Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Linke Lügen: #esreichtfuerunsalle

Hadmut
12.9.2020 10:47

Rot-Rot-Grün mal so in der Gegenüberstellung.

Auf der einen Seite tröten sie #esreichtfuerunsalle, es sei genug da, um großzügig zu verteilen:

Bei der Gelegenheit wollen Grüne und Linke auch gleich alle Migranten aufnehmen:

Ich kann mich erinnern, dass man es schon mal als lächerliches Missverständnis hingestellt hatte, als Claudia Roth auf die Frage, wieviele Migranten sie denn aufnehmen wolle, mit „alle” antwortete. Das sei noch nur ein Witz gewesen. Zwar bezieht sich das jetzt eher auf Moria und nicht ganz Afrika, die ersten diskutieren aber schon, wie lange es mittels fleißiger Schlepperschiffe dauert, bis Moria wieder aufgefüllt ist und das alles von vorne losgeht. Letzlich also doch ganz Afrika, nur eben in Moria-Portionen. Oder ansteigend. Wenn die nämlich jetzt lernen, dass sie alles kriegen, was sie wollen, wenn sie nur genug niederbrennen, dürften da demnächst dann 100.000 sitzen und noch mehr niederbrennen. Wenn man dann fragt, wieviel sie niederbrennen wollen, kommt sicherlich als Antwort „Alles”.

Derweil hat Olaf Schulz, Finanzminister und SPD, eher das Problem mit dem Geld: „Woher nehmen und nicht stehlen?”

Es bleibt nur noch das Stehlen.

Dem brechen nämlich so um die 100 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch Corona weg, dazu kommen noch 300 Milliarden Neuverschuldung.

Ohne erhebliche Kreditaufnahme könnten die anliegenden Aufgaben im kommenden Jahr nicht erfüllt werden, so Scholz. „Das ist nicht schlimm, das ist einfach Keynesianismus“, erklärte der Vizekanzler. Er meint damit, dass der Staat in Krisenzeiten mehr Geld ausgeben sollte, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Linkes Denken. Man muss nicht mehr begründen oder planen, es reicht, wenn man einer Sache einfach irgendeinen Begriff gibt und sie damit nach gut und schlecht kategorisiert. So, wie man Leute, die einem nicht gefallen, einfach „Nazi” nennt und damit auf ewig ins Unbeachtliche wegkategorisiert hat, heißt das jetzt dann „Keynesianismus”.

Gut, kann man machen. Aber halt nur einmal.

Das ist was für Krisen, deren Ende absehbar ist, weil danach das Geld wieder reinkommt.

Wir dagegen befinden uns gerade im Anfang einer Dauerkrise. Weil es ja gerade linke Politik ist, uns im Dauerkrisenzustand zu halten. Weil in deren Augen nur Krise und Zerstörung der wahre Weg zum Paradies sind. Und weil unbegrenzte Migration – die wir inzwischen auch ohne Migration von außen schon durch die Reproduktionsrate der bereits Migrierten erreichen – niemals wieder irgendetwas anderes als einen Krisenzustand zulassen wird.

Irgendwo kam gestern ein Bericht über die Flüchtlinge von Moria. Eine Frau sagte in die Kamera, dass sie doch nichts anderes will als dass ihre Kinder in Sicherheit aufwachsen können. (Oder habe ich es gelesen? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls war das die Aussage einer Frau. Gestern irgendwo.) Es ist ein bisschen paradox, im Namen der Sicherheit ihrer Kinder das Land hier in ein Krisen- und Kriminalitätszustand zu verwandeln. Es ist widersinnig, Leute, die alles niederbrennen, herzuholen, damit sie es hier dann sicher haben.

Wo also soll das Geld jetzt herkommen?

Jüngeren Generationen wird neue massive finanzielle Bürde zugemutet

Die milliardenschweren Hilfspakete, die die Regierung als Antwort auf die Corona-Krise beschlossen hatte, werden in diesem Jahr riesige Löcher in die Staatskassen reißen. Zumindest für dieses Jahr ist dies unumgänglich, so die einhellige Meinung von Experten. Aber ist das wirklich „nicht schlimm“? Und muss das nächstes Jahr auch so sein?

Vor gerade mal ein, zwei Jahren blubberten die Klimaschützer noch, dass es unfair sei, dass die Alten noch bestimmen, und nicht die Jungen, die doch mit dem ganzen Zustand noch ihr Leben lang leben müssten (obwohl sie sich widersprachen, weil sie gleichzeitig behaupteten, ihr Leben sei von Klimas wegen so kurz, dass sich für sie nicht mal das Abi noch lohne, ohne zu erklären, wozu und worüber sie dann eigentlich noch abstimmen wollen). Und wir ihnen gefälligst eine CO2-frei betriebsbereite WELT mit Wartungsvertrag besenrein zu übergeben hätten, die ihnen erlaubt, es bis zur Beerdigung zu schaffen, ohne einmal ernstlich arbeiten zu müssen. Wir sollten bitteschön wegsterben und Platz für sie machen, aber gefälligst vorher noch dafür sorgen, dass Konto und Kühlschrank gefüllt sind. Vegan, versteht sich. (Ich habe gestern im Supermarkt Vegane Burger, „Typ Rind” gesehen.)

Und dieselbe Deppengeneration, die uns eben noch als „Rechte” und – muss man sich mal vorstellen – „Konservative” beschimpft hat und für sich in Anspruch nimmt, dass nur sie die Welt erhalten und ihr angenehmes Leben sichern könnte, will nun das Wahlalter ab 16, damit sie alle rot-rot-grün wählen können, die sie dann mit lebenslanger Totalverschuldung beladen und ihren Lebensraum zum Total-Getto machen wollen. Das Ruhrgebiet wird demnächst in New Moria umbenannt. Hier in Berlin wird die Feuerwehr auch schon mit Steinen beworfen.

Scholz hat aber noch einen Trumpf in der Tasche:

Zwar deutete Scholz an, dass es weitere Möglichkeiten zur Verteilung der Lasten gebe. „Wie Sie wissen, bin ich der Meinung, dass ein faires, gerechtes und leistungsgerechtes Steuersystem einen Beitrag dazu leisten kann“, erklärte Scholz vage.

„…dass ein faires, gerechtes und leistungsgerechtes Steuersystem einen Beitrag dazu leisten kann…”

Auf Deutsch: Holen, wo noch was zu holen ist.

Fair und gerecht nach Auffassung von rot-rot-grün ist, wenn die, die noch arbeiten, alles bezahlen müssen und ihnen selbst nichts bleibt, und die, die nichts arbeiten, darüber verfügen. Wenn ein kleiner Teil der Bevölkerung für alles schuften muss, und ein immer größerer Teil der Stinkendfaulen und Nochniegearbeitethabenden deren Geld verbrennt. Das soll dann „fair und gerecht” sein.

Aber: #esreichtfuerunsalle

Dann wünsche ich viel Spaß so in 30, 40, 50 Jahren.

Wobei ich bei dieser Regierung nicht mal noch allzuhoch darauf wetten würde, dass sie den jeweils nächsten Dienstag noch erreichen.

Einen letzten Wunsch hätte ich noch: Wenn ich unvermeidlichenfalls irgendwann mal den Löffel und die Tastatur abgebe, könntet ihr dann zusammenlegen und mir einen Grabstein aus einem möglichst haltbaren und die Jahrtausende überdauernden Material hinstellen, sowas, wie das, woraus sie die Schrifttafeln im alten Ägypten gemacht haben, die man heute noch lesen kann, und draufschreiben „Es wurde geliefert wie bestellt”?

Ich glaube zwar nicht, dass in 100 Jahren noch jemand lesen kann, aber man weiß ja nie. Vielleicht in 2000 wieder.