Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Zuhälter-Nonnen von Speyer, die Kinderschänderei und der Bundesnachrichtendienst

Hadmut
19.12.2020 18:17

Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht so genau.

Ein Leser zeigt auf diesen Artikel in der Kirchenzeitung, wonach Speyerer Nonnen Kinder Geistlichen zum sexuellen Missbrauch ausgeliefert hatten.

Ordensschwestern in Speyer haben offenbar über Jahre Heimkinder mehreren Geistlichen zum sexuellen Missbrauch überlassen. Vielleicht geht es sogar um Mord zur Vertuschung des Skandals, wie aus einem Urteil des Sozialgerichts Darmstadt hervorgeht. Losgetreten hatte den Skandal der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann mit einem Interview in seiner Kirchenzeitung, in dem er davon ausgeht, dass sich der frühere Generalvikar und Offizial Rudolf Motzenbäcker in den 1960er und 1970er Jahren des Missbrauchs schuldig gemacht habe.

Das Darmstädter Urteil vom Mai beschreibt die dramatische Kindheit eines 1957 geborenen Mainzers aus prekären Verhältnissen, der nach diversen Stationen mit fünfeinhalb Jahren im Kinderheim der Niederbronner Schwestern in Speyer landete. Die Zeit da nennt er eine „Zeit des ständigen Missbrauchs“. 1000-mal sei er vergewaltigt worden.

Angefangen hatte der systematische Missbrauch laut den Schilderungen im Alter von zehn oder elf, als er Ministrant im Kaiserdom war. Der im Urteil als Haupttäter beschriebene Priester, mit dem Motzenbäcker gemeint sein dürfte, der gleichzeitig auch noch sein Beichtvater war, habe ihn immer wieder mit in seine Wohnung genommen und sei dort anal und oral in ihn eingedrungen. Dabei habe er auf einer Kniebank knien müssen, damit der Prälat ihn leichter von hinten habe penetrieren können.

Dass ausgerechnet ein Sozialgericht solche Verbrechen und vielleicht sogar einen Mord aufdeckt, das hat man auch nicht alle Tage.

Und dann das:

Zu sogenannten Sexpartys, die alle drei bis vier Monate stattfanden, seien auch Freunde und Politiker gekommen – zwischen drei und sieben Männer zwischen 40 und 60 Jahren. Bei diesen „Gruppenvergewaltigungen“ seien auch andere Jungen und Mädchen vor Ort gewesen.

Blutige Betttücher und ein totes Mädchen

Wörtlich die im Urteil wiedergegebene Schilderung: „Es habe einen Raum gegeben, in dem die Nonnen die Herren mit Getränken und Speisen bedient hätten, in der anderen Ecke seien die Kinder vergewaltigt worden. Die Nonnen hätten daran verdient. Die anwesenden Herren hätten großzügig gespendet.“ Anschließend seien die Leinenbetttücher blutig gewesen, wenn Geschlechtsorgane der Kinder aufgerissen seien. Die meisten der Kinder seien heute tot. Viele hätten sich selbst umgebracht.

Als prägenden Vorfall nennt das Opfer seinen Kontakt zu einem ein Jahr jüngeren Mädchen, die nach einer Sexparty schwanger geworden sei. Er sei mit ihr bei der Polizei und anderen Behörden gewesen, aber überall als Lügner dargestellt worden. Zwei Wochen später habe er sie beim Abendessen vermisst und gesucht. Schließlich habe er sie auf dem Speicher aufgehängt aufgefunden. Er glaube nicht an Selbstmord, weil es keine Aufstiegshilfe an der Stelle gegeben habe. Er vermute, so steht es im Urteil, dass das Mädchen zu viel gewusst habe.

Ach, gar. Nonnen, die eine Art Kindesmissbrauchbordell betreiben und Politiker, die dafür zahlen.

Der Leser fragt an, ob die Justiz mit drin verwickelt ist und ob das was mit der Schiene Trump – Biden – Kamala Harris – Jeffrey Epstein zu tun haben könnte.

Weiß ich nicht.

Wenn die Politik mit drin ist, dann steht zumindest die Staatsanwaltschaft ungünstig da, weil die von der Politik Weisungen bekommt. Ich hatte das ja schon mal irgendwann im Blog, dass irgendwer nicht nach Deutschland ausgeliefert wurde, weil Deutschland kein Rechtsstaat sei – mit der Begründung, dass die Staatsanwälte in Deutschland politisch angewiesen werden.

Die Ähnlichkeit zu der Story über Kamala Harris, die als Staatsanwältin von der katholischen Kirche dort finanziert und womöglich sogar ins Amt gehoben worden sei, um die Strafverfolgung Geistlicher wegen Kindesmissbrauchs zu verhindern, ist jedoch frappierend.

Und der Eindruck, dass Jeffrey Epstein und Marc Dutroux genau das als Dienstleistung erbracht haben, drängt sich auch auf.

Dass die Grünen zumindest eine Vergangenheit mit Bezug zur Kinderschänderei haben, ist ja auch bekannt.

Mir geht da immer noch durch den Kopf, wie unsere Medien die Gerüchte um Hillary Clinton abgetan haben. Es spricht einiges dafür, dass es besonders in der Politik viele kriminelle Kinderschänder gibt.

Ich möchte in dem Zusammenhang nochmal auf das Thema Geheimdienst, Ursula von der Leyen, Edathy, Tauss zurückkommen.

Bekanntlich hat man Tauss und Edathy per Kinderpornovorwurf abgesägt.

Ich hatte ja schon mal den Verdacht formuliert, dass das die neue Form der „Honigfalle” ist, seit Rumbumsen mit fremden Frauen gesellschaftlich keinen mehr aufregt. Das ist ja bekannt (und wurde mir von Lesern aus eigener Erfahrung bestätigt), dass zur Zeit des kalten Krieges die Geheimdienste und die Stasi versuchten, Leute mit sexuellen Gelegenheiten zu kompromittieren, zu filmen, zu erpressen, auszuhorchen. Mir hatten schon Leser aus Führungs- und Technologiepositionen geschrieben, die in den 70er und 80er Jahren regelmäßig in der DDR geschäftlich zu tun hatten, dort stets in besonders herausgeputzten, seltsam wirkenden (und zweifellos mit Mikrofonen gespickten) Hotels untergebracht wurden, abends dann eigentlich nur in die Bar konnten, und dort dann stets einsame, ausgesucht schöne, flirtende Ost-Frauen saßen, immer genau eine, nie mehr, nie weniger, grundlos obendrein, als hätten man sie nur für sie dort hingesetzt, die geradezu abholbereit willig waren, obwohl man DDR-Bürgern normalerweise den Kontakt zu Wessis übel nahm und die sie deshalb mieden. Und eigentlich auch keinen Zugang zu dieser Bar hatten. Da ging es offenbar drum, die Leute zu ködern und in Beziehungen zu ziehen, auszuhorchen, abhängig zu machen. Manche vermuteten, dass es wohl auch darum ging, sie im Hotelzimmer zum Bums zu bringen, heimlich zu filmen und sie dann damit zu erpressen.

Deshalb kam mir der Gedanke, ob die Kinderpornosperre von der Leyens gar nicht vorrangig dem Schutz von Kindern, sondern von Politikern gedient haben könnte, quasi als Maßnahme einer Spionageabwehr. Ich fand die Vorgänge damals einfach viel zu seltsam und habe irgendwie so ein Talent dafür, Geheimdienstaktionen in die Quere zu kommen.

Ich hatte doch 2011 die Vorgänge um die Kinderpornosperre beschrieben, auch diese komische, schweigende, graue Eminenz vom Innenministerium. Und 2016 und verstärkt 2017 die Vermutung geäußert, dass die Kinderpornosperre in Wirklichkeit kein Projekt Ursula von der Leyens war (und sie es deshalb unbedingt wollte, aber nicht verstand, und sie deshalb unbeschadet aus dem Totalschaden rauskam) sondern des Bundesinnenministeriums und des Bundesnachrichtendienstes, weil sich damals ja rausgestellt hatte, dass das FBI und die amerikanischen Geheimdienste verblüffend viele dieser Kinderpornoserver im Darknet betrieben. Es hieß zwar, dass sie diese nicht originär betrieben, sondern die Täter festgenommen und die Server beschlagnahmt hätten, und diese zu Ermittlungs- und Strafverfolgungszwecken weiterbetrieben, um auch die Kunden zu kriegen, aber das muss erstens nicht umfassend stimmen und zweitens spräche es nicht dagegen, dass der Bundesnachrichtendienst Erkenntnisse darüber hat und zu verhindern versucht, dass deutsche Politiker von Amerikanern erpresst werden können, weil man sie beim Kinderpornokonsum – oder schlimmer eben: beim Kindesmissbrauch auf Inseln wie der von Jeffrey Epstein in FullHD gefilmt – erwischt hat. Die Briten haben da ja gerade genau so ein Problem mit ihrem Prinz Andrew.

Von Eppstein wusste man aber 2016/17 öffentlich noch nicht so viel.

Nun ist mir aber noch was aufgefallen, was ich damals beim Schreiben auch noch nicht wusste und erkennen konnte. Wisst Ihr, was der Brüller daran ist?

Die Kinderpornosperre kam 2008/9 auf.

Wer war damals Bundesinnenminister und damit oberster Befehlshaber des Inlandsgeheimdienstes Verfassungsschutz?

Wolfgang Schäuble.

Und über den habe ich ja neulich schon ziemlich viel geschrieben, über DDR und Kryptologen und Nazigeld und die Schweiz. Und dass der nach meinem Eindruck mit dem Einsturz der DDR vom Kanzleramtsminister und Außengeheimdienstchef zum Innenminister und Innengeheimdienstchef wurde, gerade so, als sei er als Stasi-Abwehr-Minister deren Übergang vom Außen- zum Innenproblem gefolgt. Und weil Schäuble zusammen mit Leiberich die DDR-Kryptologen eingefangen hatte und es verblüffend viele sachliche Zusammenhänge mit meinem Promotionsverfahren gibt, und Leiberich auch in meinem Promotionsverfahren drinsteckte und hinter der Crypto-AG-Nummer stand, muss eigentlich Schäuble das Mastermind hinter der ganzen Geheimdienstnummer gewesen sein. Viele Leser hatten mir geschrieben, dass die Gender-Tussis Ursula von der Leyen und Susanne Baer zwar Borg, aber nicht die Borg Queen sein könnten, offenkundige intellektuelle Insuffizienz.

Dazu kam, dass genau damals in dieser Zeit das Finanzamt München mit faulen Steuerbescheiden versucht hatte, mich vom Blog abzubringen. Was ich erst deutlich später durch Akteneinsicht und kombinieren mit verschiedenen Bemerkungen des Finanzamtes bemerkte. Und dann stellte sich eben heraus, dass die bayerischen Finanzbehörden auch gerne mal dem BND zu Diensten sind.

Der Verdacht verstärkt sich nun, wenn man sieht, wie sehr die Politik schon in den 60er und 70er Jahren in die Kinderpornographie und auch den aktiven Kindesmissbrauch verstrickt war, und wie sie auch weiterhin – Eppstein – darin verstrickt ist.

Man kann sich natürlich die Frage stellen, warum die Grünen so mit der Kinderfickerei verbandelt waren. Man könnte aber auch umgekehrt die Frage stellen, ob die Grünen nicht von vornherein aus Erpressbaren zusammengestellt worden waren. Leute, bei denen man sich halbwegs sicher sein konnte, dass sie dem Trieb nicht widerstehen können, dass man sie immer bekommen kann, indem man ihnen vielleicht einfach eine Mail mit Kinderpornos schickt oder einen Linke auf eine Webseite… Man kennt das ja von Süchtigen, besonders Alkoholikern. Die können Jahre enthaltsam und trocken sein, und dann genügt ein Tropfen, und es geht wieder los, schlimmer denn je. Kennt Ihr James Bond, Thunderball, das Remake? Da hat man ja auch einen Piloten, der alles macht und sich dressieren lässt, damit er seine Droge bekommt. So etwa stelle ich mir die Grünen vor, zumindest die Anfangsgrünen. Nur eben mit Kinderpornos und Kinderschändung statt (nur) mit Heroin.

Eigentlich hat man da ein durchgängiges organisiertes Kinderschändertum seit der Nachkriegszeit, seit etwa den 60er Jahren. Kein Zweifel, das gab es auch früher schon immer, aber nunmehr als Mittel der Verstrickung von Politikern und im Zusammenhang mit Geheimdiensten.

Insofern sehe ich durchaus eine Zusammenhangskette zwischen den Nonnen in Speyer und den aktuellen Vorgängen in Amerika, nur jetzt keinen unmittelbaren, direkten Zusammenhang.