Ansichten eines Informatikers

Die Hauspreisbremse

Hadmut
1.9.2021 4:47

Der sozialistische Ansatz in Oregon.

Vandalismus um die Hauspreise niedrig zu halten.

Als ich hier in Berlin 2013 nach einer Wohnung suchte und so ca. 80+ Objekte besichtigt habe, habe ich mich immer gewundert, warum die das so hinnehmen, dass es im Hauseingang so erbärmlich nach vergorenem Urin und Kot stinkt. Ich hatte mir dann auch angewöhnt, bei Wohnungen in höheren Etagen grundsätzlich mir dem Fahrstuhl rauf und im Treppenhaus wieder runterzugehen (oder andersrum) um beides zu sehen, weil das mitunter fürchterliche Zustände waren. Ich habe eine Wohnung besichtigt, nagelneu komplett renoviert (natürlich aufgeteuert, aber trotzdem vergleichsweise billig), alles bestens, tolle Fenster, super Boden, geile Edelküche mit Kochinsel, und Barhockern davor, aber das Treppenhaus verkackt und voller Sperrmüll. Man kam kaum durch, und wo man durch kam, wollte man nicht durch. Man sagte, der Hauseigentümer renoviere die Wohnungen halt Stück für Stück, so wie sie frei werden, und irgendwann soll das Haus in einem guten Zustand mit guter Bewohnerschaft sein.

Ich habe mich immer gefragt, warum die Bewohner es dulden, dass es im Haus so erbärmlich dreckig ist. Erst Jahre später kam mir mal der Gedanke, dass die das vielleicht selbst machen, um unter sich zu bleiben und alles billig zu halten.

Homo Sapiens.