Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Entwicklung Jungen / Mädchen

Hadmut
2.4.2021 16:19

Ein Hinweis.

Ich schreibe doch schon seit Jahren, dass ich immer wieder den Eindruck habe, dass sich Mädchen zwar im Kinder- und Jugendalter sowohl körperlich, als auch geistig und charakterlich deutlich schneller entwickeln als Jungs, und in einem gewissen Alter auch „erwachsener” wirken. Es gibt so ein Alter, da wirken schon manche wie Frauen, die man leglich noch auf 80% geschrumpft hat, während die Jungs noch Kinder sind.

An einem Flughafen stand mal in der Warteschlange an der Passkontrolle eine vor mir, von der ich dachte: Wow, topmodel. Die sah wirklich so aus, als ob die das internationale Topmodel ist, die sah richtig top aus. Auch perfekt professionell geschminkt, auch so topmodel-mäßige Klamotten an. Und hat sich auch noch so profimäßig bewegt. Egal wie, die stand immer fotoperfekt da. Nebendran so ein Typ. Ich dachte, Fotograf, Manager oder so. Und dann war ich wirklich total baff. Irgendwann sagte die zu dem „Papa, gibt mir mal meinen Ausweis!”. Und dann gab der der einen Kinderausweis. Dachte noch so, Au weia, da denkt man, man baggert ein Topmodel an, und landet dann als Kinderschänder im Knast.

Habe ich auch auf Schulhöfen schon gesehen. Bei uns damals waren alle ungefähr gleich groß, aber zwei Mädels überragten alle anderen deutlich. Irgendwann hatten wir mal beim Warten vor dem Chemiesaal irgendwie den Brandmelder eingeschlagen und keiner wollte es gewesen sein. Feuerwehr natürlich sauer. Rektor untersuchte den Fall persönlich und meinte, er will uns nichts unterstellen, aber untersuchen, wer da beim rumhampeln mit den Ellebogen hätte in die Höhe kommen können. Nur die zwei Mädchen kamen hoch genug – sogar noch höher. Hatten aber beide ein Alibi.

Genauso habe ich aber den schon oft geäußerten Eindruck, dass Mädchen zu oft – vor allem, wenn sie nicht über die Disziplin und den Ehrgeiz verfügen, aus bewusstem Antrieb weiterzumachen – zwar schneller reif und erwachsen sind, aber das nur bis zum Alter von so etwa 14 so ist, und dann die dann stehen bleiben, als sei die Entwicklung mit Eintritt der Geschlechtsreife und Gebärfähigkeit abgeschlossen. Als habe die Natur mit ihnen nicht mehr vorgehabt, als sie in den gebärfähigen Zustand zu bringen. Fertig. Los geht’s. Und genau das ist ja in vielen Gegenden der Welt, ob Afrika, im Arabischen oder auch sonst bei den Ur-Völkern durchgängig üblich, dann auch loszulegen. Denn bei der ursprünglichen Kinder- und Erwachsenensterblichkeit müssen die frühzeitig loslegen und dann im Prinzip dauerschwanger sein, um den Fortbestand zu sichern. Enorm viele Frauen auch über 30 wirken auf mich, als wären sie immer noch auf dem Stand einer 14-Jährigen. Geistig. Charakterlich. Mental. Der ganze Gender-Pulk – die wirken alle auf mich, als würden sie noch in der Pubertät stecken und entsetzlich darunter leiden, dass sie im Spiegel eine alte Frau sehen. Als ob die geistig noch nicht erwachsene Frau und körperlich nicht mehr gesellschaft interessante Frau sind, als wäre das ganze Gender-Problem, dass sie zu keinem Zeitpunkt geistig und körperlich gleichzeitig irgendwas brauchbares gewesen sind.

Bei Männern habe ich den Eindruck, dass die mit 20 erst richtig loslegen mit der Entwicklung und dann gerne mal bis 25 oder 30 brauchen, um so richtig durchgereift und voll leistungsfähig zu sein. Was eben ungünstig bei den Schulnoten und einem Numerus Clausus ist. Deshalb hat der Grundwehrdienst auf den einen oder anderen durchaus auch positive Wirkung gehabt – Abnabeln zum richtigen Zeitpunkt.

Zu meinem Eindruck hat mir nun ein Leser etwas als Beleg geschickt:

Steht leider nicht so genau dabei, woher das stammt. Reicht aber trotzdem, um es zu finden, nämlich aus diesem Paper: Gerhard Meisenberg, Ross University, School of Veterinary Medicine (pfffr…), Sex Differences in Intelligence: Developmental Origin Yes, Jensen Effect No

Bestätigt im Prinzip die ganzen Klischees, ist aber an einer Stelle verblüffend: Jungs sind besser in Mathematik und Technik, aber Mädchen besser in Arithmetik (=Kopfrechnen). Trotzdem können sie das nicht auf Mathematik im Allgemeinen ausweiten.

Bestätigt aber meinen Eindruck: Mädchen haben mir 14/15 ihr Maximum und bauen dann (zumindest relativ gegenüber den Männern, nicht notwendigerweise gegenüber sich selbst) ab, während Männer nach 15 aufbauen.