Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

George Floyds Todesursache

Hadmut
26.8.2020 23:29

Aktuelles vom Desinformationsmarkt.

Inzwischen sind wohl die offiziellen Gutachten zur Todesursache von Geroge Floyd veröffentlicht worden.

Demnach kommen sie zu dem Ergebnis, dass Floyd an einer Überdosis Drogen verstorben ist, und betonen, dass ihr Gutachten auf einer Blutprobe basiert, die direkt nach der Einlieferung ins Krankenhaus und nicht erst bei der Autopsie entnommen wurde, eine es eine Blutprobe verfälschen können, wenn sie erst zur Autopsie entnommen wird.

Fox9 berichtet, naja, so ganz klar ist es mir nicht, was sie jetzt eigentlich berichten, weil mir nicht ganz klar, ist, welcher examiner nun welcher ist und wer wann was gemacht hat.

Es geht darum, dass einer behauptet, dass der an einer Überdosis Fentanyl gestorben sei.

Andere behaupten, diese Schlussfolgerung stimmte nicht, die angegebenen Daten belegten, dass es eine Kombination von Faktoren, dass es Mord war.

Nun kam ein dritter, und das hatte ich schon berichtet, mit der Autopsie und sagte, es keinerlei Hinweis zu finden, dass der an Ersticken gestorben sei. Eine Ursache wurde aber nicht angegeben, weil das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung noch fehle und ausstehe, und die ist jetzt wohl da.

The other memorandum filed June 1 by the Attorney’s Office indicated Baker said Floyd’s level of fentanyl was “pretty high,” and a potentially “fatal level.”

“[Dr. Andrew Baker] said that if Mr. Floyd had been found dead in his home (or anywhere else) and there were no other contributing factors he would conclude that it was an overdose death,” the June 1 memo said.

Nun haben sie aber wohl noch einen, der von der Familie beauftragt wurde, und der meint

Among the new documents Tuesday was a memorandum outlining the findings from the independent medical examiners hired by the Floyd family, who list Floyd’s cause of death as “traumatic asphyxia due to the compression of his neck and back during restraint by police,” as was evident on bystander videos of the incident.

The memo admits the findings could be incomplete because they were awaiting microscopic slides, pictures and other evidence from the Hennepin County Medical Examiner’s report.

Das ist wohl eine sehr wackelige Angelegenheit, weil dieser Gutachter seine Aussage, dass der an Esticken durch Druck auf Hals und Nacken gestorben sei, allein auf Videos der umstehenden basiere, der aber einräume, dass sie noch auf Gewebeproben, Bilder und andere Bewise vom Gerichtsmediziner warten müsse.

Nun habe ich das ja schon öfters geschrieben, dass Floyd an einem Haufen Drogen gestorben ist, und ich bekomme dann jedesmal stapelweise Leserzuschriften, sogar von Drogenkonsumenten, Sozialarbeitern, Ärzten, auch Notärzten, Anästhesisten, lauter Leute, die sich im Gegensatz zu mir mit Drogen auskennen oder zumindest damit schon mal zu tun hatten.

Und die schreiben mir alle, so im Prinzip grob übereinstimmend, dass ein regelmäßiger Drogenkonsument solche Mengen, wie sie bei dem gefunden wurden (ich habe jetzt die Werte der Autopsie-Blutwerte und der Krankenhaus-Blutwerte nicht verglichen, ich kann sie ohnehin nicht beurteilen), ohne weiteres wegstecken kann.

Alle sind sich einig, dass ein regelmäßiger Drogenkonsument an Drogen dieser Konzentration nicht sterben muss.

Muss.

Man muss nicht unbedingt dran sterben.

Es hat aber auch keiner gesagt, dass er ausschließt, dass man daran sterben kann.

Man muss auch nicht unbedingt in jedem Fall daran sterben, wenn man angeschossen wird. Aber man kann.

Oder an Verkehrsunfällen. Man muss nicht in jedem Fall. Aber man kann. Auch an Verkehrsunfällen, die andere schon überlebt haben.

Die Aussage, dass Drogenabhängige solche Dosen schon leicht überlebt haben, ist unsinnig, weil das ja nicht erzwingt, dass das immer so sei. Zumal der ja auch sonst noch krank war und COVID-19 gehabt hatte, wovon wir inzwischen wissen, dass sich das länger zieht als gedacht und viele Organe befallen kann.

Vor allem dann, wenn man sagt, dass ein Grund nicht reicht, müsste man halt auch mehrere Ursachen finden. Wenn die den aber untersucht haben und es eben keine Spuren eines Erstickens gibt, und die einzige Todesursache, die sie da gefunden haben, eben die Drogen sind, und der halt auch nun tot ist (ja, der dürfte wirklich tot sein), dann kann man doch nicht permanent behaupten „daran stirbt man nicht”, wenn er ja aber nun doch dran gestorben ist. Dann ist die Meinung der Leute, die mir geschrieben haben, dass trainierte Drogenkonsumenten daran nicht sterben, halt eben doch nicht richtig, zumal man mit Ferndiagnosen sowieso immer vorsichtig sein sollte.

Dann ist die Meinung eben empirisch widerlegt. Wenn man sonst keine Todesursachen findet, dann ist er eben an Drogen gestorben. Gegenmeinungen oder andere Erfahrungen von ein paar Fällen widerlegen das ja nicht. Man muss doch auch irgendwann mal in der Lage sein, die Empirie über die eigene Überzeugung gewinnen zu lassen und nicht einfach nur daran festhalten, was einem gefallen will.

Was mir vor allem fragwürdig vorkommt, ist, wieviele Leute mir partout erzählen wollen, dass Drogen ja so schlimm nicht seien, die könne man halt mal so nehmen, da passiere nicht viel. Offenbar ist das falsch. Offenbar kann man sehr wohl an Drogen sterben.

Der wichtigere Punkt ist meines Erachtens, dass wenn das Gutachten stimmt (und es wäre interessant zu hören, was der von der Familie beauftragte Gutachter sagt, wenn er alle Proben hat), der ganze Black Lives Matter-Zirkus inszenierter Schwindel ist – und die alle aufgehetzt waren.