Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Amygdala und die Kinderschänder

Hadmut
9.2.2021 17:00

Neues vom Gehirn.

Ein Leser hat mich auf einen Artikel zum Großraum Amygdala in der Hannoverschen Allgemeinen hingewiesen, wenn auch schon von 2015 (macht ja nix): Pädophile Täter haben besondere Hirnstrukturen

Sie haben wohl untersucht, worin sich bei pädophilen Männern die, die zu Tätern werden, von denen unterscheiden, die es nicht werden.

Männer mit pädophilen Neigungen müssen nicht zwingend zum Täter werden. Doch was macht den Unterschied im Kontrollverhalten aus? Hirnforscher haben danach gesucht.

Berlin (dpa) – Pädophile Männer, die zum Täter werden, haben offenbar charakteristische neurobiologische Veränderungen im Gehirn. Darauf deuten erste Ergebnisse einer dreijährigen Studie hin, die Vertreter des bundesweiten Forschungsverbundes NeMUP vorstellten.

Prof. Henrik Walter, Direktor des Forschungsbereiches “Mind and Brain” an der Berliner Charité, erklärte, dass für den Zusammenhang von Pädophilie und Täterschaft offenbar das Volumen des sogenannten Mandelkerns eine Rolle spielt.

Der Mandelkern (Amygdala) ist für die Steuerung von Emotionen wichtig, speziell von Angst und Aggressionen. Auch andere Hirnregionen zeigen demnach Volumenunterschiede, allerdings nicht so deutlich. “Damit scheinen objektivierbare Befunde bei Männern mit sexuellen Präferenzbesonderheiten in greifbare Nähe zu rücken”, sagte Walter.

Grundsätzlich lassen sich der Studie zufolge pädophile Männer von nicht-pädophilen anhand von Hirnaktivierungen durch unterschiedliches Stimulusmaterial unterscheiden, stellten die Forscher fest. Dieser Befund alleine lasse aber nicht automatisch auf eine verminderte Verhaltenskontrolle schließen.

“Die Erkenntnis bestätigen unsere These, dass eine pädophile Neigung nicht gleichzusetzen ist mit sexuellem Kindesmissbrauch. Es gibt im Gehirn eigene Regionen, die für die Verhaltenskontrolle zuständig sind”, ergänzte der Berliner Sexualmediziner Prof. Klaus Beier (Charité), der auch das Präventionsprojekt “Kein Täter werden” initiiert hat.

Ist Kinderschändung ein Rudelverhalten?

Nun kommt da natürlich wieder zum Zuge, dass eine Korrelation keine Kausalität ist, man daraus also erst mal nicht erkennen kann, wie herum der Zusammenhang verläuft, und es steht auch nicht dabei, ob die mehr oder weniger Volumen haben als andere.

Aber es zeigt doch sehr deutlich, dass die Amygdala – wie schon beschrieben – auch etwas mit den sexuellen Präferenzen und die anscheinend mit dem Herdenverhalten zu tun haben.

Was nun wieder perfekt zur Beobachtung passt, dass Linke unter einem krankhaft übersteigerten Rudelverhalten leiden (Amygdala!) und übersexualisiert sind.

Ist Marxismus am Ende Ausfluss eines übersteigerten Sexualtriebs?

Findet der Feminismus deshalb ständig am Südpol statt und bestehen Gender Studies deshalb wesentlich aus dem Vorwurf an (männliche) Wissenschaftler, ihre Geschlecht draußen vor der Labortür an den Haken zu hängen und drinnen von sich selbst zu abstrahieren und zu trennen?

Ist damit der ganze Soziologenkäse, der Poststrukturalismus, der Genderschwachsinn als unhaltbarer Blödsinn überführt? Der ganze Blank-Slate und Sozialisierungskram nur leeres Geschwätz, um den Dummen den Wissenschaftlerstatus zu erleichtern?

Oder ist es nur so, dass die Sozialisierung dazu führt, dass sich die Amygdala irgendwie aufbläst wie ein Luftballon?

Es wirft natürlich wieder mal die juristische Frage auf, was eigentlich schuldhaftes Verhalten ist. Wenn Verhalten durch die Hirnstrukturen vorgegeben ist, ist ein Schuldvorwurf irgendwann nicht mehr haltbar.

Natürlich könnte man die Frage stellen, ob die Freund-Feind-Erkennung mit der Erkennung von Sexualobjekten nach dem persönlichen Beuteschema zusammenfällt, ob das mehr so eine generelle Klassifikation ist: Freund – Feind – Verwandter – Geile Schnitte – Konkurrent – Unbeachtlich und so weiter.

Könnte erklären, warum die allermeisten Leute überhaupt kein erotisches Verhältnis zu Geschwistern entwickeln (Back to the Future, Marty McFly geküsst, sie sagt, es fühle sich an, als ob man einen Verwandten küsst…) und warum man sagt, dass in Beziehungen nach Monaten oder Jahren das erotische Prickeln weg ist, weil man die Leute dann anders kategorisiert. Und warum sich so viele Männer von ihrer Frau trennen und sich dann eine suchen, die wie eine Kopie aussieht.

Ich komme immer näher zu dem Standpunkt, dass Soziologie, Politologie, Kulturwissenschaft, Gender Studies kompletter Fake und Müll sind und nur der Versuch, marxistisches Geschwätz als Wissenschaft zu etablieren.