Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Grünen und die Stasi

Hadmut
18.4.2021 1:18

Ein seltsamer Vorgang.

Ein Leser hatte mir – mal nicht elektronisch, sondern auf Papier – vor einiger Zeit eine Zeitungsseite aus einer Zeitung gerissen und zugeschickt. Leider ist nicht unmittelbar erkennbar, um welche Zeitung es sich handelt, denn die schreiben da zwar alles drauf, nur den Namen ihrer Zeitung nicht. Ein Verweis auf die Webseite lvz.de und eine Umfage auf der anderen Seite des Blattes lassen allerdings vermuten, dass es sich um die Leipziger Volkszeitung handelt.

Es geht um die Ausgabe vom 11. Januar 2021, Lokalnachrichten für Leipzig.

Es geht um die Frage, ob die Grünen versucht haben, das „Bürgerkomitee Leipzig für die Auflösung der Staatssicherheit“ zu übernehmen, das 1989 in der DDR-Revolution gegründet wurde und seither als Verein Aufklärungsarbeit leistet und eine Gedenkstätte mit Museum betreibt.

Es gab Streit zwischen den Grünen und dieser Organisation.

Denn eine Reihe von Politikern hatte Mitgliedsanträge gestellt, und diese waren vom Verein abgelehnt worden.

Die Grünen warfen daraufhin dem Verein Abschottung und Intransparenz vor, und „stellten eine Überprüfung öffentlicher Fördergelder in den Raum“.

Der Verein wehrte sich dagegen und erklärte, man habe eine „Konzertierte Aktion“ unternommen um den Versuch „einseiter politischer Einflussnahme“ zu betreiben. Weil der Verein aber laut Satzung parteipolitisch unabhängig arbeiten müsse, habe man die Anträge abgelehnt.

Das erinnert mich frappierend an meine Erlebnisse bei den Piraten 2012, wo man dieselbe Masche angewandt hatte: Jede Menge Leute waren von den Grünen bei den Piraten eingetreten, haben die systematisch übernommen, dann alle rausgeekelt und -gedrängt, die ihnen im Weg standen und dann den Laden von innen heraus zerstört. Die Masche ist bekannt, man findet sie öfters und auch in den Universitäten und anderen „demokratisch“ organisierten Gruppen. Man sucht sich irgendwelche Abstimmungen und Wahlen, bei denen möglichst wenig Leute abstimmen, irgendwelche kleinen Nebenschauplätze, und taucht dort überraschend mit 10, 20, 30 Leuten auf, die meist gerade erst beigetreten, aber damit stimmberechtigt sind. Gerne verschleppt man die Abstimmung über irgendeinen Posten oder Kandidaten oder sowas auf 2 Uhr morgens, indem man frühere Tagesordnungspunkte monströs auswalzt und zerredet, damit möglichst viele der normalen Mitglieder schon gegangen sind, weil sie so lange nicht bleiben können.

Dann kommt es zur Abstimmung über irgendeinen fingierte, aber völlig unbekannten Kandidaten, meist Kandidatin, und über diese Methoden hat man dann für den Augenblick eine lokale Mehrheit, um die eigenen Leute zu wählen und zu installieren. Das macht man ein paarmal, um dann immer mehr Leute zu installieren und den Laden Stück für Stück zu übernehmen.

Dann installiert man noch Zensur- und Kontrollinstanzen, die normale Mitglieder nicht sehen, so wie man damals bei den Piraten so eine marxistische Politoffizierin in der Vereinspostille „Flaschenpost“ installiert hatte, die in keiner Redaktionsliste stand, weder namentlich noch persönlich in Erscheinung trat, und rein elektronisch über Pseudonym diktierte, was zu schreiben und was zu unterlassen war. Ähnlich lief das mit den Zensoren für die Mailinglisten, die es offiziell natürlich nie gab, und wo dafür gesorgt war, dass das normale Parteimitglied nie in Erfahrung bringen konnte, wer da eigentlich die Mitgliedermailinglisten filtert und warum. Ich hatte mal nachgefragt und gebohrt und versucht, herauszufinden, wer da eigentlich die Fäden zieht, aber es nicht herausgefunden. Auf einmal war da auch immer mehr Antifa vertreten. Später stellte sich dann heraus, dass diese Leute von Grünen und LINKEN gekommen waren und danach auch wieder dorthin verschwanden. Einige dieser Leute sind heute Landes- oder Bundestagsabgeordnete der Linken und Grünen.

Schon damals kam mir die Methode so vor, als würde sie nach Stasi stinken und deren Prinzipien der Agitation und Zersetzung folgen. Ich hatte es einige Male im Blog angesprochen, aber dann erst mal als erledigt betrachtet, weil die Piraten eben auch nur noch untot sind.

Allerdings ist das ein Grund, einer der Gründe, warum ich dieses Land hier für nicht mehr demokratisch halte. Man baut hier systematisch eine marxistische Einheitspartei auf, die nur nach außen hin unter verschiedenen Handelsmarken wie ein Autohersteller auftritt, damit für jeden was dabei ist, aber demselben Konzern gehören. Und alles, was nicht passt, wird unterwandert, indem einfach genügend viele Leute eintreten und die Mehrheiten oder zumindest das laute Geschrei übernehmen.

Denselben Eindruck hatte ich übrigens von der FDP. Damals mit der Attacke auf Brüderle 2013 hat man die ziemlich erledigt, was übrigens etwa zeitgleich mit den Angriffen auf die Piraten erfolgte, und wie bei den Piraten von Feministinnen durchgeführt wurde, die alles und jeden feministisch diffamierte. Bei den Piraten hatten sie laut „sexistische Kackscheiße“ gebrüllt, und damit alles nieder- und rausgebrüllt. Eine dieser Feministinnen ist Laura Sophie Dornheim, die jetzt bei den Grünen einen „sicheren Listenplatz“ bekommen hat und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im nächsten Bundestag sitzen wird, obwohl sie eigentlich nichts kann außer zu diffamieren und „Kackscheiße“ zu schreien. Aber es gibt noch mehr solcher Figuren, wie Anke Domscheit-Berg, die ja für die Linke schon im Bundestag sitzt, oder das Thanks-Bomber-Harris-Tittengirl Anne Helm, die im Berliner Landtag sitzt. Oder Julia Schramm, die angeblich für die Linke für den Landkreis Leipzig aufgestellt wurde, und da wohl auch gute Chancen hat, und der man die Psychostörung nicht mal mehr nachsagen muss, weil sie schon selbst damit haussieren geht, dass man nicht genug Mitleid mit ihren Psychoproblemen hat.

Erstaunlich viele Leute, die damals an der Zerstörung der Piraten mitgewirkt haben, und alle Feministinnen, sitzen heute oder demnächst auf Sitzen der Grünen und der LINKEN in den Parlamenten.

Und das Kochrezept ist eben, alles zu vernichten oder zu übernehmen, was nicht in den Sozialistischen Einheitskonzern Deutschland passt.

Und diesen Eindruck hatte ich damals auch bezüglich der FDP. Brüderle war 2013, und nachdem Möllemann seinen Bauchplatscher ja schon 2003 hatte, Genscher längst in Ruhestand und 2016 verstorben war, ebenso Westerwelle, und auch sonst alles von der FDP in Ruhestand oder verstorben, war die FDP ja nur noch eine Parteileiche und ja auch zwischendrin an der 5%-Hürde gescheitert, nur der Name noch da.

Und auf einmal waren die mit neuen Leuten wieder da, aber völlig inhaltslos und auf links gebügelt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die FDP in ihrer Sterbensphase ziemlich leicht zu übernehmen war, indem einfach ein paar Leute eintreten und damit auf Abstimmungen schon eine Mehrheit haben. Damit ist ein Gegner weg und eine weitere Stimme für Frauenquoten und so Zeugs geschaffen, obwohl das nie eine demokratische Grundlage hatte.

Auch die Linkswerdungen der CDU und der CSU dürften auf solchen Effekten beruhen. Ich habe ja damals gesehen, wie leicht das bei den Piraten ging.

Das ist letztlich auch der Grund, warum ich Deutschland nicht mehr für eine Demokratie halte – wegen des Parteienrechts. Denn das Parteienrecht ist so gebaut, dass man effektiv keinen oder kaum Schutz dagegen hat, von Linken übernommen zu werden. Im Prinzip ist es faktisch nicht mehr möglich, anderer Meinung als links zu sein, weil das Parteienrecht so fehlkonstruiert ist, dass es jede Partei gegen solche Übernahmen wehrlos macht, und der linke Komplex genug Leute finanziert, die sonst nichts zu tun haben, nicht arbeiten gehen müssen und deshalb Zeit für solche Dinge haben, wie die Wikipedia umzustricken oder Parteien zu übernehmen. Die Bundesregierung will ja 100 bis 200 Millionen jährlich für den „Kampf gegen Rechts” ausgeben, und damit finanziert man eben Leute, die unerwünschte Parteien unterwandern und von innen heraus übernehmen.

Etwas anderes dürfte es bei der AfD laufen. Die sind vermutlich ziemlich resistent dagegen, links unterwandert zu werden. Ich habe so den Verdacht, dass man die stattdessen mit Nazidarstellern rechts unterwandert hat, um sie zu diskreditieren. Denn zu oft sind ja schon bei politischen Kundgebungen, Demos und so weiter Leute, die Hitlergrüße zeigen oder Scheiben einwerfen als Linke unter False Flag aufgeflogen. Auch das wären typische Stasimethoden, zumal man ja für genug Rechte sorgen muss, damit die Bundesregierung genug Geld für den Kampf gegen Rechts zahlt.

Es ist so ein bisschen wie die Masche des Glasermeisters, der Lausbuben bezahlt, damit sie Scheiben einwerfen, damit sein Geschäft läuft.

Und wenn ich dann so lese, dass die Grünen versuchen, eine Verein zu unterwandern und übernehmen, der ein Museum und eine Gedenkstätte gegen die Stasi betreibt, dann kommt mir das nicht nur bezüglich der Täter und des Angriffsmusters sehr bekannt vor – es stellt sich auch wieder mal die Frage nach dem Zusammenhang mit der Stasi.

Und dass es einen Zusammenhang zwischen Stasi und Grünen gibt, ist ja nicht neu (obwohl mir Marxismuskenner immer wieder schreiben, dass die Grünen dem maostischen und nicht dem stalinistischen Weg folgten).

Es stellt sich also die Frage, ob die Grünen auch als Strohpuppenpartei der Stasi fungieren.

Deshalb die Frage:

Was wollen (mindestens) zehn Grüne in diesem Verein? Warum so plötzlich nach 30 Jahren und dann alle gleichzeitig?

Laut dem Zeitungsartikel geht es um das Areal Matthäikirchhof, auf dem sich das Stasimuseum des Vereins, „in der runden Ecke“ befinde.

Da aber gebe es wohl Reibereien mit einem konkurrierenden „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“, die da ebenfalls irgendwas machen will, und zwei der Antragsteller seien auch in der Führung dieser Stiftung. Und die wollen diesen Matthäikirchhof für sich haben und werden vom Bund dick gefördert.

Und nachdem man in Berlin schon das Stasimuseum torpediert, stellt sich die Frage, ob die Grünen da – also Strohmänner der Stasi – nicht versuchen, die Kontrolle über die Darstellung der Stasi zu übernehmen.