Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

One Lane Bridge

Hadmut
24.9.2021 19:56

Für Neuseeland-Fans.

Hier im Radio (RBB 88.8) empfehlen sie immer wieder Filme in der ARD Mediathek, als wären das unabhängige Filmempfehlungenm, sagen aber nicht immer so laut, dass sie selber ARD sind, also Werbung in eigener Sache machen.

Heute haben sie die Serie „One Lane Bridge“ empfohlen.

Ich kann nichts dazu sagen, ich habe sie noch nicht gesehen. Es geht wohl darum, dass einer (Polizist oder sowas) unter einer One Lane Bridge, unter der viele Selbstmörder liegen, weil die da gerne runterspringen, wieder mal eine Leiche gefunden wird und irgendwas nicht stimmt. Halt wieder mal ein Krimi mit Leiche. Die Leiche ist aber eigentlich egal.

Der Punkt soll nämlich sein, dass die da sagenhafte Aufnahmen von der Südinsel haben sollen. Und das kann ich bestätigen, ich war 2008 da in der Gegend unterwegs, und bin kaum vorangekommen, weil ich im wahrsten Sinne des Wortes alle 200 Meter anhalten und aussteigen musste, um mich neu auszustaunen, wie es da aussieht.

Ja, und diese One Lane Bridges, also einspurige Brücken, gibt es in Neuseeland ganz, ganz viele. Je nachdem, wo man rumfährt, kann man da locker über zehn oder mehr am Tag fahren. Sind halt Kostengründe, und weil sie so viele Erdbeben haben, machen sie die Dinger erst gar nicht so sonderlich erdbebenfest, sondern so, dass man sie leicht wegräumen und neu aufbauen kann, wenn sie eingestürzt sind. Man kann sie halt immer nur in einer Richtung befahren (einige der besonders langen haben Parkbuchten), was aber nicht so schlimm ist, weil man da in manchen Gegenden nur alle 10 Minuten oder auch nur alle Stunde einem Auto begegnet. Ich habe mich dort mal um die Mittagszeit mitten auf der Autobahn mein Stativ aufgestellt, was kein Problem war, weil einfach keiner kam.

Keine Ahnung, ob es was taugt, aber angeblich sind die Naturaufnahmen genial.