Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Dorothee Bär, das Digitale und Facebook

Hadmut
16.2.2021 21:51

Neues von Merkels Problembär.

Darauf hat Digital-Deutschland gewartet:

Die Digitalstaatsministerin der Bundesregierung, Dorothee Bär, hat sich für die gezielte Erfassung frauenfeindlicher Straftaten in der Kriminalstatistik ausgesprochen. Diese dürften kein verdecktes Phänomen bleiben. Es brauche ein präzises Bild vom Umfang solcher Taten, sagte die CSU-Politikerin.

„Denn aussagekräftige Daten sind die Grundlage von wichtigen Analysen, wie man dem Phänomen begegnen kann, ob es zu- oder abnimmt. Deswegen muss Frauenfeindlichkeit als eigene Rubrik in der Kriminalstatistik geführt werden.“

Die Frau mit dem untrüglichen Gespür für die Notwendigkeiten und Erfordernisse der Zeit.

Von einer ganzen Menge Leute erfahre ich, dass bei denen zuhause Krisenstimmung ist, weil sich das Home-Schooling also so aufwendig heraussstellt, weil da digital nichts läuft, und die Eltern monströsen Aufwand leisten müssen. Und von Merkels Digitalministerin kommt: Wir müssen frauenfeindliche Straftaten in der Kriminialstatistik erfassen.

Die Leute fragen gelegentlich, warum ich so häufig über die Südpolaffinität von Frauen spotte. Aber hier sieht man doch sehr deutlich, dass sich Quotenfrauen in ihrer Inkompetenz um nichts anderes als ihre Lebensproblem, Frau zu sein, drehen.

Dazu kommen zwei andere Probleme:

Die CSU ist kompetenzmäßig völlig am Ende, von da kommen auch nur noch Hohlschwätzer.

Das BKA teilte demnach mit, dass man Frauenfeindlichkeit in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht gesondert erfasse. Bär sagte: „Frauenhass vergiftet unser soziales Miteinander, hinterlässt schwere Seelenschäden und ist Nährboden für Gewalt, ob durch Cybermobbing oder analog.“

Was genau hätte das jetzt mit den Aufgaben einer Digitalstaatsministerin zu tun?

Kann das sein, dass Dorothee Bär überhaupt nicht verstanden hat, was eigentlich ihre Aufgabe ist? Oder sie diese Aufgabe gar nicht hat?

Die kümmert sich ja überhaupt nicht um „digital”, sondern nur um „sozial”, wenn es manchmal so ein bisschen was mit Internet zu tun hat. Die Frau ist ja brachial inkompetent. Die weiß eigentlich gar, was ihre Bezeichnung bedeutet. Wir sind hier digital völlig abgehängt, und die CSU-Digitalstaatsministerin sorgt sich um das „soziale Miteinander”. Und unser Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, auch CSU, ist damit beschäftigt, Professorinnen für Radwege zu feiern.

Wie kommt so etwas?

Wie kann es passieren, dass die Laptop-und-Lederhosen-CSU die Bundesregierung mit solchen Totalausfällen besetzen konnte?

Merkel ist auch völlig abgedreht. Neulich stand irgendwo, sie leide am „Kuba-Syndrom”:

Schrappe: Ich würde die Kanzlerin natürlich gern beraten, wenn sie eine andere Stimme hören wollte. Aber ich rechne nicht damit, dass sie anruft. Frau Merkel hat sich in einen Tunnel vergraben. In der Risikoforschung nennt man das Kuba-Syndrom, wenn sich eine Führungsgruppe nur mit Menschen umgibt, die alle der gleichen Meinung sind. Dann gibt es nur die dauerhafte Fortsetzung von Fehlern.

Bei Merkel würde man nie merken, wenn sie dement würde, weil damit keine Änderung ihres Verhalten einherginge, außer vielleicht bei der der Nachtragendheit ihres Racheverhaltens. Irgendwie bewegt die sich nur linear auf gerader Linie von Honecker zur Altersdemenz.

Mit dem Unterschied, dass Honecker wenigstens insoweit wusste, was „digital” ist, dass der mit dem Megabit-Chip winken konnte. Merkel hat Bär. Da war Honecker mit dem Megabit-Chip 1989 durchaus schon weiter. Der wollte immerhin.

Apropos Bär und Scheuer. Soll keiner sagen, dass die CSU so gar nichts mit Digitalem zu tun hätte.

Die (vielleicht schon ehemalige) Büroleiterin von Dorothee Bär ist nämlich – so ein Zufall aber auch – die Freundin von Andreas Scheuer. Stinkt genauso nach Korruption, Vetternwirtschaft und Postenschieberei wie der ganze Rest. Wisst schon, CSU. Amigo und so. Da schreibt Golem:

Dem Bericht zufolge leitet Reuss seit zwei Jahren das Büro der CSU-Politikerin im Bundeskanzleramt. Die 37-Jährige solle Ende Februar als Public-Policy-Direktorin für Zentraleuropa zu Facebook wechseln. In der Position solle sie den Austausch zwischen dem US-Konzern und den politischen Entscheidungsträgern in Deutschland und anderen europäischen Ländern organisieren. Angesichts der bevorstehenden Verhandlungen über das Digitale-Dienste-Gesetz und das Digitale-Märkte-Gesetz dürfte diese Position für Facebook von großer Bedeutung sein.

Hehehe. Mich würde mal interessieren, wieviele die da bezahlt bekommt.

Deshalb ist Facebook dann auch so gerne bereit, zu löschen, was hier politisch nicht passt.

Reuss soll schon zuvor ihre beruflichen Erfahrungen in der Regierung für einen Wechsel in die Wirtschaft genutzt haben. So sei die damalige persönliche Referentin von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Ende 2012 zur Deutschen Bahn gewechselt. Im Sommer 2018 sei sie dann ins Bundesverkehrsministerium zurückgekehrt, wo die Stabsstelle für urbane Mobilität übernommen habe. Im Mai 2019 habe sich Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erstmals in der Öffentlichkeit mit seiner neuen Freundin Julia Reuss gezeigt. Reuss ist zudem Aufsichtsratsvorsitzende der bundeseigenen Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH).

Ach. Hochgebumst?

Und dann noch die Karriere im Kanzleramt, da ist mir ja schon öfters aufgefallen, dass sich Merkel weniger für Megabitchips und mehr für einen gewissen Frauentyp zu interessieren scheint.

Es ist überaus erstaunlich, wieviele Frauen sich in Sachen „Digitales” in der Regierung herumtreiben und dabei so völlig – verdammt, jetzt hätte ich fast „unbeleckt” geschrieben, das wäre jetzt so missverständlich wie verfehlt – kompetenzfrei sind.

Mit dem Digitalen wird’s nichts mehr unter dieser Regierung.