Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Trans-Frau gegen Bio-Frau

Hadmut
23.9.2021 13:08

Vom Wahnsinn des Zeitgeistes.

Ich habe für normales Boxen schon fast nichts übrig, und solche Ultimate-Fighting-Kämpfe in Käfigen schaue ich mir schon gleich gar nicht an. Aber da kann man dann schon was beobachten.

Ein Leser schickt mir einen Link auf einen Kampf zwischen einer Trans-Frau und einer Bio-Frau. Zählt ja heute alles als Frau. Und meint, es sei so uninteressant, dass man es vor Minute 8 erst gar nicht zu schauen braucht.

Dann allerdings sei zu beobachten, dass die Bio-Frau der Trans-Frau schlicht kaum mehr was entgegenzusetzen hat.

Ich habe es mir angesehen, und würde sagen, es stimmt, auch wenn es nicht ganz so deutlich ist, wie vom Leser angedeutet.

Die Bio-Frau ist größer, agiler, aktiver, und meinem völlig laienhaften Eindruck nach auch technisch deutlich besser und kontrollierter, während die Trans-Frau da eigentlich einen ziemlich unbeholfenen, tapsigen, schwerfälligen Eindruck macht, oft in der Luft rumhampelt, und auf mich wie jemand wirkt, der bei den Männern keinen Blumentopf gewonnen hat und es jetzt halt bei den Frauen versucht.

Trotzdem ist die Bio-Frau der Trans-Frau massiv unterlegen und hat kaum etwas entgegenzusetzen, einfach aufgrund der körperlichen Konstitution und Muskulatur.

Ich habe es oft gesagt und wiederhole es:

Ich halte sportliche Wettkämpfe überall da, wo es auf Kraft und nicht rein überwiegend auf Geschicklichkeit und Körperbeherrschung ankommt (wie beim Dressurreiten, Schwebebalken, Sportgymnastik) zwischen „Trans-Frauen“ und „Bio-Frauen“ für äußerst unfair und unvertretbar.

Da tritt so richtig die Schwachsinnigkeit des Genderwahns zu Tage, erdacht von Geisteswissenschaftlern der absurdesten Kategorie.

Ich sehe auch überhaupt nicht, was das mit Gerechtigkeit zu tun haben sollte.

Schon allein deshalb, weil im Sport fair play, oder schon das Wort fair selbst, immer meint, dass beiden Seiten Fairness zukommt, was hier von vornherein ausgeschlossen ist. Man produziert hier für Transfrauen einen Budenzauber auf Kosten der echten Frauen. Ich halte jeden, ausnahmslos jede für einen durchverlogenen Idioten, der so etwas als „gerecht“ oder „fair“ bezeichnet.

Ich halte es aber nicht nur für die Bio-Frauen für unfair.

Ich weiß auch nicht, was das mit Fairness oder Sport zu tun haben sollte, Leuten, die wie ein Zirkuspferd rumlaufen, und die meistens vorher unter den Männern ziemlich versagt haben und schlecht waren, „sportliche Erfolge“ zuzuschustern, indem man ihnen künstlich ein Konkurrenzfeld aus körperlich Unterlegenen bereitet.

Das vor allem deshalb, als es solche Transfrauen von Natur aus ja gar nicht gibt, sondern sie künstliche Produkte der Medizintechnik sind und sie nur durch Operationen und Hormongaben überhaupt entstehen können. Ich verstehe nicht im Ansatz, was daran fair sein soll, sie gegen „Bio-Frauen“ (oder schlicht: Frauen) antreten zu lassen. Man findet übrigens erstaunlich wenige Trans-Männer im Wettkampf mit Bio-Männern. Warum wohl?

Meines Erachtens gibt es nur einen Ausweg aus dem Dilemma.

Wenn Trans-Frauen schon meinen, im falschen Körper geboren zu sein (oder ihr PR-Berater ihnen dazu rät), und sie sich medizinisch mit Hormonen und Operationen behandeln lassen, dann würde ich das unter „körperliche Beeinträchtigung“ verbuchen, zumal sie das ja auch selbst behaupten. Falscher Körper, der medizinisch in Ordnung gebracht werden muss.

Meines Erachtens müssten Trans-Frauen in eigenen Kategorien antreten, und das naheliegenderweise bei den Paralympics und ähnlichen Veranstaltungen. Zumal uns die Political Correctness ja eingetrichtert hatte, dass man die Paralympics nicht als Behindertensport anzusehen habe, sondern als Sport normaler Menschen, denen halt ein Arm oder ein Bein fehlt oder die blind sind oder sowas – also körperliche Beeinträchtigungen haben. Nach Definition würden Trans-Frauen da exakt reinpassen und sollten dort einfach untereinander gegeneinander antreten. Und das gerade deshalb, weil es die Diskussion zum Blade-Runner Oscar Pistorius schon gab, ob er auch an normalen Wettbewerben teilnehmen darf, oder ob ihm seine Rennfedern, die er an Stelle echter Beine hatte, nicht sogar einen unfairen Vorteil verschaffen, der nicht natürlich, sondern Produkt moderner Technik ist. Schon deshalb dürfe er nur bei den Paralympics gegen seinesgleichen antreten. Es sei normalen Sprintern nicht zuzumuten und unfair, wenn sie gegen einen mit so modernen Dingern antreten müssten. Nichts anderes kann dann für das moderne Medizinprodukt Trans-Frau gelten.

Trans-Frau gegen Bio-Frau halte ich sportlich für völlig unfair und unvertretbar.

Wieder mal der Geisteswissenschaftler-Schwachsinn, Leistung zu negieren und alles nach Quoten zu mischen.

Ohne die Geistes-, oder sagen wir mal, ohne die Sozialwissenschaften und Philosophen, wäre die Welt eine viel bessere. Während uns die Technik und Naturwissenschaften vor allem in den letzten 500 Jahren die gesamte moderne Lebenswelt geschaffen und unser modernes bequemes Leben ermöglicht hat, kann ich Philosophie und Sozialwissenschaften der letzten 500 Jahre keinerlei Nutzen, nur unermesslich hohen Schaden zuerkennen. Wir wären ohne die besser dran.