theorie“, dass jede noch so dreiste Lüge erlaubt ist und gilt, bis das Publikum sie aufdeckt, und dann geht es mit der nächsten weiter.