Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Hat Disney die Schnauze voll von Woke und dem ganzen Genderschrott?

Hadmut
4.9.2020 12:56

Ein Umdenken?

Es geht gerade das – äußerst unbestätigte – Gerücht, siehe hier und hier, dass Disney die Schnauze gestrichen voll von all den Social Justice Warriors hat und als Priorität One ausgegeben habe, all die SJW unter den Angestellten schnellstmöglich loszuwerden.

In der einen Version heißt es, dsas sich das auf das Führungspersonal beziehe. Sie hätten inzwischen gemerkt, dass „Go Woke, Go Broke” nicht nur ein Spruch sei, sondern stimme.

Sie seien drauf gekommen, dass sie eigentlich ein profitorientiertes Unternehmen seien und der ganze Woke-Mist dem Profit ziemlich abträglich sei und man seine Kunden verprelle. Die Beschimpfung der eigenen Kunden habe sich als nicht profitförderlich erwiesen, weshalb man nun dazu zurückkehren wolle, die eigenen Kunden zu respektieren.

Ein zentraler Erkenntnispunkt war wohl, dass Kathleen Kennedy mit Star Wars die wohl schönste, beste, tollste, wunderbarste, publikumssicherste Filmserie aller Zeiten deftig in den Sand gesetzt hat, aber nicht den von Tatooine. Jetzt versuchen sie zu retten, was noch zu retten ist:

As for why this policy change will be implemented, Doomcock says his source told him that “the economic realities of 2020 coupled with the decline in returns of properties like Star Wars have combined to sober executives up. They realize that fans have been driven away from their precious franchises in droves by identity politics.”

He continues, “Now it is time to get back to business. Time to remember the old adage, ‘The customer is always right.’” The investors and executives are now trying to repair the damage that has been done.”

Jetzt versucht man, das wieder in Richtung der Zuschauerwünsche zu biegen und in anderem Stil fortzusetzen. Die letzten drei Teile wegzuschmeißen und nochmal zu drehen, geht aber auch nicht, die Schauspieler sind zu alt (und Leia/Carrie Fisher leider tot). Obwohl sie anscheinend genau das angeblich doch versuchen:

As for what this repair entails, Doomcock points to a number of other rumors that he’s reported on including the erasure of the Sequel Trilogy and bringing back George Lucas. He says that all of this is designed to do one thing, “Bring fans back to Disney.”

Doomcock goes on to detail that Disney executives have actually been tuning in to his livestreams as well as a number of other YouTubers. He states, “According to this source, Disney executives have had people listening in to my livestreams as well as the livestreams of other YouTubers and the results have been eye opening and sobering. They see the incredible amount of damage that has been done.”

He adds, “They realize that in allowing these woke elements to hijack their projects a tremendous amount of damage has been done to their precious brands and they cannot allow this to continue.”

Doomcock then sums up the information he obtained from his source saying, “The new policy moving forward is one of fan support and acceptance. Disney is a for-profit company and no one who works for Disney will be allowed to insult or antagonize fans.”

Allerdings ist sogar der, der das übermittelt, skeptisch und glaubt nicht so richtig daran, dass das stimmt.

Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass die Geschäfte für Disney nicht mehr so gut laufen (und sowas bleibt ganz oben nicht unbemerkt), und dass Star Wars zwar nicht gerade gefloppt ist, aber auch kein Erfolg war. Irgendwo hatte ich mal sowas gelesen, dass die Filme nicht mal die Einkaufskosten der Rechte rausgeholt haben und das ganze nur über das Merchandising noch in den positiven Bereich kam.

CBS News reports that Disney lost $4.7 billion in the fiscal third quarter, describing Disney’s earnings as “dropping faster than a sinking log flume.”

The company has also come under criticism from Disney heriess Abigail Disney. She even describes that Disney’s future challenges are existential. But nonetheless they must do better.

Der zweite oben zitierte Artikel, der auf dem ersten beruht, beschreibt allerdings, dass sich bei Star Wars tatsächlich schon deutliche inhaltliche Änderungen in den Serien zeigen. In Mandalorean gab es zwar auch noch so eine Kampfamazone, aber so grundsätzlich war das schon sehr zurückgenommen.

Sie diskutieren, ob das Gerücht echt oder nur Wunschdenken ist.

Vermutlich gibt es da keinen Unterschied mehr. Denn wenn Disney merkt, dass sie in der Summe Geld verlieren – was für jeden Konzern eine Katastrophe ist und sehr schnell dazu führen kann, dass die Investoren die Konzernspitze austauschen – und gleichzeitig in (Ex-)Fan-Kreisen genau das diskutiert wird, bleibt ihnen über kurz oder lang gar nichts anderes mehr übrig, als den Woke-Mist aufzugeben und zu versuchen, wieder richtige Filme zu machen.