Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Über den Verbleib der DDR-Milliarden

Hadmut
5.8.2020 14:22

Eine gedankliche Fortsetzung.

Ich hatte ja schon einige Male den Gedanken verfolgt, dass George Soros nicht das ist, was er vorgibt zu sein. Dass er ein Strohmann oder Verwalter von fremdem Vermögen ist, der die Frontfigur abgibt, um die wahren Besitzverhältnisse zu verschleiern. Ich hatte schon überlegt, ob es sich dabei womöglich um Schwarzgeld der CIA, vielleicht aus Drogen- oder Waffengeschäften oder sonstwas handeln könnte, das in den amerikanischen Büchern der staatlichen Finanzen nirgends auftaucht, und so politisch eingesetzt werden kann. Und ich hatte schon überlegt, ob der am Ende vielleicht sogar der Verwalter des verschwundenen SED-Vermögens sein könnte.

Denn gar zu auffällig ist, wie intensiv der mit seiner Open Society Foundation überall den Sozialismus und Kommunismus fördert, und welchen enormen Druck der da aufbaut oder dessen Aufbau unterstützt, um den Ostblock wieder zu errichten und alles auf eine DDR 2.0 hinauslaufen zu lassen. Besonders auffällig wird das dann, wenn die Empfänger aus dem direkten Umfeld der LINKEN kommen oder sogar unter der Leitung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter stehen. Es drängt sich die Frage auf, warum Soros die Weiterführung der DDR/SED finanziert.

Vielleicht, mal so rein hypothetisch ins Blaue spekuliert, weil Soros die DDR/SED ist? Deren Tarnhansel?

Lest mal den Artikel Der Milliardenklau von Hubertus Knabe. Das ist der, den sie als Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen geschasst haben. Der schreibt darüber, wie man damals die Milliarden hat verschwinden lassen und was dabei alles schief ging.

Eine Methode:

Auch bei den verbliebenen rund drei Milliarden DDR-Mark bediente sich die Partei raffinierter Tricks, um das Geld verschwinden zu lassen. Wie das Berliner Landgericht feststellte, hatte Gysi unter anderem „die Idee entwickelt, sich zur Vermögenssicherung der Vergabe von Darlehen zu bedienen und diese mit Treuhandverhältnissen zu kombinieren“. Die Methode bestand darin, zuverlässigen Genossen Geld zu leihen, die damit ein privates Unternehmen gründeten. Sie waren aber nicht selbst Besitzer, sondern fungierten als Treuhänder der Partei, worüber strikte Verschwiegenheit vereinbart wurde. Das so verschobene Geld sollte später an die SED-PDS zurückfließen.

Das erinnert mich frappierend an eine Firma in Dresden, die kurz nach der Wende gegründet wurde und von der man mir – auch mit Bezug auf mein Blog – sagte, dass die Geschäftsführer alte SED-Kader seien, die auf dem Weg über die Militärakademien noch kurz vor der Wende mit Doktorgraden ausgestattet worden seien. Als habe man damals noch schnell Leute für Agententätigkeiten ausgestattet.

Der Putnik-Deal

Von besonderer Chuzpe zeugte der sogenannte Putnik-Deal, der später vor Gericht landete und deshalb besonders gut dokumentiert ist. Dass Gysi, wie sonst oft, gegen die Aufarbeitung seiner Vergangenheit juristisch vorgeht, ist hier also nicht zu befürchten. Dabei ging es um die Idee der Parteispitze, einen Teil ihres Vermögens auf Konten der sowjetischen Truppen in der DDR zu „parken“. In Absprache mit dem PDS-Präsidium reiste Gysis Stellvertreter Wolfgang Pohl deshalb im Juni nach Moskau. Die KPdSU riet jedoch davon ab, da die Militärkonten den bundesdeutschen Behörden wegen der Vorbereitungen auf die Währungs­union bereits bekannt seien.

Stattdessen schlug der Geschäftsführer des sowjetischen Zentralkomitees vor, so zu tun, als hätte die PDS noch Altforderungen der KPdSU zu begleichen. Am besten solle die Partei das Geld an eine sowjetische Firma mit Konten im Ausland überweisen, da die Lage auch in Moskau politisch unsicher sei. Den Zugang zu dem Geld könne sie sich über einen zuverlässigen Genossen sichern, der dafür lediglich eine Bankvollmacht benötige. Das Präsidium stimmte dem Plan sofort zu.

Der damalige Kreisvorsitzende der PDS in Halle, Karl-Heinz Kaufmann, erhielt den Auftrag, sich von der Moskauer Firma Putnik eine Generalvollmacht ausstellen zu lassen und damit im In- und Ausland diverse Konten einzurichten. Gleichzeitig verfasste er im Namen von Putnik mehrere Mahnschreiben, in denen er gegenüber der Partei Altforderungen in Höhe von 107 Millionen D-Mark geltend machte. Zwölf Millionen D-Mark sollte zum Beispiel die angebliche Behandlung von Augenkrankheiten von Dritte-Welt-Studenten gekostet haben, 25 Millionen die Errichtung eines „Zentrums der Internationalen Arbeiterbewegung“. Anschließend veranlassten Parteivize Pohl und PDS-Finanzchef Wolfgang Langnitschke, dass die Gelder über die Deutsche Handelsbank in Ost-Berlin nach Norwegen und in die Niederlande überwiesen wurden. Für seinen Einsatz ­erhielt Kaufmann in Absprache mit dem Parteipräsidium 3,2 Millionen D-Mark.

Doch die Empfängerbanken machten der PDS einen Strich durch die Rechnung. Sie schöpften Verdacht, sperrten die Beträge und informierten das Bundeskriminalamt. Noch am selben Tag, dem 18. Oktober 1990, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Da Deutschland seit zwei Wochen wiedervereinigt war, konnten Beamte ungehindert die Berliner Parteizentrale und Kaufmanns Wohnung durchsuchen – unter heftigem Protest der Funktionäre, die das Vorgehen mit dem der Nationalsozialisten verglichen.

Die Polizei wurde unerwartet schnell fündig. Unter anderem entdeckte sie bei Langnitschke einen Zettel für Parteivize Pohl, dem zufolge der Chef der Handelsbank „dringend entweder mit Dir oder Gregor sprechen“ müsse. „Er meint, es laufen Dinge, welche für die Partei eine äußerste Gefahr darstellen“. Kurz darauf flog PDS-Chef Gysi nach Moskau – „entrüstet über den Dilettantismus“, wie das Berliner Landgericht später feststellte –, um die KPdSU „zur Aufrechterhaltung der Legende hinsichtlich bestehender Altforderungen zu bewegen“. Dieser wurde die Sache jedoch zu heiß und sie lehnte ab. […]

Dass die Hintergründe überhaupt bekannt wurden, ist allein PDS-Finanzchef Langnitschke zu verdanken. Er gab dem Ausschuss umfassend Auskunft – während Gysi die Aussage verweigerte. Wenig später, am 8. Juni 1998, wurde Langnitschke in der Schweiz auf einem Zebrastreifen von einem Auto überfahren und starb.

Wie viel Geld die Partei damals beiseiteschaffen konnte und wer davon heute profitiert, ist angesichts des konspirativen Vorgehens heute kaum noch zu festzustellen. Als die Treuhandanstalt im August 1991 sämtliche Parteikonten beschlagnahmte, waren von den einst 6,13 Milliarden DDR-Mark nur noch 200 Millionen D-Mark übrig geblieben. In weniger als zwei Jahren hatte die Partei umgerechnet mehr als 1,3 Milliarden Euro ausgegeben – eine Summe, mit der Die Linke heute 50 Jahre lang Politik machen könnte.

Das sind also zwischen 1989 und August 1991 allein da rund 6 Milliarden DDR-Mark und noch deutlich mehr Vermögen irgendwie weggekommen, auf ausländischen Konten gelandet. Aber nicht bei den Russen, denn die Lage bei den Russen war ja auch schon brenzlig.

Landete das Geld also bei den Amerikanern? Nach der gängigen Praxis, verdiente Genossen als Strohmann einzuspannen?

Über Soros heißt es auf Wikipedia

Bekannt wurde Soros unter anderem am 16. September 1992, dem „Schwarzen Mittwoch“, als er in der Überzeugung, das Pfund Sterling sei überbewertet, massiv gegen diese Währung handelte. Dazu tauschte er geliehene Pfund in andere europäische Währungen, hauptsächlich Deutsche Mark und Französische Franc.

Im Juni 1993 spekulierte Soros gegen die Deutsche Mark. Soros verkündete seine Absicht, in großen Mengen Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland zugunsten französischer Wertpapiere abzustoßen. In einem Interview forderte er: „Down with the D-Mark!“

Durchaus zeitnah.

War das damals ein Geldwäschedreh?

Börse heißt ja, dass kein Geld gemacht wird, sondern von den Dummen zu den Schlauen und den Kriminellen wandert. Was, wenn sich die einen mit den anderen absprechen, um dadurch einen Geldtransfer zu veranstalten, der damit juristisch-forensisch entkoppelt wird? So ein Kursrutsch des Pfund passiert ja auch nicht alleine, dazu muss ja jemand anderes Pfund auf dem Markt werfen.

Der Zerfall der Sowjetunion war ein mehrjähriger Prozess der Desintegration der föderalen politischen Strukturen sowie der Zentralregierung der Sowjetunion (UdSSR), der mit der Unabhängigkeit der 15 sowjetischen Unionsrepubliken zwischen dem 11. März 1990 und dem 25. Dezember 1991 seinen Abschluss fand. Nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau 1991 wurde die Tätigkeit der bis dahin allein regierenden KPdSU auf dem Gebiet der RSFSR verboten.

Die werden ja auch was auf der Kante gehabt und weggeschafft haben. Oder nicht nur die, sondern auch die anderen kommunistischen Ostblock-Parteien. Da könnte ja noch welche mitgemacht haben. Langsam Pfund aufkaufen, und dann mit einem Schlag auf den Markt werfen. Es ist unausweichlich, dass der Kurs fällt. Wenn man von der Aktion vorher weiß, könnte man eine Nummer wie Soros durchziehen, und damit einen Vermögenstransfer veranstalten, der rechtlich nicht mehr nachzuverfolgen ist.

Als ich noch Student war, war vor der Wende noch bekannt, dass der Staatsschutz gegen linke Hochschulgruppen ermittelte, weil bekannt war, dass die von der DDR aus gesteuert und auch finanziert wurden, um gegen die BRD zu agitieren und den Kommunismus voranzubringen.

Es ist auffällig, dass die Open Society Foundation von Soros die im Prinzip selbe Aufgabe übernommen hat. Und warum sollte Soros damals etwas gegen die D-Mark gehabt haben?

Die Fortsetzung des Sozialismus mit kapitalistischen Methoden?