Ansichten eines Informatikers

Professorin für Nahlologie

Hadmut
12.8.2020 1:11

Immer wenn man denkt, die Universitäten müssten doch irgendwann mal am untersten Boden der Blödheit angekommen sein, so beim intellektuellen Äquivalent von 0 Kelvin, setzen sie noch einen drauf … äh … drunter.

Ausgerechnet Andrea „in die Fresse” Nahles wird Professorin.

Die Uni Duisburg-Essen gibt bekannt, die frühere SPD-Chefin und Arbeitsministerin werde eine Gastprofessur an der NRW School of Governance übernehmen. Sie werde eine Vorlesung halten und eine Seminarreihe gestalten.

Fast hätte ich geschrieben, dass die zweite Personalie wäre, dass das Krümelmonster Forschungsminister von NRW wird. Aber dann ist mir eingefallen, dass das nicht geht, weil das Krümelmonster männlich ist.

Naja, Zeit hat sie ja, nachdem sie in ihrem Versorgungs- und Endlagerjob als Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation wohl nichts zu tun hat.

Stellt sich die Frage, wofür sie sie als Professorin haben wollen:

“Wir konzipieren ein neues Format und werden unseren Studierenden einmalige Einblicke in die außergewöhnliche politische Arbeit der Sozialdemokratin Andrea Nahles bieten könne”, sagte der Direktor der School of Governance, Prof. Karl-Rudolf Korte.

Sie ist Professorin für – sich selbst. Nahlologin.

Auf den zweiten Blick gar nicht so falsch, vermutlich das einzige Thema, wovon sie Ahnung hat und wovon sie endlos reden kann.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob die ich Uni als Klapsmühle verspotten oder als Politopfer bemitleiden soll, denn ich weiß nicht, ob die das freiwillig oder erzwungenermaßen machen. Dass die SPD Universitäten erpresst und korrumpiert, um selbst die dümmsten Tassen in Pseudoprofessuren zu drücken, wissen wir ja von den Gender Studies.

So ein bisschen hört sich das ja an, als hätten sie müssen und sich verzweifelt überlegt „Herrje, was zur Hölle könnte die Tante denn erzählen, ohne gleich wieder Pippi Langstrumpf in Suff-Dur zu singen?” Ach, lass sie halt über sich selbst erzählen, das können alle Frauen und in einem Semester ist es ja auch schon wieder vorbei. Und zu Corona kommt eh kaum einer.