Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

„Tod dem weißen, deutschen Mann!” – Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit

Hadmut
14.2.2021 20:28

Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht. [Update 2]

Ein Leser schickt mir ein Video unbekannten Ursprungs, in dem sich auch nichts bewegt, sondern durchweg als Standbild nur

Dazu erzählt eine – wie gesagt, unbekannte – Stimme, dass diese beiden Flyer „Nazis bekämpfen, mit allen Mitteln” und „Tod dem weißen, deutschen Mann” Aushänge der Grünen in Donauwörth wären. Die Grünen im Rest der Republik würden dagegen gerade zusammen mit Facebook versuchen zu verhindern, dass das irgendwie ans Tageslicht käme, man versuche gerade, diese Fotos überall zu löschen und auszuradieren.

Jeder, der das auf Facebook poste, werde für 30 Tage gesperrt, und so sei es dem Sprecher und dessen Vater gerade ergangen.

Ob das echt wäre und stimmen könne, fragt der Leser an.

Weiß ich nicht.

Keine Ahnung. Ich bin so selten in Donauwörth.

Aber zutrauen würde ich den Grünen beides, Plakate wie Unterdrückungsaktion mit Facebook, ich halte die Grünen für kriminelle Betrüger und sehe sie auf der Stufe der Bolschewisten. Trotzdem weiß ich nicht, ob das echt ist oder nicht. Man kann ja Realität und Satire heute nicht mehr unterscheiden.

Wäre noch die Frage nach dem Alter, wann das aufgenommen wurde.

Beachtlich ist, dass auf dem Plakat daneben noch steht „Eine mutige Gesellschaft lässt sich keine Angst machen”. War nicht eben noch deren Greta-Schlachtruf „I want you to panic”? Nicht unbedingt ein Widerspruch, wir sind ja eine Gesellschaft von Feiglingen.

Dafür spricht aber folgendes:

Man weiß zwar nicht so genau, was „Klimagerechtigkeit” eigentlich sein soll, halt die Verbindung aus grünen und rotem Geschwätz, aber sie wollen die Klimaerwärmung aufhalten, indem sie dem Faschismus „keinen Fußbreit” gewähren. Was bei den Plattfüßen vieler Grüner auch nur eine mittlere Aussage ist.

Einen Tag später wird klar, wie das gemeint ist:

Klimaschutz ja, aber man muss schon Prioritäten setzen. Bevor sie eine Klimaschutzidee der NPD umsetzten, würden sie dann doch lieber auf Klimaschutz verzichten. Wo käme man auch hin, wenn jeder am Klimaschutz teilnehmen dürfte? Es muss schließlich ein Monopolthema der Grünen bleiben.

Und so erscheint ein „Tod dem weißen, deutschen Mann!” auch durchaus plausibel – man bringt ihn besser schnellstmöglich um, bevor der noch auf die Idee kommt, das Klima zu retten und schon wieder mal das Problem löst und ihnen ihre Daseinsberechtigung nimmt.

Womit die Grünen dann auch extrem sexistisch wären, denn faktisch betrachtet bestehen sie aus weißen, deutschen Frauen, und von deren Tötung ist da nicht die Rede.

Was wiederum dieselbe Frage aufwirft, wie bei der Frauenquote: Woran erkennt man denn, ob jemand auf die Frauenquote anzurechnen wäre oder nicht? Das wurde nie geklärt, und inzwischen darf ja jeder Mann in die Damenunkleide, wenn er nur erklärt, sich heute als weiblich zu identifizieren.

Vor dem selben Problem dürften dann grüne Auftragsmöder stehen: Mann oder Frau? Tod oder Leben?

Update

Ein Leser schreibt, dass die Augsburger Presse 2019 schon darüber geschrieben habe, dass es sich um eine Aktion der „Identitäre Bewegung Augsburg“ handele, die sich dazu bekannt habe. Gut, dass sie „rechtsgerichtet” dazuschreiben, sonst könnte man von den linksextremen Identitätspolitikern nicht unterscheiden.

Allerdings stellt sich da die Frage, ob dieses Bekenntnis „per E-Mail” echt ist und es die „Identitäre Bewegung Augsburg“ überhaupt gibt, oder ob das nicht eine grüne Masche ist, für sowas eine Fake-Gruppe zu erfinden und ein falsches Bekenntnis in Umlauf zu setzen, um parteiinternen Schwachsinn zu kaschieren. Denn die Masche, unter False Flag Angriffe gegen sich selbst zu starten oder auszugeben, um dann jeden, der reale Kritik bringt, als Fake-Newser hinzustellen, ist ja nun auch nicht neu.

Man sollte deshalb auch nicht jedes Bekennerschreiben gleich für echt halten.

Update 2: Auch hier heißt es, das sei ein Fake.