Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Wenn’s auf Lesbos so richtig qualmt…

Hadmut
30.9.2020 18:09

Feuer scheint nicht deren Hauptproblem zu sein.

Waren die Brände in Moria ein aus Berlin gesteuerter Spionage- und Sabotage-Akt?

Oder: Wie weit ist eigentlich die Entfernung zwischen Lesbos und Soros?

Ich habe Mails bekommen, deren Wahrheitsgehalt ich ad hoc nicht prüfen kann und nicht weiß, wie ich das werten soll, aber irgendwas muss da auf Lesbos wohl schon vorgefallen sein.

Organisierte Schlepperei aus Berlin-Kreuzberg

Griechische Polizei verhaftet 33 Mitglieder von deutschen NGOs

Die Griechische Polizei hat 33 Mitarbeiter von deutschen NGOs unter dem Verdacht von „Bildung einer Kriminellen Vereinigung“ und „Schlepperei“ verhaftet, darunter deutsche Staatsbürger. Involviert sind u.a. die NGOs […Namen lasse ich weg …} , die alle ihren Sitz im „[…Örtlichkeit…]“ in Berlin-Kreuzberg haben.

Solange das nicht belegt ist, lasse ich die Namen mal weg, das wäre rechtlich womöglich zu angreifbar, solange man nichts in der Hand hat. Als Quelle wird unter anderem dieser Bericht einer griechischen Zeitung angegeben, in dem es heißt, dass da 35 NGOs auf Lesbos eine kriminelle Vereinigung gebildet hätten, mit dem Ziel, eine Schlepperorganisation zu betreiben und Griechenland zu erpressen. Die automatische Übersetzung ist aber ziemlich wackelig und schlecht, mal ist die Rede von 33 Leuten aus 4 NGOs, außerdem 24 Vorstandsmitglieder. Da sie vier NGOs auflisten, interpretiere ich die schlechte Übersetzung mal so, dass es sich um ca. 35 Personen aus 4 NGOs handelt. Es sind wohl insgesamt 35 Festgenommene, davon 33 aus NGOs.

Die nun sollen den ganzen Flüchtlingszirkus dort inszeniert und veranstaltet habe, die angeblich so verzweifelten Flüchtlingsboote seien mit Zeitplänen und Funkgeräten ausgestattet gewesen, man wirft ihnen außerdem Spionage vor:

Ziel war es, ein System abzubauen, das angeblich alles über die Transportwege von Flüchtlingen und Migranten von der gegenüberliegenden türkischen Küste nach Lesbos wusste”, sagte ein Strafverfolgungsbeamter der 35 der vier NGOs, die den Staatsanwalt mit schwerwiegenden Anklagen verwiesen hatten. Verbrechen.

Ja, die automatische Übersetzung ist etwas holprig.

Ebenfalls gefunden wurden “Bootsankunftstabellen vom 1. März 2020 in Lesbos. Listen der versuchten Migrationsströme zu den Inseln der nordöstlichen Ägäis (Lesbos, Chios, Samos) vom 1. März 2020, die nicht funktionierten, mit Daten von einer Website und Websites der türkischen Regierung. Karte der Küste der Insel Lesbos mit den Liegeplätzen und den entsprechenden Ausgangspunkten der Ströme von den türkischen Küsten “.

In der Übermittlung des Falls heißt es, dass “NRO-Mitglieder die Mitteilungen der Küstenwache während ihrer operativen Maßnahmen zum Schutz der Seegrenzen systematisch überwacht, aufgezeichnet und aufgezeichnet haben”. […]

Zur gleichen Zeit gab es eine Verbindung von zwei NGOs, deren Hauptsitz sich unter derselben Adresse in Berlin befindet, unter Verwendung einer Telefonnummer in einer geschlossenen verschlüsselten Gruppe der Kommunikationsanwendung “Signal”, die von Mitgliedern des in Lesbos ansässigen Bootes verwendet wird.

Den Angeklagten wird vorgeworfen, eine Telefonanschlussanwendung im Zusammenhang mit der Aktivierung von Rettungsaktionen verwendet zu haben, um die operative Arbeit der Küstenwache zu einer Zeit zu erschweren, als sich die Reisen von Flüchtlingen und Migranten weiterentwickelten.

“Während der Bewegungen kommunizierten sie mit … (Name der Anwendung wird genannt) und mit den Migranten im Boot und gaben Befehle und Anweisungen zum Sammeln und Senden von Daten in Bezug auf sie (Standorte, schwimmende Boote, Anzahl der Passagiere, ihre Zusammensetzung, Fotos) der an der Grenze operierenden Schiffe der griechischen Küstenwache usw.). Sie haben die Erhebung der oben genannten Daten und deren Übermittlung als Vermittler an… (Name der Anmeldung wird angegeben) vorgenommen, um die entsprechenden Verfahren während des Reiseverlaufs einzuleiten. ”

In der Akte heißt es:

“Sie bieten (einschließlich der Mitglieder der NGOs) jede mögliche Unterstützung bei der Entwicklung der Reisen. Sie suchen und kommen in der Türkei mit Ausländern in Kontakt, deren Verarbeitung an der griechischen Küste nicht erfolgreich war, um Informationen und Fotomaterial über die operativen Aktivitäten der griechischen Küstenwache zu sammeln. “Sie pflegen den Kontakt zu Ausländern, die bereits gehandelt wurden und sich in Griechenland befinden, um sie zu rekrutieren, um den Zwecken ihrer Aktion, die in der ununterbrochenen Fortsetzung der Migrationsströme von der Türkei nach Griechenland besteht, weiter zu dienen.”

Die relevanten Dokumente von EL.AS. festhalten, dass das Ziel des Angeklagten darin bestand, Druck auf die griechischen Behörden auszuüben:

“Sie versuchten, Druck auf die für Grenzschutz und Sicherheit zuständigen Behörden auszuüben, die im Rahmen ihrer operativen Maßnahmen handeln, um die Öffnung der organisierten Kreisläufe von Migranten auf neuen Seewegen der illegalen Einwanderung aus der Türkei in die EU zu verhindern.

In einer anderen griechischen Zeitung geht’s weiter.

Es wurde ein riesiges Netzwerk abgebaut, an dem mindestens vier europäische NRO beteiligt waren, die am Handel und an der Erleichterung der Verbringung illegaler Einwanderer aus der Türkei nach Griechenland und speziell nach Lesbos beteiligt waren.

Nach monatelangen Nachforschungen durch die Unterabteilung für Sicherheit in Mytilene wurde die Aktion des organisierten Kreises festgelegt, der systematisch die illegale Einreise von Ausländern in das griechische Hoheitsgebiet über die Insel Lesbos erleichterte. […]

Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Geheimdienst (E.Y.P.) und mit Unterstützung des Terrorismusbekämpfungsdienstes (D.A.E.E.B.) sowie der Direktionen für Verwaltung und Analyse von Informationen (DI.D.A. P.), Ausländer von Attika und kriminologische Untersuchungen (D.E.E.).

Die Abteilung für Informationssammlung und -verwaltung der Generalversammlung nahm ebenfalls teil. Π.Α.Δ. Nordägäis, die Abteilung für Migrationsmanagement von Lesbos, die 9. Regionalverwaltung der Küstenwache und die Zentrale Hafenbehörde von Mytilene.

Für den Fall wurde ein Strafverfahren wegen – gegebenenfalls – Verstößen gegen die Gründung und den Beitritt zu einer kriminellen Vereinigung, Spionage, Verletzung von Staatsgeheimnissen sowie Verstößen gegen das Einwanderungsgesetz eingereicht.

Den Forschungsdaten zufolge umfasst der organisierte Kreislauf insgesamt 35 Ausländer und 33 Mitglieder von vier Nichtregierungsorganisationen (NRO), die in Einwanderungsfragen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Bulgarien, Spanien, Österreich und Norwegen tätig sind. sowie zwei illegale Einwanderer aus Afghanistan und dem Iran, die von Lesbos in die Türkei führten, diejenigen, die überqueren wollten, und die Rennstrecke arbeiteten direkt mit den Menschenhändlern in der Türkei zusammen und versorgten sie sogar mit vertraulichen Informationen über die Bewegungen der griechischen Küstenwache.

Aha. Der griechische Geheimdienst untersucht das.

Während mir nun Hinweise vorliegen, wonach diese NGOs den Brand des Lagers Moria inszeniert und dirigiert hätten, genau Anweisungen gegeben hätten, wo Feuer zu legen wäre, so berichtet Tichys Einblick darüber, steht am Ende des letztgenannten Zeitungsartikels

Eine Untersuchung ist im Gange, um das volle Ausmaß der illegalen Aktivitäten der kriminellen Vereinigung und ihrer Verbindungen festzustellen. Es wird darauf hingewiesen, dass in der laufenden Untersuchung, ob die Brandstiftung von KYT Moria angestiftet wurde, ihre Beteiligung bisher nicht bekannt geworden ist.

Das ist also mit Vorsicht und spitzen Fingern anzufassen.

Es gibt auch eine Presseerklärung der griechischen Polizei, aber Sprache kann Google noch nicht übersetzen und mein Altgriechisch in der Schule ist nicht nur 40 Jahre her, sondern ich war in Altgriechisch ein richtig lausiger Schüler. Würde mir bei gesprochenem Neugriechisch vermutlich aber eh nichts helfen. Schriftliches kann ich manchmal etwas lesen und verstehen. Aber vielleicht liest hier ja jemand mit, der Griechisch versteht.

Auf Vimeo gibt es ein Video, das angeblich (wie kann man das jetzt prüfen?) eine Flüchtling zeigt, der auf einem Boot mit den NGOs Fluchtanweisungen einfordert. Kann sein, kann auch nicht sein. Irgendeinen Typen unter ein Tuch zu setzen und in ein Handy quatschen zu lassen ist leicht gestellt.

Und dazu schreibt Tichys Einblick nun wieder:

Ja, ich habe Informationen gegeben, aber es gibt weitere Mitarbeiter der NGOs, über deren Tun es noch weitere Informationen gibt. Da kommt noch mehr, da werden noch mehr NGO-Köpfe rollen. Und da wird, da bin ich sicher, ganz Deutschland sehr erstaunt sein, weil es sich dabei auch um Leute handelt, wo man denkt, die sind sehr seriös, sehr geradlinig und auch nicht superultra „refugees welcome“. Aber da sind noch ganz andere Macher am Werk auf Lesbos und in anderen Hotspots, wo Kriege sind und wo die Asyl- und Migrationsindustrie anfängt, zu rattern und zu schnattern. […]

Ich rede nicht von der Mitte der Gesellschaft, ich rede von Leuten, die „Fixer“ sind für das UN-System, das EU-System und unsere Regierung, die ein ganz, ganz dunkles Geschäft führen und eine Art Public Relations (PR) aufbauen, schon angefangen in Syrien mit den White Helmets. […]

Die bauen PR-Kampagnen auf für UN-, EU- und für Regierungszwecke.

Sollte sich das verdichten, spräche das dafür, dass das ganze Flüchtlingsdrama ein großes, generalstabsmäßig angelegtes PR-Theater ist.

Sowas gab es ja im Prinzip schon 2015, als es Hinweise und Videos gab, wonach irgendwelche Linksextremisten dort bei den Flüchtlingen auftauchten und sie zur Flucht nach Deutschland drängten. Es gab ja vor einiger Zeit mal ein Video von einem Journalisten aus Flüchtlingslagern so im Bereich Irak, in denen die Leute zwar überhaupt nicht wussten, was und wo Deutschland eigentlich ist – aber alle waren sie sicher, dass sie nach Deutschland und nirgendwohin sonst wollen.

Es verdichtet sich der Gedanke, dass es diese Flüchtlingskrise so womöglich gar nicht gibt, sondern dass das alles ein inszeniertes PR-Theater ist, das vor allem seit 2015 die ganz große Bühne bekommen hat.

Dazu gehört auch, wie einseitig, intensiv, politisch zielorientiert und propaga-artig die deutschen Medien, vor allem die öffentlich-rechtlichen Medien berichten.

Oder dass sie wie auf Befehl alle aus den Löchern kamen um zu verkünden, dass Moria inakzeptabel sei, man die Leute ganz schnell holen müsse.

Man könnte mit etwas wilder Phantasie auf den Gedanken kommen, dass das ganze Ding aus der Politik gesteuert und inszeniert wird und Moria ein aus Berlin organisierter Sabotageakt gegen die Griechen war, um dort die Hindernisse weichzukloppen und hier wieder mal PR zu machen.

  • Mir liegen Behauptungen vor, dass die beteiligten kriminellen NGOs letztlich von Soros finanziert werden.
  • Wenn die tatsächlich da alle in Berlin ihren Standort haben, dann steckt da die Politik mit drin. Hier gibt es nichts Linkes, wo die Politik nicht mit drin steckt.
  • Nach der Berichterstattung zu urteilen stecken da auch Leute in den Medien mit drin.

Das ganze könnte auf eine Sabotageaktion der deutschen Politik gegen Griechenland hinauslaufen.

Und die damalige Griechenlandrettung in ein seltsames Licht stellen. Ich hatte mich damals schon gefragt, warum man das gemacht hat.

Man sollte nun sehr aufmerksam darauf hören, was aus Griechenland an Informationen kommt und was die deutschen Medien alles nicht berichten.

Nimmt man nun noch dazu, was in den USA gerade abläuft, könnte man auf den Gedanken kommen, dass da gerade irgendwer mit viel, viel Geld dabei ist, die westlichen großen Volkswirtschaften zu zertrümmern. USA. Besonders Kalifornien. Kanada. Deutschland. England.

Verblüffend oft kommt man dabei auf Soros. Den ich ja schon lange für einen Strohmann halte. Die Frage ist: Wessen. Ich hatte mal die Überlegung geäußert, ob der für China arbeiten könnte. Denn China wiederum ist derzeit – und das hat gestern abend Ai Weiwei bei Lanz auch gesagt – wird zunehmend selbstsicher, unverschämt, arrogant, aggressiv. Dass die sich da unten gegenüber Australien und Indien aufführen wie Sau, hatte ich ja schon beschrieben. Und auf einem riesigen Haufen Geld sitzen die auch.

Von da komme ich nun wieder auf den unterschwelligen dritten Weltkrieg zurück.

Mal gespannt, was aus der NGO-Festnahme-Nummer auf Lesbos noch so wird.