Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Zur Verstrickung des DER TAGESSPIEGEL mit der Antifa

Hadmut
7.8.2020 20:04

Zur Qualität des Blattes.

Diverse Leser schickten mir Hinweise zum Autor des Diffamierungsartikels, Sebastian Leber.

Der nämlich habe eine auffällige Nähe zur Antifa. Das zeige sich etwa in dessen Artikel „Danke, liebe Antifa!” von 2014 Die Anbetung des Kriminellen:

Sie gelten als Krawallmacher, Störenfriede, Chaoten. Dabei ermöglichen sie uns ein Leben, in dem Rechtsextreme die Rolle spielen, die ihnen zusteht: Nämlich keine. Zur Verteidigung einer viel gescholtenen Subkultur.

Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangsläufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst „Antifaschisten“ nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai, aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawallmacher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken. […]

Ich bin trotzdem sehr froh, dass es sie gibt. Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben. Dass sie im Zentrum Berlins nicht ständig mit Infotischen, Fackelläufen und Aufmärschen präsent sind, ist im Wesentlichen ein Verdienst der Antifa und ihrer Unterstützer. […]

Das muss man sich mal klarmachen, wie die da drauf sind:

Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechtsextreme bald keine Hemmschwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Supermärkten, vor Schulen, in Fußgängerzonen.

Ist das nicht generell von der Meinungsfreiheit gedeckt, dass jeder Flugblätter verteilen darf?

Sind Tagesspiegel und Antifa jetzt die, die darüber bestimmen, wer das darf?

Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen.

Ist nicht genau das, was die Feministen ständig und überall tun?

Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmannstraße ständig von Umweltschützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechtsextremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ auseinandersetzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.

Dachschaden?

Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungshoheit übernehmen.

Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich.

Das heißt, dass man die erlaubten Meinungen mit Gewalt durchsetzt?

Ein Leser schreibt, Leber habe die Schuld am G-20 Terror in Hamburg hat er dem Polizeipräsidenten in die Schuhe geschoben, gibt mir aber den Link nicht dazu.

Als ich noch an der Uni war hatte ich da einen Studienkumpel, zu dessen bevorzugten Redewendungen als Ausdruck der Geringschätzung „Dem Depp sein Spion” zählte. An die musste ich gerade denken. Ein Leser hatte mir noch was zur Person des Andreas Kemper geschickt, dessen Geblubber Leber da im Tagesspiegel ungeprüft und kritiklos produziert.

Kemper nämlich hatte sich im März wegen Corona aufs Betteln verlegt.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, sind zahlreiche Menschen konkret von der Corona-Krise finanziell betroffen. Insbesondere betrifft dies auch den Kulturbereich.
Meine Analyse- und Recherche-Arbeit als „freier“ Soziologe ist seit sieben Jahren hat so viel Interesse hervorgerufen, dass ich ausschließlich von den Vorträgen zu meinen Forschungen leben konnte. Alle Veranstaltungen in diesem Jahr waren sehr gut besucht – meistens bis auf den Platz. In diesen Veranstaltungen kann ich die Ergebnisse meiner Recherchen und Analysen darstellen und diskutieren – vor allen in den Monaten März/ April/ Mai sowie September/ Oktober/ November kann ich mit mehreren Veranstaltungen wöchentlich den Großteil meines Jahreseinkommen sichern.

Bis mindestens Mai werden alle Veranstaltungen ausfallen, wahrscheinlich aber länger. Im Juli/August finden traditionell kaum politische Veranstaltungen statt – voraussichtlich wird es erst im September regulär weitergehen

Nun werden wegen der Corona-Krise alle Veranstaltungen sicher bis Ende April ausfallen, eventuell länger, und im Juli und August finden traditionell aufgrund der Sommerferien kaum Veranstaltungen statt. Regulär werde ich voraussichtlich erst im September wieder ausreichend Veranstaltungen durchführen können.
Einige der aktuell geplanten Veranstaltungen werden in den Herbst verschoben – dies ist aber nur begrenzt möglich, weil sie eventuell mit den dann schon geplanten regulären Veranstaltungen terminlich kollidieren. Andere Veranstaltungen versuchen wir gerade ins Internet zu verlegen. Aber auch dies klappt nur sehr bedingt, bislang wird dies nur bei einer (!) Veranstaltung konkret angegangen.

Kurz und gut. Ich brauche in der Corona-Krise eine Überbrückung bis September und habe mich daher zu einem Spenden-Aufruf entschieden. Ich setze meine Arbeit zu den Themenfeldern AfD, Neue Rechte, Antifeminismus, Klassismus usw. fort – sogar mit mehr Zeit als vorher. Um bis September gut durchzukommen, brauche ich eine Unterstützung von 6.500 Euro.

Das heißt, der lebt von nichts anderem als berufs- und gewerbsmäßig Leute zu verleumden und zu diffamieren.

Wenn man sieht, was der schon öffentlich an Verleumdungen, übler Nachrede und Diffamierung ablässt, und wie substanzlos das alles ist, kann man sich so ungefähr vorstellen, was da im nichtöffentlichen Bereich abläuft.

Das muss man sich auch mal klarmachen: Der ist Jahrgang 1963, hat laut Wikipedia (und die wird stimmen, denn er gehört anscheinend zu deren linken Dauerautoren) studiert bis 2005, also bis er etwa 42 war, um sich notdürftig damit über Wasser zu halten, dass er einem hasserfüllten linksextremen Publikum den Verleumdungskasper macht, um dann gleich um Spenden betteln zu müssen, wenn mal was nicht läuft.

Das zeigt dann auch, dass der geradezu verleumden muss, um nicht zu verhungern, weil er dem zahlenden Publikum ja irgendwas bieten muss, aber nichts sachliches hat.

Und von so einem Kasper schreibt der TAGESSPIEGEL dann ungeprüft und unkritisch ab und hält das noch für Journalismus.

Wer kauft sowas noch?

Wer glaubt diesen Leuten noch etwas?