Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die kaputte Psycho-Generation: „Freut mich, dass ihr viel Spaß hattet”

Hadmut
18.2.2021 2:26

Eigentlich könnten sie sich gleich aufhängen – wenn sie noch gelernt hätten, wie man Knoten macht.

Oder: Die sozialistische Gesellschaft.

Damals

Ich hatte doch vorhin über das Bild der Frau in der Gesellschaft geschrieben und darin erwähnt, dass Frauen in den 80er und 90er Jahren eigentlich ziemlich positiv dastanden, sich darüber freuten, Frau zu sein, das alles noch wunderbar und herrlich sexistisch war, und jeder Spaß und gute Laune dran hatte. Dass man noch Eiswerbung mit prallen Brüsten machen konnte. Einer erinnerte mich noch an die Fa-Werbung, in der es damals über Jahre hinweg ständige Praxis war, das Deo-Spray mit den schönsten blonden Frauen anzupreisen, die nackt oder nur im Tanga und barbusig mit Kamera voll drauf auf irgendeiner Trauminsel in der Hütte wohnten und sich dann in Zeitlupe in die wunderbaren Fluten stürzten – niemand außer Inge Meysel und Alice Schwarzer störte sich daran, und alle kauften das Zeug wie blöde, weil die Werbung schön war. Blanke Brüste in der Vorabendfernsehwerbung.

Ich habe so drei Werbungen gebracht, weil die mir besonders für das Lebensgefühl in Erinnerung gelieben sind, hier noch zusätzlich zwei von Fa:





Es ist natürlich nur Werbung, aber das ist mir so inhaltlich und auf Meta-Ebene für das Lebensgefühl der 80er und (frühen) 90er Jahre in Erinnerung gelieben:

Nicht nur, weil man am Strand noch richtig Spaß hatte und jeder gut drauf war, und das völlig normal war, dass man zeigte und guckte.

Sondern auch, weil man bei der Werbung einfach Gas geben und zeigen konnte, was man für richtig hielt, ohne sich irgendwie darum zu scheren, ob sich irgendwer diskriminiert oder ausgregrenzt oder sowas fühlte.

Die Gesellschaft war noch so richtig gesund und hatte Spaß. Und ich habe den Verdacht, dass das daran lag, dass das noch aus der Zeit vor dem Mauerfall bzw. vor dem Einsickern von SED und Stasi so war, oder eben dem Ausbruch dieses Weltsozialismus.

Uns ging’s mal richtig gut, wir waren mal so eine richtig gesunde Spaßgesellschaft, Meinungsfreiheit, Körpergefühl, Stringtangas, irgendwie war die Welt so richtig gut in Ordnung.

Heute

Ein Vater unter den Lesern hat den Artikel und die Werbevideos (Langnese und C&A) gesehen, sich an seine Zeit erinnert und die seinem jüngsten Sohn als damaliges Lebensgefühl mit dem Hinweis gezeigt, dass er damals in dem Alter war, in dem der Sohn jetzt ist.

Und war entsetzt, was ihm der Sohn geantwortet hat:

Freut mich das ihr viel Spaß hattet


Hier haben wir meine Genration

Zitat des Vaters dazu:

Mein armes Kind.

Wundert man sich da noch, dass die alle einen Dachschaden haben?

Ist der einzige Grund, warum die noch leben, dass sie nicht mal mehr einen Knoten für den Strick knüpfen können und es dafür noch keine App gibt?

Das ist doch eine absolute Katastrophe, und das kommt doch nicht von selbst. Man hat die doch systematisch depressiv und psychotisch gemacht, sie in eine Weltuntergangsstimmung gebracht, um sie auf Sozialismus zu eichen. Angefangen hat das eigentlich mit den Sterbensszenarien der Grünen, Waldsterben, Atomkraftverdreben, Ozonloch, Handy-Hirn-Tumore, Tod durch Internet und sowas.

Eigentlich sind die doch alle ein Fall für die Geschlossene, nicht mehr verkehrstauglich. Die sind doch eigentlich alle psychisch krank. Da ist doch überhaupt kein Lebensraum, keine Existenzperspektive mehr da.

Ich kann mich erinnern, weiß nicht mehr, vielleicht so Mitte/Ende der Neunziger oder Anfang 2000 rum, einen Bericht gesehen zu haben über eine Frau mit zwei oder drei kleinen Kindern, zwischen zwei und vier oder fünf Jahren, die völlig fertig und das totale Psychowrack war. Den ganzen grünen Weltuntergangsmist, rauf und runter. Die hat sich nur noch zuhause versteckt, heulend die Kinder umarmt (die eigentlich mehr auf die Mutter aufgepasst haben als umgekehrt), und ständig Rotz und Wasser geheult hat, weil sie nicht wisse, wie sie und ihre Kinder noch überleben könnten, es wäre alles so schlimm. Völlig lebensunfähig. Nicht mehr in der Lage, ein normales Leben zu führen oder ohne Lebenshilfe auszukommen. Psychisch arbeitsunfähig. Wie gesagt, 20 oder 30 Jahre her. Wo ich mir dachte, hat die noch alle Latten am Zaun? Wie kann man sich selbst in so einen Zustand manövrieren, aber dann auch noch die Kinder mit reinreißen? Das ist aber heute der vorherrschende Zustand. Werk der Roten und der Grünen. Rot-Grün macht Bekloppte, Gestörte, psychisch Kranke. Ich hätte damals nicht gedacht, dass daraus mal eine ganze Generation wird.

Und dann kommt dieser neurotische Teufelsbraten Greta mit solchen Weltuntergangsverstärkern wie Luisa um die Ecke und verkündet „I want you to panic” und Ihr werdet alle sterben. Und dann stellt sich diese Psychogeneration noch mit Schildern auf die Straße und fragt, wofür sie überhaupt noch Abitur machen sollen, wenn sie doch sowieso nicht mehr lange zu leben haben.

Man könnte ihnen auch gleich vergane, glutenfreie Stricke aus ökologisch angebautem und fair gehandeltem CO2-neutralem Bio-Naturhanf, vorgeknüpft, verkaufen.

Hier hat man doch offenbar den ganzen Westen, eigentlich die ganze Welt in eine Klapsmühle verwandelt.

Glück gehabt

Ich habe es schon so oft beschrieben:

Trotz der Epochalscheiße, die mir da an der Uni widerfahren ist, glaube ich, mit meinem Geburtsjahrgang ein Riesenglück gehabt zu haben, wahrscheinlich die beste Generation erwischt zu haben, die es je gab und auf lange Zeit noch geben wird.

Der zweite Weltkrieg lang lange genug hinter uns, ich habe zwar als Kind noch einige Ruinen und Spuren gesehen, noch in einem Haus gewohnt, in dem das Dach nach dem Einschlag einer Fliegerbombe repariert war, aber im wesentlichen war alles wieder repariert. Ich habe keinen keinen Krieg, keine Hungerskatastrophe, keine Naturkatastrophe, bis auf Corona keine nennenswerte Seuche miterlebt. Ich hatte immer Strom, Heizung, Dach, medizinische Versorgung, Nahrung und bin im Großen und Ganzen relativ wenig mit Gewaltkriminalität konfrontiert gewesen (mit Hochschul-, Justiz- und Regierungskriminalität natürlich schon).

Wir haben das Internet, Multimedia, LCD-Fernseher, Billigflieger, und das Reisen in praktisch alle Teile der Welt erlebt. Unsere Schule war sicher und hat uns sogar Spaß gemacht, wir brauchten keine Sozialarbeiter und sowas, und ein Lehrer pro Klasse hat gereicht. Polizei brauchten wir nie und wir konnten auch nachts gefahrlos herumlaufen.

Wir haben damals Neger und Zigeuner gesagt, sagen dürfen, und wir haben unentwegt Negerküsse, Mohrenköpfe, die Schokolade mit dem Sarottimohr und jede Menge Zigeunerschnitzel gegessen, ohne auch nur irgendwie mit irgendwem deshalb Ärger zu bekommen.

Und der Vater ist arbeiten gegangen und konnte damit ein Einfamilienhaus, ein Auto und den Urlaub finanzieren. Es gab eine ordentliche Rente und obendrein konnte man ab einem gewissen Alter ein oder zweimal im Jahr zur Kur. Meine Großeltern waren ständig zur Kur. Das zahlte die Krankenkasse.

Ach ja: Die Krankenkasse zahlte auch sowas wie Brillen und Zuzahlungen gab es damals auch nicht.

Wir hatten den weltweiten Reiseverkehr und den Billigflieger.

Wir hatten noch eine richtig gute Schulausbildung. Richtiges Abitur. Richtige Mathematik. Biologie.

Wir hatten zwei Geschlechter, und wir wussten genau, welchem davon wir angehörten.

Wir hatten richtig viel Spaß und gute Laune. So eine Psychosepriesterin wie Greta wäre nicht möglich gewesen. Die Grünen mit ihrem Atomkraftzeugs gab es, aber die brauchten viel mehr Aufwand für viel weniger Wirkung.

Wahnsinn, hatten wir eine tolle Jugend. Hatten wir einen Spaß, verglichen zu heute.

Wir konnten Mädchen noch küssen. Wir nannten es knutschen und nicht Sexismus und sexuelle Belästigung.

Wir hatten die beste Musik (zugegeben, zusammen mit den 50er, 60ern und 70ern).

Für uns stellte sich nie die Frage, wofür wir überhaupt Abitur machen sollten, wenn wir doch ohnehin nie alt würden und die Welt untergeht.

Außerdem hätten wir auch mit Weltuntergang Abitur gemacht, weil uns das damals Spaß gemacht hat, wir wollten noch wissen und lernen. Uns wäre nicht eingefallen, aus dem Weltuntergang den Verzicht auf Bildung abzuleiten.

Wir hatten den kalten Krieg, die Atomraketen , fanden das zwar auch nicht so toll, aber im Vergleich zum heutigen Sozialterror war das so richtig angenehm und stabilisierend. Selbst mit Tschernobyl noch weit angenehmer als Gender.

Wir sind nicht auf Demos gegangen. Wir sind freitags an den Baggersee, ins Kino, aufs Backfischfest oder sowohin gegangen. Samstags und Sonntags auch. Wir haben Wochenende gemacht. Deshalb haben wir auch heute noch alle Tassen im Schrank.

Und das Beste: Wir sind alt genug, um alt geworden zu sein, bevor dieses Sozialistenpack wieder die Oberhand gewinnt. Sie können uns umbringen, aber wir können nicht mehr jung sterben.

Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin, dass ich damals geboren bin und nicht in diese psychisch kaputte Generation, die auf Antifa macht und sich den Faschismus wieder aufbaut.

Und jedesmal, wenn ich schreibe, dass es wieder mal Zeit für Chips, Erdnussflips oder Popcorn ist, fragen mich Leute, aber was sie jetzt machen sollten, sie hätten Kinder in die Welt gesetzt und wüssten nicht, wie die noch leben könnten.

Darin sind die Kinder aber zu einem wesentlichen Teil selbst dran schuld.

Sie sind ja so blöd, dass sie das Wahlrecht ab 16 oder 14 haben wollen, um sich ihre Henker auch noch selbst zu wählen.