Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Knappe Intensivbetten und ein Verdacht zu Merkels Corona-Politik

Hadmut
15.4.2021 0:30

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Aber der Gedanke ist beachtlich.

Und böse. Richtig böse.

Ich hatte doch zum Geschwätz von Helge Lindh erwähnt, irgendwo gelesen zu haben, dass die mit COVID-19-Kranken belegten Intensivbetten, die uns ja gerade knapp zu werden drohen (weil, was viele vergessen, zu einem Intensivbett ja auch Intensivpflegepersonal gebraucht wird, es reicht ja nicht, da eine Intensivmatratze reinzulegen oder es intensiv riechen zu lassen), weit überproportional bis teils fast ganz mit Migranten belegt seien, ich haber keinen Beleg und keinen Nachprüfungsansatz dafür habe.

Die Leser schrieben mir nun mit einigen Hinweisen.

FOCUS habe berichtet: Dokument aus Kölner Klinik: 2 von 3 Corona-Intensivpatienten haben Migrationshintergrund

(Wo sich mir dann erst mal die Frage stellt, ob das für Köln überhaupt noch überproportional ist.)

FOCUS Online hat ein Dokument mit einem alarmierenden Corona-Befund aus einem Kölner Großkrankenhaus erhalten: Die Auswertung bestätigt: Die Infektionswelle trifft besonders Menschen mit Migrationshintergrund. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch auch Zusammenkünfte von Clan-Familien könnten eine Rolle spielen. Just heute findet eine solche unter großem Polizeiaufgebot in NRW statt.

Der Informant will anonym bleiben. Zu heikel ist das Thema.

Von Tausenden PCR-Getesteten, die in dieser Klinik aktenkundig sind, wurden vom 1. November 2020 bis Ende Februar 2021 knapp 290 Patienten stationär aufgenommen. Mehr als 55 Prozent von ihnen wiesen dem Dokument zufolge ausländische Wurzeln auf. Auch bei schweren Krankheitsverläufen besteht ein Übergewicht. Und: Von den 56 Menschen, die in dem Kölner Krankenhaus an oder mit Corona verstorben sind, blickt mehr als jeder Zweite auf einen Migrationshintergrund zurück.

Ein ähnliches Bild auf der Intensivstation des besagten Klinikums: Zwei Drittel der 100 in diesem Zeitraum behandelten Intensivpatienten hatten einen Migrationshintergrund. Auffällig hoch liegt die Quote auch bei jenen Virus-Erkrankten, die invasiv beatmet werden mussten: Fast 40 Menschen mit einer Zuwanderer-Vita stehen hier 21 Männern und Frauen ohne Migrationshintergrund gegenüber. Betroffen waren demnach vor allem türkisch, arabisch, italienisch und osteuropäisch stämmige Patienten. Dies sind die ersten belastbaren Zahlen aus der Praxis einer der größten Kliniken in Köln.

Erstaunlich, dass da jetzt niemand von den Politisch Korrekten, den Geisteswissenschaften und der SPD kommt und entsprechende Quoten und Repräsentanzen fordert.

Mich würde auch mal interessieren, wer die eigentlich zahlt, wie sich die Krankenkassenbeiträge auf MiHiGru und OhHiGru verteilt.

Es gibt noch einen zweiten Artikel bei FOCUS: Ärzte besorgt über viele Covid-Patienten mit Migrationshintergrund – Kliniken starten Aufklärung

Es ist ein Thema, das in Deutschland kaum bekannt ist: Der relativ hohe Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund auf Covid-19-Stationen. RKI-Chef Lothar Wieler und mehrere Klinik-Ärzte zeigen sich besorgt. FOCUS Online sprach mit einem Mediziner über das Ausmaß des Problems, die Ursachen und mögliche Lösungen.

„Corona-Infektionen bei Göttinger Großfamilie“ oder „Clan-Beerdigung in Essen: 750 Trauernde“ – solche Schlagzeilen las man in den vergangenen Monaten häufiger. Erst vor wenigen Tagen titelte eine Zeitung: „Polizei löst illegale Hochzeitsfeier mit fast 60 Personen auf“. Tatort war ein Haus in Duisburg-Marxloh, ein sozialer Brennpunkt mit hohem Migranten-Anteil. Die Gäste feierten ohne Abstand, viele trugen keine Maske. […]

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte an diesem Mittwoch Details aus einer Telefon-Schaltkonferenz zwischen dem Chef des Robert Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler und mehreren Chefärzten vom 14. Februar 2021. In dem Gespräch sei es um die hohen Ansteckungszahlen unter Migranten in Deutschland gegangen. RKI-Chef Wieler habe demnach gewarnt: „Das ist ein echtes Problem.“ […]

Ein Arzt, der ebenso wie seine Kollegen anonym bleiben will, sagte: „Es ist tatsächlich so, dass Patienten mit Migrationshintergrund weit überrepräsentiert sind. Insbesondere in der Hochphase der zweiten Corona-Welle stellten sie den weit überwiegenden Anteil der therapiepflichtigen Patienten.“ Die Betroffenen stammten nicht nur aus der Türkei, sondern auch aus weiten Teilen des Balkans, also aus Südosteuropa.

Ist auch nicht nur bei uns so

So schrieb die „Basler Zeitung“ im vergangenen Dezember, auf schweizerischen Intensivstationen lägen „überdurchschnittlich viele Corona-Patienten mit Migrationshintergrund“. Die Rede war von „70 Prozent“. Der österreichische Intensivmediziner Burkhard Gustorff bestätigte diesen Trend und erklärte, in seiner Wiener Klinik würden Migranten rund 60 Prozent der Corona-Intensivpatienten ausmachen.

Sagt sogar die OECD:

Überraschend ist dies nicht. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), zu der 37 Staaten mit hohem Pro-Kopf-Einkommen gehören, hat schon früh vor dieser Entwicklung gewarnt. „In fast allen OECD-Ländern, für die Daten vorliegen, gibt es eine systematische Überrepräsentanz von Migranten bei den Covid-19-Fällen und bei der Sterblichkeit”, erklärte OECD-Ökonom Thomas Liebig im Herbst 2020.

Als Gründe führte er an: Armut, beengter Wohnraum, häufigere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Jobs, in denen Home Office und Social Distancing kaum möglich sind, etwa in der Gastronomie oder fleischverarbeitenden Betrieben.

Und nicht nur die OECD, sondern sogar die BILD: Hoher Anteil von Intensivpatienten mit Migrationshintergrund RKI-Chef: „Es istein Tabu“ So tabu, dass hinter Bezahlschranke.

Man hält es geheim, weil man „den Rechten nicht in die Hände spielen wolle”. Was meines Erachtens politische Desinformation und Propaganda wie in der DDR ist.

Der nächste Leser schreibt mir

Hallo Hadmut,

ich arbeite in einem Grund- und Regelversorger in [anonymisiert, in der nördlichen Hälfte Deutschlands]. Auch ich muss leider bestätigen, dass geschätzt 80% der COVID-Patienten in der stationären Behandlung einen Migrationshintergrund haben. Hiervon wiederum 80% türkisch/arabisch. Insbesondere fällt in dieser Gruppe die Prävalenz bei den “Jüngeren” (25-40 Jahre) auf, welche jedoch selten stationärer Behandlung bedürfen, jedoch für andere Menschen natürlich ein Infektionsrisiko im Alltag darstellen. Die Auslastung der Intensivstationen ist dahingehend heterogener, der Anteil insgesamt geringer.

Zudem ist es weithin bekannt, dass innerhalb der Stadt bestimmte Viertel nicht von der Polizei hinsichtlich Maskenpflicht etc kontrolliert werden, da diese dort ohnehin nicht umgesetzt wird und eine dahingehend ausgesprochene Anordnung der Beamten bestenfalls belächelt wird. Natürlich kann man nicht für alle Menschen einer Bevölkerungsgruppe sprechen, aber auch ich kann aus meiner alltäglichen Erfahrungen den von dir vermuteten Trend leider bestätigen.

Die Amerikaner meinen übrigens, dass es durchaus nicht nur einen Zusammenhang mit dem Verhalten, sondern mit der Rasse gibt:

In conclusion, our findings suggest that black individuals may have the tendency to develop a harsher pro-inflammatory cytokine response. Accordingly, we posit that when confronted with SARS-cov-2, black Americans would be more prone to develop a rapid and more aggressive cytokine storm. This may necessitate earlier administration of biologics to block the ensuing overwhelming immune response in an attempt to improve their prognosis.

Was nicht überraschend sei, weil man das auch bei HIV beobachtet hat:

HIV incidence has been shown to be higher in black men and women when compared to their white counterparts, and is not entirely explained by a disparity in behavioral risk factors [9]. It was previously found that higher expression of α4β7 on CD4+ T cells was associated with increased risk of HIV acquisition in African heterosexual women [4]. In addition, racial differences in α4β7 expression on CD4+ T cells have been found in HIV-uninfected MSM, with black men having higher proportions of α4β7 expressing CD4+ T cells [8]. Taken together, these findings suggest that it is possible that increased α4β7 on CD4+ T cells may contribute to an increased risk of HIV infection for black men and women.

Merkels Panik-Motiv?

Die Zuschriften haben mich nun auf einen Gedanken gebracht.

Ob vielleicht die COVID-19-Politik der Bundesregierung weniger auf der tatsächlich Gefahr, als vielmehr auf der politischen Sprengkraft beruht.

Denn es heißt ja immer, das wäre nur der Populismus der Rechten und übelster Rassismus zu sagen, dass wir von Migranten verdrängt und die Bevölkerung ausgetauscht würde (als ob der Wohnungsmarkt nicht bereits belegen würde, dass es genau so ist). Alles nur Verschwörungstheorie fieser Islamophober.

Was aber, wenn die Intensivbetten knapp werden würden, die Leute per Triage eingestuft werden müssen, und die Ärzte verteilen müssen, wer ein Bett bekommt und wen sie zum Sterben auf die Wiese vor dem Krankenhaus oder in den Hof neben die Mülltonnen legen?

Wenn dann ruchbar würde, dass wir zuwenig Intensivbetten haben, die aber zu 70% von Migranten belegt sind?

Könnt Ihr Euch noch erinnern, dass es vor einigen Monaten noch eine Diskussion gab, ob man Leuten, die sich nicht impfen lassen oder keine Maske tragen, das Intensivbett verweigern sollte? Als das diskutiert wurde, weil man Querdenkern und AfD-Mitgliedern keine Intensivbetten geben wollte?

Was würde denn nun passieren, wenn die Intensivbetten knapp werden und Leute dann mit dem Argument kämen, dass man Migranten die Intensivbetten verweigern (oder sie sogar rauswerfen) müsse, eben mit genau demselben Argument, nämlich dem Selbstverschulden durch uneinsichtiges Verhalten und mutwilliges Ingnorieren der Verhaltensregeln? Hochzeit, Ramadan, Großbegräbnis und so? Ich habe das ja in der Anfangszeit der Pandemie mal beschrieben, dass ich tief in Kreuzberg ein Paket abholen musste und die Leute da ohne Maske unterwegs waren und wirklich gar keinen Abstand hielten und in den Lokalen eng beisammen saßen.

Wie kann das angehen, dass man einerseits auf „Querdenker” und AfD-Wähler als „Corona-Leugner“ schimpft, weil sie ohne Masken rumlaufen, es aber gleichzeitig völlig wegdrückt und verschweigt, dass nicht die Querdenker und AfD-Wähler, sondern Migranten die Intensivstationen füllen?

Warum wendet man nicht dieselbe Rhetorik gegen Migranten an, wenn die doch objektiv das größere Problem sind?

Und warum reden sie gerade in allen Sendungen und Talkshows davon, dass man auf die „Wissenschaft“ hören und beachten, die Politik danach ausrichten müsse, ignoriert dann aber völlig, wenn diese „Wissenschaft“ sagt, dass die Betten vor allem von Migranten belegt sind?

Die ganze Nummer ist doch durchverlogen.

Könnte es also sein, dass die Politik unserer Bundesregierung gar nicht mal so sehr von medizinischen oder wirtschaflichen Überlegungen getrieben ist, sondern von der schieren Angst davor, dass die Intensivbetten voll würden, die ersten Leute abgewiesen und dann wohl auch dran sterben würden, und dann ruchbar würde, dass die Betten weit überproportional von Migranten belegt sind, die nicht bereit oder – warum auch immer – nicht in der Lage sind, sich an die Regeln zu halten?

Denn wenn dieser Zustand einträte, wäre das eine politische Katastrophe.

Und eine medizinische.

Denn neulich schon wurde irgendwo berichtet, dass ein Clan irgendeiner Ärztin massiv gedroht hat, nachdem irgendeine clan-hohe Person an COVID-19 gestorben ist und die Ärztin die behandelnde welche war.

Was meint Ihr wohl, wer dann bei einer Triage das Bett bekommt?

Ein alleinstehender älterer Mann wie ich, bei dem schlicht niemand mehr da ist, mit dem man Ärger bekommen könnte, wenn er an COVID-19 stirbt, das also für den Arzt völlig risikolos ist, einen wie mich zu den Mülltonnen zu legen? Oder den vom gewalttätigen Clan mit 1000 Leuten, von denen mindestens 300 bewaffnet zum Begräbnis kommen und die das Krankenhaus schon zu Kleinholz verarbeiten, ohne überhaupt einen Grund zu haben, allein schon, weil es da ist? Denn Schlägereien in Krankenhäusern und Bedrohungen von Klinikpersonal gibt es ja seit der großen Migrationswelle dauernd.

Wem also werden die Ärzte das Bett dann geben?

Ratet mal.

Ist also der Zustand der Verdrängung, der uns ständig als populistische Fake-News und wüste Verschwörungstheorie beschrieben wird, bereits eingetreten, nämlich bei Intensivbetten, und das Ziel der Bundesregierung ist, auf gar keinen Fall die Intensivbetten auf Vollauslastung geraten zu lassen?

Sind also die Milliardenkosten der Pandemie und des Lockdowns und die reihenweisen Pleiten durch den Lockdown in Wirklichkeit nicht einfach COVID-19-Kosten, sondern in Wirklichkeit Migrationskosten?

Kostet uns die Migration gerade eine Billion Euro, weil wir durch COVID-19 eine Situation haben, die die Soziologen nicht in ihren Phantasien hatten, und die die „diverse“ Gesellschaft urplötzlich in den nicht mehr haltbaren Zustand gefahren hat?

Dass also die erste Funktiongrenze einer Einwanderungsgesellschaft nicht mal Wohnraum, Hartz IV, Arbeitsplätze oder Religion und Kultur ist, sondern – unerwartet – Krankheit?

Das bringt mich auf einen anderen Gedanken.

Man will uns ja ständig einhämmern, dass es „Rassen“ gar nicht gäbe und sie aus dem Grundgesetz streichen und durch Formulierungen wie „rassistisch benachteiligt“ oder sowas ersetzen. Obwohl ja andere Länder wie die USA gerade alles auf „race“ zurückführen. Nur in Deutschland soll es keine Rassen geben.

Ich hatte ja schon beschrieben, dass man allenthalben schreibt, dass „Weiße“ die sind, die keine Nachteile durch Rassismus haben, sie also den Schutz durch Artikel 3 verlören, und andere einen Schutz bekämen, der allein auf subjektiven Annahmen oder auch nur der Unterstellung dazu beruhe.

Was aber, wenn die überproportionale Belegung von Intensivbetten mit Migranten eben nicht nur auf Verhalten, Uneinsichtigkeit und Dummheit, sondern ganz direkt auf genetischen Unterschieden des Immunsystems – vulgo: Rasse – beruhen?

Läge dann nicht genau der Fall vor, den man gerade aus dem Grundgesetz tilgen will, nämlich dass Weiße aufgrund ihrer Rasse benachteiligt werden, wenn ihnen das knappe Intensivbett vorenthalten wird, weil anderweitig belegt?

Was die nächste Frage aufwirft, ob das Unterfangen dieser Christine Lambrecht nicht einfach nur dumm ist und dann mit der COVID-19-Intensivbetten-Situation kollidieren würde, sondern vielleicht ganz absichtlich jetzt schnell durchgeprügelt wird, gerade um den Grundrechtsschutz bei der unweigerlich zu erwartenden Triage und Vergabe knapper Betten an den Gewalttätigsten noch rechtzeitig zu entfernen?